Prof. Dr. Aymo Brunetti: «Warum Wirtschaftswachstum oft eine unverdient schlechte Presse hat» — Transcript
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- 0:00gut also ich freue mich sehr ich arbeite
- 0:03zwar normalerweise nicht an wochenenden
- 0:04haben sich gerade gehört aber an diesem
- 0:07samstag bin ich natürlich gerne
- 0:08hierhergekommen bin schon bei den
- 0:10schluss folgend was ist besser
- 0:19ich bin am samstag gern hergekommen um
- 0:21hier über dieses thema zu sprechen ich
- 0:23habe bewusst einen titel gewählt der im
- 0:26prinzip klar macht dass die message des
- 0:27referates ist nämlich warum wachstum auf
- 0:29deine unverdient schlechte presse habe
- 0:31wobei ich sagen muss dass das vor allem
- 0:33ein oder ich lebe doch sehr stark aus
- 0:36ein schweizer phänomen war weil wenn ich
- 0:38in verschiedenen europäischen
- 0:39nachbarländern uhr schon bin
- 0:41geschweige denn wenn ich in schwellen-
- 0:43oder entwicklungsländer bin da fragt man
- 0:45sich häufig warum das überhaupt ein
- 0:46thema ist aus ich das ist vielleicht
- 0:48auch eine der messages die ich nicht
- 0:50bringen möchte ist natürlich ein
- 0:51bisschen etwas von einem luxusproblem
- 0:52und sich wenn man sich große gedanken
- 0:54macht über die probleme die man hat wenn
- 0:56man eine wachsende wirtschaft hat ich
- 0:59möchte eigentlich die folgenden punkte
- 1:00besprechen zuerst ein bisschen was zu
- 1:02hintergrund bedeutung hat so ein
- 1:04bisschen was was was ist überhaupt
- 1:05wachstum woher kommt das und warum wird
- 1:07das auch so wichtig angesehen und dann
- 1:09möchte ich nicht direkt einsteigen mit
- 1:11verschiedenen negativen behauptungen
- 1:12sage ich mal zum wirtschaftswachstum und
- 1:14werde diese behauptungen versuchen
- 1:16einzelne durchzugehen das nicht klar
- 1:17innerhalb einer halben stunde kann ich
- 1:19da nicht ins detail gehen
- 1:21ich werde versuchen doch die wichtigsten
- 1:22aspekte aus meiner sicht zu beleuchten
- 1:26und diese behauptungen kann kann man
- 1:28nämlich in zwei kategorien einteilen die
- 1:30einen sagen wachstum sei schädlich
- 1:31deshalb ist die vg ist wachstum
- 1:33schädlich und die anderen sagen
- 1:34wachstums spielt eigentlich gar keine
- 1:36rolle ist gewachsen hatte relevant das
- 1:39sind die beiden fragen die ich vor allem
- 1:40dann diskutieren möchte und am schluss
- 1:43ein paar schlussfolgerungen ziehen aus
- 1:44diesen aus diesen überlegungen gut
- 1:47beginnen wir mit hintergrund und
- 1:48bedeutung da möchte ich eigentlich zwei
- 1:50grafiken aus meinem
- 1:52volkswirtschaftslehre einführungs buch
- 1:54verwenden um ein bisschen zu erläutern
- 1:55was ist überhaupt wachstum wo kommt das
- 1:57überhaupt her also wie entsteht wachstum
- 2:01des pro kopf einkommens also das ist die
- 2:03grafik aus meinem buch sie sieht
- 2:04kompliziert aus aber das ist im prinzip
- 2:06ganz einfach es gibt eine einfache
- 2:09überlegen dass das wachstum des
- 2:10bruttoinlandproduktes pro kopf dass wir
- 2:12jetzt mal aus wachstum definieren
- 2:13man schon noch zum gibt als konzept das
- 2:15kann man eigentlich auf zwei arten
- 2:18steigt entweder man arbeitet mehr oder
- 2:20pro arbeitsstunde wird mehr produziert
- 2:22ende der geschichte das ist es merck
- 2:25mehr quellen das wirtschaftswachstum
- 2:27gibt es eigentlich nicht entweder werde
- 2:28noch mehr arbeitsstunden geleistet oder
- 2:30pro arbeitsstunde wird mehr geleistet
- 2:32das ist die arbeitsproduktivität die
- 2:33idee die hängen da natürlich von
- 2:35verschiedenen faktoren ab die ich möchte
- 2:37hier nicht ins theater gehen sondern
- 2:39einfach sagen im wesentlichen sind das
- 2:40die berühmten produktionsfaktor wie die
- 2:42ökonomen sagen arbeit kapital
- 2:44technologie letzter punkt den ich hier
- 2:48und das hängt natürlich von
- 2:49verschiedensten punkten ab und das ist
- 2:50die ganze wachstumsentwicklung analyse
- 2:52von vestas abhängt wichtig scheint mir
- 2:55hier nur noch die aus die folgende
- 2:56aussage eigentlich längerfristiges pro
- 2:58kopf wachstum entsteht praktisch
- 3:00ausschließlich durch diesen faktor hier
- 3:03durch technologie technologie heißt die
- 3:06das wissen darüber wie man verschiedene
- 3:08wie man arbeit und kapital miteinander
- 3:11kombiniert das ist eigentlich mit mit
- 3:14abstand die wichtigste quelle des
- 3:15wachstums ist auch noch ein wichtiger
- 3:17punkt für dinge die wir nachher
- 3:18diskutieren wollen das ist also dass die
- 3:21der hintergrund des wachstums jetzt
- 3:23warum ist was ich eigentlich praktisch
- 3:25weltweit einig das wachstum etwas etwas
- 3:28wichtiges ist
- 3:29ich möchte einfach eine grafik zeigen
- 3:31dass diese grafik hier
- 3:32das zeigt die entwicklung von 28 bis
- 3:35ungefähr heute für bangladesch japan und
- 3:39die usa
- 3:40und was sie hier eigentlich sehen ist
- 3:43einfach diese unglaublichen unterschied
- 3:44das interessante ist oder
