T121 Klang messen -3- Psychoakustik — Transcript
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- 0:00[Musik]
- 0:08neues Thema Psychoakustik Schalle kann
- 0:12man messen aber hört man das auch alles
- 0:14was man in den messdiagrammen sieht
- 0:17nicht
- 0:18unbedingt zum Thema Psychoakustik habe
- 0:21ich früher ganz tägige Workshops
- 0:23gehalten 6 Stunden
- 0:26Vorträge auch da muss ich mich kurz
- 0:28fassen auch da kann ich nur einige
- 0:31wenige Informationen liefern bei
- 0:35psychoakustischen versuchen geht's um
- 0:37die Frage was kann das Gehör und was
- 0:39kann es nicht und diese Frage kann man
- 0:41nur beantworten wenn man versuche mit
- 0:44Menschen macht das geht nur im
- 0:47kontrollierten Schallfeld sehr häufig
- 0:51mit Kopfhörer wobei das ein spezieller
- 0:54Kopfhörer sein muss mit einem
- 0:56definierten
- 0:58übertragungsfrequenzgang der im Fall der
- 1:00Münchner tu auch noch mit einem
- 1:03Entzerrer korrigiert werden
- 1:05musste bei den früheren Psychoakustik
- 1:08Workshops habe ich viele Schalle
- 1:10demonstriert immer mit dem Hinweis über
- 1:13Lautsprecher im Raum geht vieles nicht
- 1:16so richtig denn im Raum gibt es jede
- 1:19Menge Resonanzen es gibt Nachhall da
- 1:22werden die Schalle die man anbieten
- 1:25möchte
- 1:27verändert für die paar Versuche die ich
- 1:29jetzt jetzt im Folgenden darbiete sollte
- 1:32ein guter Kopfhörer verwendet werden
- 1:35wenn man das mit dem Lautsprecher anhört
- 1:38kann sein dass der Effekt sich nicht
- 1:40einstellen will und dann sollte man
- 1:42nicht sagen das geht ja nicht ist ja
- 1:44alles Quatsch dann liegt es wohl an der
- 1:48Wiedergabe psychoakustische Versuche
- 1:51wurden über Jahrzehnte weltweit
- 1:54durchgeführt die Ergebnisse die
- 1:57veröffentlicht wurden sind schon tragbar
- 1:59aber man muss eben wenn man die
- 2:01nachmachen will geeignetes
- 2:03Instrumentarium verwenden nicht
- 2:06unbedingt diesen
- 2:08dt48s inzwischen gibt's andere gut
- 2:11geeignete Hörer man muss aber wissen
- 2:14dass jeder Kopfhörer einen speziellen
- 2:16Frequenzgang hat und ja nicht für
- 2:20psychoakustiktest entwickelt wurde
- 2:22sondern um Musik
- 2:24wiederzugeben Musik mit einer speziellen
- 2:27Klangfarbe vielleicht mit onders
- 2:30übertriebenen bessen deswegen nicht
- 2:33jeder Kopfhörer eignet sich für diese
- 2:37Versuche es gibt Literatur ich kann hier
- 2:40nur einige wenige
- 2:43anführen es gibt inzwischen eine
- 2:45Vielzahl an Büchern und auch viele
- 2:48Wissenschaftler die sich mit dem Thema
- 2:50beschäftigen das ist hier nur eine ganz
- 2:52kurze Auswahl es sind unzähige wenn
- 2:55nicht mehr t Psychoakustik ist
- 2:59Psychologie und und Akustik wenn man es
- 3:00kurz fasst der Mensch bewertet einen
- 3:03Schall am besten ein einohriger Mensch
- 3:06dann kann man leichter messen das was
- 3:08hier kommt nennt sich Schallereignis das
- 3:10ist der Reiz der wird mit Objektiven
- 3:13Größen beschrieben mit physikalischen
- 3:15Größen also z.B Schalleistung Frequenz
- 3:18Spektrum Zeit oder was es da eben geben
- 3:20mag dieses
- 3:22Schallereignis löst beim Mensch
- 3:25Empfindungen Wahrnehmungen aus und die
- 3:28werden jetzt mit subjektiven Größen
- 3:32beschrieben die Psychologen Lächeln
- 3:34immer drüber wenn sie dann in den
- 3:36Büchern der Techniker lesen das sind
- 3:39jetzt wahrnehmungsgrößen oder
- 3:40empfindungsgrößen da will ich gar nicht
- 3:42einsteigen Lautstärke Tonhöhe Klangfarbe
- 3:46Timing mit oft sehr seltsamen Namen dann
- 3:49steht nicht mehr Lautstärke dort sondern
- 3:51Lautheit und tonheit und ähnliche Dinge
- 3:55auf ver paar Details gehe ich noch ein
- 3:58bei hör suchen wichtig die Darbietung
- 4:02das hatte ich gerade schon erwähnt wie
- 4:05macht man das stellt man die Menschen an
- 4:08eine Straße und fragt wie laut ist es
- 4:10hier das ist ein denkbarer Versuch
- 4:13bietet man Schalle über Lautsprecher
- 4:16oder über Kopfhörer welche Probanden
- 4:18verwendet man leihen Experten wie wertet
- 4:24man aus in der Regel mit Statistik in
- 4:27zunehmenden Umfang also auch da sollte
- 4:30man etwas Erfahrung haben viel Erfahrung
- 4:35Darbietung originalschallfeld
- 4:38Lautsprecher Kopfhörer hatten wir gerade
- 4:41die
- 4:42Versuchspersonen nimmt man ungeübte
- 4:45Hörer wenn man z.B sagt der Lärm eines
- 4:51Staubsaugers soll ja nicht nur von den
- 4:53Technikern und Technikerinnen im
- 4:56Akustiklabor bewertet werden mit so
- 4:59einem im Staubsauger arbeiten später ja
- 5:01auch Leute ohne Technik
- 5:04Ausbildung also vielleicht lieber geübte
- 5:07Hörer die auch genau wissen worauf sie
- 5:09hören müssen aber vielleicht ganz andere
- 5:12Ergebnisse bringen im Falle der Musik
- 5:16nimmt man Musiker Musikerinnen die
- 5:18dieses Instrument spielen oder welche
- 5:21die andere Instrumente spielen oder
- 5:24nimmt man leihen und leihenen ach Gott
- 5:29schon gut dass der bayerische
- 5:31Ministerpräsident des Gendern verboten
- 5:34hat und dann die Auswertung man wird es
- 5:38mit Streuungen zu tun haben
- 5:41interindividuelle intraindividuelle
- 5:43Streuungen man muss folglich Mitteln man
- 5:47sollte bei der mitellung dann aber
- 5:49angeben wie wurde gemittelt wie stark
- 5:52streut die mitellung z.B
- 5:55perzentilwertangaben auf all das gehe
- 5:57ich jetzt nicht näher ein nur als
- 6:01Hinweis in der Psychoakustik können
- 6:04verschiedene Werte gemessen werden am
- 6:06einfachsten sind absolut Schwellen hörst
- 6:09du einen Ton ja nein das sollten alle
- 6:14beantworten können unterschiedsschwellen
- 6:17j& just noticeable difference gerade
- 6:20wahrnehmbarer
- 6:23Unterschied es werden zwei Schalle
- 6:25Angeboten ab ab ab um wie viel muss man
- 6:30die physikalischen Parameter ändern z.B
- 6:33den Pegel um wie viel DB muss man ih
- 6:36ändern dass die Leute sagen jetzt höre
- 6:39ich gerade einen
- 6:41Unterschied etwas einfacher wäre die
- 6:43Frage sind die beiden Schalle gleich
- 6:45oder ungleich und besonders schwierig
- 6:48wird's hier wenn es um die Frage geht um
- 6:51wie viel ist es denn mehr um wie viel
- 6:53lauter ist denn der zweite Schall ist
- 6:57der mehr als doppelt so laut oder wen
- 6:59iger als doppelt so laut da könnte auch
- 7:02die Frage reinkommen um wie viel Euro
- 7:05würdest du mehr ausgeben wenn die
- 7:08Gitarre nicht so sondern so
- 7:12klingt bei den Messverfahren gibt es
- 7:16eine reizstufe und eine
- 7:18empfindungsstufe der Reiz ist z.B der
- 7:22Pegel der in Stufen erhöht werden muss
- 7:26damit die Versuchsperson sagt ja jetzt
- 7:30höre ich gerade einen Unterschied diese
- 7:34empfindungsstufe ist der Wert der hier
- 7:37oben als j& bezeichnet wurde just
- 7:40noticeable
- 7:42differen man kann beim Messverfahren
- 7:46abfragen die Versuchsperson bekommt
- 7:48einfach Schalle geboten und muss drauf
- 7:50antworten man kann der Versuchsperson
- 7:53aber auch einen Knopf einen Schalter in
- 7:56die Hand geben s dass sie selber etwas
- 7:58ein stellt ein kleiner Versuch eine
- 8:03Lautstärke
- 8:05Bewertung die Halbierung der laueit mit
- 8:09dieser Nachsilbe heit kennzeichnet man
- 8:12spezielle Größen der Psychoakustik will
