YouTube2Text

Wie entwickle ich einen Test zur Lernverlaufsdiagnostik mit Levumi? — Transcript

by Markus Gebhardt · 2,035 words · 398 segments · language en · Watch on YouTube

Full transcript

  1. 0:01Hallo, mein Name ist Jude Zellner und
  2. 0:03ich begrüße Sie ganz herzlich zu diesem
  3. 0:04kurzen Video zum Thema: Wie entwickel
  4. 0:07ich einen Test zur
  5. 0:09Lernverlaufsdiagnostik
  6. 0:11für die digitale Lernverlaufsdiagnostik
  7. 0:14Plattform www.lifumi.de. lefumi.de.
  8. 0:19Der Ablauf ist folgendermaßen, ich
  9. 0:21möchte ganz kurz darauf eingehen, welche
  10. 0:24Ansprüche und Kriterien
  11. 0:27ähm Tests zur Lern Verlaufdiagnostik
  12. 0:29dann erfüllen sollten. Und im nächsten
  13. 0:33Schritt geht's dann direkt schon los mit
  14. 0:35einer Schritt für Schritt Anleitung zur
  15. 0:37Entwicklung eines solchen Tests. Als
  16. 0:41drittes zeige ich Ihnen gerne einen
  17. 0:43Beispielitem Pool. das Tests addieren
  18. 0:46und Subtrahieren im Zahlenraum 100,
  19. 0:50einfach um ein Beispiel zu geben, wie
  20. 0:53sowas aussehen könnte in Form einer
  21. 0:55Exceltabelle, die dann wirklich direkt
  22. 0:57auch in die Software eingespielt werden
  23. 1:01kann. Und als letzter Punkt möchte ich
  24. 1:04Ihnen noch mögliche Testtypen in Leifumi
  25. 1:08zeigen, damit sie eine Idee bekommen,
  26. 1:10welche Art von Test auch tatsächlich
  27. 1:13dann schlussendlich implementiert werden
  28. 1:16kann.
  29. 1:18Ja, was ist Lernverlaufsdiagnostik?
  30. 1:21Lernverlaufsdiagnostik
  31. 1:23bedeutet es wiederholte
  32. 1:26Messungen mit ein und demselben Test zu
  33. 1:29machen, allerdings mit einem
  34. 1:31unterschiedlichen
  35. 1:32ähm Aufgabenpool.
  36. 1:35Also, es bedeutet, es gibt einen
  37. 1:37Aufgabenpool. Diese Aufgaben haben alle
  38. 1:40eine vergleichb eine vergleichbare
  39. 1:43Schwierigkeit und aus diesem
  40. 1:45Aufgabenpool werden randomisiert Items
  41. 1:48oder Aufgaben gezogen, die dann
  42. 1:51gemeinsam einen Test darstellen und
  43. 1:54dieser Test wird wiederholt in möglichst
  44. 1:58vergleichbaren
  45. 2:00Abständen,
  46. 2:01um die Lernleistung von Schülerinnen und
  47. 2:04Schülern individuell und über die Zeit
  48. 2:07hinweg
  49. 2:09sichtbar zu machen und somit begleiten
  50. 2:12zu können, Rückmeldung geben zu können
  51. 2:14und aber vor allem auch eine passgenaue
  52. 2:18individuelle Förderung Datenbasiert
  53. 2:21ableiten zu können.
  54. 2:24Ja, und damit das möglich ist, müssen
  55. 2:26die Tests zur Lernverlaufdiagnostik
  56. 2:29spezielle Kriterien erfüllen. Das
  57. 2:31bedeutet zum einen, dass sie kurz und
  58. 2:33ökonomisch sind, weil mit einem, ich sag
  59. 2:36mal beispielsweise Lesetest soll ja
  60. 2:38nicht die nicht getestet werden, wie
  61. 2:40lange das Kind sich konzentrieren kann,
  62. 2:43sondern tatsächlich beispielsweise die
  63. 2:45Leseflüssigkeit.
