So nutzt du Claude Code nach Anthropics neuen Regeln — Transcript
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- 0:00Anthropic hat in diesem Sommer rund 80%
- 0:02des Systemprompts von Cloud Code
- 0:04gelöscht, also von den Anweisungen, die
- 0:07Cloud bei jeder einzelnen Nachricht
- 0:08automatisch mitbekommt und laut Anthopic
- 0:11ist das Modell dadurch sogar besser
- 0:12geworden. Gleichzeitig wurde die Doku an
- 0:14ziemlich vielen Stellen umgeschrieben,
- 0:16denn mit Opus 5 und Fable 5 verhalten
- 0:19sich die Modelle anders als noch vor
- 0:20einem halben Jahr. Das heißt, einiges
- 0:22von dem, was du dir angewöhnt hast, ist
- 0:24nach dem heutigen Stand vielleicht nicht
- 0:26mehr ganz optimal und bremst Cloud Code
- 0:28auch eher aus. Deswegen gehe ich heute
- 0:30mit dir 12 Fehler durch, die viele bei
- 0:32der Arbeit mit Cloud Code nach wie vor
- 0:34machen und zu jedem zeige ich dir, was
- 0:36du stattdessen machen solltest. Cloud
- 0:37Anthopic. Fangen wir mal ganz von vorne
- 0:39an mit dem reinen Prompting von diesen
- 0:41neuen Modellen. Die Modelle sind
- 0:42mittlerweile so gut geworden, dass wir
- 0:44auch die Art und Weise, wie wir
- 0:45prompten, anpassen müssen, um auch
- 0:47wirklich die Qualität, die diese Modelle
- 0:49liefern können, zu bekommen. Denn das
- 0:51gilt auch nicht nur in Cloud Code,
- 0:52sondern eben auch ganz normal hier im
- 0:54normalen Cloud Chatfenster oder auch in
- 0:56Cork. Wir machen das mal im konkreten
- 0:57Beispiel. angenommen, ich möchte jetzt
- 0:59einen Newsletter schreiben für meine
- 1:00Community und ich möchte, dass Cloud das
- 1:02für mich übernimmt. Viele Leute
- 1:03schreiben den Prompt dann ungefähr in
- 1:05diesem Stil: "Du bist ein exzellenter
- 1:07Newsletter Autor mit jahrelanger
- 1:09Erfahrung. Schreib mir den Newsletter
- 1:10für diese Woche zum Thema neue Best
- 1:12Practices für Cloud Code. Schreib in
- 1:14meinem Stil locker und nicht zu lang."
- 1:16Mit so einem Prompt werden auch die
- 1:18Topmodelle nach wie vor Probleme haben
- 1:19und nicht das Ergebnis erzielen, was du
- 1:21dir vielleicht vorstellst. Denn schau
- 1:23dir mal an, was das Modell bei diesem
- 1:24Prompt alles raten muss. Erstens, für
- 1:26wen der Newsletter ist und was die Leser
- 1:28damit anfangen sollen. Dann auch was
- 1:30heißt überhaupt mein Stil und was heißt
- 1:32nicht zu lang? Wir geben ihm hier auch
- 1:34überhaupt keine Referenz mit, mit denen
- 1:36Cloud irgendwie einen Anhaltspunkt
- 1:38hätte, wie wir Newsletter gerne
- 1:39schreiben. Und zusätzlich hat man
- 1:41herausgefunden, dass diese Sätze wie du
- 1:43bist ein excellenter Newsletter Autor
- 1:44mit jahrelanger Erfahrung nichts dazu
- 1:46beitragen, dass das Modell einen
- 1:48besseren Output gibt. Sowas wird von dem
- 1:49Modell sogar ignoriert und das einzige,
- 1:52was es aus dieser Rolle nimmt, ist
- 1:54einfach nur den der Stil. Also, wenn ich
- 1:55jetzt sage, du bist ein Autor aus der
- 1:58Romantik, schreibe jetzt folgenden Text
- 2:00und das Modell versucht ja ohnehin schon
- 2:01dir den bestmöglichen Output zu geben,
- 2:03wenn du jetzt sagst, du brauchst einen
- 2:04Newsletter. Da bringt's auch nichts
- 2:06mehr, wenn du sagst, ja, das ist extrem
- 2:07wichtig oder ich brauche deine volle
- 2:09Konzentration oder so. Anthropic hat
- 2:11hierzu in der Dokumentation eine Prompt
- 2:12Bibliothek angelegt mit einem Abschnitt,
- 2:15was gute Prompts überhaupt ausmachen.
- 2:17Und das Ganze kann man eigentlich auf
- 2:18drei wesentliche Punkte runterbrechen.
- 2:20Und [räuspern] das erste ist, dass du
- 2:21niemals nur die reine Anweisung oder
- 2:23Anfrage an das Modell geben solltest,
- 2:25sondern immer auch den Grund dafür und
- 2:27dein Ziel. Die Fable 5 Dokumentation
- 2:29sagt, das Modell arbeitet besser, wenn
- 2:31es die Absicht hinter der Aufgabe kennt,
- 2:33weil es die Aufgabe dann mit dem
- 2:35verbinden kann, was es sonst noch weiß,
- 2:37statt deine Absicht zu raten. Und die
- 2:39Vorlage lautet dort sinngemäß: Ich
- 2:41arbeite gerade an dieser Aufgabe für
- 2:44diese Zielgruppe. Diese brauchen
- 2:46folgenden Output und mit diesen
- 2:48Informationen für bitte folgende Aufgabe
- 2:50aus. Zweitens ist es auch meistens
- 2:52besser Cloud etwas zu zeigen, anstatt es
- 2:54zu beschreiben. Wenn ich Cloud sowas
- 2:55schreibe wie ich schreibe in meinem Stil
- 2:57locker und nicht zu lang, dann ist es
- 2:59für Cloud unglaublich schwierig, meinen
- 3:00Stil auch so abzubilden, wenn ich ihn
- 3:02nirgendwo definiert habe in irgendeiner
- 3:03Datei. Wenn du in Cloud Code arbeitest,
- 3:05kannst du mit einem Add bestimmte
- 3:07Dateien referenzieren, die Cloud Code
- 3:09dann auch direkt ausliest, gemeinsam mit
- 3:11dem Prompt. Und hier wird es z.B. sehr
- 3:12viel Sinn ergeben, einfach vergangene
- 3:14Newsletter, die ich selbst geschrieben
- 3:15habe, zu referenzieren. Die kann sich
- 3:18Cloud dann durchlesen und dann hat
- 3:19dieser Newsletter den neuen Schreiben.
