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T121 Klang messen -3- Psychoakustik — Transcript

by Physik der Elektrogitarre · 7,290 words · 1,386 segments · language en · Watch on YouTube

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  1. 0:00[Musik]
  2. 0:08neues Thema Psychoakustik Schalle kann
  3. 0:12man messen aber hört man das auch alles
  4. 0:14was man in den messdiagrammen sieht
  5. 0:17nicht
  6. 0:18unbedingt zum Thema Psychoakustik habe
  7. 0:21ich früher ganz tägige Workshops
  8. 0:23gehalten 6 Stunden
  9. 0:26Vorträge auch da muss ich mich kurz
  10. 0:28fassen auch da kann ich nur einige
  11. 0:31wenige Informationen liefern bei
  12. 0:35psychoakustischen versuchen geht's um
  13. 0:37die Frage was kann das Gehör und was
  14. 0:39kann es nicht und diese Frage kann man
  15. 0:41nur beantworten wenn man versuche mit
  16. 0:44Menschen macht das geht nur im
  17. 0:47kontrollierten Schallfeld sehr häufig
  18. 0:51mit Kopfhörer wobei das ein spezieller
  19. 0:54Kopfhörer sein muss mit einem
  20. 0:56definierten
  21. 0:58übertragungsfrequenzgang der im Fall der
  22. 1:00Münchner tu auch noch mit einem
  23. 1:03Entzerrer korrigiert werden
  24. 1:05musste bei den früheren Psychoakustik
  25. 1:08Workshops habe ich viele Schalle
  26. 1:10demonstriert immer mit dem Hinweis über
  27. 1:13Lautsprecher im Raum geht vieles nicht
  28. 1:16so richtig denn im Raum gibt es jede
  29. 1:19Menge Resonanzen es gibt Nachhall da
  30. 1:22werden die Schalle die man anbieten
  31. 1:25möchte
  32. 1:27verändert für die paar Versuche die ich
  33. 1:29jetzt jetzt im Folgenden darbiete sollte
  34. 1:32ein guter Kopfhörer verwendet werden
  35. 1:35wenn man das mit dem Lautsprecher anhört
  36. 1:38kann sein dass der Effekt sich nicht
  37. 1:40einstellen will und dann sollte man
  38. 1:42nicht sagen das geht ja nicht ist ja
  39. 1:44alles Quatsch dann liegt es wohl an der
  40. 1:48Wiedergabe psychoakustische Versuche
  41. 1:51wurden über Jahrzehnte weltweit
  42. 1:54durchgeführt die Ergebnisse die
  43. 1:57veröffentlicht wurden sind schon tragbar
  44. 1:59aber man muss eben wenn man die
  45. 2:01nachmachen will geeignetes
  46. 2:03Instrumentarium verwenden nicht
  47. 2:06unbedingt diesen
  48. 2:08dt48s inzwischen gibt's andere gut
  49. 2:11geeignete Hörer man muss aber wissen
  50. 2:14dass jeder Kopfhörer einen speziellen
  51. 2:16Frequenzgang hat und ja nicht für
  52. 2:20psychoakustiktest entwickelt wurde
  53. 2:22sondern um Musik
  54. 2:24wiederzugeben Musik mit einer speziellen
  55. 2:27Klangfarbe vielleicht mit onders
  56. 2:30übertriebenen bessen deswegen nicht
  57. 2:33jeder Kopfhörer eignet sich für diese
  58. 2:37Versuche es gibt Literatur ich kann hier
  59. 2:40nur einige wenige
  60. 2:43anführen es gibt inzwischen eine
  61. 2:45Vielzahl an Büchern und auch viele
  62. 2:48Wissenschaftler die sich mit dem Thema
  63. 2:50beschäftigen das ist hier nur eine ganz
  64. 2:52kurze Auswahl es sind unzähige wenn
  65. 2:55nicht mehr t Psychoakustik ist
  66. 2:59Psychologie und und Akustik wenn man es
  67. 3:00kurz fasst der Mensch bewertet einen
  68. 3:03Schall am besten ein einohriger Mensch
  69. 3:06dann kann man leichter messen das was
  70. 3:08hier kommt nennt sich Schallereignis das
  71. 3:10ist der Reiz der wird mit Objektiven
  72. 3:13Größen beschrieben mit physikalischen
  73. 3:15Größen also z.B Schalleistung Frequenz
  74. 3:18Spektrum Zeit oder was es da eben geben
  75. 3:20mag dieses
  76. 3:22Schallereignis löst beim Mensch
  77. 3:25Empfindungen Wahrnehmungen aus und die
  78. 3:28werden jetzt mit subjektiven Größen
  79. 3:32beschrieben die Psychologen Lächeln
  80. 3:34immer drüber wenn sie dann in den
  81. 3:36Büchern der Techniker lesen das sind
  82. 3:39jetzt wahrnehmungsgrößen oder
  83. 3:40empfindungsgrößen da will ich gar nicht
  84. 3:42einsteigen Lautstärke Tonhöhe Klangfarbe
  85. 3:46Timing mit oft sehr seltsamen Namen dann
  86. 3:49steht nicht mehr Lautstärke dort sondern
  87. 3:51Lautheit und tonheit und ähnliche Dinge
  88. 3:55auf ver paar Details gehe ich noch ein
  89. 3:58bei hör suchen wichtig die Darbietung
  90. 4:02das hatte ich gerade schon erwähnt wie
  91. 4:05macht man das stellt man die Menschen an
  92. 4:08eine Straße und fragt wie laut ist es
  93. 4:10hier das ist ein denkbarer Versuch
  94. 4:13bietet man Schalle über Lautsprecher
  95. 4:16oder über Kopfhörer welche Probanden
  96. 4:18verwendet man leihen Experten wie wertet
  97. 4:24man aus in der Regel mit Statistik in
  98. 4:27zunehmenden Umfang also auch da sollte
  99. 4:30man etwas Erfahrung haben viel Erfahrung
  100. 4:35Darbietung originalschallfeld
  101. 4:38Lautsprecher Kopfhörer hatten wir gerade
  102. 4:41die
  103. 4:42Versuchspersonen nimmt man ungeübte
  104. 4:45Hörer wenn man z.B sagt der Lärm eines
  105. 4:51Staubsaugers soll ja nicht nur von den
  106. 4:53Technikern und Technikerinnen im
  107. 4:56Akustiklabor bewertet werden mit so
  108. 4:59einem im Staubsauger arbeiten später ja
  109. 5:01auch Leute ohne Technik
  110. 5:04Ausbildung also vielleicht lieber geübte
  111. 5:07Hörer die auch genau wissen worauf sie
  112. 5:09hören müssen aber vielleicht ganz andere
  113. 5:12Ergebnisse bringen im Falle der Musik
  114. 5:16nimmt man Musiker Musikerinnen die
  115. 5:18dieses Instrument spielen oder welche
  116. 5:21die andere Instrumente spielen oder
  117. 5:24nimmt man leihen und leihenen ach Gott
  118. 5:29schon gut dass der bayerische
  119. 5:31Ministerpräsident des Gendern verboten
  120. 5:34hat und dann die Auswertung man wird es
  121. 5:38mit Streuungen zu tun haben
  122. 5:41interindividuelle intraindividuelle
  123. 5:43Streuungen man muss folglich Mitteln man
  124. 5:47sollte bei der mitellung dann aber
  125. 5:49angeben wie wurde gemittelt wie stark
  126. 5:52streut die mitellung z.B
  127. 5:55perzentilwertangaben auf all das gehe
  128. 5:57ich jetzt nicht näher ein nur als
  129. 6:01Hinweis in der Psychoakustik können
  130. 6:04verschiedene Werte gemessen werden am
  131. 6:06einfachsten sind absolut Schwellen hörst
  132. 6:09du einen Ton ja nein das sollten alle
  133. 6:14beantworten können unterschiedsschwellen
  134. 6:17j& just noticeable difference gerade
  135. 6:20wahrnehmbarer
  136. 6:23Unterschied es werden zwei Schalle
  137. 6:25Angeboten ab ab ab um wie viel muss man
  138. 6:30die physikalischen Parameter ändern z.B
  139. 6:33den Pegel um wie viel DB muss man ih
  140. 6:36ändern dass die Leute sagen jetzt höre
  141. 6:39ich gerade einen
  142. 6:41Unterschied etwas einfacher wäre die
  143. 6:43Frage sind die beiden Schalle gleich
  144. 6:45oder ungleich und besonders schwierig
  145. 6:48wird's hier wenn es um die Frage geht um
  146. 6:51wie viel ist es denn mehr um wie viel
  147. 6:53lauter ist denn der zweite Schall ist
  148. 6:57der mehr als doppelt so laut oder wen
  149. 6:59iger als doppelt so laut da könnte auch
  150. 7:02die Frage reinkommen um wie viel Euro
  151. 7:05würdest du mehr ausgeben wenn die
  152. 7:08Gitarre nicht so sondern so
  153. 7:12klingt bei den Messverfahren gibt es
  154. 7:16eine reizstufe und eine
  155. 7:18empfindungsstufe der Reiz ist z.B der
  156. 7:22Pegel der in Stufen erhöht werden muss
  157. 7:26damit die Versuchsperson sagt ja jetzt
  158. 7:30höre ich gerade einen Unterschied diese
  159. 7:34empfindungsstufe ist der Wert der hier
  160. 7:37oben als j& bezeichnet wurde just
  161. 7:40noticeable
  162. 7:42differen man kann beim Messverfahren
  163. 7:46abfragen die Versuchsperson bekommt
  164. 7:48einfach Schalle geboten und muss drauf
  165. 7:50antworten man kann der Versuchsperson
  166. 7:53aber auch einen Knopf einen Schalter in
  167. 7:56die Hand geben s dass sie selber etwas
  168. 7:58ein stellt ein kleiner Versuch eine
  169. 8:03Lautstärke
  170. 8:05Bewertung die Halbierung der laueit mit
  171. 8:09dieser Nachsilbe heit kennzeichnet man
  172. 8:12spezielle Größen der Psychoakustik will