  64. 2:47Dann habe ich gerade schon angesprochen,
  65. 2:49muss ein großer Itemol zur Verfügung
  66. 2:52stehen, damit dieser Test auch häufig
  67. 2:54wiederholbar gemacht wird. Es sollte
  68. 2:57eine spezifische Teilkompetenz gemessen
  69. 3:00werden. Heißt, der Test sollte nicht das
  70. 3:05Lesen als globale ähm Fähigkeiten melden
  71. 3:09messen, Entschuldigung, sondern eben
  72. 3:11eine spezifische Teilkompetenz des
  73. 3:13Lesens. sowas wie beispielsweise
  74. 3:17ähm die Leseflüssigkeit
  75. 3:19in Form von
  76. 3:23der Geschwindigkeit ähm im lexikalischen
  77. 3:26Abruf beispielsweise, um mal eine ähm
  78. 3:29sehr spezifische Teilkompetenz zu
  79. 3:31nennen. Dann sollte der Test auch direkt
  80. 3:33förderrelevant sein, einfach um ähm den
  81. 3:38direkten Bezug zum Unterricht, zur
  82. 3:40Förderung ähm sichtbar und erkennbar zu
  83. 3:43machen. und bevorzugt eine
  84. 3:45schülerzentrierte
  85. 3:47Durchführung,
  86. 3:49damit das schließt ein bisschen an
  87. 3:51diesen Punkt der Ökonomie an, der
  88. 3:53Usability, damit eben nicht immer eine
  89. 3:56Lehrkraft oder ein pädagogisches
  90. 3:58Personal neben dem einzelnen Kind sitzen
  91. 4:00muss, sondern damit der Test möglichst
  92. 4:03auch als gesamte Klasse durchgeführt
  93. 4:06werden kann.
  94. 4:09Wie würde man jetzt vorgehen, Schritt
  95. 4:11für Schritt, um einen solchen Test zu
  96. 4:14entwickeln?
  97. 4:16Man beginnt damit, den Lerninhalt
  98. 4:20auszuwählen. Also als Beispiel ähm kann
  99. 4:24man sich, also gibt es ja eine Vielzahl
  100. 4:26an Fallbeispielen, an denen man sich
  101. 4:28orientieren kann. Oder vielleicht kennen
  102. 4:30Sie schon Schülerinnen und Schüler aus
  103. 4:32dem Praktikum, die beispielsweise
  104. 4:35Schwierigkeiten im Bereich Mathematik
  105. 4:37haben. Und wenn Sie sich dann überlegen,
  106. 4:40ähm welche spezifische Teilkompetenz
  107. 4:44des, ich sag mal, Rechnens
  108. 4:47beispielsweise
  109. 4:48ähm bereitet diesen Kind den
  110. 4:50Schwierigkeiten, dann sind Sie schon auf
  111. 4:52diesem Weg erst den Lerninhalt
  112. 4:54auszuwählen und dann genau zu überlegen,
  113. 4:58welche Kompetenzstruktur und auch welche
  114. 5:01Aufgabenbereiche
  115. 5:02müsste denn ein Test haben und um eben
  116. 5:05für dieses Fallbeispiel oder für diese
  117. 5:07Schülerin diesen Schüler, den sie jetzt
  118. 5:09gerade im Kopf haben, passend zu sein.
  119. 5:12Und da kann es sehr hilfreich sein, ähm
  120. 5:15sich ein Entwicklungsmodell
  121. 5:18für diesen Lerninhalt zur Hand zu
  122. 5:20nehmen, also ein Stufenmodell z.B.,
  123. 5:23Spiel, um dann ähm zu überlegen, welche
  124. 5:27Kompetenz soll tatsächlich erfasst
  125. 5:29werden. Und bei der zu erfassenden
  126. 5:32Kompetenz Kompetenz handelt es sich dann
  127. 5:34im besten Fall bei einem
  128. 5:36Lernverlaufsdiagnostiktest
  129. 5:38eben nicht, auch das habe ich vorher
  130. 5:40schon kurz angesprochen, um eine globale
  131. 5:41Kompetenz oder auch nicht um mehrere
  132. 5:45Teilfertigkeiten, sondern tatsächlich um
  133. 5:47eine sehr spezifische, ich sag mal
  134. 5:49kleine ähm Teilkompetenz, wie
  135. 5:53beispielsweise, habe ich gerade schon
  136. 5:54gesagt, Geschwindigkeit im lexikalischen
  137. 5:56Abruf oder aber die Addition im Zahlen
  138. 6:00Raum bis 20 beispielsweise
  139. 6:03und dazu gehört es auch diese
  140. 6:06Teilfertigkeiten dann konkret zu
  141. 6:08beschreiben. Also a was welches
  142. 6:11Vorwissen ist notwendig, um den Test
  143. 6:14bearbeiten zu können. Also auch sowas
  144. 6:17wie sprachliche Voraussetzungen der
  145. 6:18Schülerinnen und Schüler
  146. 6:19berücksichtigen. und dann B ähm welche
  147. 6:24welche Teilkompetenzen werden
  148. 6:26tatsächlich vom Test selbst erfasst?