- 3:21Das wird deutlich besser funktionieren,
- 3:22als wenn du ihm irgendwie versuchst,
- 3:23deine Schreibweise zu beschreiben. Und
- 3:25der dritte Punkt, der auch extrem
- 3:27wichtig ist, was heißt überhaupt fertig
- 3:29und wie kann Claud das Ergebnis selbst
- 3:30überprüfen? Laut der Doku beschreibst du
- 3:32das Ergebnis mit einem messbaren Ziel,
- 3:34damit eindeutig ist, wann Cloud aufhören
- 3:37kann. Also, wenn ich jetzt sowas
- 3:38schreibe, wie der Newsletter soll nicht
- 3:39zu lang sein, dann ist das keine
- 3:41wirkliche Zahl. Wenn ich aber sage 500
- 3:43Wörter, drei bis vier Absätze und am
- 3:45Ende einen kleinen Tipp, dann ist das
- 3:47deutlich besser messbar und Cloud kann
- 3:48damit viel mehr anfangen und dann gibst
- 3:50du Cloud noch die Möglichkeit, sein
- 3:51Ergebnis selbst überprüfen zu können.
- 3:53Das ist der erste wesentliche Best
- 3:55Practice in der gesamten Best Practice
- 3:57Dokumentation hier von Cloud Code, denn
- 3:59die Modelle sind viel besser darin
- 4:00geworden, auch lange an einer Aufgabe zu
- 4:02arbeiten. Das heißt, Cloud Code kann so
- 4:03lange in dieser agentischen Schleife
- 4:05drin bleiben, bis das Ergebnis genauso
- 4:07ist, wie du es haben möchtest. Wenn man
- 4:08jetzt einfach nur einen längeren Text
- 4:09schreibt, kann man auch sowas sagen wie:
- 4:11"Schau in die vergangenen Newsletter
- 4:14jetzt z.B., die wir geschrieben haben am
- 4:15Ende und überprüf, ob der neue
- 4:17Newsletter, den du generiert hast, zu
- 4:19den alten passt vom Ton, von der Länge,
- 4:21vom Inhalt und so weiter." Das heißt, es
- 4:23reicht nicht, wenn du ihm einfach sagst:
- 4:24"Ja, prüf dich selber am Ende, prüf dein
- 4:26Ergebnis, sondern sag ihm auch, wogegen
- 4:28er das prüfen soll, was sind die
- 4:29Prüfkriterien?" Und zu guter Letzt kann
- 4:31es auch sehr nützlich sein, dem Modell
- 4:33zu sagen, was du nicht erwartest im
- 4:35Ergebnis oder was du nicht von ihm
- 4:36erwartest. Denn vor allem Opus 5 und
- 4:38Fable 5 neigen oft dazu, sich
- 4:40zusätzliche Aufgaben zu überlegen, die
- 4:42du vielleicht am Anfang gar nicht
- 4:43angewiesen hast und dann erledigen sie
- 4:45irgendwas für dich und du denkst dir,
- 4:46warum hast du das gerade gemacht? Ich
- 4:48habe das nicht mal beauftragt und wie
- 4:50hast du überhaupt herausgefunden, dass
- 4:51du das machen kannst und und so weiter.
- 4:53Da steht ja sogar wortwörtlich in der
- 4:54Dokumentation hier zu Opus 5 z.B. denn
- 4:57das Modell will ja so gut es geht alles
- 4:59für dich abnehmen und alles für dich
- 5:00machen, aber bestimmte Sachen willst du
- 5:01ja explizit nicht. Und wenn du das
- 5:04weißt, wenn du weißt, was du im Ergebnis
- 5:06nicht haben möchtest, dann solltest du
- 5:07das ganz klar auch in den Prompt
- 5:08schreiben, denn ansonsten macht das
- 5:10Modell das einfach, weil es ja denkt, es
- 5:11wäre nützlich für dich. Das heißt, ein
- 5:13viel besserer Prompt als der am Anfang
- 5:14wäre sowas hier. Ich schreibe jede Woche
- 5:16eine Newsletter für meine Community. Das
- 5:18sind vor allem selbstständige
- 5:19Unternehmer und KI Enthusiasten. Viele
- 5:21arbeiten schon mit Cloud Code. Sie
- 5:23sollen jede Woche ein paar Best
- 5:24Practices und Neuigkeiten mitnehmen, die
- 5:25sie direkt in ihre Arbeit mit KI
- 5:27umsetzen können. Damit haben wir sofort
- 5:28den Hintergrund, die Zielgruppe und was
- 5:31wir erreichen wollen. Dann gebe ich ihm
- 5:32die Referenz. Das Thema dieser Woche
- 5:34sind die neuen Best Practices für Cloud
- 5:36Code. Meine Notizen dazu liegen in
- 5:39dieser Datei. Das kann man jetzt hier im
- 5:41Cloud Chat nicht direkt referenzieren.
- 5:43Das geht in Cloud Code. Und für den Stil
- 5:45und Aufbau nimm die letzten drei
- 5:47Ausgaben in und dann gebe ich ihm den
- 5:49Ordner mit meinen letzten Newslettern
- 5:50z.B. am Ende sage ich auch, was für mich
- 5:52fertig heißt, nämlich wenn das Thema in
- 5:54drei bis vier Absätzen erklärt ist und
- 5:56am Ende eine Sache steht, die man diese
- 5:58Woche ausprobieren kann. Vergleich Ton
- 6:00und Länge am Ende mit den drei Ausgaben
- 6:02und ich möchte nur den Newsletter Text
- 6:04keine betrefft oder irgendwelche anderen
- 6:06Sachen. Wir haben also am Anfang den
- 6:07Hintergrund und das Ziel. Wir haben
- 6:09Referenzen, die Cloudcode nutzen kann
- 6:11und wir definieren, wie unser Ergebnis
- 6:12am Ende aussehen soll und wie er das
- 6:14auch verifizieren kann. Glaub mir, wenn
- 6:15du diese drei Sachen befolgst, bei der
- 6:17Arbeit mit agentischen Systemen wie
- 6:18Cloud Code, Hermes, Codex und so weiter,
- 6:21wirst du deutlich bessere Ergebnisse
- 6:22bekommen. Und weil das ja jetzt auch
- 6:23eine Aufgabe ist, die ich jede Woche
- 6:24mache, wäre es hier sehr schlau, dass
- 6:26man am Ende, nachdem Claud das einmal
- 6:28gemeinsam mit mir gemacht hat und wir
- 6:29zufrieden sind mit der mit dem Ergebnis,
- 6:31dass wir daraus dann einen Skill machen.
- 6:33Das ist dann einfach quasi eine
- 6:34Anleitung, die Claud jedes Mal nutzen
- 6:36kann, wenn ich eine Newsletter schreiben
- 6:37möchte. Und diesen Skill kann ich dann
- 6:38jede Woche, wenn ich ein Newsletter
- 6:39schreibe, aufrufen und Cloud weiß
- 6:41sofort, was Sache ist, was er erledigen
- 6:43soll und ich kann ihm dann noch
- 6:44zusätzlich dann die Referenzen geben für
- 6:46die neuesten Themen und so weiter.