- 8:15sich da von der allgemeinen Sprache
- 8:17unterscheiden sagt also nicht Lautstärke
- 8:20sondern sagt Lautheit und meint damit
- 8:22eine bestimmte nach Regeln definierte
- 8:25Lautstärke Empfindung SPR ist
- 8:28schmalbandrauschen mit einer
- 8:29Mittenfrequenz von 2
- 8:32kHz der ankerschall hat 65 dB Pegel das
- 8:36hängt natürlich jetzt wieder von der
- 8:38Wiedergabe ab vom Kopfhörer von der
- 8:41verstärkereinstellung sollte wenn man es
- 8:43anhört eine mäßige Lautstärke sein und
- 8:48dann werden Schalle mit
- 8:50unterschiedlichen Pegel dargeboten und
- 8:52die Frage ist wann hat die
- 8:55Versuchsperson das Gefühl dass dieser
- 8:57vergleichsschall im Vergleich zum Anker
- 9:00halb so laut ist anhören
- 10:09sollte nur als Beispiel interpretiert
- 10:12werden für einen
- 10:14psychoakustikversuch wäre hier ein etwas
- 10:17größerer Aufwand
- 10:19nötig ein paar Zahlen die gehe ich jetzt
- 10:24gar nicht alle im Detail durch auch das
- 10:26ist natürlich unvollständig da gibt
- 10:29wieder unendlich viele was ganz
- 10:32interessantes ein paar Zeilen lese ich
- 10:35vor
- 10:36Geisteskrankheiten sind gehirnrankheiten
- 10:401845 in der Antike konnte man durchaus
- 10:43der Meinung sein der Geist sitzt im
- 10:46Herz er sitzt im
- 10:50Gehirn
- 10:521879 soangee ist es noch nicht her
- 10:55erstes experimentelles Labor für
- 10:57Psychologie
- 11:011955 SS
- 11:04Stevens lautnis also Lautstärke
- 11:08Definitionen
- 11:09größenschätzung Begründung der neuen
- 11:13Psychophysik ganz früher gab schon mal
- 11:15Weber feächner aber man sagt so ab da
- 11:18geht's dann richtig
- 11:20los mit verschiedenen Leuten die ihr
- 11:24Leben lang am Ohr als
- 11:26nachrichtenempfänger gearbeitet haben
- 11:29das ist das Ohr in Kürze Außenohr
- 11:34Mittelohr
- 11:36Innenohr Gehörgang Trommelfell
- 11:40üblicherweise ist das Trommelfell dicht
- 11:43hier im mittelor in der Paukenhöhle ist
- 11:46Luft wenn eine Schallwelle hier
- 11:48reinkommt schwingt das Trommelfeld die
- 11:50Schwingung wird über Knöchelchen ein
- 11:53Hebelwerk übertragen ins Innenohr in die
- 11:57kochleer die Hörschnecke da innen drin
- 12:00sind Flüssigkeiten zwei verschiedene
- 12:02Lymphe ist so Art
- 12:04Kochsalzlösung sodass aus der
- 12:06mechanischen Bewegung eine
- 12:09flüssigkeitsdruckwelle wird das ist das
- 12:12Gleichgewichtsorgan mit dem haben wir im
- 12:14Moment nichts zu tun da geht's über
- 12:16Hörnerv zum Gehirn die
- 12:18ustachische Röhre die im Mund landet ist
- 12:21normalerweise zu muss aber für
- 12:24Druckausgleich geöffnet werden das
- 12:27passiert z.B beim Schluck
- 12:30denn sonst würde sich das Trommelfell
- 12:32verbeulen wenn sich der Luftdruck ändert
- 12:35wetterbedingt oder wenn man auf dem
- 12:37Bergen auf geht der Luftdruck nimmt ab
- 12:39dann würde das Trommelfell
- 12:42rausgehen die Bewegungen sind ja winzig
- 12:45das was vom Luftschall angeregt wird ist
- 12:49im Vergleich zum Luftdruck ja eine
- 12:52winzige winzige winzige
- 12:55Größe wenn wir normall laute Sprache
- 12:58nehmen der Schalldruck der dabei
- 13:00entsteht entspricht einer Höhenänderung
- 13:03von ungefähr 20 cm echt der Luftdruck
- 13:08nimmt ab je höher man drauf geht und
- 13:10wenn man 20 cm höher ist hat man eine
- 13:14Luftdruckänderung die in etwa dem
- 13:16schaldruck von Sprache entspricht als
- 13:20wechselgröße also Schall mechanische
- 13:24Bewegung innenuhr
- 13:26Hörnerv kleine elektrische Impulse
- 13:29die über Synapsen über
- 13:32verarbeitungsstellen zum Gehirn
- 13:34laufen hier drin in der kochleher
- 13:38passiert bereits die erste
- 13:40Signalverarbeitung die Spektralanalyse
- 13:43ich habe schon gesagt die Zeitfunktion
- 13:45wird nicht direkt
- 13:48ausgewertet schneidet man in Gedanken
- 13:51natürlich durch die kochlea sieht man
- 13:54hier den Schnitt da unten geht der
- 13:55hörnerf raus das sind die Schneck
- 13:59Windungen aufgeteilt in drei Gänge die
- 14:03man hier nicht als Bogengang bezeichnen
- 14:05sollte Bogengänge sind hier im
- 14:08Gleichgewichtsorgan drei
- 14:10schneckengänge die heißen Skala tympon
- 14:13Skala Media Skala vestibuli hier sitzt
- 14:16der Sensor das ist die
- 14:18Basilarmembran die bei Beschallung auf
- 14:21und abschwingt und dieses schwingen
- 14:24verbiegt winzige Härchen die dann
- 14:27Nervenimpulse zum Gehirn
- 14:29abgeben auf der
- 14:32basyarmembran findet eine Trennung in
- 14:35verschiedene Frequenzbereiche statt das
- 14:38ovale Fenster hier kommt der Schall
- 14:40sozusagen rein und dann sieht man eine
- 14:44Wellenbewegung zum
- 14:48helikodrema das helikodrema ist hier
- 14:51oben der apikale Bereich unten ist der
- 14:54basale
- 14:56Bereich diese Wellenbewegung
- 14:59zeigt Maxima je nachdem bei welcher
- 15:01Frequenz angeregt wird hohe Frequenzen
- 15:06erregen die basillarmembran
- 15:08hauptsächlich im Eingangsbereich nennen
- 15:11wir es mal so tiefe Frequenzen oben an
- 15:14der
- 15:16Schneckenspitze von dieser
- 15:18Schwingungsform sind hier zwei
- 15:20verschiedene Zustände zwei verschiedene
- 15:22Phasenlagen gezeigt es sieht so aus es
- 15:26würde da eine Welle durchlaufen und in
- 15:29meinem Studium an der TI München wurde
- 15:31auch gesagt da läuft eine
- 15:34Wanderwelle vom ovalen Fenster also vom
- 15:37Eingang zum
- 15:40helikodrema was nicht dazu gesagt wurde
- 15:43einer der großen Forscher der einzige
- 15:46Nobelpreisträger in der Akustik vom
- 15:49bekische hat bei der
- 15:51baselamembran bei präparierten Ohren mal
- 15:55ein Schnitt gemacht und hat festgestellt
- 15:57das ändert nicht viel die Welle läuft
- 16:02sozusagen über den Schnitt drüber man
- 16:05müsste eher sagen die Analyse Bandbreite
- 16:10mit der das Gehör Schwingungen
- 16:12analysiert ist in diesem Bereich
- 16:16schmäller da braucht das Filter einfach
- 16:19länger um
- 16:20einzuschwingen hier ist die
- 16:22analysebandbreite relativ groß da
- 16:24schwingt die baselarmembran schnell ein
- 16:26hier hinten schwingt sie langsamer ein
- 16:29und deswegen entsteht der Eindruck es
- 16:31würde da eine Welle entlanglufen kann
- 16:33man natürlich auch sagen ein Beispiel
- 16:37einfach animiert
- 16:43ovales Fenster
- 16:52elicodrema diesen Schnitt hier oben
- 16:54überspringe ich jetzt mal
- 16:56Zeitsparen das sind die
- 16:59Rezeptoren drei Reihen äußere Haarzellen
- 17:03eine Reihe innere
- 17:04Haarzellen die genaue Funktion hat man
- 17:07erst relativ spät entdeckt dass es da
- 17:10Rückkopplungen gibt
- 17:12neuromotorische Rückkopplungen das
- 17:14machen wir jetzt kurz die
- 17:17Hörfläche die Frequenz 1 kiloherz die
- 17:22ruheerschwelle diesen Pegel muss ein Ton
- 17:25mindestens haben um gehört zu werden bei
- 17:2950 Herz mindestens etwa 40 dB
- 17:32Schallpegel sound pressure level
- 17:35schallddruckpegel bezogen auf 20
- 17:37mikropascal
- 17:40Effektivwert in dem Bereich ist es Gehör
- 17:42am
- 17:43empfindlichsten da reicht ein sehr
- 17:45kleiner Schallpegel gibt's negative
- 17:48Pegel ja natürlich ist ja alles relativ
- 17:52skaliert h herüben werden noch andere
- 17:55Größen Watt pro
- 17:57quadratmer die