  173. 8:15sich da von der allgemeinen Sprache
  174. 8:17unterscheiden sagt also nicht Lautstärke
  175. 8:20sondern sagt Lautheit und meint damit
  176. 8:22eine bestimmte nach Regeln definierte
  177. 8:25Lautstärke Empfindung SPR ist
  178. 8:28schmalbandrauschen mit einer
  179. 8:29Mittenfrequenz von 2
  180. 8:32kHz der ankerschall hat 65 dB Pegel das
  181. 8:36hängt natürlich jetzt wieder von der
  182. 8:38Wiedergabe ab vom Kopfhörer von der
  183. 8:41verstärkereinstellung sollte wenn man es
  184. 8:43anhört eine mäßige Lautstärke sein und
  185. 8:48dann werden Schalle mit
  186. 8:50unterschiedlichen Pegel dargeboten und
  187. 8:52die Frage ist wann hat die
  188. 8:55Versuchsperson das Gefühl dass dieser
  189. 8:57vergleichsschall im Vergleich zum Anker
  190. 9:00halb so laut ist anhören
  191. 10:09sollte nur als Beispiel interpretiert
  192. 10:12werden für einen
  193. 10:14psychoakustikversuch wäre hier ein etwas
  194. 10:17größerer Aufwand
  195. 10:19nötig ein paar Zahlen die gehe ich jetzt
  196. 10:24gar nicht alle im Detail durch auch das
  197. 10:26ist natürlich unvollständig da gibt
  198. 10:29wieder unendlich viele was ganz
  199. 10:32interessantes ein paar Zeilen lese ich
  200. 10:35vor
  201. 10:36Geisteskrankheiten sind gehirnrankheiten
  202. 10:401845 in der Antike konnte man durchaus
  203. 10:43der Meinung sein der Geist sitzt im
  204. 10:46Herz er sitzt im
  205. 10:50Gehirn
  206. 10:521879 soangee ist es noch nicht her
  207. 10:55erstes experimentelles Labor für
  208. 10:57Psychologie
  209. 11:011955 SS
  210. 11:04Stevens lautnis also Lautstärke
  211. 11:08Definitionen
  212. 11:09größenschätzung Begründung der neuen
  213. 11:13Psychophysik ganz früher gab schon mal
  214. 11:15Weber feächner aber man sagt so ab da
  215. 11:18geht's dann richtig
  216. 11:20los mit verschiedenen Leuten die ihr
  217. 11:24Leben lang am Ohr als
  218. 11:26nachrichtenempfänger gearbeitet haben
  219. 11:29das ist das Ohr in Kürze Außenohr
  220. 11:34Mittelohr
  221. 11:36Innenohr Gehörgang Trommelfell
  222. 11:40üblicherweise ist das Trommelfell dicht
  223. 11:43hier im mittelor in der Paukenhöhle ist
  224. 11:46Luft wenn eine Schallwelle hier
  225. 11:48reinkommt schwingt das Trommelfeld die
  226. 11:50Schwingung wird über Knöchelchen ein
  227. 11:53Hebelwerk übertragen ins Innenohr in die
  228. 11:57kochleer die Hörschnecke da innen drin
  229. 12:00sind Flüssigkeiten zwei verschiedene
  230. 12:02Lymphe ist so Art
  231. 12:04Kochsalzlösung sodass aus der
  232. 12:06mechanischen Bewegung eine
  233. 12:09flüssigkeitsdruckwelle wird das ist das
  234. 12:12Gleichgewichtsorgan mit dem haben wir im
  235. 12:14Moment nichts zu tun da geht's über
  236. 12:16Hörnerv zum Gehirn die
  237. 12:18ustachische Röhre die im Mund landet ist
  238. 12:21normalerweise zu muss aber für
  239. 12:24Druckausgleich geöffnet werden das
  240. 12:27passiert z.B beim Schluck
  241. 12:30denn sonst würde sich das Trommelfell
  242. 12:32verbeulen wenn sich der Luftdruck ändert
  243. 12:35wetterbedingt oder wenn man auf dem
  244. 12:37Bergen auf geht der Luftdruck nimmt ab
  245. 12:39dann würde das Trommelfell
  246. 12:42rausgehen die Bewegungen sind ja winzig
  247. 12:45das was vom Luftschall angeregt wird ist
  248. 12:49im Vergleich zum Luftdruck ja eine
  249. 12:52winzige winzige winzige
  250. 12:55Größe wenn wir normall laute Sprache
  251. 12:58nehmen der Schalldruck der dabei
  252. 13:00entsteht entspricht einer Höhenänderung
  253. 13:03von ungefähr 20 cm echt der Luftdruck
  254. 13:08nimmt ab je höher man drauf geht und
  255. 13:10wenn man 20 cm höher ist hat man eine
  256. 13:14Luftdruckänderung die in etwa dem
  257. 13:16schaldruck von Sprache entspricht als
  258. 13:20wechselgröße also Schall mechanische
  259. 13:24Bewegung innenuhr
  260. 13:26Hörnerv kleine elektrische Impulse
  261. 13:29die über Synapsen über
  262. 13:32verarbeitungsstellen zum Gehirn
  263. 13:34laufen hier drin in der kochleher
  264. 13:38passiert bereits die erste
  265. 13:40Signalverarbeitung die Spektralanalyse
  266. 13:43ich habe schon gesagt die Zeitfunktion
  267. 13:45wird nicht direkt
  268. 13:48ausgewertet schneidet man in Gedanken
  269. 13:51natürlich durch die kochlea sieht man
  270. 13:54hier den Schnitt da unten geht der
  271. 13:55hörnerf raus das sind die Schneck
  272. 13:59Windungen aufgeteilt in drei Gänge die
  273. 14:03man hier nicht als Bogengang bezeichnen
  274. 14:05sollte Bogengänge sind hier im
  275. 14:08Gleichgewichtsorgan drei
  276. 14:10schneckengänge die heißen Skala tympon
  277. 14:13Skala Media Skala vestibuli hier sitzt
  278. 14:16der Sensor das ist die
  279. 14:18Basilarmembran die bei Beschallung auf
  280. 14:21und abschwingt und dieses schwingen
  281. 14:24verbiegt winzige Härchen die dann
  282. 14:27Nervenimpulse zum Gehirn
  283. 14:29abgeben auf der
  284. 14:32basyarmembran findet eine Trennung in
  285. 14:35verschiedene Frequenzbereiche statt das
  286. 14:38ovale Fenster hier kommt der Schall
  287. 14:40sozusagen rein und dann sieht man eine
  288. 14:44Wellenbewegung zum
  289. 14:48helikodrema das helikodrema ist hier
  290. 14:51oben der apikale Bereich unten ist der
  291. 14:54basale
  292. 14:56Bereich diese Wellenbewegung
  293. 14:59zeigt Maxima je nachdem bei welcher
  294. 15:01Frequenz angeregt wird hohe Frequenzen
  295. 15:06erregen die basillarmembran
  296. 15:08hauptsächlich im Eingangsbereich nennen
  297. 15:11wir es mal so tiefe Frequenzen oben an
  298. 15:14der
  299. 15:16Schneckenspitze von dieser
  300. 15:18Schwingungsform sind hier zwei
  301. 15:20verschiedene Zustände zwei verschiedene
  302. 15:22Phasenlagen gezeigt es sieht so aus es
  303. 15:26würde da eine Welle durchlaufen und in
  304. 15:29meinem Studium an der TI München wurde
  305. 15:31auch gesagt da läuft eine
  306. 15:34Wanderwelle vom ovalen Fenster also vom
  307. 15:37Eingang zum
  308. 15:40helikodrema was nicht dazu gesagt wurde
  309. 15:43einer der großen Forscher der einzige
  310. 15:46Nobelpreisträger in der Akustik vom
  311. 15:49bekische hat bei der
  312. 15:51baselamembran bei präparierten Ohren mal
  313. 15:55ein Schnitt gemacht und hat festgestellt
  314. 15:57das ändert nicht viel die Welle läuft
  315. 16:02sozusagen über den Schnitt drüber man
  316. 16:05müsste eher sagen die Analyse Bandbreite
  317. 16:10mit der das Gehör Schwingungen
  318. 16:12analysiert ist in diesem Bereich
  319. 16:16schmäller da braucht das Filter einfach
  320. 16:19länger um
  321. 16:20einzuschwingen hier ist die
  322. 16:22analysebandbreite relativ groß da
  323. 16:24schwingt die baselarmembran schnell ein
  324. 16:26hier hinten schwingt sie langsamer ein
  325. 16:29und deswegen entsteht der Eindruck es
  326. 16:31würde da eine Welle entlanglufen kann
  327. 16:33man natürlich auch sagen ein Beispiel
  328. 16:37einfach animiert
  329. 16:43ovales Fenster
  330. 16:52elicodrema diesen Schnitt hier oben
  331. 16:54überspringe ich jetzt mal
  332. 16:56Zeitsparen das sind die
  333. 16:59Rezeptoren drei Reihen äußere Haarzellen
  334. 17:03eine Reihe innere
  335. 17:04Haarzellen die genaue Funktion hat man
  336. 17:07erst relativ spät entdeckt dass es da
  337. 17:10Rückkopplungen gibt
  338. 17:12neuromotorische Rückkopplungen das
  339. 17:14machen wir jetzt kurz die
  340. 17:17Hörfläche die Frequenz 1 kiloherz die
  341. 17:22ruheerschwelle diesen Pegel muss ein Ton
  342. 17:25mindestens haben um gehört zu werden bei
  343. 17:2950 Herz mindestens etwa 40 dB
  344. 17:32Schallpegel sound pressure level
  345. 17:35schallddruckpegel bezogen auf 20
  346. 17:37mikropascal
  347. 17:40Effektivwert in dem Bereich ist es Gehör
  348. 17:42am
  349. 17:43empfindlichsten da reicht ein sehr
  350. 17:45kleiner Schallpegel gibt's negative
  351. 17:48Pegel ja natürlich ist ja alles relativ
  352. 17:52skaliert h herüben werden noch andere
  353. 17:55Größen Watt pro
  354. 17:57quadratmer die
  355. 18:00Schallintensität die ruheherschwelle ab