- 6:48Kommen wir zum zweiten Fehler und das
- 6:49ist, dass viele Leute immer noch während
- 6:51sie mit Cloud Code chatten hier und da
- 6:52immer mal das Modell wechseln im selben
- 6:55Chat, um sich ja etwas Tokens zu sparen.
- 6:57Cloud Code schickt bei jeder Nachricht
- 6:59den kompletten bisherigen Chatverlauf
- 7:00mit. Damit das aber nicht jedes Mal voll
- 7:02auf dein Kontingent geht, gibt es einen
- 7:04sogenannten Cash. Das heißt, was schon
- 7:06einmal verarbeitet wurde, zählt beim
- 7:07nächsten Mal nur noch zu einem
- 7:09Bruchteil. Und dieser Cash ist dann dein
- 7:11aktuelles Modell gebunden, dass du
- 7:12nutzt. Wenn du jetzt aber mitten im Chat
- 7:14das Modell wechselst, dann wird der
- 7:16gesamte Chatverlauf noch mal neu in das
- 7:18Modell eingespielt und die gesamten
- 7:20Tokens werden dann eben noch mal
- 7:22verbraucht. Und das geht natürlich sehr
- 7:23auf dein Kontingent, weil all diese
- 7:25Tokens noch mal vollständig verarbeitet
- 7:26werden müssen. Und das ist auch der
- 7:27Grund, warum manche Leute schon nach
- 7:29zwei Stunden an ihr Session Limit
- 7:30laufen, obwohl sie gar nicht so viel
- 7:32gemacht haben, wie sie sagen. Das heißt,
- 7:33vermeide es zu viel zwischen den
- 7:35Modellen hin und her zu wechseln. Am
- 7:36besten arbeitest du mit einem Modell,
- 7:38eine einer Aufgabe, machst die zu Ende
- 7:40und wenn du merkst, irgendwie willst du
- 7:41jetzt noch was anderes machen, eine neue
- 7:43Aufgabe anfangen, dann startest du einen
- 7:44neuen Chat mit diesem jeweiligen Modell,
- 7:47sei es Opus, Sonet oder auch Fable.
- 7:49Kommen wir zum dritten Fehler und zwar
- 7:51ist es, dass du Cloud zu oft sagst, was
- 7:53es nicht tun soll. Das war ein großer
- 7:54Punkt, den Anthopic auch bei der Cloud
- 7:56MDEI für Cloud Code gekürzt hat, denn
- 7:59die hatten an sehr vielen Stellen immer
- 8:00bestimmte Anweisungen drin, was das
- 8:02Modell denn nicht tun soll. Und das
- 8:04Problem ist, wenn du immer wieder sagst,
- 8:06was es nicht tun soll, dann verwirst du
- 8:08das Modell langfristig, denn je mehr
- 8:09Verbote du definiert hast, desto mehr
- 8:11muss er ja jedes einzelne Verbot dann
- 8:13gegen den Rest der Anweisungen abwägen.
- 8:15Und Enhropic hat gemerkt, dass es
- 8:17sinnvoller ist, anstatt dem Modell ganz
- 8:18viele Verbote zu geben, lieber zu sagen,
- 8:20was es denn genau konkret tun soll. Das
- 8:22heißt, anstelle, dass ich sage, fass
- 8:24dich nicht zu lang, ist es besser zu
- 8:25schreiben, antworte in höchstens fünf
- 8:27Sätzen. Oder anstelle, dass ich schreibe
- 8:29keine Aufzählungen, schreibe ich lieber
- 8:30schreib in ganzen Sätzen. Und wenn du
- 8:32[räuspern] jetzt ganz konkrete Sachen
- 8:33hast, die er wirklich nicht tun soll,
- 8:34dann ist es auch kein Problem, dann
- 8:35kannst du dem das natürlich sagen. Aber
- 8:37hier geht's [räuspern] wirklich einfach
- 8:38darum, dass du Cloud lieber sagen
- 8:39sollst, was es tun soll, anstatt was es
- 8:41nicht tun soll, damit du einfach so eine
- 8:43Liste an Verboten vermeidest, die sich
- 8:44irgendwann auch gegenseitig
- 8:46widersprechen und Cloud einfach nur
- 8:47verwirren, weil es sich dann erschließen
- 8:48soll, was es denn stattdessen tun soll.
- 8:50Und damit kommen wir auch schon zum
- 8:51vierten Fehler. Wenn wir wollen, dass
- 8:53Cloud wirklich immer etwas bestimmtes
- 8:55macht, dann schreiben die meisten dafür
- 8:57einfach nur wieder eine Regel in die
- 8:59Cloudmdatei nach dem Motto macht es
- 9:01bitte jedes Mal so. Nur das Problem
- 9:03dabei ist, dass diese Cloud DDI
- 9:04letztendlich für Cloud nur zusätzlicher
- 9:06Kontext ist. Genauso wie der System
- 9:08Prompt, der sozusagen von den Thropic
- 9:10schon in Cloud Code eingebaut ist. Der
- 9:11wird auch immer in den Kontext geladen.
- 9:13Genauso wie die Tools und Skills, die
- 9:14Cloud nutzen kann. Genauso wie der
- 9:16gesamte Chatverlauf und auch die
- 9:18Dateien, die sich Cloud ausgelesen hat.
- 9:20All diese Informationen werden in den
- 9:21Kontext von Claud geladen und je länger
- 9:23du dann auch in der Aufgabe arbeitest
- 9:25und je mehr sich das Kontextfenster
- 9:26füllt, desto häufiger kann es passieren,
- 9:28dass Anweisungen auch einfach nicht
- 9:29befolgt werden, weil sie unter all dem
- 9:31Kontext verloren gehen. Das heißt die
- 9:32Cloudmdatei ist kein Regelwerk, das
- 9:34immer gilt und Cloud immer befolgt. Wenn
- 9:37ich z.B. meiner Cloud MDEI reinschreibe,
- 9:39schreib deutsche Texte immer mit
- 9:40umlauten, dann wird das die meiste Zeit
- 9:42zwar passieren, aber es wird immer mal
- 9:43Fälle geben, wo er das vergisst. Vor
- 9:45allem, wenn ich mal länger an der
- 9:46Aufgabe arbeite. Wenn du aber wirklich
- 9:47sicherstellen möchtest, dass eine
- 9:49bestimmte Aktion immer ausgeführt wird,
- 9:51dann solltest du unbedingt Hooks nutzen.