- 18:00Schallintensität die ruheherschwelle ab
- 18:0410 kHz braucht man bereits sehr hohe
- 18:07Pegel um überhaupt noch eine
- 18:08höherwahrnehmung
- 18:10hervorzurufen und deswegen ist für die
- 18:12Psychoakustik klar oberhalb von 20 kHz
- 18:16hört praktisch niemand mehr was wenn man
- 18:19vernünftige Schallpegel verwendet man
- 18:22sollte jetzt nicht sagen aber mit 160 DP
- 18:25geht vielleicht doch noch was da
- 18:27riskiert man dass das Gehör kaputt geht
- 18:30limit of damage risk ab da wird's fürs
- 18:34Gehör gefährlich insbesondere wenn mit
- 18:37derartigen Pegel lange Zeit beschalt
- 18:39wird da oben ist die
- 18:42Schmerzschwelle in dem schffierten
- 18:45Bereich in etwa findet man Musik hier
- 18:48findet man Sprache nun ja heute ist es
- 18:50bei der Musik so man kann auch noch
- 18:52tiefer runtergehen und noch höher rauf
- 18:55das sind etwas ältere Daten
- 19:00wie misst man se eine ruhehörschwelle
- 19:03z.B mit pendelndem einregeln die
- 19:06Versuchsperson bekommt einen Knopf in
- 19:08die Hand der Schallpegel nimmt zu
- 19:11irgendwann stellt die Versuchsperson
- 19:13fest jetzt höre ich was drückt auf den
- 19:15Knopf dann nimmt der Schallpegel wieder
- 19:17ab dann hört's nichts mehr dann lasst
- 19:19den Knopf wieder los und so pendelt der
- 19:22schallpedel hin und her und gleichzeitig
- 19:25erhöht sich langsam die Frequenz und
- 19:27damit bekommt man so eine Kurve und das
- 19:30sind schon mal Streuungen von gut 10 dB
- 19:32zu erwarten dann wird hinterher
- 19:35gemittelt dass das nicht rein zufällig
- 19:38ist zeigt diese Linie da wurde ein
- 19:41zweites mal gemessen bis hierher und man
- 19:44sieht das ist mehr oder weniger dieselbe
- 19:46Kurve wenn man mittelt aber man muss
- 19:49wissen bei allen psychoakustikmessungen
- 19:52gibt es Streuungen die manchmal ganz
- 19:55schön groß sein können hier oben Kurven
- 19:59gleicher Lautstärke oder wenn man diese
- 20:01Größe nehmen gleicher Lautstärke Pegel
- 20:04in von das ist jetzt diese sogenannte
- 20:07Lautheit in der Einheit son Sonare die
- 20:12ruhehörschwelle Null
- 20:14son Lautheit Null heißt es ist nichts zu
- 20:18hören die ruherschwelle geht bei 1000
- 20:21Herz durch
- 20:223dB der vonwert wird vom 1000Hz tonpegel
- 20:27weggenommen alles nur in Kürze würde den
- 20:30Rahmen sprengen das jetzt genau zu
- 20:32erklären was man sieht bei kleinen
- 20:36Pegeln hat das Gehör doch eine stark
- 20:39frequenzabhängige
- 20:41Empfindlichkeit hier braucht wir viel
- 20:43größere Pegel um die gleiche Lautstärke
- 20:46zu erzeugen wie hier zu hohen Pegeln hin
- 20:50flacht sich die Kurve dann etwas ab
- 20:53Resonanzen im höheren
- 20:55Frequenzbereich sind auf Resonanzen im
- 20:58äußeren Gehörgang zurückzuführen auch da
- 21:01wurde etwas
- 21:02gemittelt die Frequenzabhängigkeit der
- 21:05gehörempfindung wurde durch Filter
- 21:08nachgebildet da gibt's eine ganze Reihe
- 21:11verschiedener Filter und das zeigt schon
- 21:13mit reiner Filterung kann man die
- 21:16gehöreigenschaften nicht
- 21:18nachbilden nun eine sehr wichtige
- 21:21Eigenschaft die spektrale
- 21:23Verdeckung wenn man in der Gegend von
- 21:26ein Kilohertz ein schmalbandiges
- 21:29Geräusch aufs Gehör gibt
- 21:32schmalbandgeräusche haben Vorteile wenn
- 21:34man dann nicht so sehr mit Resonanzen
- 21:36kämpfen muss also ein schmalband
- 21:38Rauschen und man bietet gleichzeitig
- 21:41einen Testton mit einer höheren Frequenz
- 21:45von sagen wir mal 2
- 21:47KZ das schmalbandgeräusch hat ein
- 21:50Schallpegel von 80 dB dann stellt wir
- 21:53fest dieser 2 kohz Ton wäde zwar über
- 21:57der ruhechwelle in dem pegelbereich
- 21:59hörbar er wird aber von dem 1 kohz
- 22:02schmalbandgeräusch verdeckt man muss den
- 22:05Pegel bis hierher erhöhen damit der Ton
- 22:08hörbar wird hat der Testton eine höhere
- 22:12Frequenz dann geht die Kurve runter und
- 22:14erreicht jetzt erst hier bei 10 kHz die
- 22:18ruheherchwelle wäre dieses 1 KZ
- 22:21schmalwangeräusch nicht vorhanden dann
- 22:23wären wir mit dem teston bei der
- 22:26ruheherschwelle das bedeutet der
- 22:29nicht alles was in einem Spektrum zu
- 22:31sehen ist ist auch hörbar das solche
- 22:34Verdeckungen passieren liegt an der
- 22:38Membranbewegung im Innenohr an der
- 22:40Bewegung der
- 22:42Basilarmembran und den damit
- 22:45einhergehenden
- 22:47rückkopplungsprozessen die nicht linear
- 22:50sind ein Beispiel ein roter Ton jetzt
- 22:54mal als Sinuston gedacht wie gesagt
- 22:57sinustis speziell über raumdarbietung
- 22:59würde das gar nicht gehen bei Kopfhörer
- 23:02kann man solche Versuche machen da
- 23:04gibt's dann nur schwebungseffekte aber
- 23:06für diesen Versuch würde auch ein
- 23:08Sinuston gehen 80 dB schon gut
- 23:12hörbar zusätzlich der grüne
- 23:16Ton unhörbar weil unter der
- 23:20mithörschwelle heißt diese Kurve her
- 23:23alleine da geboten wäre hörbar weil über
- 23:25der ruheerchwelle aber sobald man den
- 23:28rot Ton einschaltet ist der grüne
- 23:30unhörbar wir müssen den Pegel erhöhen so
- 23:33dass er da drüber kommt dann wird der
- 23:37grüne Ton hörbar erzeugt nun seinerseits
- 23:40eine verdeckungskurve der blaue Ton ist
- 23:44jetzt unhörbar wenn der grüne dazu
- 23:47geschaltet ist wäre nur der rote Ton wä
- 23:51der blaue Ton hörbar weil er über der
- 23:53roten mithörschwelle ist er ist aber
- 23:56relativ leise weil er teilweise verdeckt
- 24:00wird auch dieser grüne Ton wird wenn er
- 24:03hier rauskommt zunächst mal sehr leise
- 24:05sein weil seine Lautheit von dem roten
- 24:09Ton verdeckt
- 24:11ist auch dazu ein Versuch der auch geht
- 24:15mit einem guten
- 24:18Kopfhörer es wird ein Störgeräusch bei
- 24:211000 Herz aneboten und dazu Töne mit
- 24:25verschiedenen
- 24:26Pegel Töne hier bei gut 80 dB und
- 24:32unterschiedliche Frequenz 600 800 000
- 24:35etc Herz dann dasselbe mit etwas
- 24:38kleinerem Pegel dann mit noch kleinerem
- 24:41Pegel diese Töne sollte man alle hören
- 24:44weil sie über der roten mithchwelle sind
- 24:47im kalibrierten psychoakustikversuch
- 24:51würde man den Ton nicht mehr hören und
- 24:54hier unten würde man wohl nur noch diese
- 24:57bei Töne hören alle anderen werden
- 25:00verdeckt wenn das zu Hause nicht geht
- 25:03weil man es über ein kleinen
- 25:05Computermonitor oder über irgendein
- 25:07tragbares
- 25:09mobilkommunikationsgerät anhört dann
- 25:12liegt's nicht daran dass die
- 25:13Psychoakustik Unsinn ist sondern dass
- 25:16die Wiedergabe eben nicht den strengen
- 25:19Anforderungen an solche Versuche genügt
- 25:25[Musik]
- 25:56[Musik]
- 26:16neben der spektralen Verdeckung gibt's
- 26:18auch die zeitliche Verdeckung ein
- 26:20maskierer ein nennen wir störton wird
- 26:24eingeschaltet abgeschaltet und danach
- 26:27wird ein kurzer Ton
- 26:30erzeugt ein kurzer Sinuston und da
- 26:33stellt sich jetzt raus das Gehör ist
- 26:36sozusagen noch eine Zeitl mit diesem
- 26:38maskierer beschäftigt eine Art
- 26:41Nachwirkung die dafür sorgt dass dieser
- 26:44kleine Ton erst dann gehört wird wenn er
- 26:48über diese sogenannte nachhörschwelle
- 26:50drüber
- 26:51geht man spricht hier von Zeitbereich