- 3:45wirtschaftswachstum wie wir es heute
- 3:47kennen ist ein sehr modernes phänomen
- 3:48das gibt es eigentlich erst zeit seit
- 3:51der industriellen revolution wenn sie
- 3:53vom mittelalter zurück zu den römern und
- 3:55griechen gehen zurück zu den ägyptern
- 3:57und weiter nach hinten ist das
- 3:59durchschnittliche pro kopf wachstum war
- 4:01immer pro kopf einkommen war immer etwa
- 4:02gleich hoch das war unglaublich lang
- 4:04flach und dann kommen die industrielle
- 4:06revolution und gewissen werden ist es
- 4:07dann kommt so eine entwicklung gegeben
- 4:09das sind dollar standardisierte dollar
- 4:12pro kopf sie sehen die usa unglaublicher
- 4:14anstieg japan zeigt eigentlich dass man
- 4:17dass man relativ lange zurück sein kann
- 4:19und dann aufholen kann und bangladesch
- 4:21zeigt was es heißt kein wachsen zu haben
- 4:24jetzt im prinzip würden sie
- 4:25argumentieren ja das eine riesige
- 4:27wachstumsunterschiede müssen daher nicht
- 4:28hinter diesen zahlen steckt
- 4:30aber wichtig ist wachstum ist eigentlich
- 4:32ein ein zins zins phänomen das heißt
- 4:35wenn sie wachsen ist das wachstum das
- 4:38danach kommt geht von einer hohen haus
- 4:40ist aus das heißt sie unterschätzten
- 4:42völlig den effekt von wachstum man sich
- 4:43das anschauen würden sie sagen ja gut
- 4:45also haben wir das ist wahrscheinlich
- 4:47mit 0 prozent gewachsen im durchschnitt
- 4:49in dieser periode und die usa ist eine
- 4:51zehn prozent gewachsen
- 4:52tatsächlich war das
- 4:53durchschnittswachstum dieser länder für
- 4:55die usa während diese ganzen periode
- 4:58ungefähr zwei prozent das
- 4:59durchschnittliche wachstum pro jahr und
- 5:01verbauen laut etwa 0,3 prozent das sieht
- 5:04nicht auch viel aus aber über 200 jahre
- 5:06gibt es einen unglaublichen
- 5:07unterschieden im pro kopf einkommen das
- 5:12ich glaube man kann das nicht anders
- 5:13ausdrücken das wachstum ermöglicht lässt
- 5:16sich milliarden von menschen ein
- 5:17besseres leben
- 5:18ganz einfach die unterschieden wachstums
- 5:21war das ist der punkt den ich gerade
- 5:23gemacht haben führen langfristig zu
- 5:24gewaltigen unterschieden in wohlstand es
- 5:28gibt ein ganz berühmtes zitat von robert
- 5:29lukas lang nobelpreisträger der sich
- 5:32eigentlich ursprünglich gar nichts mit
- 5:33wachstum befasst hat und dann begonnen
- 5:35hat sich mit dem thema zu befassen und
- 5:36dass sie dort wird immer wieder
- 5:38gebraucht weil erstens weil der
- 5:40einflussreichsten zweitens weil es
- 5:41meinen dass alles gut zusammenfasst die
- 5:44auswirkungen von wachstumsraten auf den
- 5:45wohlstand des menschen sind einfach
- 5:47verblüffend beginnt man einmal darüber
- 5:48nachzudenken fällt es schwer noch ein
- 5:50anderes zu denken also im prinzip gesagt
- 5:53also sich wirklich beginnt begannen
- 5:55damit zu befassen hatte eigentlich alle
- 5:56anderen forschung sind auf die seite
- 5:57genommen hat sich nur noch auf das
- 5:59konzentriert angesichts dieser extremen
- 6:01effekte gut dass ein bisschen zu
- 6:03hintergrund des wachstumsprozesses und
- 6:06warum man grundsätzlich mal
- 6:08längerfristig sicher sagen kann das ist
- 6:09nicht gerade ein unbedeutendes phänomen
- 6:12kommt jetzt etwas zu diesen negativen
- 6:14behaupten und zu wachstum ich möchte
- 6:16hier ich korrigiere hier natürlich oder
- 6:18also ich sehe dass es nicht ich kann
- 6:20eben nämlich ein bestimmtes zitat ich
- 6:22versuche etwas zusammen zu fassen und
- 6:23auf den punkt zu bringen
- 6:24aber was man häufig hört sind
- 6:26variationen von argumenten wachstums
- 6:29schadet der umwelt
- 6:32wachstum für zur arbeitslosigkeit sind
- 6:35sie hören sie können sie sich erinnern
- 6:37am aussagen die direkt oder indirekt
- 6:39etwa in diese richtung gehen wachstum
- 6:41für zu ungleichheit wachstum ist unnötig
- 6:45und reich genug sind wachstums macht uns
- 6:49nicht glücklicher und zufriedener und
- 6:51schließlich wachstum wird wegen knapper
- 6:53ressourcen ewald aufhören das ist so so
- 6:57will ich mal zusammenfassen die
- 6:58allerwichtigsten als argumente die man
- 7:00häufig hört gegen das wachstum sich das
- 7:03zu beginn gesagt habe eigentlich kann
- 7:05man die argumentiert in zwei kategorien
- 7:06zusammenfassen angebliche tätlichkeit
- 7:08des wachstums das sind so die erste
- 7:10punkte diskutiert die ich angebot an
- 7:12geführt habe und das zweite ist die
- 7:14angebliche relevanz des wachstums ich
- 7:16möchte jetzt einfach durch diese
- 7:18verschiedenen argumente etwas
- 7:19durchgehend gut beginnen mit dem ersten
- 7:21punkt wachstum führt zu
- 7:23umweltverschmutzer ist steht in einem
- 7:25gegensatz zum zum ziel der einer guten
- 7:29umweltqualität zu diesem argument muss
- 7:32man sagen das ist ein ernstzunehmender
- 7:34wichtiger kritikpunkt und ich glaube sie
- 7:37sehen sie auch in dieser veranstaltung
- 7:38es ist kein zufall dass man relativ
- 7:39stark über dieses thema auch in