  356. 18:0410 kHz braucht man bereits sehr hohe
  357. 18:07Pegel um überhaupt noch eine
  358. 18:08höherwahrnehmung
  359. 18:10hervorzurufen und deswegen ist für die
  360. 18:12Psychoakustik klar oberhalb von 20 kHz
  361. 18:16hört praktisch niemand mehr was wenn man
  362. 18:19vernünftige Schallpegel verwendet man
  363. 18:22sollte jetzt nicht sagen aber mit 160 DP
  364. 18:25geht vielleicht doch noch was da
  365. 18:27riskiert man dass das Gehör kaputt geht
  366. 18:30limit of damage risk ab da wird's fürs
  367. 18:34Gehör gefährlich insbesondere wenn mit
  368. 18:37derartigen Pegel lange Zeit beschalt
  369. 18:39wird da oben ist die
  370. 18:42Schmerzschwelle in dem schffierten
  371. 18:45Bereich in etwa findet man Musik hier
  372. 18:48findet man Sprache nun ja heute ist es
  373. 18:50bei der Musik so man kann auch noch
  374. 18:52tiefer runtergehen und noch höher rauf
  375. 18:55das sind etwas ältere Daten
  376. 19:00wie misst man se eine ruhehörschwelle
  377. 19:03z.B mit pendelndem einregeln die
  378. 19:06Versuchsperson bekommt einen Knopf in
  379. 19:08die Hand der Schallpegel nimmt zu
  380. 19:11irgendwann stellt die Versuchsperson
  381. 19:13fest jetzt höre ich was drückt auf den
  382. 19:15Knopf dann nimmt der Schallpegel wieder
  383. 19:17ab dann hört's nichts mehr dann lasst
  384. 19:19den Knopf wieder los und so pendelt der
  385. 19:22schallpedel hin und her und gleichzeitig
  386. 19:25erhöht sich langsam die Frequenz und
  387. 19:27damit bekommt man so eine Kurve und das
  388. 19:30sind schon mal Streuungen von gut 10 dB
  389. 19:32zu erwarten dann wird hinterher
  390. 19:35gemittelt dass das nicht rein zufällig
  391. 19:38ist zeigt diese Linie da wurde ein
  392. 19:41zweites mal gemessen bis hierher und man
  393. 19:44sieht das ist mehr oder weniger dieselbe
  394. 19:46Kurve wenn man mittelt aber man muss
  395. 19:49wissen bei allen psychoakustikmessungen
  396. 19:52gibt es Streuungen die manchmal ganz
  397. 19:55schön groß sein können hier oben Kurven
  398. 19:59gleicher Lautstärke oder wenn man diese
  399. 20:01Größe nehmen gleicher Lautstärke Pegel
  400. 20:04in von das ist jetzt diese sogenannte
  401. 20:07Lautheit in der Einheit son Sonare die
  402. 20:12ruhehörschwelle Null
  403. 20:14son Lautheit Null heißt es ist nichts zu
  404. 20:18hören die ruherschwelle geht bei 1000
  405. 20:21Herz durch
  406. 20:223dB der vonwert wird vom 1000Hz tonpegel
  407. 20:27weggenommen alles nur in Kürze würde den
  408. 20:30Rahmen sprengen das jetzt genau zu
  409. 20:32erklären was man sieht bei kleinen
  410. 20:36Pegeln hat das Gehör doch eine stark
  411. 20:39frequenzabhängige
  412. 20:41Empfindlichkeit hier braucht wir viel
  413. 20:43größere Pegel um die gleiche Lautstärke
  414. 20:46zu erzeugen wie hier zu hohen Pegeln hin
  415. 20:50flacht sich die Kurve dann etwas ab
  416. 20:53Resonanzen im höheren
  417. 20:55Frequenzbereich sind auf Resonanzen im
  418. 20:58äußeren Gehörgang zurückzuführen auch da
  419. 21:01wurde etwas
  420. 21:02gemittelt die Frequenzabhängigkeit der
  421. 21:05gehörempfindung wurde durch Filter
  422. 21:08nachgebildet da gibt's eine ganze Reihe
  423. 21:11verschiedener Filter und das zeigt schon
  424. 21:13mit reiner Filterung kann man die
  425. 21:16gehöreigenschaften nicht
  426. 21:18nachbilden nun eine sehr wichtige
  427. 21:21Eigenschaft die spektrale
  428. 21:23Verdeckung wenn man in der Gegend von
  429. 21:26ein Kilohertz ein schmalbandiges
  430. 21:29Geräusch aufs Gehör gibt
  431. 21:32schmalbandgeräusche haben Vorteile wenn
  432. 21:34man dann nicht so sehr mit Resonanzen
  433. 21:36kämpfen muss also ein schmalband
  434. 21:38Rauschen und man bietet gleichzeitig
  435. 21:41einen Testton mit einer höheren Frequenz
  436. 21:45von sagen wir mal 2
  437. 21:47KZ das schmalbandgeräusch hat ein
  438. 21:50Schallpegel von 80 dB dann stellt wir
  439. 21:53fest dieser 2 kohz Ton wäde zwar über
  440. 21:57der ruhechwelle in dem pegelbereich
  441. 21:59hörbar er wird aber von dem 1 kohz
  442. 22:02schmalbandgeräusch verdeckt man muss den
  443. 22:05Pegel bis hierher erhöhen damit der Ton
  444. 22:08hörbar wird hat der Testton eine höhere
  445. 22:12Frequenz dann geht die Kurve runter und
  446. 22:14erreicht jetzt erst hier bei 10 kHz die
  447. 22:18ruheherchwelle wäre dieses 1 KZ
  448. 22:21schmalwangeräusch nicht vorhanden dann
  449. 22:23wären wir mit dem teston bei der
  450. 22:26ruheherschwelle das bedeutet der
  451. 22:29nicht alles was in einem Spektrum zu
  452. 22:31sehen ist ist auch hörbar das solche
  453. 22:34Verdeckungen passieren liegt an der
  454. 22:38Membranbewegung im Innenohr an der
  455. 22:40Bewegung der
  456. 22:42Basilarmembran und den damit
  457. 22:45einhergehenden
  458. 22:47rückkopplungsprozessen die nicht linear
  459. 22:50sind ein Beispiel ein roter Ton jetzt
  460. 22:54mal als Sinuston gedacht wie gesagt
  461. 22:57sinustis speziell über raumdarbietung
  462. 22:59würde das gar nicht gehen bei Kopfhörer
  463. 23:02kann man solche Versuche machen da
  464. 23:04gibt's dann nur schwebungseffekte aber
  465. 23:06für diesen Versuch würde auch ein
  466. 23:08Sinuston gehen 80 dB schon gut
  467. 23:12hörbar zusätzlich der grüne
  468. 23:16Ton unhörbar weil unter der
  469. 23:20mithörschwelle heißt diese Kurve her
  470. 23:23alleine da geboten wäre hörbar weil über
  471. 23:25der ruheerchwelle aber sobald man den
  472. 23:28rot Ton einschaltet ist der grüne
  473. 23:30unhörbar wir müssen den Pegel erhöhen so
  474. 23:33dass er da drüber kommt dann wird der
  475. 23:37grüne Ton hörbar erzeugt nun seinerseits
  476. 23:40eine verdeckungskurve der blaue Ton ist
  477. 23:44jetzt unhörbar wenn der grüne dazu
  478. 23:47geschaltet ist wäre nur der rote Ton wä
  479. 23:51der blaue Ton hörbar weil er über der
  480. 23:53roten mithörschwelle ist er ist aber
  481. 23:56relativ leise weil er teilweise verdeckt
  482. 24:00wird auch dieser grüne Ton wird wenn er
  483. 24:03hier rauskommt zunächst mal sehr leise
  484. 24:05sein weil seine Lautheit von dem roten
  485. 24:09Ton verdeckt
  486. 24:11ist auch dazu ein Versuch der auch geht
  487. 24:15mit einem guten
  488. 24:18Kopfhörer es wird ein Störgeräusch bei
  489. 24:211000 Herz aneboten und dazu Töne mit
  490. 24:25verschiedenen
  491. 24:26Pegel Töne hier bei gut 80 dB und
  492. 24:32unterschiedliche Frequenz 600 800 000
  493. 24:35etc Herz dann dasselbe mit etwas
  494. 24:38kleinerem Pegel dann mit noch kleinerem
  495. 24:41Pegel diese Töne sollte man alle hören
  496. 24:44weil sie über der roten mithchwelle sind
  497. 24:47im kalibrierten psychoakustikversuch
  498. 24:51würde man den Ton nicht mehr hören und
  499. 24:54hier unten würde man wohl nur noch diese
  500. 24:57bei Töne hören alle anderen werden
  501. 25:00verdeckt wenn das zu Hause nicht geht
  502. 25:03weil man es über ein kleinen
  503. 25:05Computermonitor oder über irgendein
  504. 25:07tragbares
  505. 25:09mobilkommunikationsgerät anhört dann
  506. 25:12liegt's nicht daran dass die
  507. 25:13Psychoakustik Unsinn ist sondern dass
  508. 25:16die Wiedergabe eben nicht den strengen
  509. 25:19Anforderungen an solche Versuche genügt
  510. 25:25[Musik]
  511. 25:56[Musik]
  512. 26:16neben der spektralen Verdeckung gibt's
  513. 26:18auch die zeitliche Verdeckung ein
  514. 26:20maskierer ein nennen wir störton wird
  515. 26:24eingeschaltet abgeschaltet und danach
  516. 26:27wird ein kurzer Ton
  517. 26:30erzeugt ein kurzer Sinuston und da
  518. 26:33stellt sich jetzt raus das Gehör ist
  519. 26:36sozusagen noch eine Zeitl mit diesem
  520. 26:38maskierer beschäftigt eine Art
  521. 26:41Nachwirkung die dafür sorgt dass dieser
  522. 26:44kleine Ton erst dann gehört wird wenn er
  523. 26:48über diese sogenannte nachhörschwelle
  524. 26:50drüber
  525. 26:51geht man spricht hier von Zeitbereich
  526. 26:53von ein 200
  527. 26:55Millisekunden je näher der Ton hier
  528. 26:58erfolgt desto größer muss sein Pegel