- 26:53von ein 200
- 26:55Millisekunden je näher der Ton hier
- 26:58erfolgt desto größer muss sein Pegel
- 27:01sein dass er gehört wird das eben auch
- 27:05wichtig wenn man zeitanalysen macht und
- 27:07sagt der eine Ton war doch hier zu Ende
- 27:09dann müsste ich den doch hören nicht
- 27:12unbedingt es gibt die nachverdeckung
- 27:14kurioserweise gibt es auch eine
- 27:17vorverdeckung die jetzt nicht bedeutet
- 27:19dass wir es hier mit einem akausalen
- 27:21System zu tun haben die
- 27:24Verarbeitungszeiten für teston und
- 27:26maskierer sind hier B unterschiedlich es
- 27:29ist schon kausal auch das nur in
- 27:32Kürze ein Beispiel für so einen Versuch
- 27:36ein maskierer Dauer 0,5 Sekunden dann
- 27:41ein kleiner Abstand und hier ein kurzer
- 27:45testt das alles wie anfangs schon gesagt
- 27:49sind Ergebnisse aus fastel Zwicker
- 27:54psychoacustics der störton weißes
- 27:57Rauschen mit 0 60 40 dB hier die
- 28:02Verzögerungszeit TD das sieht man alle
- 28:06drei Kurven sind bei ungefähr 200
- 28:09Millisekunden Verzögerung wieder unten
- 28:13angekommen handelt sich hier also nicht
- 28:16um ein System das man mit demem Filter
- 28:19erster Ordnung beschreiben kann das sind
- 28:22nicht lineare Prozesse hier unten der
- 28:25Versuch mit unterschiedlichen maskier
- 28:28ier dauern auch das geht in die Daten
- 28:30ein wie lange dauert dieses störrauschen
- 28:35umn Uniform masking Neise gleichmäßig
- 28:39verdeckendes Rauschen ein speziell
- 28:42gefiltertes Rauschen ganz grob als
- 28:44Näherung rosarauschen vergleichbar aber
- 28:47nicht genau selbe ist ein besonderes
- 28:49Rauschen mehr in den Psychoakustik
- 28:51Büchern da sieht man dass diese
- 28:54nachverdeckung natürlich vom Pegel des
- 28:56maskierers abhängt aber eben auch von
- 28:59der Dauer des maskierers der dauert
- 29:02entweder 200 Millisekunden oder nur 5
- 29:07Millisekunden dementsprechend gibt es
- 29:10unterschiedliche
- 29:11Kurven ein sehr spezieller Versuch das
- 29:14miherschwellen periodenmuster ein
- 29:17tierequenter Ton zwischen rein gefragt
- 29:21warum braucht man das eigentlich alles
- 29:24um Verständnis zu bekommen von der
- 29:27Funktion des
- 29:28Gehörs nicht alle diese Versuche ergeben
- 29:32nun für Musiker sofort verwertbare
- 29:35Hinweise das ist aus der Forschung was
- 29:38kann das Gehör was kann es nicht wie
- 29:40funktioniert es also noch mal ein
- 29:43tieffrequenter Ton mit hohem Pegel und
- 29:47in dessen Periode nun zu bestimmten
- 29:50Zeiten ein kleiner
- 29:53Testton maskierer bei dieser Frequenz
- 29:57z.B oder noch tiefer das ist der
- 30:00maskierer und hier oben bei z.B gut 2
- 30:04kHz ein Testton und der wird nun
- 30:07innerhalb dieser Periode des maskierers
- 30:10hin und her geschoben um die Frage zu
- 30:13klären wenn dieser teston hier vorne
- 30:16sitzt in dem Minimum wird er dann gleich
- 30:18stark maskiert wie wenn er beim
- 30:21Nulldurchgang oder im Maximum sitzt und
- 30:25da erkennt man zumindest solange man
- 30:27nicht sehr hohe Pegel nimmt bei so einer
- 30:29Kurve dass das Gehör die Maskierung
- 30:32offensichtlich phasenabhängig
- 30:35macht in dem Bereich braucht man Höhe am
- 30:40Pegel dass der teston gehört wird in dem
- 30:42Bereich einen Nieren Pegel und es liegt
- 30:45daran dass die Härchen der Rezeptoren im
- 30:48innenurr in der kochleher im kortischen
- 30:51Organ für Auslenkung in eine bestimmte
- 30:55Richtung empfindlich sind in die
- 30:57Gegenrichtung sind sie
- 30:59unempfindlich das ist fast so eine Art
- 31:03Einweggleichrichtung ein masker der
- 31:06unterbrochen wird der masker ist wieder
- 31:09dieses gleichmäßig verdeckende Rauschen
- 31:13Uniform masking
- 31:14neus das wird rechteckförmig
- 31:18amplitudenmoduliert also eingeschaltet
- 31:21ausgeschaltet eingeschaltet was passiert
- 31:24in der Pause hier das wird mit einem
- 31:27Test Ton untersucht der Testton ist ein
- 31:30Sinus Burst bei 3 kHz 3 Millisekunden
- 31:34Dauer und die Modulationsfrequenz 5 Herz
- 31:3820 100 Hz die bestimmt die Periode hier
- 31:42der Testton wird verdeckt braucht einen
- 31:46relativ hohen Pegel jetzt wird
- 31:49abgeschaltet und dann merkt man jetzt
- 31:51kann man hier reinhören der testurpegel
- 31:55kann hier kleiner sein
- 31:58dann wird wieder eingeschaltet jetzt
- 32:00muss der testumpegel wieder größer
- 32:02werden dieses reinhören in die Lücke
- 32:06hängt aber davon ab wie lange diese
- 32:08Lücke dauert und wenn man jetzt mit 100
- 32:11Hz Amplituden moduliert mit 100 Hz ein
- 32:14ausschaltet dann kann das Gehör in die
- 32:17Lücke nicht mehr so gut reinhören das
- 32:20sind zeiteffekte der
- 32:22Verdeckung die
- 32:25frequenzgruppenbreite ist die Bandbreite
- 32:27mit der das Gehör Schalle analysiert die
- 32:31darf aber nicht mit der
- 32:33tonhöhenunterschiedsschwelle verwechselt
- 32:35werden die tonhöhenunterschiedsschwelle
- 32:37sagt aus um wie viel Herz oder Prozent
- 32:41sich zwei Sinustöne unterscheiden müssen
- 32:44damit man sie in ihrer Tonhöhe
- 32:46unterscheiden
- 32:47kann die frequenzgruppe sagt aus welcher
- 32:52Bandbereich vom Gehör gemeinsam
- 32:56zusammengefasst verarbeitet wird und die
- 32:59wird z.B gemessen indem man einen
- 33:01Sinuston nimmt diesem Beispiel bei 2 kHz
- 33:05neben dran zwei rauschsignale und jetzt
- 33:09ändert man den Abstand dieser
- 33:12rauschsignale und schaut wann ist dieser
- 33:15Sinuston hörbar hier braucht er diesen
- 33:17Pegel und sobald der Abstand größer wird
- 33:21als eine
- 33:22Grenzfrequenz nimmt der Pegel der nötig
- 33:25ist um den Ton zu hören ab weil dann die
- 33:28frequenzgruppe überschritten wird dann
- 33:31ist in dieser frequenzgruppe sozusagen
- 33:34nur noch der Ton und das Rauschen hat
- 33:36keinen Einfluss mehr geht man nahe ran
- 33:39dann beeinflusst das Rauschen noch die
- 33:41Wahrnehmung von dem Ton das kann man
- 33:44auch umdrehen kann hier Rauschen nehmen
- 33:47hier zwei Töne auch da kriegt man
- 33:50ähnliche Grenzen und es gibt noch eine
- 33:52Reihe weiterer Versuche die dazu führen
- 33:54die frequenzgruppe ist bei tiefen
- 33:56Frequenzen 100 her breit und ab 500 Herz
- 34:00ungefähr 20% breit nicht genau 20% in
- 34:05etwa hier unten im Bassbereich wird auch
- 34:07diskutiert dass die frequenzgruppe noch
- 34:10etwas schmäler
- 34:12ist 23% wer terzbandbreite so dass man
- 34:17sagen kann das hier ist ungefähr
- 34:20terzbreit und hier ist die
- 34:22frequenzgruppe konstant Näherung ein
- 34:26stark vergröß größer das Bild aus einem
- 34:29Buch in dem das
- 34:31lautheitsberechnungsverfahren nach DIN
- 34:3245 631 dargestellt wird früher konnte
- 34:37man Lautheit mit Schablonen für
- 34:39stationäre Schalle berechnen später war
- 34:42das dann auch möglich für zeitvariante
- 34:45Schalle meine messtechnikfirma hat dann
- 34:48um
- 34:491990 den ersten digitalen
- 34:52lautheitsmesser entwickelt der auch für
- 34:55zeitvariante Schal die Lautheit
- 34:56berechnen konnte
- 34:58Mikrofonverstärker eine Umschaltung
- 35:00Freifeld diffufeld und dann die
- 35:03Frequenzgruppen Filter ganz früher hat
- 35:06man das noch mit herzfilter gemacht