- 7:41verschiedenen zusammen verschiedenen
- 7:43veranstaltungen spricht es ist absolut
- 7:47zutreffend natürlich dass der
- 7:48ressourcenverbrauch tendenziell ansteigt
- 7:50wenn immer mehr leute immer ein immer
- 7:53höheres pro-kopf-einkommen haben das
- 7:54letztlich davon abhängt dass man dinge
- 7:56konsumiert was das große problem aus
- 8:02ökonomischer sicht ist ist das in der
- 8:03regel merkt dass er merkt es eigentlich
- 8:05sehr gut dann sind sehr gut darin mit
- 8:08knappheiten umzugehen
- 8:09das ist eigentlich die quintessenz eines
- 8:12funktionierenden marktes und eigentlich
- 8:13geht es bei der ressourcen und bei der
- 8:15umwelt auch um knappheit und knappheit
- 8:17an dass das vom von natürlichen
- 8:19ressourcen und der natürlichen
- 8:20ressourcen einer gesunden umwelt und das
- 8:23problem ist dass es in der regel
- 8:26funktioniert das ist aber gewisse
- 8:27marktversagen gibt und ein ganz
- 8:29wichtiges markt versorgen ist wenn sie
- 8:31externe effekte haben das heißt wenn sie
- 8:33etwas tun
- 8:34das schadet jemanden aber sie müssen
- 8:36nicht dafür zahlen
- 8:37das kostet sie eigentlich nicht und das
- 8:39ist typischerweise übernehmen sie das
- 8:40co2 ausstoß problem was ist das große
- 8:43problem wenn sie am auto rum form
- 8:45wenn im prinzip kostet sie das benzin
- 8:48aber es kostet sie nicht das was sie für
- 8:49die was die schädigung der umwelt und
- 8:52deshalb haben wir ist eine tendenz
- 8:53dauert das wenn man solche negativen
- 8:55externen effekte hat dass man übermäßig
- 8:56die ressourcen verbraucht und dass man
- 8:58eben die umwelt wirklich so dick dass
- 9:01kein zweifel
- 9:02deshalb und ich glaube da werden sie
- 9:04weniger kommunen finden die sagen
- 9:05umweltökonomie ist eigentlich irrelevant
- 9:07also umweltpolitik sollte man gar nicht
- 9:09betreiben
- 9:10das ist vollkommen klar dass es da eine
- 9:12rolle gibt für die für die
- 9:13wirtschaftspolitik und der stadt
- 9:14stichwort hier ist die internalisierung
- 9:16externer effekte internalisierung heißt
- 9:18dass man eigentlich diese externe
- 9:21effekte zu internen effekten macht das
- 9:23heißt die kosten tatsächlich bei denen
- 9:24anfallen die sie verursachen
- 9:26das ist die grundidee und hier hat die
- 9:28ökonomie instrumente anzubieten wenn sie
- 9:32so wollen die wichtigsten direkten
- 9:34instrumente sie können durch vorschrift
- 9:35und ähnliche dinge machen ob die
- 9:36ökonomie sagt im wesentlichen ist das ja
- 9:39ein knapp heitz problem merkt dass sich
- 9:41eigentlich gut damit mit knappheit
- 9:42umzugehen außer muss und die märkte im
- 9:44prinzip auf eine art organisieren dass
- 9:46die knappheit tatsächlich widerspiegelt
- 9:48wird bei der umwelt- und dann
- 9:49funktioniert am besten über märkte und
- 9:51die beiden wichtigsten instrumente hier
- 9:53sind lenkungsabgaben im weitesten sinn
- 9:54oder handels behandelbare
- 9:56verschmutzungsrechten
- 9:57aber es ist ganz klar aber ich meine
- 10:00liste anschauen wenn sie die diskussion
- 10:02anschauen das ist kein spaziergang
- 10:04das ist relativ schwierig das wirklich
- 10:06umzusetzen denken sie nur an die ganzen
- 10:08klimaverhandlungen wo immer das problem
- 10:10besteht dass jedes land von sich sagt ja
- 10:12wir wollen wir wollen uns ja an sich
- 10:15schon engagieren aber wie webber und
- 10:17wird uns dass die anderen sich
- 10:18engagieren dass sie nicht einfach
- 10:19trittbrett fahren und deshalb kann man
- 10:20sicher sagen es besteht eine tendenz
- 10:22dass man eher zu wenig weit geht
- 10:23mit diesen mit diesen instrumenten also
- 10:26etwas womit ich wieder zusammen fasst
- 10:28das ist ein wichtiger und ernst zu
- 10:29nehmen der kritikpunkt mit dem muss man
- 10:30sich wirklich auseinandersetzen
- 10:32im zusammenhang mit wirtschaftswachstum
- 10:33aber kommt zum zweiten teil dieses
- 10:38dieses dieses punkt es gibt eben auch
- 10:39ein paar argumente zu sagen wachstum ist
- 10:42gar nicht so schlecht für die umwelt
- 10:43ein punkt ist das umweltbewusstsein und
- 10:47die nachfrage noch selber umwelt steigt
- 10:49mit dem wohlstand deutlich an
- 10:50das heißt wenn sie um die nackte
- 10:52überleben über nacht überleben kämpfen
- 10:54dann ist in die umwelt im wesentlichen
- 10:55alcohol sie wollen was zu essen haben
- 10:57aber wenn sie ihr reich hat die leute
- 10:59werde und dass sich praktisch in allen
- 11:01entwicklungs und schwellenländer das mit
- 11:02einer gewissen zeit beginnt es die leute
- 11:05ernsthaft zu stören wenn ihre umwelt
- 11:06zerstört wird es durch die durch die
- 11:09durch die wirtschaftstätigkeit und mit
- 11:12dem bewusstsein steigt letztlich auch
- 11:13die bereitschaft gewisse massnahmen zu
- 11:15ergreifen
- 11:17umweltpolitische maßnahmen und dass ein
- 11:19zweiter punkt der geht nicht nur in
- 11:20entwicklungsländern oder gibt meines
- 11:22erachtens dass meine erfahrung auch beim
- 11:24seco wahnsinn umweltthemen völlig