  529. 27:01sein dass er gehört wird das eben auch
  530. 27:05wichtig wenn man zeitanalysen macht und
  531. 27:07sagt der eine Ton war doch hier zu Ende
  532. 27:09dann müsste ich den doch hören nicht
  533. 27:12unbedingt es gibt die nachverdeckung
  534. 27:14kurioserweise gibt es auch eine
  535. 27:17vorverdeckung die jetzt nicht bedeutet
  536. 27:19dass wir es hier mit einem akausalen
  537. 27:21System zu tun haben die
  538. 27:24Verarbeitungszeiten für teston und
  539. 27:26maskierer sind hier B unterschiedlich es
  540. 27:29ist schon kausal auch das nur in
  541. 27:32Kürze ein Beispiel für so einen Versuch
  542. 27:36ein maskierer Dauer 0,5 Sekunden dann
  543. 27:41ein kleiner Abstand und hier ein kurzer
  544. 27:45testt das alles wie anfangs schon gesagt
  545. 27:49sind Ergebnisse aus fastel Zwicker
  546. 27:54psychoacustics der störton weißes
  547. 27:57Rauschen mit 0 60 40 dB hier die
  548. 28:02Verzögerungszeit TD das sieht man alle
  549. 28:06drei Kurven sind bei ungefähr 200
  550. 28:09Millisekunden Verzögerung wieder unten
  551. 28:13angekommen handelt sich hier also nicht
  552. 28:16um ein System das man mit demem Filter
  553. 28:19erster Ordnung beschreiben kann das sind
  554. 28:22nicht lineare Prozesse hier unten der
  555. 28:25Versuch mit unterschiedlichen maskier
  556. 28:28ier dauern auch das geht in die Daten
  557. 28:30ein wie lange dauert dieses störrauschen
  558. 28:35umn Uniform masking Neise gleichmäßig
  559. 28:39verdeckendes Rauschen ein speziell
  560. 28:42gefiltertes Rauschen ganz grob als
  561. 28:44Näherung rosarauschen vergleichbar aber
  562. 28:47nicht genau selbe ist ein besonderes
  563. 28:49Rauschen mehr in den Psychoakustik
  564. 28:51Büchern da sieht man dass diese
  565. 28:54nachverdeckung natürlich vom Pegel des
  566. 28:56maskierers abhängt aber eben auch von
  567. 28:59der Dauer des maskierers der dauert
  568. 29:02entweder 200 Millisekunden oder nur 5
  569. 29:07Millisekunden dementsprechend gibt es
  570. 29:10unterschiedliche
  571. 29:11Kurven ein sehr spezieller Versuch das
  572. 29:14miherschwellen periodenmuster ein
  573. 29:17tierequenter Ton zwischen rein gefragt
  574. 29:21warum braucht man das eigentlich alles
  575. 29:24um Verständnis zu bekommen von der
  576. 29:27Funktion des
  577. 29:28Gehörs nicht alle diese Versuche ergeben
  578. 29:32nun für Musiker sofort verwertbare
  579. 29:35Hinweise das ist aus der Forschung was
  580. 29:38kann das Gehör was kann es nicht wie
  581. 29:40funktioniert es also noch mal ein
  582. 29:43tieffrequenter Ton mit hohem Pegel und
  583. 29:47in dessen Periode nun zu bestimmten
  584. 29:50Zeiten ein kleiner
  585. 29:53Testton maskierer bei dieser Frequenz
  586. 29:57z.B oder noch tiefer das ist der
  587. 30:00maskierer und hier oben bei z.B gut 2
  588. 30:04kHz ein Testton und der wird nun
  589. 30:07innerhalb dieser Periode des maskierers
  590. 30:10hin und her geschoben um die Frage zu
  591. 30:13klären wenn dieser teston hier vorne
  592. 30:16sitzt in dem Minimum wird er dann gleich
  593. 30:18stark maskiert wie wenn er beim
  594. 30:21Nulldurchgang oder im Maximum sitzt und
  595. 30:25da erkennt man zumindest solange man
  596. 30:27nicht sehr hohe Pegel nimmt bei so einer
  597. 30:29Kurve dass das Gehör die Maskierung
  598. 30:32offensichtlich phasenabhängig
  599. 30:35macht in dem Bereich braucht man Höhe am
  600. 30:40Pegel dass der teston gehört wird in dem
  601. 30:42Bereich einen Nieren Pegel und es liegt
  602. 30:45daran dass die Härchen der Rezeptoren im
  603. 30:48innenurr in der kochleher im kortischen
  604. 30:51Organ für Auslenkung in eine bestimmte
  605. 30:55Richtung empfindlich sind in die
  606. 30:57Gegenrichtung sind sie
  607. 30:59unempfindlich das ist fast so eine Art
  608. 31:03Einweggleichrichtung ein masker der
  609. 31:06unterbrochen wird der masker ist wieder
  610. 31:09dieses gleichmäßig verdeckende Rauschen
  611. 31:13Uniform masking
  612. 31:14neus das wird rechteckförmig
  613. 31:18amplitudenmoduliert also eingeschaltet
  614. 31:21ausgeschaltet eingeschaltet was passiert
  615. 31:24in der Pause hier das wird mit einem
  616. 31:27Test Ton untersucht der Testton ist ein
  617. 31:30Sinus Burst bei 3 kHz 3 Millisekunden
  618. 31:34Dauer und die Modulationsfrequenz 5 Herz
  619. 31:3820 100 Hz die bestimmt die Periode hier
  620. 31:42der Testton wird verdeckt braucht einen
  621. 31:46relativ hohen Pegel jetzt wird
  622. 31:49abgeschaltet und dann merkt man jetzt
  623. 31:51kann man hier reinhören der testurpegel
  624. 31:55kann hier kleiner sein
  625. 31:58dann wird wieder eingeschaltet jetzt
  626. 32:00muss der testumpegel wieder größer
  627. 32:02werden dieses reinhören in die Lücke
  628. 32:06hängt aber davon ab wie lange diese
  629. 32:08Lücke dauert und wenn man jetzt mit 100
  630. 32:11Hz Amplituden moduliert mit 100 Hz ein
  631. 32:14ausschaltet dann kann das Gehör in die
  632. 32:17Lücke nicht mehr so gut reinhören das
  633. 32:20sind zeiteffekte der
  634. 32:22Verdeckung die
  635. 32:25frequenzgruppenbreite ist die Bandbreite
  636. 32:27mit der das Gehör Schalle analysiert die
  637. 32:31darf aber nicht mit der
  638. 32:33tonhöhenunterschiedsschwelle verwechselt
  639. 32:35werden die tonhöhenunterschiedsschwelle
  640. 32:37sagt aus um wie viel Herz oder Prozent
  641. 32:41sich zwei Sinustöne unterscheiden müssen
  642. 32:44damit man sie in ihrer Tonhöhe
  643. 32:46unterscheiden
  644. 32:47kann die frequenzgruppe sagt aus welcher
  645. 32:52Bandbereich vom Gehör gemeinsam
  646. 32:56zusammengefasst verarbeitet wird und die
  647. 32:59wird z.B gemessen indem man einen
  648. 33:01Sinuston nimmt diesem Beispiel bei 2 kHz
  649. 33:05neben dran zwei rauschsignale und jetzt
  650. 33:09ändert man den Abstand dieser
  651. 33:12rauschsignale und schaut wann ist dieser
  652. 33:15Sinuston hörbar hier braucht er diesen
  653. 33:17Pegel und sobald der Abstand größer wird
  654. 33:21als eine
  655. 33:22Grenzfrequenz nimmt der Pegel der nötig
  656. 33:25ist um den Ton zu hören ab weil dann die
  657. 33:28frequenzgruppe überschritten wird dann
  658. 33:31ist in dieser frequenzgruppe sozusagen
  659. 33:34nur noch der Ton und das Rauschen hat
  660. 33:36keinen Einfluss mehr geht man nahe ran
  661. 33:39dann beeinflusst das Rauschen noch die
  662. 33:41Wahrnehmung von dem Ton das kann man
  663. 33:44auch umdrehen kann hier Rauschen nehmen
  664. 33:47hier zwei Töne auch da kriegt man
  665. 33:50ähnliche Grenzen und es gibt noch eine
  666. 33:52Reihe weiterer Versuche die dazu führen
  667. 33:54die frequenzgruppe ist bei tiefen
  668. 33:56Frequenzen 100 her breit und ab 500 Herz
  669. 34:00ungefähr 20% breit nicht genau 20% in
  670. 34:05etwa hier unten im Bassbereich wird auch
  671. 34:07diskutiert dass die frequenzgruppe noch
  672. 34:10etwas schmäler
  673. 34:12ist 23% wer terzbandbreite so dass man
  674. 34:17sagen kann das hier ist ungefähr
  675. 34:20terzbreit und hier ist die
  676. 34:22frequenzgruppe konstant Näherung ein
  677. 34:26stark vergröß größer das Bild aus einem
  678. 34:29Buch in dem das
  679. 34:31lautheitsberechnungsverfahren nach DIN
  680. 34:3245 631 dargestellt wird früher konnte
  681. 34:37man Lautheit mit Schablonen für
  682. 34:39stationäre Schalle berechnen später war
  683. 34:42das dann auch möglich für zeitvariante
  684. 34:45Schalle meine messtechnikfirma hat dann
  685. 34:48um
  686. 34:491990 den ersten digitalen
  687. 34:52lautheitsmesser entwickelt der auch für
  688. 34:55zeitvariante Schal die Lautheit
  689. 34:56berechnen konnte
  690. 34:58Mikrofonverstärker eine Umschaltung
  691. 35:00Freifeld diffufeld und dann die
  692. 35:03Frequenzgruppen Filter ganz früher hat
  693. 35:06man das noch mit herzfilter gemacht
  694. 35:07heute würde man dann natürlich digital
  695. 35:09arbeiten und hätte noch mehr
  696. 35:11Möglichkeiten eine Gleichrichtung ein
  697. 35:14Tiefpass low pass dann eine nichtlineare