- 9:53Hooks führen Skripte automatisch an
- 9:55bestimmten Punkten in Clots
- 9:56Arbeitsablauf aus. Im Gegensatz zu den
- 9:58Anweisungen in der Cloudmd, die
- 10:00lediglich Empfehlungen darstellen, sind
- 10:02Hooks deterministisch und garantieren
- 10:04die Ausführung der Aktion. Wenn ich also
- 10:06sicherstellen möchte, dass Claud z.B.,
- 10:08wenn er Dateien erstellt und dort dann
- 10:10deutsche Texte hinterlegt, er auch
- 10:11Umlaute immer wirklich korrekt schreibt,
- 10:13dann erstelle ich dafür einen Hook und
- 10:15damit wird dann auch wirklich
- 10:16deterministisch immer geprüft, ob das
- 10:18passiert und wenn nicht, dann wird Cloud
- 10:20benachrichtigt und muss den Text noch
- 10:21mal neu schreiben. Wenn ich z.B.
- 10:23sicherstellen möchte, dass ich Cloud
- 10:24irgendwelche Dateien nicht anschaut,
- 10:25weil da irgendwelche äh Credentials
- 10:27hinterlegt sind oder irgendwelche
- 10:28anderen Daten, die Cloud nicht lesen
- 10:30soll, dann kann ich dafür ebenfalls
- 10:31einen Hook aufsetzen. Denn sobald Cloud
- 10:33dann versucht, die Datei auszulesen,
- 10:34wird dieser Hook aktiviert und blockiert
- 10:36damit die Aktion. Und falls du dich
- 10:38jetzt fragst, wie man so ein Hook
- 10:39erstellt, du musst es einfach nur Cloud
- 10:40Code sagen. Sag ihm einfach: "Hey, ich
- 10:42möchte bitte, dass du einen Hook
- 10:43erstellst, der dafür sorgt, dass das und
- 10:45das so immer passiert." Damit stellst du
- 10:47wirklich sicher, dass es passiert und du
- 10:48musst dich nicht darauf verlassen, dass
- 10:50ich Claud das aus der aus den
- 10:52Anweisungen gemerkt hat in dem ganzen
- 10:53Kontext, den er parallel verarbeiten
- 10:56muss. Und wir bleiben mal bei der
- 10:57Cloudmdatei, denn hier passieren bei
- 10:58vielen immer noch Fehler. Und der fünfte
- 11:00Fehler ist, dass man die Cloud im LDatei
- 11:02mitten in der Session ändert. Wenn du
- 11:04mit Cloud Code an einer Aufgabe
- 11:05arbeitest und du merkst, dass Cloud
- 11:07irgendwas nicht richtig macht und der
- 11:08macht das immer falsch und deswegen
- 11:09willst du das dann in die Cloudd
- 11:11eintragen und du trägst es dann ein,
- 11:13machst aber dann im Chat weiter, dann
- 11:15wird die neue Version dieser Cloudmd
- 11:17Datei nicht geladen. Es wird immer nur
- 11:19am Anfang der Session einmal diese Datei
- 11:21geladen. Das heißt, alle Änderungen
- 11:23danach werden in dieser Session nicht
- 11:25berücksichtigt. Das heißt, einige
- 11:26beschweren sich dann, dass sich Cloud
- 11:27trotz den Anweisungen in der Datei nicht
- 11:29daran hält. Das liegt aber daran, dass
- 11:31man einfach eine neue Session starten
- 11:32muss, damit dann die neue Cloudmdatei
- 11:34auch berücksichtigt wird. Damit kommen
- 11:36wir auch zum sechsten Fehler und zwar,
- 11:37dass Leute immer noch unterschätzen, wie
- 11:39wichtig es ist, das Kontextfenster von
- 11:41diesen Sprachmodellen möglichst leer zu
- 11:43halten. Je mehr Informationen das
- 11:45Sprachmodell gleichzeitig verarbeiten
- 11:47muss und je mehr das Kontextfenster
- 11:48gefüllt ist, desto dümmer wird es und
- 11:50desto schlechter wird es auch daran
- 11:52bestimmte Informationen wieder
- 11:53abzurufen. Es verliert einfach den
- 11:55Überblick. Anthropic M das mit einem
- 11:57Benchmark namens MRCR. Da werden mehrere
- 11:59Informationen in einem riesigen Text
- 12:01versteckt und dann wird geprüft, wie
- 12:03viele davon das Modell wiederfindet. Und
- 12:05mittlerweile haben die Cloudmelle ein
- 12:06Kontextfenster von einer Million Tokens.
- 12:08Das heißt, sie können 1 Million Tokens,
- 12:10also ca. 750 000 Wörter gleichzeitig
- 12:13verarbeiten. Aber das bedeutet nicht,
- 12:15dass das Modell auch wirklich jede
- 12:16Information abrufen kann, denn am Ende
- 12:18des Tages basiert das auch alles auf
- 12:19Wahrscheinlichkeiten. Und man hat jetzt
- 12:21mal gesehen, dass wenn das Modell nur
- 12:23ca. 256 000 Tokens verarbeitet, es 93%
- 12:27an Informationen wiederfindet, die man
- 12:29abfragt, aber sobald das Modell 1
- 12:31Million Tokens verarbeitet, sind es nur
- 12:33noch 76%. Das heißt, in einem randvollen
- 12:36Chat, wer das Kontextfangster komplett
- 12:37gefüllt ist, kann es dazu kommen, dass
- 12:40durchschnittlich jede vierte Information
- 12:41verloren geht oder einfach Cloud den
- 12:43Überblick darüber verliert und dazu
- 12:45gehören dann auch deine Regeln und
- 12:47Anweisungen. Das heißt, es lohnt sich
- 12:48wirklich regelmäßig einen neuen Chat zu
- 12:50starten oder den Kontext zu clearen oder
- 12:52die den Slash Compact Befehl zu nutzen,
- 12:55um den Konversationsverlauf und den
- 12:57gesamten Kontext zusammenzufassen, um
- 12:59dann weiterzuarbeiten. Denn schaut dir
- 13:01mal hier diese Kontextfenster Simulation
- 13:02von Cloud Code an. Hier wird in der
- 13:04Dokumentation gezeigt, wie viel Kontext
- 13:06Cloud Code eigentlich bei jeder Session,
- 13:07die wir starten, verarbeitet. Und sobald
- 13:09ich jetzt die Session starte, werden
- 13:11folgende Sachen reingeladen in das
- 13:13Kontextfenster des Sprachmodells.
- 13:15Systemprompt, Automemory, Environment
- 13:17Info, MCP Tools, Skills, die Claud MD
- 13:20und das alles, bevor ich überhaupt
- 13:21irgendwas geschrieben habe. Und wenn ich
- 13:22dann eine Nachricht schreibe, wie z.B.