- 11:26irrelevant wenn sie in einer schweren
- 11:28rezession sind dann haben die leute
- 11:30andere sorgen also wenn sie eine
- 11:32rezession sind dann werden sie im
- 11:33westlichen sagen wir auch wenn sich noch
- 11:35zusätzliche kostenfaktoren die
- 11:36eigentlich das ganze noch verschlimmern
- 11:37und die arbeitslosigkeit risiko nacht
- 11:40noch nach oben bringen sondern dann
- 11:42haben wir andere prioritäten wenn wir
- 11:44aber in einer wachsenden wirtschaft sind
- 11:45dann typischerweise ist eine
- 11:47bereitschaft dafür da eben aus diesen
- 11:49wachstums gewinnen wenn sie so wollen
- 11:50eben solche maßnahmen zu ergreifen die
- 11:53der umwelt helfen das vielleicht etwas
- 11:56drastisch formuliert aber es ist glaube
- 11:58ich nicht ganz falsch also die für die
- 11:59klimapolitik für internationalen
- 12:01klimaverhandlungen war es ein
- 12:02unglaubliches pech dass diese
- 12:03finanzkrise gekommen ist weil sie sich
- 12:05genau in dem moment gekommen als die
- 12:06entscheidenden klima politischen
- 12:09entscheide auf globaler ebene hätten
- 12:10gefällt werden sollen und was hat das
- 12:11ganze um fünf bis zehn jahre noch noch
- 12:14noch zurückgeworfen diese dieses diesen
- 12:16prozess und letzte punkt technologischen
- 12:20fortschritts haben vorgesehen wovon das
- 12:22wachstum abhängt und das hängt vor allem
- 12:24vom technologischen fortschritt ab und
- 12:26technologischer fortschritt und diese
- 12:27produkte produktivitätsgewinne die
- 12:30daraus entstehen sich zentral für die
- 12:31erhaltung der umwelt qualität das heißt
- 12:33ein rechter teil des dass der lösung von
- 12:36umweltproblemen ist dass man eine
- 12:38saubere technologie hat und das ist
- 12:39letztlich technischer fortschritt und
- 12:40das ist letztlich wachstum das ist eine
- 12:43kleine steigung letztlich der
- 12:45wertschöpfung aus dem bestehenden
- 12:46ressourcen das team und würde ich sagen
- 12:48es besteht ein ambivalentes verhältnis
- 12:50zwischen wachstum und umwelt das ist
- 12:52unbestritten das wachstum zu einer
- 12:54stärkung beanspruchung der
- 12:56umweltressourcen führt aber es ist auch
- 12:58so dass eben mit einem steigenden box
- 13:01mit einem steigenden wohlstand die
- 13:02bereitschaft steigt letztlich etwas
- 13:05gegen diese die internalisierung von
- 13:07externen effekten voranzutreiben
- 13:08das ist nicht vollständig wir haben wir
- 13:11haben das problem nicht gelöst aber es
- 13:13ist doch ein gewisser eine gewisse
- 13:14kompensation
- 13:15sie sehen hier bin ich jetzt sehr auf
- 13:18teilen auf der anderen seite bei den
- 13:19anderen behauptungen bin ich noch etwas
- 13:21direktor aber bei der hier würde ich
- 13:23sagen da die ist wirklich ernst zu
- 13:24nehmen und da gibt es wirklich gute
- 13:26argumente auf beiden seiten gut kommen
- 13:29wir zum zweiten punkt dass hörer häufig
- 13:31wachstum für zu arbeitslosigkeit
- 13:33typisches beispiel oder sie haben einen
- 13:34produktivitätsschub im moment spricht
- 13:36man über die industrie 4.0
- 13:39das ist grob gezählt das zehn oder
- 13:42zwanzigmal in der geschichte dass man
- 13:43das ende der arbeit aus ruft wegen einer
- 13:45neuen technologie
- 13:46das war immer falsch und das wird auch
- 13:48diesmal falsch sein da bin ich absolut
- 13:49überzeugt davon die das ende der arbeit
- 13:52ist da ist einfach die idee dahinter
- 13:54dass wenn sie wachstum haben
- 13:56produktivitätsgewinne dass die
- 13:57produktivitätsgewinne die leute
- 13:58verdrängen und vereinfacht gesagt
- 14:00maschinen oder verfahren dann eigentlich
- 14:02staat den leuten die die glut und
- 14:04dienstleistung produziert was wirklich
- 14:06vergisst ist dass diese
- 14:08produktivitätsgewinne auch
- 14:09einkommenszuwächse bringen deshalb macht
- 14:11man sie überhaupt und diese
- 14:13einkommenszuwächse dieses einkommen muss
- 14:15irgendwo ausgegeben werden
- 14:16das heißt dass entwickelt irgendwo
- 14:18nachfrage nicht dort vielleicht im
- 14:19ursprünglichen prozess aber irgendwo
- 14:21anders und deshalb oder das ist
- 14:24unzutreffend weil wachstum zwar mit
- 14:25strukturwandel verbunden ist in gewissen
- 14:28sektoren zu beschäftigungsabbau führt
- 14:30also wenn sie textverarbeitung mit
- 14:32computer machen wird es weniger
- 14:34schreibmaschinen produzenten geben
- 14:36dort gibt es sicher noch bei der
- 14:39beschäftigung aber gleichzeitig führt
- 14:41das eben in anderen sektor und zu einem
- 14:43anstieg der beschäftigung und es ist
- 14:45wichtig dass man nicht auf die einzelnen
- 14:46sektoren station auf dass die
- 14:48gesamtwirtschaft damit möchte ich nicht
- 14:49sagen es ist einfach für die leute die
- 14:51den strukturwandel ausgesetzt sind
- 14:52aber ein strukturwandel können es ja
- 14:54nicht stoppen das ist letztlich die
- 14:56natur der sache wenn sie wenn sie einen
- 14:58technologischen fortschritt haben in
- 15:00einer planwirtschaft dass ein