  698. 35:18Abbildung bei der die sogenannte
  699. 35:20spezifische Lautheit gebildet wird alles
  700. 35:22das hier ohne Details sonst würde es zu
  701. 35:25lange dauern dann muss in jedem Kanal
  702. 35:28die nachverdeckung berechnet werden eine
  703. 35:30nichtlineare Operation dann wird
  704. 35:33summiert dann kommt noch mal ein sehr
  705. 35:36spezieller Tiefpass und dann entsteht
  706. 35:37hier n die Lautheit als Funktion der
  707. 35:42Zeit so sehen derartige Analysen aus die
  708. 35:47sogenannte kernlautheit und das ist
  709. 35:49jetzt schon ein ganz interessantes Bild
  710. 35:52das zeigt hier gibt's offensichtlich ein
  711. 35:54Signal in der Gegend von 1000 Hz und ein
  712. 35:58zweites dieses zweite Signal ist aber
  713. 36:02weitestgehend verdeckt und wird zum
  714. 36:05Höreindruck so gut wie nichts beitragen
  715. 36:08weil es nicht über die verdeckungsflanke
  716. 36:11über die mithörschwelle hier rauskommt
  717. 36:15wäre diese Kurve hier oben dann würde
  718. 36:20sie diese Kurve der spezifischen
  719. 36:23Lautheit die verdeckungsflanke hier
  720. 36:25anheben
  721. 36:27so rüber ist sie aber nicht das Signal
  722. 36:32ist praktisch unhörbar obwohl es im
  723. 36:36Spektrum zu sehen ist wenn wir hier
  724. 36:40seine spektraldarstellung mit fieanalyse
  725. 36:43machen sehen wir zwei Töne und da könnte
  726. 36:45man es durchaus vermuten na ja die muss
  727. 36:47ich doch beide hören die kann ich doch
  728. 36:49beide
  729. 36:50Messen hier in Groß der eine Ton bei
  730. 36:55ungefähr 1000 Hz bisschen höher der
  731. 36:58zweite bei ungefähr 2000 Hz hier habe
  732. 37:01ich als Dynamik
  733. 37:0350 bis 100
  734. 37:06dB es wird noch deutlicher wenn ich die
  735. 37:10Dynamik
  736. 37:11vergrößere die analysedynamik 10 dB bis
  737. 37:15100 dB ein guter
  738. 37:19spektrumanalyser der ist gut hat eine
  739. 37:22Regensburger Firma mal entwickelt ein
  740. 37:25guter spektralanalyser
  741. 37:27100 dB
  742. 37:29Dynamik der eine Ton der ist unhörbar
  743. 37:33der ist auch
  744. 37:34unhörbar im Spektrum insbesondere wenn
  745. 37:37man so riesen Dynamik nimmt denkt man
  746. 37:39sich das muss doch alles hörbar sein ist
  747. 37:42nur dann hörbar wenn die einzelnen Töne
  748. 37:45nicht verdeckt sind da sehen wir der
  749. 37:482000 Herzton liegt unter der
  750. 37:52verdeckungskurve
  751. 37:54lautheitdosselung auch das nur ganz kurz
  752. 37:57was ist denn jetzt gehen wir noch mal
  753. 37:59zurück wenn ich diesen Ton hier den her
  754. 38:03der hier unhörbar ist wenn ich den
  755. 38:05lauter Ma hat er dann sofort seine volle
  756. 38:08Lautstärke nein hat er
  757. 38:11nicht erst wenn er da rauskommt bekommt
  758. 38:15er einen eigenen Anteil an der
  759. 38:18lautheitskurve die gesamte Lautheit ist
  760. 38:20die Fläche unter der
  761. 38:21Kurve das was jetzt dieser Ton abkriegt
  762. 38:25ist dann eben nur ein Teil der Lautheit
  763. 38:27die wächst dann hier sehr steil an wenn
  764. 38:31man den Pegel des sinustons ein kleines
  765. 38:34bisschen erhöht im Bild zu sehen
  766. 38:37flankenmaskierung durch
  767. 38:39breitbandrauschen das breitbandrauschen
  768. 38:42ist PN pink neues Rosa Rauschen zwei
  769. 38:46verschiedene Kurven das Rosa Rauschen
  770. 38:49hat 40 dB schallpegelbotherz oder 60 dB
  771. 38:53entspricht dem Gesamtpegel von 55 bzw 75
  772. 38:57DB für dieses 40 dB pro terzrauschen
  773. 39:02gibt's diese Kurve gezeigt wird wie die
  774. 39:06Lautheit von dem
  775. 39:09Testton
  776. 39:12zunimmt Testton ist 1 kohz Testton hätte
  777. 39:16man kein Rauschen ohne maskierer würde
  778. 39:19man die Kurve bekommen Lautheit in sonhn
  779. 39:22das ist die spezielle Einheit der
  780. 39:24Lautheit doppelter sohnwert doppelt so
  781. 39:27laut
  782. 39:28würde man diese Kurve bekommen wenn man
  783. 39:30das Rauschen einschaltet mit 40 dB pro
  784. 39:34Herz bekommt man diese Kurve wichtig
  785. 39:37hier steigt die Kurve sehr steil an es
  786. 39:41gibt ja so die einfache Regel
  787. 39:43verdoppelte Lautstärke oder hier
  788. 39:46verdoppelte Lautheit muss der Pegel um
  789. 39:4910 dB
  790. 39:51steigen das ist in bestimmten Bereichen
  791. 39:54auch der Fall hier sieht man aber dass
  792. 39:56seine Kurve viel steiler
  793. 39:58ansteigt dass kleine pegeländerungen
  794. 40:02eine große Lautstärke Änderung ergeben
  795. 40:06und das z.B wichtig wenn ein Musiker
  796. 40:10sagt ich bin zu leise im Vergleich zu
  797. 40:13den anderen jetzt hat der Keyboarder
  798. 40:16noch mal aufgedreht jetzt höre ich meine
  799. 40:18Gitarre nicht mehr da reichen dann unter
  800. 40:22Umständen relativ kleine Pegel oder
  801. 40:25Leistungserhöhungen
  802. 40:27um wieder drüber zuuk kommen worauf
  803. 40:30natürlich sofort der Keyboard noch mal
  804. 40:31nachlegt und noch weiter Auftritt aber
  805. 40:33ist anderes Thema man sollte also nicht
  806. 40:36sagen generell gilt 10dB mehr doppelte
  807. 40:38Lautstärke da gibt schon auch
  808. 40:42Sonderfälle in dem Fall hier ist das
  809. 40:44Störgeräusch ein hochpassrauschen
  810. 40:47Frequenzbereich Highpass neues
  811. 40:50hochpassrauschen ein kiloherz
  812. 40:51Grenzfrequenz ein Sinuston mit
  813. 40:54unterschiedlichem Frequenzabstand Delta
  814. 40:56f Delta F wie nimmt hier die Lautheit zu
  815. 41:01zwei
  816. 41:03hörversuche die jetzt nicht direkt
  817. 41:05diesem Bild entsprechen Rauschen und
  818. 41:09zwar 1 durch F Rauschen Rosa Rauschen
  819. 41:12mit 55 dB dazu ein Sinuston mit 40 50 60
  820. 41:18dB und hier ein Sinuston 800 Hz mit
  821. 41:23hochpassrauschen Grenzfrequenz des
  822. 41:25hochpassrauschens 1000 bis runter auf
  823. 41:28800 Herz
  824. 41:30[Gelächter]
  825. 41:56[Musik]
  826. 42:02[Musik]
  827. 42:08[Musik]
  828. 42:13[Musik]
  829. 42:19[Musik]
  830. 42:25eine Frage die gerne in der
  831. 42:27psychoakustikprüfung gestellt wurde zwei
  832. 42:31Sinustöne beide haben denselben Pegel 60
  833. 42:34dB Schallpegel unterschiedlicher
  834. 42:38Frequenzabstand wie ist die Lautheit die
  835. 42:41empfundene Lautheit von diesem
  836. 42:45tonpaar im hörversuch wird das dadurch
  837. 42:48ermittelt dass me einer Versuchsperson
  838. 42:50diese zwei Töne darbietet in definierten
  839. 42:55Frequenzabstand und dann alternativ dazu
  840. 42:58einen 1 kohz Sinuston dessen Pegel sich
  841. 43:02so einstellen muss dass er subjektiv
  842. 43:04gleich laut ist wie diese beiden Töne
  843. 43:07das wird abwechselnd dargeboten die
  844. 43:10Versuchsperson darf den 1 KZ Pegel hier
  845. 43:13steht er so einstellen bis sie sagt
  846. 43:16jetzt empfinde ich die beiden Schal ist
  847. 43:18gleich laut und da stellt man fest wenn
  848. 43:21der tonabstand der zwei Töne sehr gering
  849. 43:25ist das nennt sich dann Schwebung dann
  850. 43:29stellt die Versuchsperson 66 DB ein die
  851. 43:33Töne haben 60 dB bei der Schwebung ist
  852. 43:36der Spitzenwert doppelt so groß also 6
  853. 43:40dB mehr Schallpegel des gleichlaut
  854. 43:43wahrgenommen 1 kiloherz Ton ist bei
  855. 43:44kleinem Frequenzabstand da geht's um den
  856. 43:47Spitzenwert der Schwebung vergrößert man
  857. 43:50den
  858. 43:51Frequenzabstand tja streng genommen ist
  859. 43:53es immer eine Schwebung es sind immer
  860. 43:55zwei Sinustöne
  861. 43:57man kommt hier dann in dem Bereich der
  862. 44:00subjektiv wahrgenommenen raauigkeit
  863. 44:02vergrößert man den Abstand dann sind wir
  864. 44:06nur noch bei
  865. 44:073dB 3dB das wäre jetzt die energiesumme
  866. 44:12dieser beiden Töne zwei inkohärente Töne
  867. 44:15addiert gibt 3 dB mehr gehen wir zu
  868. 44:18großen Frequenzabstand s dass sich die
  869. 44:21spezifischen lautheitskurven dieser
  870. 44:23beiden Sinustöne gegenseitig nicht mehr
  871. 44:27behindern völlig getrennt sind dann
  872. 44:30wird's doppelt so laut und in dem Fall
  873. 44:33gilt dann bei diesem pegelbereich 10 dB