  149. 6:29Und die dritte Überlegung, die an der
  150. 6:31Stelle noch Sinn macht, ist welche
  151. 6:34Aufgabentypen bilden denn diese
  152. 6:36Kompetenz oder diese relev relevanten
  153. 6:39Teilfertigkeiten gut ab? Und da kann man
  154. 6:42jederzeit beispielsweise mal einen Blick
  155. 6:44in standardisierte Tests als
  156. 6:46Orientierung und als Ideengeber ähm
  157. 6:50werfen und
  158. 6:54sich solche Fragen stellen, wie eignet
  159. 6:55sich vielleicht eher ein sowas wie ein
  160. 6:58Lückentext
  161. 7:00oder eher eine Multiple Choice Aufgabe.
  162. 7:04Da gibt es eine Besonderheit, wenn man
  163. 7:07jetzt einen Test für Leifumi entwickelt.
  164. 7:10Und zwar ähm sind auf Lifumi nur gewisse
  165. 7:15äh Aufgabentypen tatsächlich umsetzbar
  166. 7:19zum jetzigen Stand und diese werde ich
  167. 7:22Ihnen dann auf in einem späteren Schritt
  168. 7:25noch kurz ähm genauer darstellen.
  169. 7:31Ja, als nächstes Schritt, als nächster
  170. 7:34Schritt, als nächste Aufgabe geht's dann
  171. 7:37tatsächlich an das Herzstück der
  172. 7:38Testentwicklung und zwar das sogenannte
  173. 7:41Schwierigkeitsgenerierende
  174. 7:43Merkmal. Auf englisch würde man sagen
  175. 7:45das Difficulty Generating Item
  176. 7:48Charactistic kurz DG
  177. 7:52abgekürzt. Was bedeutet das? Wodurch
  178. 7:55wird eine Aufgabe leichter oder
  179. 7:57schwieriger zu lösen? Und auch dabei
  180. 7:59hilft es erneut einen Blick in ein
  181. 8:01Entwicklungsmodell zu werfen und sich zu
  182. 8:04überlegen, ähm die höhere Stufe ist
  183. 8:07dabei schwieriger zu lösen oder zu
  184. 8:11erreichen als eine darunterliegende
  185. 8:13basalere Stufe.
  186. 8:15Und um das einmal zu veranschaulichen,
  187. 8:19zeige ich Ihnen jetzt ein Beispiel eines
  188. 8:22Mattetests. Das hier ist ein Ausschnitt
  189. 8:26der Exceltabelle, die in Lifumi
  190. 8:28eingespielt wurde tatsächlich auch für
  191. 8:30den Test addieren und subtrahieren im
  192. 8:32Zahlenraum bis 100. Und was sehen wir
  193. 8:35hier? Was sehen wir hier? Wir sehen in
  194. 8:37der Spalte A die erste Zahl
  195. 8:41und in der Spalte B die zweite Zahl.
  196. 8:44Die Spalte C zeigt dann das Lösungsitem
  197. 8:48und die Spalte D zeigt uns die
  198. 8:50Rechenoperation.
  199. 8:52Also eine, wenn hier eine ein steht,
  200. 8:54bedeutet das plus. Wenn eine 0 da steht,
  201. 8:58bedeutet das minus.
  202. 9:01Und dann
  203. 9:03geht es los mit den
  204. 9:04Schwierigkeitsbereichen.