- 15:01strukturwandel gibt jetzt wenn sie
- 15:04menschen wenn sie das nicht glauben oder
- 15:06dass das so ist dann ist es gibt es
- 15:08einen einfachen test man kann schauen
- 15:09wie's wie längerfristig wie hängt
- 15:12wachstum mit beschäftigung und
- 15:13arbeitslosigkeit zusammen und da gibt es
- 15:15eine eindeutige antwort insgesamt in
- 15:18wachsenden wirtschaften ist die
- 15:20arbeitslosigkeit tiefer
- 15:21wenn sie relativ dynamische wirtschaft
- 15:24mit relativ um den amischen vergleichen
- 15:26sehen sie unterschiede arbeitslosigkeit
- 15:28und die beschäftigung ist deutlich höher
- 15:30in der regel in wachsenden wirtschaften
- 15:32also diese aussage ist unzutreffend um
- 15:36es höflich auszudrücken
- 15:38nächster punkt ist die frage für thorax-
- 15:41und zu ungleichheit dass ich auch
- 15:42häufiger nein ein verständliches
- 15:44argument oder die verständliche sorge
- 15:46dass das wachstum zu ungleichheit führt
- 15:48das ist meines weitgehend um zu treffen
- 15:51was meine ich mit weitgehend zutreffend
- 15:53was einmal sicher klar ist ist das
- 15:56wachstum die abend mit reduziert also
- 15:58das ist mal umgestellt das so nicht
- 15:59verteilung aber es vielleicht ein aspekt
- 16:01der verteilung also zum beispiel hat die
- 16:04globale armut hat in den letzten zehn
- 16:06oder 15 jahren sehr stark abgenommen
- 16:09warum hat sie stark abgenommen weil
- 16:11länder wie china und indien sehr hohe
- 16:12wachstumsraten haben die haben eine sehr
- 16:14hohe bevölkerung und relativ viele leute
- 16:16kommen über die armutsschwelle
- 16:19das heißt nicht dass sie reich sehen
- 16:20aber sie kommen über die armutsschwelle
- 16:22durch diesen wachstumsprozess also das
- 16:24ist unbestritten
- 16:26die frage ist was ist der zusammenhalt
- 16:29zur verteilung also nicht steigt das
- 16:31einkommen der armen es kann ja sein dass
- 16:33das einkommen der armen steigt erst
- 16:34erreichen noch viel mehr
- 16:36das führt dann zu ungleichheit ob das
- 16:38eine schlechte sache ist das ist eine
- 16:39politische beurteilung oder nehmen wir
- 16:41mal an dass seine schlechte sache dann
- 16:43ist die frage ist das wirklich mit
- 16:44wachstum verbunden längerfristig also
- 16:46für den entwicklungsprozess zu
- 16:48ungleichheit was man hier feststellen
- 16:51kann es sicher am anfang des
- 16:53entwicklungsprozesses steigt die
- 16:55ungleichheit also ein armes land das zu
- 16:56wachsen beginnt natürlich steigt das
- 16:59einkommen der armen aber dass der
- 17:00reichen steigt viel stärker also sie
- 17:02sehen typischerweise da klafft
- 17:03auseinander zu beginn des
- 17:04entwicklungsprozesses
- 17:05aber falls diese ungleichheit zu groß
- 17:08wird gibt es politische gegenströmungen
- 17:10da sieht man immer dass im sobald die
- 17:13die armee die ungleichheit zu groß wird
- 17:15gibt es relativ starke politische gegen
- 17:17entwicklungen gibt es eine starke
- 17:20nachfrage nach mehr umverteilung und
- 17:22wenn das nicht gemacht wird dann führt
- 17:24das zu politischer unruhe und so
- 17:25politische instabilität jedem schlecht
- 17:27für das wachstum ist und deshalb
- 17:28typischerweise selbst inhaltlich
- 17:30undemokratischen staaten wird mit der
- 17:32zeit wenn es das wachstum steuer gewährt
- 17:34wird wird die umwelt
- 17:35heilung erhöht und mit zunehmendem
- 17:37einkommen sinkt dann eigentlich deshalb
- 17:39die ungleichheit tendenziell das geht
- 17:41jetzt einfach für entwicklung und
- 17:42schwellenländer die wachsen unter den
- 17:44industrieländern gibt es gewisse länder
- 17:46die in den letzten jahren die
- 17:48ungleichheit leicht gestiegen ist gibt
- 17:49aber andere auch wo sie wo sie konstant
- 17:52geblieben ist aber auf jeden fall der
- 17:54entwicklungsprozess der wachstumsprozess
- 17:56selber ist nicht mit ungleichheit in
- 17:58allen phasen verbunden kommt noch dazu
- 18:01dass in reichen ländern wie der schweiz
- 18:03jede und das ist der gleiche punkt die
- 18:05vor mit dem umwelt jede umverteilung ist
- 18:07in einer wachsenden wirtschaft politisch
- 18:09viel einfacher durchzusetzen
- 18:10das in einer stagnierenden und das ist
- 18:13der gleiche punkt wie war der umwelt
- 18:14wenn sie wenn sie an wachstum haben dann
- 18:16haben sie letztlich wachstums gewinne
- 18:18die sie verteilen können entweder an
- 18:20benachteiligte gruppen oder oder im
- 18:22anderen fahrern um umweltpolitische
- 18:24maßnahmen wenn sie aber kein wachstum
- 18:26haben da müssen sie wenn sie etwas
- 18:28umverteilen wollen jemanden etwas
- 18:29wegnehmen und das ist viel viel
- 18:31schwieriger
- 18:31also dass hauptsache ist auch hier so
- 18:33dass das haben wir um verteilungs
- 18:35programme einfacher sind wenn sie in
- 18:37einer wachsenden wirtschaft sei gut das
- 18:40ist zu diesem partie drei argumenten ist
- 18:42wachstum schädlich kommen wir zur
- 18:44nächsten ist wachstum irrelevant etwas