- 35:07heute würde man dann natürlich digital
- 35:09arbeiten und hätte noch mehr
- 35:11Möglichkeiten eine Gleichrichtung ein
- 35:14Tiefpass low pass dann eine nichtlineare
- 35:18Abbildung bei der die sogenannte
- 35:20spezifische Lautheit gebildet wird alles
- 35:22das hier ohne Details sonst würde es zu
- 35:25lange dauern dann muss in jedem Kanal
- 35:28die nachverdeckung berechnet werden eine
- 35:30nichtlineare Operation dann wird
- 35:33summiert dann kommt noch mal ein sehr
- 35:36spezieller Tiefpass und dann entsteht
- 35:37hier n die Lautheit als Funktion der
- 35:42Zeit so sehen derartige Analysen aus die
- 35:47sogenannte kernlautheit und das ist
- 35:49jetzt schon ein ganz interessantes Bild
- 35:52das zeigt hier gibt's offensichtlich ein
- 35:54Signal in der Gegend von 1000 Hz und ein
- 35:58zweites dieses zweite Signal ist aber
- 36:02weitestgehend verdeckt und wird zum
- 36:05Höreindruck so gut wie nichts beitragen
- 36:08weil es nicht über die verdeckungsflanke
- 36:11über die mithörschwelle hier rauskommt
- 36:15wäre diese Kurve hier oben dann würde
- 36:20sie diese Kurve der spezifischen
- 36:23Lautheit die verdeckungsflanke hier
- 36:25anheben
- 36:27so rüber ist sie aber nicht das Signal
- 36:32ist praktisch unhörbar obwohl es im
- 36:36Spektrum zu sehen ist wenn wir hier
- 36:40seine spektraldarstellung mit fieanalyse
- 36:43machen sehen wir zwei Töne und da könnte
- 36:45man es durchaus vermuten na ja die muss
- 36:47ich doch beide hören die kann ich doch
- 36:49beide
- 36:50Messen hier in Groß der eine Ton bei
- 36:55ungefähr 1000 Hz bisschen höher der
- 36:58zweite bei ungefähr 2000 Hz hier habe
- 37:01ich als Dynamik
- 37:0350 bis 100
- 37:06dB es wird noch deutlicher wenn ich die
- 37:10Dynamik
- 37:11vergrößere die analysedynamik 10 dB bis
- 37:15100 dB ein guter
- 37:19spektrumanalyser der ist gut hat eine
- 37:22Regensburger Firma mal entwickelt ein
- 37:25guter spektralanalyser
- 37:27100 dB
- 37:29Dynamik der eine Ton der ist unhörbar
- 37:33der ist auch
- 37:34unhörbar im Spektrum insbesondere wenn
- 37:37man so riesen Dynamik nimmt denkt man
- 37:39sich das muss doch alles hörbar sein ist
- 37:42nur dann hörbar wenn die einzelnen Töne
- 37:45nicht verdeckt sind da sehen wir der
- 37:482000 Herzton liegt unter der
- 37:52verdeckungskurve
- 37:54lautheitdosselung auch das nur ganz kurz
- 37:57was ist denn jetzt gehen wir noch mal
- 37:59zurück wenn ich diesen Ton hier den her
- 38:03der hier unhörbar ist wenn ich den
- 38:05lauter Ma hat er dann sofort seine volle
- 38:08Lautstärke nein hat er
- 38:11nicht erst wenn er da rauskommt bekommt
- 38:15er einen eigenen Anteil an der
- 38:18lautheitskurve die gesamte Lautheit ist
- 38:20die Fläche unter der
- 38:21Kurve das was jetzt dieser Ton abkriegt
- 38:25ist dann eben nur ein Teil der Lautheit
- 38:27die wächst dann hier sehr steil an wenn
- 38:31man den Pegel des sinustons ein kleines
- 38:34bisschen erhöht im Bild zu sehen
- 38:37flankenmaskierung durch
- 38:39breitbandrauschen das breitbandrauschen
- 38:42ist PN pink neues Rosa Rauschen zwei
- 38:46verschiedene Kurven das Rosa Rauschen
- 38:49hat 40 dB schallpegelbotherz oder 60 dB
- 38:53entspricht dem Gesamtpegel von 55 bzw 75
- 38:57DB für dieses 40 dB pro terzrauschen
- 39:02gibt's diese Kurve gezeigt wird wie die
- 39:06Lautheit von dem
- 39:09Testton
- 39:12zunimmt Testton ist 1 kohz Testton hätte
- 39:16man kein Rauschen ohne maskierer würde
- 39:19man die Kurve bekommen Lautheit in sonhn
- 39:22das ist die spezielle Einheit der
- 39:24Lautheit doppelter sohnwert doppelt so
- 39:27laut
- 39:28würde man diese Kurve bekommen wenn man
- 39:30das Rauschen einschaltet mit 40 dB pro
- 39:34Herz bekommt man diese Kurve wichtig
- 39:37hier steigt die Kurve sehr steil an es
- 39:41gibt ja so die einfache Regel
- 39:43verdoppelte Lautstärke oder hier
- 39:46verdoppelte Lautheit muss der Pegel um
- 39:4910 dB
- 39:51steigen das ist in bestimmten Bereichen
- 39:54auch der Fall hier sieht man aber dass
- 39:56seine Kurve viel steiler
- 39:58ansteigt dass kleine pegeländerungen
- 40:02eine große Lautstärke Änderung ergeben
- 40:06und das z.B wichtig wenn ein Musiker
- 40:10sagt ich bin zu leise im Vergleich zu
- 40:13den anderen jetzt hat der Keyboarder
- 40:16noch mal aufgedreht jetzt höre ich meine
- 40:18Gitarre nicht mehr da reichen dann unter
- 40:22Umständen relativ kleine Pegel oder
- 40:25Leistungserhöhungen
- 40:27um wieder drüber zuuk kommen worauf
- 40:30natürlich sofort der Keyboard noch mal
- 40:31nachlegt und noch weiter Auftritt aber
- 40:33ist anderes Thema man sollte also nicht
- 40:36sagen generell gilt 10dB mehr doppelte
- 40:38Lautstärke da gibt schon auch
- 40:42Sonderfälle in dem Fall hier ist das
- 40:44Störgeräusch ein hochpassrauschen
- 40:47Frequenzbereich Highpass neues
- 40:50hochpassrauschen ein kiloherz
- 40:51Grenzfrequenz ein Sinuston mit
- 40:54unterschiedlichem Frequenzabstand Delta
- 40:56f Delta F wie nimmt hier die Lautheit zu
- 41:01zwei
- 41:03hörversuche die jetzt nicht direkt
- 41:05diesem Bild entsprechen Rauschen und
- 41:09zwar 1 durch F Rauschen Rosa Rauschen
- 41:12mit 55 dB dazu ein Sinuston mit 40 50 60
- 41:18dB und hier ein Sinuston 800 Hz mit
- 41:23hochpassrauschen Grenzfrequenz des
- 41:25hochpassrauschens 1000 bis runter auf
- 41:28800 Herz
- 41:30[Gelächter]
- 41:56[Musik]
- 42:02[Musik]
- 42:08[Musik]
- 42:13[Musik]
- 42:19[Musik]
- 42:25eine Frage die gerne in der
- 42:27psychoakustikprüfung gestellt wurde zwei
- 42:31Sinustöne beide haben denselben Pegel 60
- 42:34dB Schallpegel unterschiedlicher
- 42:38Frequenzabstand wie ist die Lautheit die
- 42:41empfundene Lautheit von diesem
- 42:45tonpaar im hörversuch wird das dadurch
- 42:48ermittelt dass me einer Versuchsperson
- 42:50diese zwei Töne darbietet in definierten
- 42:55Frequenzabstand und dann alternativ dazu
- 42:58einen 1 kohz Sinuston dessen Pegel sich
- 43:02so einstellen muss dass er subjektiv
- 43:04gleich laut ist wie diese beiden Töne
- 43:07das wird abwechselnd dargeboten die
- 43:10Versuchsperson darf den 1 KZ Pegel hier
- 43:13steht er so einstellen bis sie sagt
- 43:16jetzt empfinde ich die beiden Schal ist
- 43:18gleich laut und da stellt man fest wenn
- 43:21der tonabstand der zwei Töne sehr gering
- 43:25ist das nennt sich dann Schwebung dann
- 43:29stellt die Versuchsperson 66 DB ein die
- 43:33Töne haben 60 dB bei der Schwebung ist
- 43:36der Spitzenwert doppelt so groß also 6
- 43:40dB mehr Schallpegel des gleichlaut
- 43:43wahrgenommen 1 kiloherz Ton ist bei
- 43:44kleinem Frequenzabstand da geht's um den
- 43:47Spitzenwert der Schwebung vergrößert man
- 43:50den
- 43:51Frequenzabstand tja streng genommen ist
- 43:53es immer eine Schwebung es sind immer
- 43:55zwei Sinustöne
- 43:57man kommt hier dann in dem Bereich der
- 44:00subjektiv wahrgenommenen raauigkeit
- 44:02vergrößert man den Abstand dann sind wir
- 44:06nur noch bei
- 44:073dB 3dB das wäre jetzt die energiesumme
- 44:12dieser beiden Töne zwei inkohärente Töne
- 44:15addiert gibt 3 dB mehr gehen wir zu
- 44:18großen Frequenzabstand s dass sich die
- 44:21spezifischen lautheitskurven dieser