- 13:24fix diesen Bug, dann kommt mein Prompt
- 13:27hier hinzu, aber auch noch jede Datei,
- 13:29die sich Cloud durchliest. Das heißt,
- 13:30allein jetzt nach dieser einen Nachricht
- 13:32habe ich schon 20.000 1000 Tokens hier
- 13:33verbraten und man unterschätzt, wie
- 13:35schnell das geht. Übrigens, du kannst
- 13:36jederzeit im Chat mit Cloud Code auch
- 13:38slashcontext eingeben, um dir einfach
- 13:40mal anzuschauen, wie das Kontextfenster
- 13:42gerade gefüllt ist und damit siehst du
- 13:44auch ganz oft, was du vielleicht
- 13:45optimieren kannst. Das heißt, gewöhnst
- 13:47dir wirklich an einen neuen Chat zu
- 13:48starten oder Slash Clear zu nutzen, wenn
- 13:50du mit einer Aufgabe fertig bist oder
- 13:52auch sowas wie Slash Compact. Dann
- 13:54behält halt noch eine Zusammenfassung
- 13:55von dem, was vorher gemacht wurde. Dabei
- 13:57kannst du auch definieren, was du
- 13:58zusammengefasst haben möchtest. Oder was
- 14:00du auch machen kannst, das machen auch
- 14:01viele, man lässt sich ein Handoff
- 14:02schreiben von der aktuellen Session. Das
- 14:04heißt einfach nur eine Zusammenfassung
- 14:05in einer Datei, die Claud dann beim
- 14:07nächsten Mal einlesen kann, wenn man
- 14:09eine neue Session startet. Das eignet
- 14:11sich auch super als Skill, ne? Dann kann
- 14:12man beim nächsten Mal einfach nur
- 14:13slashhandoff schreiben, z.B. und dann
- 14:15erstellt das Cloud automatisch. Der Mad
- 14:17Pocock, der ein richtig gutes Repository
- 14:19mit ganz vielen nützlichen Skills hat,
- 14:21hat eben auch genauso einen Handoff
- 14:23Skill, den würde ich dir auch empfehlen,
- 14:24der eben genau das macht. Ich verlinke
- 14:26dir den auch in der Videobeschreibung.
- 14:27Damit kommen wir auch schon zum nächsten
- 14:28Fehler und zwar willst du KI wirklich im
- 14:30Business Kontext einsetzen, entweder in
- 14:31deinem eigenen Business oder als
- 14:33Dienstleistung. Du willst Cloud Code
- 14:35einmal von Anfang bis Ende verstehen und
- 14:37dazu auch Tools wie N8N und die ganzen
- 14:39Praktiken drumherum, aber du springst
- 14:41dafür immer noch von YouTube Video zu
- 14:43YouTube Video, hast nicht wirklich einen
- 14:44roten Faden drin, nichts baut eininander
- 14:46auf. Und dir fehlt einfach das Netzwerk,
- 14:48also auch der Austausch mit Leuten, die
- 14:50an derselben Sache arbeiten und von
- 14:52deren Fehlern und Erfahrungen du lernen
- 14:54kannst. Aber keine Sorge, ich habe die
- 14:55perfekte Lösung für dich und zwar kannst
- 14:57du jederzeit in meine Community
- 14:58vorbeischauen. Dort haben wir zahlreiche
- 15:00Kurse zu Cloud Code, N8N, DSGVO,
- 15:02Selfhosting und weiteren wirklich
- 15:04relevanten Dinge im Business Kontext.
- 15:06Und du kannst dich hier mit mir und
- 15:07anderen austauschen, die sich täglich
- 15:08mit diesem Thema beschäftigen. So kommst
- 15:10du einfach deutlich schneller voran, als
- 15:11wenn du dir alles selbst zusammensuchen
- 15:13musst und die gleichen Fehler noch mal
- 15:14machen musst, die vielleicht jemand
- 15:16anders schon gemacht hat. Wenn dich das
- 15:17Ganze interessiert, schau gerne vorbei.
- 15:18Link dazu in der Videobeschreibung. Und
- 15:20jetzt schauen wir uns den nächsten
- 15:22richtigen Fehler an. Fehler Nummer 7,
- 15:23den viele machen, ist, dass sie Cloud
- 15:25Code nicht genau sagen, wo er für
- 15:27bestimmte Informationen nachschauen
- 15:28soll. Du öffnest z.B. irgendeinen
- 15:30Projektordner mit zahlreichen
- 15:32Unterordnern und Dateien und irgendeiner
- 15:34dieser Unterordner ist z.B. auch der
- 15:36Ordner, in dem es um Angebote geht und
- 15:38dann sagst du Cloud sowas wie schau dir
- 15:39mal an, wie ich meine Angebote schreibe
- 15:41und wie die aufgebaut sind, aber du
- 15:43sagst nicht wo er die finden kann. Das
- 15:45heißt, Cloudcode muss jetzt erstmal
- 15:46selbst herausfinden, wo dieser
- 15:47Angebotsordner ist, ob er überhaupt so
- 15:49heißt, muss wieder mehrere Dateien
- 15:51auslesen, die vielleicht gar nicht zum
- 15:52Kontext passen. Anthropic nennt das
- 15:54Infinite Exploration, denn Cloud fängt
- 15:56dann einfach an zu lesen und wir haben
- 15:58ja gerade gesehen, jede Datei, die Cloud
- 16:00liest, landet komplett in seinem
- 16:01Kontextfenster. Das heißt,
- 16:02schlimmstenfalls liest er irgendwelche
- 16:04Dateien aus, die überhaupt nichts mit
- 16:05dem zu tun haben, was du machen
- 16:06möchtest, weil er einfach nicht präzise
- 16:08den Ort gefunden hat, wo er nachschauen
- 16:10soll. Das heißt, sag CL auch, wenn es
- 16:11möglich ist, wo er nachschauen soll und
- 16:13nutzt unbedingt diese Add Funktion, dass
- 16:15du bestimmte Dateien und Orden auch
- 16:17einfach auswählen kannst. Wie du merkst,
- 16:19viele der Punkte behandeln das Thema,
- 16:21wie können wir den Kontext, den Cloud
- 16:22verarbeiten muss, effizient behandeln
- 16:24und managen, damit wir möglichst gute
- 16:26Ergebnisse bekommen und das Modell nicht
- 16:28unnötig zugemüllt wird. Kommen wir zum
- 16:30nächsten Fehler und der kostet dich
- 16:31vielleicht sogar am meisten von deinem
- 16:33Kontingent. Und zwar gibt es ja in Cloud
- 16:34Code hier unten rechts den Effort Regler
- 16:36oder den Aufwandregler und der geht von
- 16:40niedrig bis mittel hoch extra Max und
- 16:43sogar Ultra Code und der Standard ist
- 16:45hier aber auf hoch gesetzt. Dieser
- 16:47Parameter bestimmt wie gründlich Cloud
- 16:49arbeitet, also wie viele Dateien es
- 16:50liest, wie viele Schritte es macht und
- 16:52wie viel es am Ende gegenprüft.