- 18:47auf ein sehr häufig hört ist wir sind
- 18:49schon reich genug
- 18:51meines erachtens um das vielleicht ein
- 18:54bisschen direkt auszudrücken das klingt
- 18:56zwar gut dass besteht aber den
- 18:57praxistest nicht
- 18:58das heißt die leute wären gerne würden
- 19:00gerne so argumentieren aber wenn es dann
- 19:03hart auf hart kommt argumentieren sie
- 19:04wenn sie ehrlich sind nicht so also
- 19:07damit meine ich es gibt immer leute die
- 19:09so die tatsächlich so reagieren aber es
- 19:12geht ja letztlich geht es um die
- 19:13gesamtbevölkerung im durchschnitt der
- 19:15gesamtbevölkerung verhalten sich die
- 19:16leute nicht noch da weil eben die
- 19:18bedürfnisse de facto unbegrenzt sind
- 19:21das kann man gut oder schlecht finden
- 19:23aber es ist einfach eine tatsache dass
- 19:25dass es schwierig ist in eine
- 19:27gesellschaft zu haben wo alle
- 19:29bedürfnisse im wesentlichen befriedigt
- 19:30sind
- 19:31ich finde das typischerweise das sieht
- 19:33man kann man sich selber beobachten das
- 19:34kann man auch generell beobachten sind
- 19:36die bedürfnisse der faktor unbegrenzt
- 19:39der praxistest endlich meine ist kaum
- 19:41jemand würde zusätzliches einkommen
- 19:42ablehnen als wenn sie jetzt sagen okay
- 19:44wir sind reich genug
- 19:46wenn ich dann zu ihnen kommen sage ich
- 19:47hier sind 50000 franken nehmen sie die
- 19:50vielleicht gibt es leute sagen okay ich
- 19:52lehne es ab ich bin schon reich genug
- 19:54aber die allermeisten leute würden das
- 19:56akzeptieren das geld und das kann man
- 19:59moralisch bedenklich finden aber es ist
- 20:00ein faktum das heißt letztlich ist ist
- 20:04es relativ einfach zu sagen wir sind
- 20:06reich genug aber wenn es dann ans
- 20:07praktische umsätzen führt geht wird es
- 20:10relativ schwierig wichtig ist hier
- 20:13häufig hat man dann so ein zerrbild des
- 20:16wachstums das heißt wir brauchen ja
- 20:17nicht jede familie vier autos oder vier
- 20:21fernseher aber das ist letztlich die
- 20:23falsche überlegung weil wachstum heißt
- 20:25in der regel nicht mehr vom gleichen
- 20:27sondern bessere küste und dienstleistung
- 20:29und verbesserung der qualität der güter
- 20:32und dienstleistungen das ist ein ganz
- 20:33großer teil des wachstumsprozesses
- 20:35besteht daraus in reichen ländern und
- 20:38dieses qualitative wachstum das ist ein
- 20:40qualitatives wachstum nennt eigentlich
- 20:42grundsätzlich länder sehr wenige ab also
- 20:45dieses argument wir sind schon reich
- 20:47genug überzeugt nicht besonders das ist
- 20:51ein weiteres argument häufig gehört mehr
- 20:53beat macht nicht glücklich
- 20:55hier muss man sagen das ist eine absolut
- 20:57berechtigte und grundlegend wichtige
- 20:59frage das lässt sich die frage ob das
- 21:01bruttoinlandprodukt mit dem wir das
- 21:02wachstum oder den wohl schon das
- 21:03wachstum aus ökonomen häufig welt messen
- 21:06ob das ein gutes maß ist das ist eine
- 21:08sehr berechtigte frage was man sie zum
- 21:13beat vereinfacht gesagt sagen kann ist
- 21:15der vorteil der speed ist die
- 21:17vergleichbarkeit
- 21:18das heißt es gibt wird in den
- 21:20allermeisten ländern noch genau der
- 21:21gleichen methode berechnet das heißt man
- 21:24kann es zwischen ländern relativ gut
- 21:26vergleichen und innerhalb eines landes
- 21:28kommen die entwicklung des bips sehr
- 21:29sehr gut analysieren weil die definition
- 21:32nicht laufen trennung aber das buch
- 21:35wurde ein ich gar nicht ursprünglich
- 21:36entwickelt als wohlstandsindikator das
- 21:39speedboot ag entwickelt um die
- 21:40produktion in einem land zu messen
- 21:42das etwas ganz anderes produktion
- 21:44natürlich die produktion die uns
- 21:45zufrieden macht was wir die güter und
- 21:47dienstleistungen effektiv daraus
- 21:49gewinnen das ist das entscheidende
- 21:51das heißt es eigentlich ein
- 21:53produktionskonzept das gar nicht gemacht
- 21:55wurde zu zu um einkommen zu vergleichen
- 22:00was aber das was man generell sagen kann
- 22:03ist dass beat hat sehr viele lücken
- 22:06viele dinge sind nicht gemessen oder
- 22:08sind dinge gewesen liebe gar nicht
- 22:09messen wollen
- 22:10ich bin sicher das referat dass wir
- 22:11anschließend hören wird auf diese punkte
- 22:13eingehen
- 22:14das ist unbestritten hat dass die
- 22:16probleme aber dass man auch feststellen
- 22:19kann ist dass das bip relativ stark
- 22:22positiv korreliert ist mit den dingen
- 22:23die wir eigentlich messen wollen
- 22:25ich meine was ja eigentlich messen
- 22:26wollen ist im weitesten sinn sind wir
- 22:28zufrieden sie wird glücklich der vorteil
- 22:31an glück und zufriedenheit ist aber
- 22:32besteht völlige einigkeit dass wir jeder
- 22:34der nachteil ist es ist extrem schwer zu
- 22:37messen
- 22:38aber es ist nicht sie haben eben es ist
- 22:40schwierig da sagen wir quartalsmäßigen
- 22:42berechnung des glücks zu machen
- 22:44man könnte man kann das machen es gibt