  874. 44:36mehr also ungefähr doppelte
  875. 44:39Lautstärke man muss da gar nicht ganz
  876. 44:42genau auf die dbwererte schauen die rein
  877. 44:45physikalische Beschreibung dieses
  878. 44:48zweitonpares
  879. 44:51entweder über den energetischen
  880. 44:53summenpegel 3dB mehr oder über einen
  881. 44:57speziellen Spitzenpegel 6dB mehr kann
  882. 45:00nicht das Ergebnis beschreiben dass hier
  883. 45:04eine Kurve entsteht die vom
  884. 45:06Frequenzabstand abhängig ist
  885. 45:11Psychoakustik zum Schluss noch ein paar
  886. 45:14Informationen zur Tonhöhe da wird's
  887. 45:17jetzt auch für die Musiker wieder etwas
  888. 45:20interessanter es überrascht vielleicht
  889. 45:22dass Tonhöhe und Frequenz nicht gleich
  890. 45:26bedeuten
  891. 45:27sind man glaubt immer man kann doch die
  892. 45:30Tonhöhe durch den frequenzzahlenwert in
  893. 45:33Herz ausdrücken das stimmt schon in etwa
  894. 45:37aber wenn man genau hinschaut bzw genau
  895. 45:40hinhört gibt's kleine
  896. 45:44Unterschiede so ist z.B die empfundene
  897. 45:48Tonhöhe vom pedel des Tones
  898. 45:50abhängig man bietet einen Sinuston lässt
  899. 45:54die Frequenz das ist die Physik ische
  900. 45:57Größe lässt die Frequenz gleich erhöht
  901. 46:02den Schallpegel und dabei ändert sich
  902. 46:05die subjektiv wahrgenommene
  903. 46:08Tonhöhe wenn 6 kHz sind Mittelwerte aus
  904. 46:13psychoakustischen versuchen
  905. 46:163% der Halbton ist 5,9% das wä jetzt
  906. 46:20also Viertelton kein großer Effekt und
  907. 46:24auch individuell sehr unterschiedlich
  908. 46:28bei tieffrequenten sinustönen 200 Hz
  909. 46:31geht's in die andere Richtung höherer
  910. 46:34Pegel die Tonhöhe nimmt ein kleines
  911. 46:36bisschen ab bei immerhin 40 dB
  912. 46:42pegelvariation ein zweites Beispiel bei
  913. 46:45dem der Effekt größer sein kann wie
  914. 46:48gesagt subjektiv
  915. 46:51unterschiedlich man hat einen Ton z.B
  916. 46:553,8 kHz 50 dB
  917. 46:58Schallpegel und schaltet ein Rauschen
  918. 47:01ein das Band begegrenzt in einem
  919. 47:03niederen Frequenzbereich ist und je nach
  920. 47:07Pegel dieses Rauschens dieses Geräusches
  921. 47:11erhöht sich jetzt die wahrgenommene
  922. 47:15Tonhöhe von diesem Sinuston das hören
  923. 47:19wir mal an
  924. 47:33ehe ich auf die Modelle zur
  925. 47:36tonhöhenbildung näher eingehe noch ein
  926. 47:39kleines
  927. 47:40Beispiel zwei verschiedene Signale
  928. 47:44einmal getaktetes Rauschen getaktet
  929. 47:47heißt ein Rauschgenerator wird einfach
  930. 47:49eingeschaltet ausgeschaltet
  931. 47:51eingeschaltet
  932. 47:53ausgeschaltet soass diese einzelnen
  933. 47:56Rausch bursts wie man die nennt jeweils
  934. 47:59unterschiedlich sind im Vergleich dazu
  935. 48:02ein Signal bei dem ein spezieller
  936. 48:06rauschburst identisch wiederholt wird
  937. 48:09wie klingen diese beiden Signale mit
  938. 48:13etwas
  939. 48:14signaltheoriewissen und Psychoakustik
  940. 48:16wissen müsste man das jetzt vorhersagen
  941. 48:20können haben alle
  942. 48:23aufgemerkt was kommt dabei raus
  943. 48:30tja hören wir es doch einfach mal
  944. 48:35[Musik]
  945. 48:40an das erstees Signal hat zwar eine
  946. 48:46zeitlich periodische
  947. 48:48Hüllkurve die Zeitdauer während der
  948. 48:51eingeschaltet ist ist immer gleich lang
  949. 48:54und auch ausgeschaltet wird immer über
  950. 48:56eine gleich lange Zeit aber das Signal
  951. 48:59unter dieser Hüllkurve ist jedes Mal ein
  952. 49:01anderes sass man insgesamt sagen muss
  953. 49:05dieses Signal ist nicht periodisch wenn
  954. 49:09ein Signal nicht periodisch ist hat es
  955. 49:12ein kontinuierliches Spektrum und es
  956. 49:15klingt wie ein Rauschen mit ein bisschen
  957. 49:19raauigkeit ganz ander hier unten dieses
  958. 49:23Signal ist im Zeitbereich periodisch die
  959. 49:26Periode ist die Periode der hüllkurfe
  960. 49:30von hier bis hier das wird identisch
  961. 49:33wiederholt deswegen hat dieses Signal
  962. 49:35ein
  963. 49:36Linienspektrum und wir hören eine
  964. 49:39spezielle
  965. 49:41Tonhöhe ein weiteres Signal
  966. 49:45einzelne Impulse deren zeitlicher
  967. 49:49Abstand das ist hier die Zeitfunktion
  968. 49:52kürzer wird wie klingt
  969. 49:55sowas kann man zunächst gar nicht sagen
  970. 49:58wenn man nicht weiß wie groß dieser
  971. 50:00Abstand ist ist der Abstand zeitlich
  972. 50:03groß stellt das Gehör fest aha das sind
  973. 50:07einzelne
  974. 50:09Ereignisse die können zeitlich getrennt
  975. 50:12werden wird der Abstand kürzer reicht
  976. 50:17die zeitliche Analysefähigkeit des
  977. 50:20Gehörs zur Trennung solcher Ereignisse
  978. 50:23nicht mehr aus jetzt kommt aber die zwei
  979. 50:26gehöreigenschaft die spektrale
  980. 50:29Analyse wenn solche Ereignisse zeitlich
  981. 50:32schnell aufeinander folgen ergibt sich
  982. 50:35ein
  983. 50:37Linienspektrum es ist ja ungefähr
  984. 50:40periodisch nicht exakt periodisch aber
  985. 50:42im kleinen Bereich ist es ungefähr
  986. 50:45periodisch also entsteht
  987. 50:47näherungsweise ein Spektrum mit
  988. 50:51Linien je langsamer sich der zeitliche
  989. 50:54Abstand ändert
  990. 50:57besser kann man sagen das Signal ist im
  991. 50:58Zeitbereich periodisch und folglich
  992. 51:01hat's im Spektralbereich ein
  993. 51:02Linienspektrum dahinten hören wir einen
  994. 51:05Ton dessen Tonhöhe zunimmt
  995. 51:16[Musik]
  996. 51:25[Musik]
  997. 51:27um mehr Richtung instrumentaltöne zu
  998. 51:30gehen zur Gitarre beispielsweise da
  999. 51:33schwingt eine Seite im einfachen Modell
  1000. 51:35sagt man ja das ist die Grundschwingung
  1001. 51:37der erste Oberton der zweite Oberton
  1002. 51:41doppelte Frequenz dreifache Frequenz und
  1003. 51:44beim einfachen Modell sagt man das geht
  1004. 51:46so weiter die Obertöne sind in ihrer
  1005. 51:49Frequenz ganzzahlig vielfach zur
  1006. 51:51Grundfrequenz ich habe in vorhergehenden
  1007. 51:53Videos und im Buch schon gezeigt dass
  1008. 51:56ist näherungsweise der Fall wenn man
  1009. 51:59genau hinschaut merkt man die höheren
  1010. 52:02Frequenzen liegen gespreitzt der Abstand
  1011. 52:05ist größer als er nach dieser einfachen
  1012. 52:07Theorie wäre hier seh wir nacheinander
  1013. 52:11gespielte
  1014. 52:12gitarrentöne wie ermittelt das Gehör die
  1015. 52:16Tonhöhe von soinem
  1016. 52:18gitarrenton nicht auf der Basis des
  1017. 52:22Grundtons ein einfaches Beispiel dazu
  1018. 52:25ist das Telefon das zumindest in der
  1019. 52:28analogen Zeit ein Frequenzband
  1020. 52:32übertragen hat von 300 Hz bis bisschen
  1021. 52:34über 3 kHz wichtig ist die untere
  1022. 52:37Grenzfrequenz die bei etwa 300 Hz war
  1023. 52:41über dieses Telefon konnte die
  1024. 52:44Grundfrequenz der Grundton der
  1025. 52:46männlichen Stimme nicht übertragen
  1026. 52:50werden typischerweise hat dieser
  1027. 52:53Grundton eine Frequenz von ungefähr 100
  1028. 52:57Herz ist somit deutlich niedriger als
  1029. 53:01die untere Grenzfrequenz der
  1030. 53:03telefonübertragung die weibliche Stimme
  1031. 53:06liegt ungefähr eine Oktave höher also
  1032. 53:09sagen wir mal 240 Hz auch da kann der
  1033. 53:12Grundton nicht übertragen werden
  1034. 53:14trotzdem kann man auch beim analogen
  1035. 53:17Telefon ganz klar unterscheiden spricht
  1036. 53:19da ein Mann oder eine Frau von
  1037. 53:22besonderen Fällen mal abgesehen
  1038. 53:24Durchschnittswerte
  1039. 53:27die Tonhöhe eines instrumentenklangs
  1040. 53:29wird nicht vom Grundton bestimmt der ist
  1041. 53:32schon wichtig für die Klangfarbe aber
  1042. 53:35die Tonhöhe wird aus einem mittleren
  1043. 53:38Frequenzbereich ermittelt wie das geht
  1044. 53:41ist gar nicht so einfach da gibt es
  1045. 53:44verschiedene Modelle ein Modell von
  1046. 53:48Terhart braucht zunächst mal die
  1047. 53:51spektraltonhöhen das sind die Tonhöhen
  1048. 53:54der nicht verdeckten teilt
  1049. 53:57sowas wird schon sehr früh im Gehör