- 16:54Anthropic zeigt in einem Blogbeitrag ein
- 16:56Beispiel, indem derselbe Prompt auf der
- 16:57hohen Stufe rund sieben mal so viele
- 17:00Tokens erzeugt, wie der auf der
- 17:01niedrigen. Und viele stellen dann bei
- 17:03Cloud Code einfach den Max Effort ein,
- 17:04lassen das dann für immer so und wundern
- 17:06sich dann, warum ihr Kontingent nach
- 17:08zwei Stunden weg ist. Dabei warntopic in
- 17:10der Dokumentation selbst, dass Cloud
- 17:12Code beim Max Effort gerne mal überdenkt
- 17:14und der Aufpreis oft nur wenig bringt.
- 17:16Die Faustregel, was du jetzt wann nutzen
- 17:18solltest, steht auch in der Fable
- 17:20Dokumentation. Für die tägliche Arbeit
- 17:22bleibst du einfach auf high. Für
- 17:23Routineaufgaben gehst du auf Medium oder
- 17:26auch low sogar. Und x High hebst du
- 17:28wirklich für die richtig großen Sachen
- 17:30auf. Anthopic meint damit also Aufgaben,
- 17:31an denen Cloud länger als eine halbe
- 17:33Stunde am Stück arbeiten könnte. Das
- 17:35heißt, Max und Ultracode ist für die
- 17:37meisten Sachen total übertrieben und
- 17:39Ultracode ist an sich auch keine
- 17:41einfache Modellfstufe, sondern sogar
- 17:43eine eigene Funktion in Cloud Code. Da
- 17:46läuft das Modell auf X High und baut
- 17:48sich für größere Aufgaben zusätzlich
- 17:50ganze Teams aus Supagenten, die dann
- 17:52alle gemeinsam die Aufgabe lösen sollen,
- 17:53die du ihnen gibst. Das heißt, das ist
- 17:55natürlich mächtig, aber auch sehr teuer
- 17:57und das geht sehr auf dein Kontingent.
- 17:58Das heißt, das würde ich wirklich nur
- 17:59bei der allerkomplexesten Aufgabe
- 18:01nutzen. Deswegen lass es einfach bei
- 18:03High und du wirst merken, dass du
- 18:05deutlich mehr von deinem Kontingent
- 18:06übrig hast. Und falls du mal wirklich
- 18:08eine sehr komplexe Aufgabe hast, wo du
- 18:09merkst, dass sogar Opus oder auch Fable
- 18:12teilweise noch Schwierigkeiten haben,
- 18:14dann stell das mal auf Extra oder sogar
- 18:16dann auf Max hoch. Aber für die meiste
- 18:18Zeit reicht High absolut. Kommen wir zu
- 18:20Fehler Nummer 9 und zwar, dass du
- 18:21wahrscheinlich veraltete Skills nutzt,
- 18:24die für die neuen Modelle, also sowas
- 18:26wie Opus 5 und Fable 5, einfach zu
- 18:29restriktiv geschrieben sind und dass du
- 18:31deine Cloudmdatei auch aktiv pflegen
- 18:33solltest. Du weißt bereits, dass die
- 18:34Cloudmdatei wirklich möglichst kurz sein
- 18:37soll und nur die wesentlichen
- 18:39Informationen beinhalten soll, die sich
- 18:40Cloud nicht selbst erschließen kann.
- 18:42Anthropic gibt immer so als Richtwert
- 18:43unter 200 Zeilen. Und wenn du merkst,
- 18:45dass CLU bestimmte Dinge nicht macht,
- 18:47obwohl sie in der Cloud MD stehen, dann
- 18:49ist die Cloudmdatei einfach zu lang,
- 18:51dann solltest du sie kürzen oder
- 18:53solltest noch mal reinschauen, ob es
- 18:54irgendwie mehr Deutigkeiten gibt in den
- 18:56Beschreibungen, in die du da drin hast.
- 18:58Und bei der Cloud MD Datei ist auch
- 18:59wirklich so, die legst du nicht einfach
- 19:00einmal an und fässt sie nie wieder an,
- 19:02sondern du solltest immer wieder
- 19:04schauen, okay, kann ich was verbessern?
- 19:06Macht Cloud irgendwie Fehler, obwohl in
- 19:07der Cloudmd was drin steht. Hier steht
- 19:09auch explizit: Behandeln Sie die Cloud
- 19:11MD wie Code, überprüfen Sie sie bei
- 19:13Fehlern, kürzen Sie sie regelmäßig und
- 19:14testen Sie Änderung, indem Sie
- 19:16beobachten, ob sich das Verhalten von
- 19:17Cloud tatsächlich ändert. Und wenn
- 19:19bestimmte Sachen wirklich sehr wichtig
- 19:20sind, dann kann man die auch in der
- 19:22CloudmD mit wichtig markieren. Aber das
- 19:25Beste, was du machen kannst, ist die
- 19:26Cloud im DDI zu kürzen. Denn je mehr
- 19:28Anweisungen das Sprachmodell am Ende
- 19:29verarbeiten muss, desto höher ist auch
- 19:31die Wahrscheinlichkeit, dass man eine
- 19:32bestimmte Anweisung einfach übersieht
- 19:34oder vergisst. Und es gibt eine super
- 19:36Möglichkeit, um deine Cloud im DDatei
- 19:37anzupassen, gemeinsam mit Cloud und sie
- 19:39besser zu machen. Und zwar ist das der
- 19:41SlashDorbefehl. Das ist wie eine Art
- 19:43Diagnosetool, dass man wirklich ab und
- 19:44zu mal laufen lassen sollte und du
- 19:46kannst jetzt z.B. einfach sowas
- 19:47reinschreiben wie kann ich meine Cloudmd
- 19:49besser gestalten und jetzt schaut Cloud,
- 19:51okay, wie kann man die CloudmD
- 19:52vielleicht kürzen? Kann man bestimmte
- 19:53Informationen vielleicht auslagern in
- 19:55andere Dateien, die dann nur bei Bedarf
- 19:57gelesen werden und diese Informationen
- 19:59nicht jedes Mal als zusätzliche
- 20:01Anweisungen im Kontext landen? gibt es
- 20:03vielleicht mehr Deutigkeiten, die man
- 20:05aufklären muss und bei den Skills kannst
- 20:06du das genauso machen, denn in der Fable
- 20:085 Dokumentation steht, dass Skills, die
- 20:10für ältere Modelle geschrieben wurden,
- 20:12oft zu vorschreiben sind und das
- 20:14Ergebnis sogar verschlechtern. Boris
- 20:16Cherny, der Cloud Code bei Anthropic
- 20:17gebaut hat, sagt es sogar noch extremer.