- 44:23beiden Sinustöne gegenseitig nicht mehr
- 44:27behindern völlig getrennt sind dann
- 44:30wird's doppelt so laut und in dem Fall
- 44:33gilt dann bei diesem pegelbereich 10 dB
- 44:36mehr also ungefähr doppelte
- 44:39Lautstärke man muss da gar nicht ganz
- 44:42genau auf die dbwererte schauen die rein
- 44:45physikalische Beschreibung dieses
- 44:48zweitonpares
- 44:51entweder über den energetischen
- 44:53summenpegel 3dB mehr oder über einen
- 44:57speziellen Spitzenpegel 6dB mehr kann
- 45:00nicht das Ergebnis beschreiben dass hier
- 45:04eine Kurve entsteht die vom
- 45:06Frequenzabstand abhängig ist
- 45:11Psychoakustik zum Schluss noch ein paar
- 45:14Informationen zur Tonhöhe da wird's
- 45:17jetzt auch für die Musiker wieder etwas
- 45:20interessanter es überrascht vielleicht
- 45:22dass Tonhöhe und Frequenz nicht gleich
- 45:26bedeuten
- 45:27sind man glaubt immer man kann doch die
- 45:30Tonhöhe durch den frequenzzahlenwert in
- 45:33Herz ausdrücken das stimmt schon in etwa
- 45:37aber wenn man genau hinschaut bzw genau
- 45:40hinhört gibt's kleine
- 45:44Unterschiede so ist z.B die empfundene
- 45:48Tonhöhe vom pedel des Tones
- 45:50abhängig man bietet einen Sinuston lässt
- 45:54die Frequenz das ist die Physik ische
- 45:57Größe lässt die Frequenz gleich erhöht
- 46:02den Schallpegel und dabei ändert sich
- 46:05die subjektiv wahrgenommene
- 46:08Tonhöhe wenn 6 kHz sind Mittelwerte aus
- 46:13psychoakustischen versuchen
- 46:163% der Halbton ist 5,9% das wä jetzt
- 46:20also Viertelton kein großer Effekt und
- 46:24auch individuell sehr unterschiedlich
- 46:28bei tieffrequenten sinustönen 200 Hz
- 46:31geht's in die andere Richtung höherer
- 46:34Pegel die Tonhöhe nimmt ein kleines
- 46:36bisschen ab bei immerhin 40 dB
- 46:42pegelvariation ein zweites Beispiel bei
- 46:45dem der Effekt größer sein kann wie
- 46:48gesagt subjektiv
- 46:51unterschiedlich man hat einen Ton z.B
- 46:553,8 kHz 50 dB
- 46:58Schallpegel und schaltet ein Rauschen
- 47:01ein das Band begegrenzt in einem
- 47:03niederen Frequenzbereich ist und je nach
- 47:07Pegel dieses Rauschens dieses Geräusches
- 47:11erhöht sich jetzt die wahrgenommene
- 47:15Tonhöhe von diesem Sinuston das hören
- 47:19wir mal an
- 47:33ehe ich auf die Modelle zur
- 47:36tonhöhenbildung näher eingehe noch ein
- 47:39kleines
- 47:40Beispiel zwei verschiedene Signale
- 47:44einmal getaktetes Rauschen getaktet
- 47:47heißt ein Rauschgenerator wird einfach
- 47:49eingeschaltet ausgeschaltet
- 47:51eingeschaltet
- 47:53ausgeschaltet soass diese einzelnen
- 47:56Rausch bursts wie man die nennt jeweils
- 47:59unterschiedlich sind im Vergleich dazu
- 48:02ein Signal bei dem ein spezieller
- 48:06rauschburst identisch wiederholt wird
- 48:09wie klingen diese beiden Signale mit
- 48:13etwas
- 48:14signaltheoriewissen und Psychoakustik
- 48:16wissen müsste man das jetzt vorhersagen
- 48:20können haben alle
- 48:23aufgemerkt was kommt dabei raus
- 48:30tja hören wir es doch einfach mal
- 48:35[Musik]
- 48:40an das erstees Signal hat zwar eine
- 48:46zeitlich periodische
- 48:48Hüllkurve die Zeitdauer während der
- 48:51eingeschaltet ist ist immer gleich lang
- 48:54und auch ausgeschaltet wird immer über
- 48:56eine gleich lange Zeit aber das Signal
- 48:59unter dieser Hüllkurve ist jedes Mal ein
- 49:01anderes sass man insgesamt sagen muss
- 49:05dieses Signal ist nicht periodisch wenn
- 49:09ein Signal nicht periodisch ist hat es
- 49:12ein kontinuierliches Spektrum und es
- 49:15klingt wie ein Rauschen mit ein bisschen
- 49:19raauigkeit ganz ander hier unten dieses
- 49:23Signal ist im Zeitbereich periodisch die
- 49:26Periode ist die Periode der hüllkurfe
- 49:30von hier bis hier das wird identisch
- 49:33wiederholt deswegen hat dieses Signal
- 49:35ein
- 49:36Linienspektrum und wir hören eine
- 49:39spezielle
- 49:41Tonhöhe ein weiteres Signal
- 49:45einzelne Impulse deren zeitlicher
- 49:49Abstand das ist hier die Zeitfunktion
- 49:52kürzer wird wie klingt
- 49:55sowas kann man zunächst gar nicht sagen
- 49:58wenn man nicht weiß wie groß dieser
- 50:00Abstand ist ist der Abstand zeitlich
- 50:03groß stellt das Gehör fest aha das sind
- 50:07einzelne
- 50:09Ereignisse die können zeitlich getrennt
- 50:12werden wird der Abstand kürzer reicht
- 50:17die zeitliche Analysefähigkeit des
- 50:20Gehörs zur Trennung solcher Ereignisse
- 50:23nicht mehr aus jetzt kommt aber die zwei
- 50:26gehöreigenschaft die spektrale
- 50:29Analyse wenn solche Ereignisse zeitlich
- 50:32schnell aufeinander folgen ergibt sich
- 50:35ein
- 50:37Linienspektrum es ist ja ungefähr
- 50:40periodisch nicht exakt periodisch aber
- 50:42im kleinen Bereich ist es ungefähr
- 50:45periodisch also entsteht
- 50:47näherungsweise ein Spektrum mit
- 50:51Linien je langsamer sich der zeitliche
- 50:54Abstand ändert
- 50:57besser kann man sagen das Signal ist im
- 50:58Zeitbereich periodisch und folglich
- 51:01hat's im Spektralbereich ein
- 51:02Linienspektrum dahinten hören wir einen
- 51:05Ton dessen Tonhöhe zunimmt
- 51:16[Musik]
- 51:25[Musik]
- 51:27um mehr Richtung instrumentaltöne zu
- 51:30gehen zur Gitarre beispielsweise da
- 51:33schwingt eine Seite im einfachen Modell
- 51:35sagt man ja das ist die Grundschwingung
- 51:37der erste Oberton der zweite Oberton
- 51:41doppelte Frequenz dreifache Frequenz und
- 51:44beim einfachen Modell sagt man das geht
- 51:46so weiter die Obertöne sind in ihrer
- 51:49Frequenz ganzzahlig vielfach zur
- 51:51Grundfrequenz ich habe in vorhergehenden
- 51:53Videos und im Buch schon gezeigt dass
- 51:56ist näherungsweise der Fall wenn man
- 51:59genau hinschaut merkt man die höheren
- 52:02Frequenzen liegen gespreitzt der Abstand
- 52:05ist größer als er nach dieser einfachen
- 52:07Theorie wäre hier seh wir nacheinander
- 52:11gespielte
- 52:12gitarrentöne wie ermittelt das Gehör die
- 52:16Tonhöhe von soinem
- 52:18gitarrenton nicht auf der Basis des
- 52:22Grundtons ein einfaches Beispiel dazu
- 52:25ist das Telefon das zumindest in der
- 52:28analogen Zeit ein Frequenzband
- 52:32übertragen hat von 300 Hz bis bisschen
- 52:34über 3 kHz wichtig ist die untere
- 52:37Grenzfrequenz die bei etwa 300 Hz war
- 52:41über dieses Telefon konnte die
- 52:44Grundfrequenz der Grundton der
- 52:46männlichen Stimme nicht übertragen
- 52:50werden typischerweise hat dieser
- 52:53Grundton eine Frequenz von ungefähr 100
- 52:57Herz ist somit deutlich niedriger als
- 53:01die untere Grenzfrequenz der
- 53:03telefonübertragung die weibliche Stimme
- 53:06liegt ungefähr eine Oktave höher also
- 53:09sagen wir mal 240 Hz auch da kann der
- 53:12Grundton nicht übertragen werden
- 53:14trotzdem kann man auch beim analogen
- 53:17Telefon ganz klar unterscheiden spricht
- 53:19da ein Mann oder eine Frau von
- 53:22besonderen Fällen mal abgesehen
- 53:24Durchschnittswerte
- 53:27die Tonhöhe eines instrumentenklangs
- 53:29wird nicht vom Grundton bestimmt der ist
- 53:32schon wichtig für die Klangfarbe aber
- 53:35die Tonhöhe wird aus einem mittleren
- 53:38Frequenzbereich ermittelt wie das geht
- 53:41ist gar nicht so einfach da gibt es
- 53:44verschiedene Modelle ein Modell von