  1050. 54:00extrahiert in der kochleer es wird hier
  1051. 54:03ein
  1052. 54:04kurzzeitspektrum gebildet Kurzzeit heißt
  1053. 54:07über einen kurzen zeitausschnitt
  1054. 54:09zeitlich veränderlich auf der Basis
  1055. 54:12dieser
  1056. 54:13spektraltonhöhen wird dann eine
  1057. 54:16virtuelle Tonhöhe gebildet dazu ein
  1058. 54:20Beispiel ein harmonisch komplexer Ton
  1059. 54:24das ist die frequenzachse hier NS dran
  1060. 54:26weil es jetzt nicht so sehr um genaue
  1061. 54:28Zahlen geht und ich erläutere ja was
  1062. 54:31diese Linien bedeuten wir haben
  1063. 54:33einzelene Töne acht an der Zahl mit
  1064. 54:37gleichem Pegel und identischenem
  1065. 54:40Frequenzabstand das nennt sich
  1066. 54:42harmonisch komplexer Ton wir können die
  1067. 54:46Teiltöne dieses harmonisch komplexen
  1068. 54:49Tons einzellen anhören oder auch
  1069. 54:52gemeinsam
  1070. 54:53[Musik]
  1071. 55:02[Gelächter]
  1072. 55:05[Musik]
  1073. 55:10und jetzt kommt zum Vergleich ein
  1074. 55:14residualton Residuum ein Rest jetzt sind
  1075. 55:17nur noch die höheren harmonischen
  1076. 55:21vorhanden man hört aber als
  1077. 55:23Grundfrequenz als Grundtonhöhe jetzt
  1078. 55:26nicht die Tonhöhe die zu diesem Ton
  1079. 55:28gehört sondern hört hier herunten die
  1080. 55:31Tonhöhe die sich aus diesem
  1081. 55:33Linienabstand ergibt und man muss da
  1082. 55:37jetzt schon vorsichtig sein auch die
  1083. 55:39Aussage
  1084. 55:41Linienabstand ist gefährlich wenn man
  1085. 55:43dann genauer hinschaut und diese Modelle
  1086. 55:46anwendet muss man auf einige
  1087. 55:48Besonderheiten achten das würde jetzt
  1088. 55:49hier zu weit führen hören wir da mal
  1089. 55:51rein
  1090. 55:54[Musik]
  1091. 56:14dass die subjektiv wahrgenommene Tonhöhe
  1092. 56:17nicht vom Grundton abhängt auch dazu ein
  1093. 56:21Beispiel der Grundton um 3% erniedrig
  1094. 56:27man hört klangfarbenmäßig ja da tut sich
  1095. 56:29was da gibt's ein bisschen Schwebungen
  1096. 56:32im
  1097. 56:33bbereich aber die Tonhöhe ändert sich
  1098. 56:43nicht auf dieser Folie gibt es noch ein
  1099. 56:47interessantes Beispiel bei diesem
  1100. 56:50harmonisch komplexen Ton kann man einen
  1101. 56:53teilton entfernen
  1102. 56:56dann ändert sich die Klangfarbe ein
  1103. 56:58kleines bisschen ist kein großer Effekt
  1104. 57:01wenn jetzt dieser teilton wieder dazu
  1105. 57:03geschaltet wird dann ist er eine Zeit
  1106. 57:07lang einige Sekunden lang neben dem
  1107. 57:10restlichen Ton einzeln hörbar dann
  1108. 57:13verschmilzt das ganze aber wieder zu
  1109. 57:16einem gemeinsamen Ton zu einem
  1110. 57:18harmonisch komplexen Klang bei dem das
  1111. 57:22Gehör feststellt auch diese Linien sind
  1112. 57:26alle im ganzzahligen
  1113. 57:28Frequenzverhältnis alle Teiltöne werden
  1114. 57:31gleichzeitig eingeschaltet die gehören
  1115. 57:33wollt zusammen und die werden dann
  1116. 57:36gruppiert zu einem
  1117. 57:39gruppenobjekt wenn aber etwas neu dazu
  1118. 57:42kommt dann erweckt es Aufmerksamkeit
  1119. 57:45dann wird dieser einzelne Ton eine Zeitl
  1120. 57:48für sich gehört danach verschmilzt das
  1121. 57:51ganze aber wieder zu einem gemeinsamen
  1122. 57:54Klang anhör
  1123. 58:11bei diesem Beispiel wird eine Melodie
  1124. 58:13gespielt abwechselnd mit Sinus
  1125. 58:17Grundtönen und
  1126. 58:20residualtönen erstes Beispiel dann wird
  1127. 58:23beim abspielen tiefp Rauschen addiert
  1128. 58:28das maskiert die Grundtöne man hört dann
  1129. 58:31nur noch diese Obertöne hört den
  1130. 58:35residualton durch diese Maskierung wird
  1131. 58:38sichergestellt dass das jetzt nicht
  1132. 58:40einfach Differenztöne sind Verzerrungen
  1133. 58:43Nichtlinearitäten die hier runter
  1134. 58:45gemischt werden nein im Gehör wird
  1135. 58:47dieser Bereich vertäubt und trotzdem
  1136. 58:50hört man diese
  1137. 58:52Grundtonhöhe im letzten Beispiel kommt
  1138. 58:55dann hoch aus Rauschen dazu da werden
  1139. 58:58dann die residualtöne vertäubt hören wir
  1140. 59:02auch da mal rein
  1141. 59:06[Musik]
  1142. 59:55en on anderes Beispiel
  1143. 59:57zweiglänge hier sieht man ein simples
  1144. 1:00:00Spektrum zwei benachbarte Töne Sinustöne
  1145. 1:00:04mit gleicher Amplitude bzw gleichem
  1146. 1:00:07Pegel der Frequenzabstand ist
  1147. 1:00:10unterschiedlich
  1148. 1:00:12entweder sehr gering oder etwas größer
  1149. 1:00:15oder noch
  1150. 1:00:17größer wir sehen hier unten
  1151. 1:00:20ausnahmsweise mal eine Formel sind
  1152. 1:00:23streng genommen cosinussignale mit zwei
  1153. 1:00:26verschiedenen Frequenzen die man
  1154. 1:00:28entweder als Summe darstellen kann oder
  1155. 1:00:31das lässt sich umformen als Produkt
  1156. 1:00:34allerdings bei diesem Produkt gibt es
  1157. 1:00:36jetzt andere Frequenzen eine Summen eine
  1158. 1:00:40Differenzfrequenz
  1159. 1:00:41hier die Wirkung sieht man hier recht
  1160. 1:00:45schön die beiden Töne nehmen wir mal den
  1161. 1:00:48Fall haben fast gleiche Frequenz und
  1162. 1:00:51damit ist die Phasenlage zu Beginn auch
  1163. 1:00:54in etwa gleich
  1164. 1:00:56dann läuft aber die Phase auseinander s
  1165. 1:00:59dass an dieser Stelle die beiden Töne
  1166. 1:01:02gegenphasig sind wenn man sie addiert
  1167. 1:01:05löschen sie sich aus und hier hinten
  1168. 1:01:07sind sie dann wieder gleichphasig und
  1169. 1:01:09das wiederholt sich
  1170. 1:01:12jetzt man kann dieses Signal diese
  1171. 1:01:15Schwebung als Summe
  1172. 1:01:17interpretieren das ist vor allend Dingen
  1173. 1:01:20fürs Gehör zweckmäßig wenn der
  1174. 1:01:23teiltonabstand groß ist dann hören wir
  1175. 1:01:26tatsächlich zwei getrennte Töne wenn der
  1176. 1:01:30teiltonabstand klein ist ist aber die
  1177. 1:01:33Produktdarstellung besser dann hört man
  1178. 1:01:36einen
  1179. 1:01:37Ton bei einer Frequenz die es eigentlich
  1180. 1:01:40physikalisch gar nicht gibt der
  1181. 1:01:42Mittelwert der beiden
  1182. 1:01:45cosinusfrequenzen und dieser Ton ist in
  1183. 1:01:48seiner Amplitude in seiner Stärke
  1184. 1:01:51langsam
  1185. 1:01:54moduliert hier sieht man eine Hüllkurve
  1186. 1:01:57über diesen mittleren Ton langsam
  1187. 1:01:59moduliert der wird größer und kleiner
  1188. 1:02:34noch ein Beispiel jetzt wird's sehr
  1189. 1:02:38psychoakustisch 2 ziton Paare zwei
  1190. 1:02:43zweiglänge einmal mit 800000 Herz einmal
  1191. 1:02:48mit
  1192. 1:02:49750000
  1193. 1:02:52Herz das kann man noch als residual
  1194. 1:02:56auffassen mit nur zwei teiltönen ist es
  1195. 1:02:59aber schon sehr grenzwertig residualton
  1196. 1:03:03heißt man könnte jetzt sagen da gibt's
  1197. 1:03:06eine gemeinsame Grundfrequenz ja gut die
  1198. 1:03:09Amplitude ist hier halt null aber rein
  1199. 1:03:11mathematisch gibt's die dann ist es die
  1200. 1:03:13erste zweite dritte vierte fünfte
  1201. 1:03:16harmonische die ersten drei harmonischen
  1202. 1:03:19haben eben die Amplitude Null eine sehr
  1203. 1:03:23spezielle Betrachtungsweise
  1204. 1:03:26ändert man jetzt diese Frequenz dann
  1205. 1:03:29kann man sagen jetzt hat sich diese
  1206. 1:03:31gedachte Grundfrequenz auf 250 Hz erhöht
  1207. 1:03:36ich habe ja schon gesagt das Gehör nimmt
  1208. 1:03:38nicht den Grundton sondern bildet
  1209. 1:03:41aufgrund höherer harmonischer eine
  1210. 1:03:46Grundtonhöhe und in diesem Grenzfall
  1211. 1:03:49gibt's nun verschiedene Möglichkeiten
  1212. 1:03:52wie wir die Änderung empfinden den
  1213. 1:03:54Unterschied finden da kann es sein dass
  1214. 1:03:58man sich auf diese Grundtonhöhe
  1215. 1:04:01konzentriert und sagt beim Wechsel von
  1216. 1:04:05hier nach hier wird die Tonhöhe höher es
  1217. 1:04:10kann aber auch sein dass man sehr
  1218. 1:04:11analytisch hört und sagt der obere
  1219. 1:04:14bleibt gleich und der tiefere Ton kriegt
  1220. 1:04:17jetzt eine tiefere
  1221. 1:04:19Tonhöhe hören wir auch da mal rein
  1222. 1:04:40dann ein Beispiel zur Ausgeprägtheit der