- 20:20Er sagt, alle 6 Monate sollle man seine
- 20:22Cloudmd, seine Skills und seine Hooks
- 20:24löschen und schauen, was das Modell ohne
- 20:26sie kann. Denn jede alte Anweisung war
- 20:28mal ein Pflaster für einen Fehler, den
- 20:30das heutige Modell vielleicht gar nicht
- 20:31mehr macht. Das bedeutet nicht, dass du
- 20:32keine Skills nutzen solltest und keine
- 20:34Hooks, sondern du solltest einfach nur
- 20:35schauen, könnte man sie nicht jetzt
- 20:37etwas schlanker schreiben, denn die
- 20:38Modelle sind wirklich mittlerweile so
- 20:40gut geworden, dass du nicht mehr alles
- 20:41einzelnd erklären musst. Und ich sehe
- 20:43jetzt hier z.B. in Cloud Code, dass
- 20:45meine Cloud im de analysiert wurde, aber
- 20:47auch andere Probleme gefunden wurden
- 20:49dank dieses Slash Doktorbefehls und
- 20:51genutzt sind drei Plugins, neun
- 20:52Hickfield Skills und 11 weitere Skills
- 20:54dazu die veraltete Cloud MD. Das heißt,
- 20:56mach das auf jeden Fall für deine
- 20:57Cloudmd. Geh auch gemeinsam mit Cloud
- 20:59Code deine aktuellen Skills durch und
- 21:02schau, ob man sie nicht etwas schlanker
- 21:03oder auch weniger vorweisend schreiben
- 21:05kann, denn damit nutzt du auch die
- 21:06Stärken der neuen Modelle. Kommen wir
- 21:08zum zehnten Fehler und zwar, dass viele
- 21:09Leute nicht wissen, dass es das Auto
- 21:11Memory gibt. Früher war es normal, jede
- 21:13Erkenntnis selbst in die Cloud MD zu
- 21:15schreiben und genauso wachsen diese
- 21:17Dateien dann auch. Aber inzwischen hat
- 21:19Cloud Code ein eigenes Gedächtnis, das
- 21:21automatisch mitschreibt und das ist auch
- 21:23standardmäßig angeschaltet. Diese Memory
- 21:25Dateien liegen in deinem Benutzerordner
- 21:26unter punclaud/projects.
- 21:29Da gibt es dann einen Ordner projekt und
- 21:31daran einen Unterordner namens Memory.
- 21:33Du kannst aber auch Cloud einfach
- 21:34fragen. Er soll dir zeigen, was er sich
- 21:36über dieses Projekt im Laufe der Zeit
- 21:38gemerkt hat. Und neben der Cloud im MD
- 21:40dati Datei sehen wir auch, dass das Auto
- 21:41Memory jedes Mal am Anfang der Session
- 21:43in den Kontext geladen wird. Ich bin
- 21:45jetzt hier z.B. in so eine Memory Ordner
- 21:47in einem Projekt, in dem ich sehr
- 21:48regelmäßig arbeite und hier sehe ich
- 21:50ganz viele Notizen, die sich Cloud
- 21:51angelegt hat und ich kann jetzt diese
- 21:53Notiz noch mal durchgehen und schauen,
- 21:55ob das überhaupt noch aktuell ist, was
- 21:56er sich da gemerkt hat, ob das überhaupt
- 21:58stimmt und dann kann ich entscheiden,
- 21:59was kommt raus, was sollte vielleicht
- 22:01explizit in die Cloudmd geschrieben
- 22:02werden, was kann eine reine Memory
- 22:04bleiben und dann kann man es eben aus
- 22:06der Cloudmd streichen. Das heißt, schau
- 22:08dir ruhig mal an, was sich Cloud Code
- 22:09über deine Projekte gemerkt hat, ob das
- 22:11alles stimmt, ob es zwischen der Cloud
- 22:12im D in dem Projekt und den Memories
- 22:15auch irgendwie Widersprüche gibt. Und
- 22:16vielleicht dachtest du dir ja auch schon
- 22:17ganz oft, wieso macht Cloud diese eine
- 22:20Sache immer wieder, obwohl sie nicht in
- 22:21der Cloudd steht? Dann kann es sein,
- 22:23dass sie vielleicht in der Memory steht
- 22:25und Cloud sich das irgendwann mal
- 22:27gemerkt hat versehentlich. Das heißt,
- 22:29merkt ihr, die CloudmD ist nicht die
- 22:30einzige Stelle, wo man Anweisungen
- 22:31definieren kann, sondern auch das
- 22:33Gedächtnis, dass sich Cloud Code selbst
- 22:35schreibt, während es deine Arbeit
- 22:36beobachtet. Und wenn du dir jetzt nicht
- 22:38jede Datei einzeln anschauen willst,
- 22:39kannst du Cloud doch einfach sagen, zeig
- 22:41mir alles, was du dir zu diesem Projekt
- 22:42gemerkt hast in Klammern Automemory und
- 22:44vergleiche es mit der Cloud MD nach
- 22:46Widersprüchen oder Mehrdeutigkeit. Und
- 22:47Cloud hat mir jetzt hier auch eine
- 22:48riesige Analyse gegeben, welche ganzen
- 22:50Memories es gibt, welche Anweisungen
- 22:52sich widersprechen, wo es mehr
- 22:54Deutigkeiten gibt und so weiter. Und das
- 22:56kann ich jetzt alles mit ihm gemeinsam
- 22:57beheben. Du kannst ihm auch sagen, er
- 22:59soll jede Memory Datei auch einmal
- 23:00ausschreiben, damit du sie dir
- 23:01durchlesen kannst oder du schaust auch
- 23:03einfach hier in den Dateien nach. Damit
- 23:04kommen wir auch schon zu Fehler Nummer
- 23:0611 und zwar, dass du Cloud Code nicht
- 23:07die Möglichkeit gibst, sein Ergebnis
- 23:10gegen irgendetwas zu überprüfen. Dabei
- 23:12ist das der wichtigste Tipp, den
- 23:13Anthropic hier bei der Nutzung von Cloud
- 23:15Code mitgibt. Der wichtigste Tipp in
- 23:16diesem Lightfaden ist die Verifizierung.
- 23:18Geben Sie Cloud die Möglichkeit, seine
- 23:20eigene Ausgabe zu überprüfen. Wenn Cloud
- 23:22die Möglichkeit hat, seine Arbeit zu
- 23:23überprüfen, wird die Qualität des
- 23:25Endergebnis deutlich verbessert. Denn
- 23:27wenn Claud weiß, wie er sein Ergebnis
- 23:28überprüfen kann, wird er so lange in
- 23:30dieser agentischen Schleife bleiben, bis
- 23:33er auch wirklich das Ergebnis hat, dass
- 23:34du haben möchtest. Deshalb gibst du
- 23:36Cloud am besten immer etwas mit, mit dem
- 23:38er das Ergebnis vergleichen kann.