  205. 9:06Wie gesagt, DG G bedeutet auf Englisch
  206. 9:10die Abkürzung für auf Deutsch
  207. 9:11Schwierigkeitsgenerieren das Merkmal
  208. 9:13Nummer 1 in der Spalte E. Das wäre hier
  209. 9:16der Zehner Übergang. Es wird also davon
  210. 9:19ausgegangen, dass eine Aufgabe
  211. 9:22bei der
  212. 9:24von der ersten und der zweiten Zahl hin
  213. 9:28zur dritten mit Hilfe der
  214. 9:30Rechenoperation plus oder minus
  215. 9:33ein Zehner nach oben oder nach unten
  216. 9:36überschritten wird. Wenn das der Fall
  217. 9:38ist, dann wird die Aufgabe schwieriger
  218. 9:40zu lösen sein für die Schülerinnen und
  219. 9:42Schüler als wenn das nicht der Fall ist.
  220. 9:45Die Spalte F zeigt uns ein weiteres
  221. 9:47schwierigkeitsgenerierendes Merkmal und
  222. 9:49zwar ist das der Fall, wenn hier der
  223. 9:52zweite Summant größer ist als der erste
  224. 9:55Summant.
  225. 9:57In der erst in der Spalt in der Zeile 2
  226. 10:01wäre die Aufgabe 10 + 8 = 18. Dabei ist
  227. 10:08der zweite Summant nicht größer als der
  228. 10:10erste. 8 ist kleiner als 10. Deshalb
  229. 10:14steht hier in der Spalte F eine 0, weil
  230. 10:18dieses Schwierigkeitsgenerierende
  231. 10:20Merkmal nicht vorhanden ist. Das ist die
  232. 10:23Logik, die dem ganzen zugrunde liegt und
  233. 10:25deshalb ist es so wichtig, sich vorab
  234. 10:28gut zu überlegen, wodurch wird eine
  235. 10:30Aufgabe schwieriger oder leichter für
  236. 10:33die Schülerinnen und Schüler. Und das
  237. 10:35ist für diesen spezifischen Test dann
  238. 10:37das schwierigkeitsgenerierende Merkmal.
  239. 10:44Ja, der nächste Punkt wäre dann den
  240. 10:47Testumfang festzulegen, also den
  241. 10:49sogenannten Item Pool festlegen. Wenn
  242. 10:52Sie beispielsweise eine diesen Test im
  243. 10:54Rahmen Ihrer Zulassungsarbeit
  244. 10:56entwickeln, dann wird Ihnen die Item
  245. 10:59Pool Anzahl vom Lehrstuhl vorgegeben.
  246. 11:02Grundsätzlich ist hier zu überlegen,
  247. 11:05ähm, dass Tests auf Lifumi
  248. 11:07beispielsweise bis zu wöchentlich
  249. 11:10durchgeführt werden. Also, es wird
  250. 11:13empfohlen, diese Tests bis zu einmal
  251. 11:14wöchentlich durchzuführen. Daher sollten
  252. 11:17bei einem Test genug Items
  253. 11:20verfügbar sein im Item Pool, um eben
  254. 11:23diese randomisierte
  255. 11:24Aufgabenzusammenstellung
  256. 11:26zu ermöglichen bis zur wöchentlichen
  257. 11:30Durchführung über ein Schuljahr hinweg.
  258. 11:32Das Schuljahr in Bayern beispielsweise
  259. 11:36hat in der Regel 38 Schulwochen. Und
  260. 11:39wenn wir sagen ein Test, das ist je nach
  261. 11:41Test natürlich auch unterschiedlich, wie
  262. 11:42viel Items tatsächlich sinnvoll sind,
  263. 11:44aber sagen wir mal grob 20 Items ähm
  264. 11:48sollte ein Test beinhalten, dann wären
  265. 11:51das bereits 760
  266. 11:53Items, die Item Pool beinhalten müsste
  267. 11:57oder umfassen müsste.
  268. 11:59Der Mattetest, den ich Ihnen gerade
  269. 12:02gezeigt habe, hat beispielsweise einen
  270. 12:04Item Pool von ein von 1500
  271. 12:09verschiedenen Aufgaben.