  1223. 1:04:44Tonhöhe den Sinuston hat eine sehr stark
  1224. 1:04:48ausgeprägte Tonhöhe es geht also nicht
  1225. 1:04:51um die Tonhöhe sondern um der
  1226. 1:04:54Ausprägung analog etwa bei der Farbe wä
  1227. 1:04:58es jetzt nicht die Farbe rot grün blau
  1228. 1:05:01sondern die
  1229. 1:05:02Farbsättigung hier also die
  1230. 1:05:06tonhöhenausprägung ein kleines Beispiel
  1231. 1:05:08von fastel T München erstellt hör wir
  1232. 1:05:17DIN bei den sinustönen gibt's eine sehr
  1233. 1:05:21deutlich ausgeprägte Tonhöhe danach
  1234. 1:05:24kommt das ganze mit tief Pass Rauschen
  1235. 1:05:26und da hat man schon Schwierigkeiten die
  1236. 1:05:29tonhöhenunterschiede zu
  1237. 1:05:31erkennen Töne müssen sich in ihren
  1238. 1:05:34spektralen Eigenschaften unterscheiden
  1239. 1:05:37damit wir unterschiedliche Tonhöhen
  1240. 1:05:39wahrnehmen in einem früheren Bild habe
  1241. 1:05:42ich schon gesagt die
  1242. 1:05:44frequenzgruppenbreite ist nach diesem
  1243. 1:05:46Modell hier bei den tiefen Frequenzen
  1244. 1:05:49100 Hz und hier ungefähr
  1245. 1:05:5120% mit dem Hinweis es gibt auch Ideen
  1246. 1:05:55dass das da unten noch etwas
  1247. 1:05:56schmalbandiger sein könnte wenn man
  1248. 1:05:59jetzt die
  1249. 1:06:00tonhöhenunterschiedsschwelle
  1250. 1:06:02misst also der Frage nach geht um wie
  1251. 1:06:05viel Herz müssen sich zwei Sinustöne
  1252. 1:06:07unterscheiden damit man ihre Tonhöhen
  1253. 1:06:09unterscheiden kann dann gibt es da
  1254. 1:06:12verschiedene
  1255. 1:06:13Messverfahren man kann die Frequenz
  1256. 1:06:15modulieren mit einer
  1257. 1:06:17Modulationsfrequenz bei der das Gehör
  1258. 1:06:20für Modulationen besonders empfindlich
  1259. 1:06:22ist das ist so für ungefähr 4 Herz
  1260. 1:06:24Modulationsfrequenz dann bekommt man
  1261. 1:06:26diese Grenze diese Schwelle und sieht ja
  1262. 1:06:30da ist eine deutliche Verwandschaft zur
  1263. 1:06:32frequenzgruppenbreite es ist auch so
  1264. 1:06:35eine Kurve die halt etwas
  1265. 1:06:36runtergeschoben ist es gibt aber noch
  1266. 1:06:38eine zweite Messmethode dass man zwei
  1267. 1:06:41Sinustöne mit kurzem zeitlichen Abstand
  1268. 1:06:44nacheinander darbietet und da stellt wir
  1269. 1:06:47dann fest dass jetzt noch kleinere
  1270. 1:06:49Unterschiede aufgelöst werden können bei
  1271. 1:06:531000 Herz z.B so ungefähr eineinhalb
  1272. 1:06:57Herz ich habe die für Musiker bekannten
  1273. 1:07:00zentwerte eingetragen ein Cent ist ein
  1274. 1:07:03hunder Halbton gelegentlich liest man
  1275. 1:07:06ein Musiker müsse auf ein zent genau Ton
  1276. 1:07:09Höhen treffen
  1277. 1:07:10nein das mag in ganz seltenen Fällen
  1278. 1:07:14tatsächlich mal so sein aber
  1279. 1:07:16üblicherweise kann man Töne die sich um
  1280. 1:07:18nur ein zent unterscheiden nicht mehr
  1281. 1:07:21bezüglich ihrer Tonhöhe
  1282. 1:07:23auseinanderhalten
  1283. 1:07:26ein paar Hörbeispiele
  1284. 1:08:04hörversuche zur
  1285. 1:08:06tonhöhenunterschiedsschwelle müssen mit
  1286. 1:08:08Kopfhörer durchgeführt werden wenn man
  1287. 1:08:12das mit Lautsprecher macht geht's nicht
  1288. 1:08:15weil typische
  1289. 1:08:17lautsprecherübertragungsfunktionen quer
  1290. 1:08:19durch den Raum vom Lautsprecher zum
  1291. 1:08:21Zuhörer männlich weiblich sonstige haben
  1292. 1:08:25starke selektive Maxima und
  1293. 1:08:29Minima wenn sich da die Frequenz nur
  1294. 1:08:32ganz wenig ändert ändert sich auch der
  1295. 1:08:34Pegel und die Frequenzänderung wird
  1296. 1:08:38damit zur Pegeländerung und sehr leicht
  1297. 1:08:41gehört aber eben nicht als
  1298. 1:08:43Frequenzänderung als
  1299. 1:08:46tonhöhenänderung sondern als
  1300. 1:08:48lautstärkeänderung um das zu vermeiden
  1301. 1:08:51muss man mit Kopfhörer Arbeiten zweites
  1302. 1:08:54Beispiel ein
  1303. 1:08:57tonpaar kleiner
  1304. 1:09:00frequenzunterschied mit etwas längerer
  1305. 1:09:02Pause dazwischen mit kurzer Pause wenn
  1306. 1:09:06die Pause sehr lang ist kann man sich
  1307. 1:09:08nicht mehr so genau erinnern wie war
  1308. 1:09:10denn jetzt die Tonhöhe drum sollte nur
  1309. 1:09:13eine kurze Pause verwendet werden wenn
  1310. 1:09:16man wissen will wo ist da die Grenze
  1311. 1:09:18fürs Gehör
  1312. 1:09:29auch bei Lautstärke unterschiedschwellen
  1313. 1:09:33ist es nicht verkehrt wenn man mit
  1314. 1:09:34Kopfhörer arbeitet zwei Beispiele
  1315. 1:09:38zunächst tonpaare ein kiloherz Töne mit
  1316. 1:09:41unterschiedlichen Pegel und dann ein 1
  1317. 1:09:45kilohz Ton
  1318. 1:09:48amplitudenmuliert mit 4 Herz
  1319. 1:09:51Modulationsfrequenz moduliert
  1320. 1:09:53Veränderungen mit mit derartigen
  1321. 1:09:56Modulationsfrequenzen ist das Gehör
  1322. 1:09:58besonders empfindlich
  1323. 1:11:27zur Klangfarbe vier Beispiele ab ab
  1324. 1:11:32heißt es werden zwei verschiedene
  1325. 1:11:35Schalle da geboten der eine Schall a der
  1326. 1:11:38andere B die Frage ist kann man den
  1327. 1:11:42Unterschied zwischen A und B eindeutig
  1328. 1:11:47hören inem Psychoakustik Experiment
  1329. 1:11:50würde man das mehrmals darbieten würde
  1330. 1:11:53auch mal vier x a oder 4 mal B darbieten
  1331. 1:11:56und wenn dann einer sagt ja ich höre
  1332. 1:11:58ganz deutlich Unterschiede müsste man
  1333. 1:12:00sich überlegen ob der als Versuchsperson
  1334. 1:12:02noch geeignet ist hier für diese Demo
  1335. 1:12:05nur insgesamt viermal für vier
  1336. 1:12:09verschiedene Beispiele
  1337. 1:12:11[Musik]
  1338. 1:13:05hier die Erklärung mit einem
  1339. 1:13:08Equalizer wurde für den Schall B 3dB
  1340. 1:13:12angehoben immerhin
  1341. 1:13:133dB bei 2 oder bei
  1342. 1:13:17725 Hz der Equalizer hatte als Güte
  1343. 1:13:21Einstellung q= 1 hier entsprechend dre
  1344. 1:13:25abgesenkt das auch als Beispiel für all
  1345. 1:13:28jene die sagen natürlich kann man
  1346. 1:13:29Zehntel DB Unterschied noch hören oder
  1347. 1:13:32wie in einem Fall Milliardstel DB drum
  1348. 1:13:36muss man die Kabel auswechseln nein muss
  1349. 1:13:39man natürlich nicht
  1350. 1:13:40auswechseln ja jetzt beim letzten guitar
  1351. 1:13:44weekend
  1352. 1:13:462024 habe ich ja gesagt dass war meine
  1353. 1:13:49letzte Veranstaltung die Organisation
  1354. 1:13:52ist doch ziemlich aufwendig
  1355. 1:13:55wie ich jetzt aber für dieses Video die
  1356. 1:13:57alten Dateien durchgeschaut habe habe
  1357. 1:14:00ich gemerkt für den damaligen
  1358. 1:14:02Psychoakustik Workshop habe ich über 90
  1359. 1:14:06verschiedene schaltdemos gemacht
  1360. 1:14:08eigentlich schad wenn die nicht mehr
  1361. 1:14:10benutzt werden deswegen vielleicht doch
  1362. 1:14:13noch einmal wenn sich denn Interessenten
  1363. 1:14:18melden es könnte vielleicht im Frühjahr
  1364. 1:14:222025 in Regensburg einen psych Akustik
  1365. 1:14:25Workshop geben da würde ich versuchen
  1366. 1:14:28einen der berühmten deutschen
  1367. 1:14:31psychoakustiker mit dazu zu neehmen wer
  1368. 1:14:34Interesse hat schicke bitte eine E-mail
  1369. 1:14:38zunächst unverbindlich mit dem Inhalt
  1370. 1:14:42Interesse am Psychoakustik Workshop auch
  1371. 1:14:45bitte mit dem Hinweis ob lieber eintägig
  1372. 1:14:47oder
  1373. 1:14:49zweitägig diese E-Mails werde ich nicht
  1374. 1:14:52einzeln beantworten die werden aber alle
  1375. 1:14:55zählt und wenn sich genügend viele
  1376. 1:14:57Interessenten finden gibt es zum Ende
  1377. 1:15:002024 auf der Homepage den Hinweis jawohl
  1378. 1:15:05findet statt mit Termin und Kostenangabe
  1379. 1:15:09Kosten schätze ich mal 70
  1380. 1:15:12€ wenn also Interesse besteht bitte
  1381. 1:15:16kurze E-Mail an mich ansonsten Kanal
  1382. 1:15:21abonnieren kein Video versäumen im
  1383. 1:15:24nächsten Video wird es noch mal um die
  1384. 1:15:27tonabnehmerhersteller gehen mit dem
  1385. 1:15:30Titel denn sie wissen nicht was sie tun
  1386. 1:15:37[Musik]

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