- 22:46eine ganz weit gehend und wichtige
- 22:49ökonomische forschung die versucht
- 22:50dieses konzept insbesondere über
- 22:52umfragen in den griff zu bekommen
- 22:54und ich möchte das auf keinen fall nach
- 22:56unten spielen ich finde das eine ganz
- 22:57wichtige entwicklung aber es ist
- 23:00natürlich viel weniger präzise definiert
- 23:03als eben das bruttoinlandprodukt und was
- 23:06man sagen kann ist in der regel besteht
- 23:09eine starke korrelation positive
- 23:11korrelation zwischen solchen
- 23:12weitergehenden maßen des wohlstands oder
- 23:15gar der wohlfahrt und den beach das ist
- 23:18nicht eine perfekte korrelation
- 23:19aber es ist immerhin so stark dass es
- 23:21der der vorteil des bip überwiegt dass
- 23:23es so vergleichbar ist aber muss sich
- 23:25der grenzen des beb immer bewusst sein
- 23:27wenn man internationale vergleiche
- 23:29anschaut wieder ich fasse hier sehr sehr
- 23:31grob zusammen aber ich würde mal sagen
- 23:32was man sicher sagen kann ist in ärmeren
- 23:35ländern führt ein höheres einkommen
- 23:37erhöht das glück also wenn sie glück
- 23:40sind die karten messen zwischen ländern
- 23:42und ist sehr arm sind und länder die ein
- 23:43bisschen weniger arm sind in der regel
- 23:45die länder jetzt ein bisschen weniger
- 23:47ums enormen höhe geben höhere bessere
- 23:50antworten bei solchen umfrage länder bei
- 23:54reichen länder gibt es keinen klaren
- 23:55zusammenhang wer also ich will sagen
- 23:57oder wenn sie wenn sie hier das glück
- 23:58haben und hier das bruttoinlandprodukt
- 24:00am anfang haben sie einen positiven
- 24:02zusammenhang und irgendwann wenn das
- 24:04ein gewisses niveau erreicht hat flacht
- 24:06ab und ob da bringt ein zusätzliches
- 24:09bruttoinlandprodukt glücks zu wachsen
- 24:11aber auch in reichen ländern stellt man
- 24:16fest dass die zufriedenheit zumindest in
- 24:18wachstumsphasen größere ist das heißt
- 24:21das konnten sie auch bei der finanzkrise
- 24:22beobachten wenn sie in schweren
- 24:24wirtschaftlichen zeiten sind was heißt
- 24:26schon schwere wirtschaftlichen seite
- 24:27jemand im entwicklungsland der lacht der
- 24:29bär lacht über die probleme die wir in
- 24:31der finanzkrise gehabt haben ich werde
- 24:32das sind das bip ist vielleicht um ein
- 24:34halbes prozent und prozent gesund wollen
- 24:37in einem in einem jahr als das ja nichts
- 24:39im vergleich zu den differenzen die es
- 24:40gibt zudem zu den schwellen und
- 24:41entwicklungsländern aber was man sicher
- 24:44feststellen kann in solchen phasen ist
- 24:46in der regel die glück und zufriedenheit
- 24:47deutlich tiefer auch in reichen ländern
- 24:51das heißt die reichen länder die haben
- 24:53vielleicht nicht mehr einen zusätzlichen
- 24:54glücks gewinn durch höheres bip aber
- 24:57wenn das bip stagniert oder fällt dann
- 24:58haben sie in der regel ein rückgang um
- 25:01das gibt verschiedene erklärungsfrist
- 25:03ist natürlich dass die das risiko
- 25:05arbeitslos zu werden steigt wenn die
- 25:07wenn das wirtschaftswachstum sie 40 ob
- 25:09sie stark abschwächt gut letzter punkt
- 25:13einig hier behandeln möchten ist die
- 25:15behandlung unendliches wachstum ist
- 25:16nicht möglich
- 25:17hier das ist eigentlich ein center sonst
- 25:20könnte nur über das eine halbe stunde
- 25:23sprechen aber das klingt an sich völlig
- 25:25logisch ich meine es gibt knappe
- 25:27ressourcen da können wir nicht unendlich
- 25:29wachsen ist doch absolut logisch aber es
- 25:31ist dem grundsätzlich falsch ich habe
- 25:34mal einen artikel geschrieben vor ein
- 25:35paar jahren als antwort auf ein
- 25:38interview und der titel des interviews
- 25:39war ein unendliches wachstum glauben nur
- 25:42verrückte und ökonomen und das war für
- 25:46naturwissenschaftler geschrieben aber
- 25:47eben der punkt ist ich würde sagen
- 25:50unendliches wachstum ist nicht verrückt
- 25:53warum ist es nicht verrückt der punkt
- 25:56ist das wachstum kommt eben nicht von
- 25:58mehr ressourcen wachstum oder höherer
- 26:01wohlstand kommt nicht dafür dass wir
- 26:03mehr ressourcen haben sondern der ganz
- 26:05grosse teil das geht zurück zu dem man
- 26:07sich zu beginn gesagt habe der ganz
- 26:08grosse teil des wachstums kommt dass wir
- 26:10die bestehenden ressourcen besser
- 26:11miteinander kombinieren
- 26:13das heißt das wissen ist wichtig und
- 26:16nicht die physische präsenz von st
- 26:18so viel ressourcen und wenn das nicht so
- 26:20wäre dann wären die höllenbewohner
- 26:21wesentlich reiche gewesen dass wir es
- 26:23gab viel weniger wellen bewohner und es
- 26:25gab da ich viele und sogar noch mehr
- 26:27natürliche ressourcen zu dieser zeit
- 26:29aber der unterschied zwischen den
- 26:31höhlenbewohnern und uns ist eben das
- 26:33wird zwar viel mehr sind und deshalb
- 26:35eigentlich ärmer sein müssten das ist so
- 26:37die musikalische idee dass man einfach
- 26:39verdammt wenn immer mehr leute zu dazu