  272. 12:12Der nächste Schritt wäre dann
  273. 12:15Überlegungen anzustellen, wie soll der
  274. 12:17Test ausgewertet und wie soll die
  275. 12:19Auswertung dokumentiert werden. Dabei
  276. 12:22ist es für digitale Tests ähm
  277. 12:25ausreichend, wenn Sie sich überlegen, ob
  278. 12:28pro richtiger Aufgabe beispielsweise ein
  279. 12:30Punkt vergeben wird.
  280. 12:32Dann, wenn Sie all diese Überlegungen
  281. 12:34angestellt haben, geht's tatsächlich
  282. 12:37darum, die Items zu formulieren. Und
  283. 12:40hier kann man sich beispielsweise bei
  284. 12:42Leseaufgaben am Lesbarkeitsindex
  285. 12:46oder am Kieler Leseaufbau orientieren.
  286. 12:50Und der vorletzte Schritt, ein sehr
  287. 12:53interessanter Schritt, ähm ist jetzt das
  288. 12:58Überlegungen zum Testblatt. Also, wie
  289. 13:00soll der Aufgabentyp aussehen? Und da
  290. 13:04ist es bei der Umsetzung der le bei der
  291. 13:06Umsetzung der Leifumi Tests eben nun so,
  292. 13:10dass es kein analoges Testblatt ist,
  293. 13:12sondern die Items müssen so aufbereitet
  294. 13:15sein, dass sie übersichtlich in die
  295. 13:17digitale Plattform implementiert werden
  296. 13:19können. Und dabei sind verschiedene
  297. 13:21Testtypen
  298. 13:22möglich. Ganz generell ist noch zu
  299. 13:25sagen, dass bei Bildchen darauf zu
  300. 13:28achten ist, dass keine Bildrechte
  301. 13:30verletzt werden und nur um Access
  302. 13:34verfügbare Bilder verwendet werden. Das
  303. 13:36bedeutet, dass sie Grafiken verwenden
  304. 13:39können, die sie selbst erstellt oder
  305. 13:41gezeichnet haben. Natürlich auch
  306. 13:44Grafiken wie der Drachelifumi, die
  307. 13:46explizit auf Access verfügbar und
  308. 13:48nutzbar sind, aber auch weitere Grafiken
  309. 13:52von Websites, die diese Nutzung von CCBY
  310. 13:58erlauben, wie beispielsweise Coco
  311. 14:00Material. Das habe ich Ihnen hier hinter
  312. 14:01dem QR-Code noch verlinkt.
  313. 14:04Ja, mögliche Testtypen in Lefumi sehen
  314. 14:07Sie hier. Wir gehen jetzt einfach einmal
  315. 14:09Schritt für Schritt durch die
  316. 14:11unterschiedlichen Testtypen einmal
  317. 14:13durch. Bei Mattetests, also sowas wie
  318. 14:17einfache
  319. 14:19Arithmetikaufgaben
  320. 14:21mit einer Lücke
  321. 14:23könnten beispielsweise so aussehen. Die
  322. 14:25Lücke kann an einer beliebigen Stelle
  323. 14:28gesetzt werden und es ist immer dieses
  324. 14:30Numpad unten abgebildet für die
  325. 14:32Schülerinnen und Schüler.
  326. 14:35Dann geht es weiter mit Textaufgaben.
  327. 14:38Also Mattheetest könn Matteests können
  328. 14:41eben nicht nur eine ähm eine
  329. 14:45Rechenaufgabe mit Lücke als
  330. 14:48Rechenaufgabe mit Lücke dargestellt
  331. 14:50werden, sondern auch mit Fließtext als
  332. 14:53Sachaufgabe oder Textaufgabe. Auch hier
  333. 14:56ist dann zur Ergebnisseingabe
  334. 14:58wieder ein Lamppad abgebildet.
  335. 15:02Die nächste Option sind Multiple Choice
  336. 15:05Aufgaben. Wie kann sowas aussehen? Es
  337. 15:08gibt einen Satz, einen Text, ein Bild
  338. 15:12beispielsweise auch wäre hier auch
  339. 15:14möglich und vier Auswahlmöglichkeiten,
  340. 15:18die Schülerinnen und Schüler tippen,
  341. 15:20dann das richtige Ergebnis aus diesen
  342. 15:24verschiedenen Optionen an.