- 53:48Terhart braucht zunächst mal die
- 53:51spektraltonhöhen das sind die Tonhöhen
- 53:54der nicht verdeckten teilt
- 53:57sowas wird schon sehr früh im Gehör
- 54:00extrahiert in der kochleer es wird hier
- 54:03ein
- 54:04kurzzeitspektrum gebildet Kurzzeit heißt
- 54:07über einen kurzen zeitausschnitt
- 54:09zeitlich veränderlich auf der Basis
- 54:12dieser
- 54:13spektraltonhöhen wird dann eine
- 54:16virtuelle Tonhöhe gebildet dazu ein
- 54:20Beispiel ein harmonisch komplexer Ton
- 54:24das ist die frequenzachse hier NS dran
- 54:26weil es jetzt nicht so sehr um genaue
- 54:28Zahlen geht und ich erläutere ja was
- 54:31diese Linien bedeuten wir haben
- 54:33einzelene Töne acht an der Zahl mit
- 54:37gleichem Pegel und identischenem
- 54:40Frequenzabstand das nennt sich
- 54:42harmonisch komplexer Ton wir können die
- 54:46Teiltöne dieses harmonisch komplexen
- 54:49Tons einzellen anhören oder auch
- 54:52gemeinsam
- 54:53[Musik]
- 55:02[Gelächter]
- 55:05[Musik]
- 55:10und jetzt kommt zum Vergleich ein
- 55:14residualton Residuum ein Rest jetzt sind
- 55:17nur noch die höheren harmonischen
- 55:21vorhanden man hört aber als
- 55:23Grundfrequenz als Grundtonhöhe jetzt
- 55:26nicht die Tonhöhe die zu diesem Ton
- 55:28gehört sondern hört hier herunten die
- 55:31Tonhöhe die sich aus diesem
- 55:33Linienabstand ergibt und man muss da
- 55:37jetzt schon vorsichtig sein auch die
- 55:39Aussage
- 55:41Linienabstand ist gefährlich wenn man
- 55:43dann genauer hinschaut und diese Modelle
- 55:46anwendet muss man auf einige
- 55:48Besonderheiten achten das würde jetzt
- 55:49hier zu weit führen hören wir da mal
- 55:51rein
- 55:54[Musik]
- 56:14dass die subjektiv wahrgenommene Tonhöhe
- 56:17nicht vom Grundton abhängt auch dazu ein
- 56:21Beispiel der Grundton um 3% erniedrig
- 56:27man hört klangfarbenmäßig ja da tut sich
- 56:29was da gibt's ein bisschen Schwebungen
- 56:32im
- 56:33bbereich aber die Tonhöhe ändert sich
- 56:43nicht auf dieser Folie gibt es noch ein
- 56:47interessantes Beispiel bei diesem
- 56:50harmonisch komplexen Ton kann man einen
- 56:53teilton entfernen
- 56:56dann ändert sich die Klangfarbe ein
- 56:58kleines bisschen ist kein großer Effekt
- 57:01wenn jetzt dieser teilton wieder dazu
- 57:03geschaltet wird dann ist er eine Zeit
- 57:07lang einige Sekunden lang neben dem
- 57:10restlichen Ton einzeln hörbar dann
- 57:13verschmilzt das ganze aber wieder zu
- 57:16einem gemeinsamen Ton zu einem
- 57:18harmonisch komplexen Klang bei dem das
- 57:22Gehör feststellt auch diese Linien sind
- 57:26alle im ganzzahligen
- 57:28Frequenzverhältnis alle Teiltöne werden
- 57:31gleichzeitig eingeschaltet die gehören
- 57:33wollt zusammen und die werden dann
- 57:36gruppiert zu einem
- 57:39gruppenobjekt wenn aber etwas neu dazu
- 57:42kommt dann erweckt es Aufmerksamkeit
- 57:45dann wird dieser einzelne Ton eine Zeitl
- 57:48für sich gehört danach verschmilzt das
- 57:51ganze aber wieder zu einem gemeinsamen
- 57:54Klang anhör
- 58:11bei diesem Beispiel wird eine Melodie
- 58:13gespielt abwechselnd mit Sinus
- 58:17Grundtönen und
- 58:20residualtönen erstes Beispiel dann wird
- 58:23beim abspielen tiefp Rauschen addiert
- 58:28das maskiert die Grundtöne man hört dann
- 58:31nur noch diese Obertöne hört den
- 58:35residualton durch diese Maskierung wird
- 58:38sichergestellt dass das jetzt nicht
- 58:40einfach Differenztöne sind Verzerrungen
- 58:43Nichtlinearitäten die hier runter
- 58:45gemischt werden nein im Gehör wird
- 58:47dieser Bereich vertäubt und trotzdem
- 58:50hört man diese
- 58:52Grundtonhöhe im letzten Beispiel kommt
- 58:55dann hoch aus Rauschen dazu da werden
- 58:58dann die residualtöne vertäubt hören wir
- 59:02auch da mal rein
- 59:06[Musik]
- 59:55en on anderes Beispiel
- 59:57zweiglänge hier sieht man ein simples
- 1:00:00Spektrum zwei benachbarte Töne Sinustöne
- 1:00:04mit gleicher Amplitude bzw gleichem
- 1:00:07Pegel der Frequenzabstand ist
- 1:00:10unterschiedlich
- 1:00:12entweder sehr gering oder etwas größer
- 1:00:15oder noch
- 1:00:17größer wir sehen hier unten
- 1:00:20ausnahmsweise mal eine Formel sind
- 1:00:23streng genommen cosinussignale mit zwei
- 1:00:26verschiedenen Frequenzen die man
- 1:00:28entweder als Summe darstellen kann oder
- 1:00:31das lässt sich umformen als Produkt
- 1:00:34allerdings bei diesem Produkt gibt es
- 1:00:36jetzt andere Frequenzen eine Summen eine
- 1:00:40Differenzfrequenz
- 1:00:41hier die Wirkung sieht man hier recht
- 1:00:45schön die beiden Töne nehmen wir mal den
- 1:00:48Fall haben fast gleiche Frequenz und
- 1:00:51damit ist die Phasenlage zu Beginn auch
- 1:00:54in etwa gleich
- 1:00:56dann läuft aber die Phase auseinander s
- 1:00:59dass an dieser Stelle die beiden Töne
- 1:01:02gegenphasig sind wenn man sie addiert
- 1:01:05löschen sie sich aus und hier hinten
- 1:01:07sind sie dann wieder gleichphasig und
- 1:01:09das wiederholt sich
- 1:01:12jetzt man kann dieses Signal diese
- 1:01:15Schwebung als Summe
- 1:01:17interpretieren das ist vor allend Dingen
- 1:01:20fürs Gehör zweckmäßig wenn der
- 1:01:23teiltonabstand groß ist dann hören wir
- 1:01:26tatsächlich zwei getrennte Töne wenn der
- 1:01:30teiltonabstand klein ist ist aber die
- 1:01:33Produktdarstellung besser dann hört man
- 1:01:36einen
- 1:01:37Ton bei einer Frequenz die es eigentlich
- 1:01:40physikalisch gar nicht gibt der
- 1:01:42Mittelwert der beiden
- 1:01:45cosinusfrequenzen und dieser Ton ist in
- 1:01:48seiner Amplitude in seiner Stärke
- 1:01:51langsam
- 1:01:54moduliert hier sieht man eine Hüllkurve
- 1:01:57über diesen mittleren Ton langsam
- 1:01:59moduliert der wird größer und kleiner
- 1:02:34noch ein Beispiel jetzt wird's sehr
- 1:02:38psychoakustisch 2 ziton Paare zwei
- 1:02:43zweiglänge einmal mit 800000 Herz einmal
- 1:02:48mit
- 1:02:49750000
- 1:02:52Herz das kann man noch als residual
- 1:02:56auffassen mit nur zwei teiltönen ist es
- 1:02:59aber schon sehr grenzwertig residualton
- 1:03:03heißt man könnte jetzt sagen da gibt's
- 1:03:06eine gemeinsame Grundfrequenz ja gut die
- 1:03:09Amplitude ist hier halt null aber rein
- 1:03:11mathematisch gibt's die dann ist es die
- 1:03:13erste zweite dritte vierte fünfte
- 1:03:16harmonische die ersten drei harmonischen
- 1:03:19haben eben die Amplitude Null eine sehr
- 1:03:23spezielle Betrachtungsweise
- 1:03:26ändert man jetzt diese Frequenz dann
- 1:03:29kann man sagen jetzt hat sich diese
- 1:03:31gedachte Grundfrequenz auf 250 Hz erhöht
- 1:03:36ich habe ja schon gesagt das Gehör nimmt
- 1:03:38nicht den Grundton sondern bildet
- 1:03:41aufgrund höherer harmonischer eine
- 1:03:46Grundtonhöhe und in diesem Grenzfall
- 1:03:49gibt's nun verschiedene Möglichkeiten
- 1:03:52wie wir die Änderung empfinden den
- 1:03:54Unterschied finden da kann es sein dass
- 1:03:58man sich auf diese Grundtonhöhe
- 1:04:01konzentriert und sagt beim Wechsel von
- 1:04:05hier nach hier wird die Tonhöhe höher es
- 1:04:10kann aber auch sein dass man sehr
- 1:04:11analytisch hört und sagt der obere
- 1:04:14bleibt gleich und der tiefere Ton kriegt
- 1:04:17jetzt eine tiefere