- 23:39Irgendwelche Musterlösungen, alte
- 23:41Ausgaben, wie z.B. ganz am Anfang alte
- 23:43Newsletter von mir oder wenn du
- 23:44bestimmte Programme entwickelst, dass du
- 23:46Tests für jede Funktion hast, die Claud
- 23:48dann überprüfen kann und erst wenn der
- 23:50Test erfolgreich ist, ist das Ergebnis
- 23:51auch korrekt. Das heißt, sag Claud nicht
- 23:53nur prüf dein Ergebnis, sondern sag, wie
- 23:55es geprüft werden soll. Und damit kommen
- 23:57wir auch schon zum letzten Fehler und
- 23:58das ist eine Sache, die sehr viele Leute
- 24:00verwirrt. Du baust dir einen Skill z.B.
- 24:02in Cloud Cowork und merkst dann später,
- 24:04dass er bei Cloud Code gar nicht
- 24:06aufrufbar ist oder auch umgekehrt. Das
- 24:08ist kein Fehler von dir. Das ist aktuell
- 24:10einfach nicht gut gelöst zwischen Cowork
- 24:12und Cloud Code, denn Cloud Code liest
- 24:14Skills aus Ordnern auf deinem Rechner,
- 24:16also dem Punkt Cloud Ordner, in dem
- 24:18deinem Ordnern Skills hinterlegt ist.
- 24:20Ich habe jetzt z.B. sein Ordner
- 24:21geöffnet, indem ich immer arbeite und
- 24:23hier ist dieser Punkt Cloud Ordner und
- 24:25da drin sind die Skills, die ich nutze.
- 24:28Diesen Ordner hast du übrigens einmal
- 24:29auf der Projektebene in so einem Ordner,
- 24:31aber auch auf Benutzeree. Also du hast
- 24:33praktisch einen Punkt Cloud Ordner, der
- 24:36über alle Projekte hinweg gilt. Das
- 24:38heißt, sozusagen globale Skills, die du
- 24:39auch in jedem Projekt dann hier aufrufen
- 24:41kannst. Wenn du jetzt aber neben Cloud
- 24:43Code auch in Cowork arbeitest, dann
- 24:44wirst du diese Skills dort standardmäßig
- 24:47nicht sofort wiederfinden. Wenn du hier
- 24:48aufs Plus gehst und dann auf Skills,
- 24:50siehst du auch die Skills, die dann
- 24:51jetzt hier in Cowork zur Verfügung
- 24:53stehen. Das Problem bei Cowork ist, dass
- 24:55es nicht dieselben Ordner ausliest wie
- 24:57Cloud Code. Es werden nur die Skills
- 24:59gelesen, die du hier in Cloud AI in der
- 25:01Desktop App jetzt z.B. oder auch im
- 25:03Browser angelegt hast. Soll ein Skill
- 25:05also sowohl in Cowork als auch in Cloud
- 25:06Code laufen, dann musst du ihn zweimal
- 25:09installieren. Das heißt, du musst in der
- 25:10App den Skill hochladen, wenn er hier
- 25:12noch nicht ist. Oder du gehst zu Cloud
- 25:13Code und fügst dort eben die Skillatei
- 25:15ein, die du bei Cloud Cowork entweder
- 25:17hochgeladen oder mit Cloud erstellt hast
- 25:20und sagst Cloud Code hier, der soll das
- 25:21auch in diesem Projekt installieren. Und
- 25:22dann kannst du die Skills auch hier mit
- 25:24so einem Slash aufrufen. Ich würde
- 25:25sowieso grundsätzlich empfehlen, einfach
- 25:27in Cloud Code zu arbeiten, aber falls du
- 25:29beides gerne noch nutzt, dann musst du
- 25:31auch sicherstellen, dass die Skills, die
- 25:33du brauchst, in beiden zur Verfügung
- 25:34stehen. Das heißt, du musst sie zweimal
- 25:36installieren. Das ist leider aktuell
- 25:37noch nicht so gut gelöst. Übrigens,
- 25:39Hooks funktionieren auch nur in Cloud
- 25:41Code, also nicht in Cowork, aber sowas
- 25:43wie eine Cloud MDEI funktioniert sowohl
- 25:45in Cloud Code als auch Cowork. Die wird
- 25:47immer ausgelesen, sobald du innerhalb
- 25:49eines Ordners arbeitest mit einer
- 25:50Cloudmdatei. Das waren auch schon die 12
- 25:52Punkte, die ich mit dir durchgehen
- 25:53wollte. Ich hoffe, du konntest ein paar
- 25:55Sachen für dich mitnehmen und vielleicht
- 25:57konnte ich ja auch ein paar Fragezeichen
- 25:58bei dir klären. Ich habe dir die
- 25:59Quintessens aller Punkte hier noch mal
- 26:01aufgeschrieben und wenn ich drei Sachen
- 26:02noch mal hervorheben kann, dann sind es
- 26:03auf jeden Fall die Verifizierung der
- 26:05Ergebnisse, die Clot dann selbst
- 26:07übernehmen kann und dass du Clot vor
- 26:09allem beim Prompting den Grund für
- 26:10deinen Vorhaben erklärst und was dein
- 26:12Ziel ist, anstatt ihm genau vorzugeben,
- 26:14was er machen soll. Zweitens, pflege das
- 26:16Kontextfenster von Cloud, halt es so gut
- 26:18es geht leer, starte für neue Aufgaben,
- 26:20neue Sessions, spring nicht zwischen den
- 26:22Modellen hin und her und nutzt auch
- 26:23sowas wie den Slash Compact Befehl, wenn
- 26:25du mal wirklich lange an einer Aufgabe
- 26:26arbeitest. Und drittens, halt dein Setup
- 26:28allgemein schlank, also sowohl die
- 26:30Cloudmd, so gut es geht kurz halten mit
- 26:32klaren Anweisungen, als auch deine
- 26:33Skills noch mal überprüfen, ob die nicht
- 26:35vielleicht für die neuen Modelle nicht
- 26:37zu restriktiv geschrieben sind und du
- 26:39damit sozusagen das Potenzial dieser
- 26:40Modelle gar nicht freischaltest. Das
- 26:42war's auch schon mit dem Video. Schreib
- 26:43mir gerne in die Kommentare, was du noch
- 26:45für Tipps hast oder für Fehler, die man
- 26:47vielleicht vermeiden sollte. Wenn du
- 26:48weiteren Content zu Cloud Code sehen
- 26:49möchtest, dann lass auf jeden Fall ein
- 26:51Like da, dann weiß ich Bescheid und auch
- 26:52gerne ein Abo, denn das ist für dich
- 26:54kostenfrei und damit verpasst du keinen
- 26:56weiteren Content mehr. Ich bedanke mich
- 26:57herzlich fürs Zuschauen, würde sagen,
- 26:58wir sehen uns beim nächsten Video
- 26:59wieder. Bis dann.
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