  343. 15:27Dann ist es so, habe ich gerade schon
  344. 15:29angedeutet, dass ähm Multiple Choice
  345. 15:33Aufgaben nicht nur mit Text und
  346. 15:37auch Textantworten, also Text als
  347. 15:39Aufgabe und Textantworten funktionieren,
  348. 15:41sondern eben auch mit Hilfe von Audio
  349. 15:46und Bilder als Lösungsoptionen.
  350. 15:53ebenfalls möglich bei Multiple Choice
  351. 15:54Aufgaben ist es die
  352. 16:00Aufgabe, also das Wort, das zu lesen
  353. 16:02ist, wie beispielsweise beim
  354. 16:03Blitzlesetest,
  355. 16:05z.B. für das Wort Katze nur eine gewisse
  356. 16:08Zeit lang einzublenden und dann wieder
  357. 16:11zu verstecken
  358. 16:13und die Schülerinnen und Schüler sollen
  359. 16:14dann im nächsten Schritt auswählen,
  360. 16:17welches Wort oder welchen Satz sie
  361. 16:19gerade gelesen haben.
  362. 16:22Und eine letzte Möglichkeit ist es auch
  363. 16:25nicht nur Tests anzulegen, sondern
  364. 16:28Fragebögen mit beispielsweise likert
  365. 16:32skalten Einschätzungen von stimmt gar
  366. 16:34nicht bis stimmt genau.
  367. 16:37Ja, das sind die äh sechs
  368. 16:40unterschiedlichen Aufgabentypen, die in
  369. 16:42Lifumi möglich sind und durchgeführt
  370. 16:45oder implementiert werden können.
  371. 16:48Diese sollten Sie immer mitdenken, wenn
  372. 16:50Sie sich überlegen, wie Ihr Testblatt
  373. 16:53auch grafisch, also abgesehen vom
  374. 16:55Inhalt, grafisch, visuell
  375. 16:59aussehen und umgesetzt werden soll. Und
  376. 17:03der letzte Schritt, der dann noch fehlt,
  377. 17:05ist tatsächlich diesen Test einmal
  378. 17:09auszuprobieren und zu testen. Auch das
  379. 17:12ähm machen sie im Rahmen ihrer
  380. 17:15Zulassungsarbeit mit Ihrem Betreuer oder
  381. 17:17ihrer Betreuerin aus. was da erwartet
  382. 17:19wird oder ähm auch sinnvoll ist. Ja, und
  383. 17:24hier noch ein weiteres Beispiel, wie
  384. 17:27auch eine Ausarbeitung dazu aussehen
  385. 17:29könnte,
  386. 17:31ähm verlinkt für Sie der Vollständigkeit
  387. 17:34halber das Literaturverzeichnis. Hier
  388. 17:36finden Sie auch noch deutlich deutlich
  389. 17:37ausführlichere Informationen zum Thema,
  390. 17:41welche Kriterien sollte ein
  391. 17:43Lernverlaufsdiagnostiktest erfüllen,
  392. 17:45aber auch wie kann man dabei Schritt für
  393. 17:47Schritt vorgehen? Ich bedanke mich fürs
  394. 17:51Zuhören und Zuschauen und hoffe, dass
  395. 17:54das Video was geholfen hat. Bei Fragen
  396. 17:56jederzeit gerne an meine E-Mailadresse
  397. 17:58judit.lmu.de.
  398. 18:01lmu.de

About this transcript

This page contains the full transcript of Wie entwickle ich einen Test zur Lernverlaufsdiagnostik mit Levumi? by Markus Gebhardt, generated from the public captions YouTube serves with the video. The transcript has 2,035 words across 398 segments, with the original timestamps preserved so you can click any line to jump to that moment in the embedded player.

What you can do with it

Use the transcript to take notes, quote the speaker, build a study guide, generate a summary with ChatGPT or Claude via the YouTube Summary tool, or export it as a timed subtitle file with YouTube to SRT. You can also re-open it in the transcriber to translate the transcript into 100+ languages.

Free YouTube transcript tool

YouTube2Text is a free YouTube transcript generator — no signup, no daily limit. Paste any YouTube link and get the full transcript instantly, with timestamps, click-to-jump, translation to 100+ languages, AI prompts for ChatGPT, Claude, and Gemini, and exports to TXT, SRT, VTT, or Markdown.