- 1:04:19Tonhöhe hören wir auch da mal rein
- 1:04:40dann ein Beispiel zur Ausgeprägtheit der
- 1:04:44Tonhöhe den Sinuston hat eine sehr stark
- 1:04:48ausgeprägte Tonhöhe es geht also nicht
- 1:04:51um die Tonhöhe sondern um der
- 1:04:54Ausprägung analog etwa bei der Farbe wä
- 1:04:58es jetzt nicht die Farbe rot grün blau
- 1:05:01sondern die
- 1:05:02Farbsättigung hier also die
- 1:05:06tonhöhenausprägung ein kleines Beispiel
- 1:05:08von fastel T München erstellt hör wir
- 1:05:17DIN bei den sinustönen gibt's eine sehr
- 1:05:21deutlich ausgeprägte Tonhöhe danach
- 1:05:24kommt das ganze mit tief Pass Rauschen
- 1:05:26und da hat man schon Schwierigkeiten die
- 1:05:29tonhöhenunterschiede zu
- 1:05:31erkennen Töne müssen sich in ihren
- 1:05:34spektralen Eigenschaften unterscheiden
- 1:05:37damit wir unterschiedliche Tonhöhen
- 1:05:39wahrnehmen in einem früheren Bild habe
- 1:05:42ich schon gesagt die
- 1:05:44frequenzgruppenbreite ist nach diesem
- 1:05:46Modell hier bei den tiefen Frequenzen
- 1:05:49100 Hz und hier ungefähr
- 1:05:5120% mit dem Hinweis es gibt auch Ideen
- 1:05:55dass das da unten noch etwas
- 1:05:56schmalbandiger sein könnte wenn man
- 1:05:59jetzt die
- 1:06:00tonhöhenunterschiedsschwelle
- 1:06:02misst also der Frage nach geht um wie
- 1:06:05viel Herz müssen sich zwei Sinustöne
- 1:06:07unterscheiden damit man ihre Tonhöhen
- 1:06:09unterscheiden kann dann gibt es da
- 1:06:12verschiedene
- 1:06:13Messverfahren man kann die Frequenz
- 1:06:15modulieren mit einer
- 1:06:17Modulationsfrequenz bei der das Gehör
- 1:06:20für Modulationen besonders empfindlich
- 1:06:22ist das ist so für ungefähr 4 Herz
- 1:06:24Modulationsfrequenz dann bekommt man
- 1:06:26diese Grenze diese Schwelle und sieht ja
- 1:06:30da ist eine deutliche Verwandschaft zur
- 1:06:32frequenzgruppenbreite es ist auch so
- 1:06:35eine Kurve die halt etwas
- 1:06:36runtergeschoben ist es gibt aber noch
- 1:06:38eine zweite Messmethode dass man zwei
- 1:06:41Sinustöne mit kurzem zeitlichen Abstand
- 1:06:44nacheinander darbietet und da stellt wir
- 1:06:47dann fest dass jetzt noch kleinere
- 1:06:49Unterschiede aufgelöst werden können bei
- 1:06:531000 Herz z.B so ungefähr eineinhalb
- 1:06:57Herz ich habe die für Musiker bekannten
- 1:07:00zentwerte eingetragen ein Cent ist ein
- 1:07:03hunder Halbton gelegentlich liest man
- 1:07:06ein Musiker müsse auf ein zent genau Ton
- 1:07:09Höhen treffen
- 1:07:10nein das mag in ganz seltenen Fällen
- 1:07:14tatsächlich mal so sein aber
- 1:07:16üblicherweise kann man Töne die sich um
- 1:07:18nur ein zent unterscheiden nicht mehr
- 1:07:21bezüglich ihrer Tonhöhe
- 1:07:23auseinanderhalten
- 1:07:26ein paar Hörbeispiele
- 1:08:04hörversuche zur
- 1:08:06tonhöhenunterschiedsschwelle müssen mit
- 1:08:08Kopfhörer durchgeführt werden wenn man
- 1:08:12das mit Lautsprecher macht geht's nicht
- 1:08:15weil typische
- 1:08:17lautsprecherübertragungsfunktionen quer
- 1:08:19durch den Raum vom Lautsprecher zum
- 1:08:21Zuhörer männlich weiblich sonstige haben
- 1:08:25starke selektive Maxima und
- 1:08:29Minima wenn sich da die Frequenz nur
- 1:08:32ganz wenig ändert ändert sich auch der
- 1:08:34Pegel und die Frequenzänderung wird
- 1:08:38damit zur Pegeländerung und sehr leicht
- 1:08:41gehört aber eben nicht als
- 1:08:43Frequenzänderung als
- 1:08:46tonhöhenänderung sondern als
- 1:08:48lautstärkeänderung um das zu vermeiden
- 1:08:51muss man mit Kopfhörer Arbeiten zweites
- 1:08:54Beispiel ein
- 1:08:57tonpaar kleiner
- 1:09:00frequenzunterschied mit etwas längerer
- 1:09:02Pause dazwischen mit kurzer Pause wenn
- 1:09:06die Pause sehr lang ist kann man sich
- 1:09:08nicht mehr so genau erinnern wie war
- 1:09:10denn jetzt die Tonhöhe drum sollte nur
- 1:09:13eine kurze Pause verwendet werden wenn
- 1:09:16man wissen will wo ist da die Grenze
- 1:09:18fürs Gehör
- 1:09:29auch bei Lautstärke unterschiedschwellen
- 1:09:33ist es nicht verkehrt wenn man mit
- 1:09:34Kopfhörer arbeitet zwei Beispiele
- 1:09:38zunächst tonpaare ein kiloherz Töne mit
- 1:09:41unterschiedlichen Pegel und dann ein 1
- 1:09:45kilohz Ton
- 1:09:48amplitudenmuliert mit 4 Herz
- 1:09:51Modulationsfrequenz moduliert
- 1:09:53Veränderungen mit mit derartigen
- 1:09:56Modulationsfrequenzen ist das Gehör
- 1:09:58besonders empfindlich
- 1:11:27zur Klangfarbe vier Beispiele ab ab
- 1:11:32heißt es werden zwei verschiedene
- 1:11:35Schalle da geboten der eine Schall a der
- 1:11:38andere B die Frage ist kann man den
- 1:11:42Unterschied zwischen A und B eindeutig
- 1:11:47hören inem Psychoakustik Experiment
- 1:11:50würde man das mehrmals darbieten würde
- 1:11:53auch mal vier x a oder 4 mal B darbieten
- 1:11:56und wenn dann einer sagt ja ich höre
- 1:11:58ganz deutlich Unterschiede müsste man
- 1:12:00sich überlegen ob der als Versuchsperson
- 1:12:02noch geeignet ist hier für diese Demo
- 1:12:05nur insgesamt viermal für vier
- 1:12:09verschiedene Beispiele
- 1:12:11[Musik]
- 1:13:05hier die Erklärung mit einem
- 1:13:08Equalizer wurde für den Schall B 3dB
- 1:13:12angehoben immerhin
- 1:13:133dB bei 2 oder bei
- 1:13:17725 Hz der Equalizer hatte als Güte
- 1:13:21Einstellung q= 1 hier entsprechend dre
- 1:13:25abgesenkt das auch als Beispiel für all
- 1:13:28jene die sagen natürlich kann man
- 1:13:29Zehntel DB Unterschied noch hören oder
- 1:13:32wie in einem Fall Milliardstel DB drum
- 1:13:36muss man die Kabel auswechseln nein muss
- 1:13:39man natürlich nicht
- 1:13:40auswechseln ja jetzt beim letzten guitar
- 1:13:44weekend
- 1:13:462024 habe ich ja gesagt dass war meine
- 1:13:49letzte Veranstaltung die Organisation
- 1:13:52ist doch ziemlich aufwendig
- 1:13:55wie ich jetzt aber für dieses Video die
- 1:13:57alten Dateien durchgeschaut habe habe
- 1:14:00ich gemerkt für den damaligen
- 1:14:02Psychoakustik Workshop habe ich über 90
- 1:14:06verschiedene schaltdemos gemacht
- 1:14:08eigentlich schad wenn die nicht mehr
- 1:14:10benutzt werden deswegen vielleicht doch
- 1:14:13noch einmal wenn sich denn Interessenten
- 1:14:18melden es könnte vielleicht im Frühjahr
- 1:14:222025 in Regensburg einen psych Akustik
- 1:14:25Workshop geben da würde ich versuchen
- 1:14:28einen der berühmten deutschen
- 1:14:31psychoakustiker mit dazu zu neehmen wer
- 1:14:34Interesse hat schicke bitte eine E-mail
- 1:14:38zunächst unverbindlich mit dem Inhalt
- 1:14:42Interesse am Psychoakustik Workshop auch
- 1:14:45bitte mit dem Hinweis ob lieber eintägig
- 1:14:47oder
- 1:14:49zweitägig diese E-Mails werde ich nicht
- 1:14:52einzeln beantworten die werden aber alle
- 1:14:55zählt und wenn sich genügend viele
- 1:14:57Interessenten finden gibt es zum Ende
- 1:15:002024 auf der Homepage den Hinweis jawohl
- 1:15:05findet statt mit Termin und Kostenangabe
- 1:15:09Kosten schätze ich mal 70
- 1:15:12€ wenn also Interesse besteht bitte
- 1:15:16kurze E-Mail an mich ansonsten Kanal
- 1:15:21abonnieren kein Video versäumen im
- 1:15:24nächsten Video wird es noch mal um die
- 1:15:27tonabnehmerhersteller gehen mit dem
- 1:15:30Titel denn sie wissen nicht was sie tun
- 1:15:37[Musik]
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