- 26:41kommen aber die musikalische idee und
- 26:44übersieht eben denn die macht des
- 26:46technischen fortschritts die macht des
- 26:48wissens zu wachsen und das ist ein ganz
- 26:51entscheidender punkt und jetzt können
- 26:53sie sagen ja gut aber irgendwann ist es
- 26:54dann mal fertig das kann sein aber es
- 26:57ist schon sehr häufig gesagt worden
- 26:58alles was erfunden werden kann ist schon
- 27:00erfunden und man hat sich immer
- 27:02lächerlich gemacht mit dieser aussage
- 27:03und das ist eigentlich letztlich sind
- 27:05das die gesetze der kombinatorik es gibt
- 27:07zwar nicht unendlich viel es ist aber
- 27:08relativ viele ressourcen und wir haben
- 27:10von den möglichen
- 27:12kombinationsmöglichkeiten dieser
- 27:13ressourcen haben wir nur einen ganz
- 27:14kleinen teil erst ausprobiert sie müssen
- 27:16das kombinatorische einmal durch recht
- 27:17wie viele möglichkeiten es gibt sie nur
- 27:19schon 100 100 faktoren haben diese
- 27:21miteinander mischen
- 27:22das heißt es kann vielleicht sein dass
- 27:24es ein bisschen schwieriger wird neue
- 27:26technische entwicklungen zu machen das
- 27:28gibt es dieses argument der säkularen
- 27:29stagnation das jetzt langsam ein
- 27:31tieferes wachstum haben werden in
- 27:33zukunft gut für wachstumskritiker wäre
- 27:35das etwas positives aber für die für die
- 27:37die wachstum eine gute idee findet
- 27:39könnte argumentieren ja gut dann wird
- 27:40irgendwann wachstum irrelevant weil wir
- 27:43letztlich keinen technischen fortschritt
- 27:44mehrheit aber die entwicklung in den
- 27:46letzten 20 30 jahren spricht nicht dafür
- 27:48wir haben zwar vielleicht wirklich weise
- 27:50einen tiefen produktivitätswachstum aber
- 27:52wir haben immer noch ein
- 27:53produktivitätswachstum weil eben laufend
- 27:55neue dinge erfunden werden
- 27:56das heißt diese aussage ist ist klingt
- 27:59gut ist aber falsch letztlich und nichts
- 28:03spricht eigentlich dafür dass der
- 28:04technische fortschritt morgen erfährt
- 28:06gut kommen wir zu den schlussfolgerungen
- 28:09was ich was mir wichtig ist die d
- 28:12beginnt der das was ich zu beginn gesagt
- 28:14habe wir haben unbestritten positive
- 28:16effekte des wachstums auf den wohlstand
- 28:18von sehr sehr vielen leuten insbesondere
- 28:21wenn wir an entwicklungs und
- 28:22schwellenländer enormen und rezessiven
- 28:26wirtschaft wird wachstum deshalb
- 28:28praktisch nur positiv wahrgenommen also
- 28:30eine wachstumskritik
- 28:31hinten sie nur einen ganz kleinen ort
- 28:33ich muss dem nebensatz machen das mit
- 28:35der umweltaspekte ist auch schon in
- 28:37schwellenländern ist das in gewiss das
- 28:39natürlich ein kleiner teil
- 28:40aber mit der zeit wächst der anteil der
- 28:42leute die diesen aspekt sehen und das
- 28:44ist wie gesagt dann nicht sprechen ich
- 28:46komme noch einmal darauf wachstumskritik
- 28:48ich möchte es mal ganz direkt aus
- 28:50ausdrücken ist zu einem gewissen grad
- 28:51ein luxus phänomen das ist wie kein
- 28:53wunder dass das sehr stark ist in
- 28:55ländern wie der schweiz wo eben im
- 28:57wesentlichen die situation sehr sehr
- 28:58sehr sehr gut ist
- 28:59die meisten negativen behauptungen ich
- 29:02habe versucht das darzulegen
- 29:04in dieser kurzen in dieser kurzen
- 29:06präsentation die meisten negativen
- 29:07behauptungen bestehen bei einer
- 29:08kritischen analyse nicht wirklich
- 29:11relevant sind aus meiner sicht die sorge
- 29:13um die umwelteffekte und ich würde aus
- 29:15wachstumskritiker mich wirklich darauf
- 29:17konzentrieren das konzentrieren darauf
- 29:19dass man nicht den wachstumsprozess
- 29:21bekämpft sondern dass man in erster
- 29:23linie sagt wie können wir den
- 29:24wachstumsprozess so gestalten dass er
- 29:26nicht die die natürlichen grundlagen
- 29:29ressourcen zerstört und das heißt
- 29:32letztlich wie können wir eine
- 29:34umweltpolitik im inland geht das ja noch
- 29:36ist noch relativ einfach aber eine
- 29:38klimapolitik das heißt global wie können
- 29:40wir die umsetzen dass der unvermeidliche
- 29:43wachstumsprozess eben in positive bahnen
- 29:45gelegt gelenkt wird was die was die
- 29:48umweltqualität betrifft aber generelle
- 29:52wachstumskritik und da sage ich das
- 29:53letzte was ich sagen möchte generelle
- 29:54wachstumskritik finde ich wenig
- 29:56überzeugend besten dank für ihre
- 29:58aufmerksamkeit
- 29:59[Applaus]
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This page contains the full transcript of Prof. Dr. Aymo Brunetti: «Warum Wirtschaftswachstum oft eine unverdient schlechte Presse hat» by Forum für Universität und Gesellschaft, generated from the public captions YouTube serves with the video. The transcript has 5,132 words across 904 segments, with the original timestamps preserved so you can click any line to jump to that moment in the embedded player.
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