Magenta-CEO Thomas Kicker: Billig-Internet, US-Abhängigkeit, Palantir — Transcript
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- 0:00Hi und herzlich willkommen beim CEO
- 0:02Podcast des Standard. Heute ist Thomas
- 0:05Kicker mein Gast. Er ist CEO von Magenta
- 0:08Telekom und hat ein interessantes
- 0:10Berufsleben zu bieten, weil er auch
- 0:12einen guten Teil seiner Karriere im
- 0:14Silicon Valley verbracht hat. Dort auch
- 0:16beim einem der umstrittensten
- 0:18Techunternehmen der Welt, nämlich
- 0:19Palantier gearbeitet hat. was er an
- 0:22Erfahrungen aus dem Silicon Valley
- 0:23zurückbringt und was er mit Magenta
- 0:25Telekom in Österreich vorhat. Das hören
- 0:27wir heute bei CEO, dem Podcast der
- 0:30Standard. [musik]
- 0:35Fangen wir das Gespräch ganz klassisch
- 0:37an und äh dort, wo ja eigentlich äh der
- 0:40Kern äh des Unternehmens liegt, in der
- 0:42Telefonie sozusagen. Ähm die Anzahl an
- 0:45Mobilfunkminuten und das haben wir
- 0:46natürlich im Mobilfunk nimmt seit Corona
- 0:49in der Gesamtheit des Marktes gesehen
- 0:51ab, aber irgendwie, wenn man so die
- 0:53letzten 10, 15 Jahre sieht, eigentlich
- 0:54ist das relativ stabil, obwohl mein
- 0:57Telefon irgendwie nie mehr klingelt.
- 0:58Liegt's an mir ä oder verschieben sich
- 1:01die Gewohnheiten da tatsächlich?
- 1:03Also ich glaube das man muss
- 1:05unterscheiden zwischen wie viel Zeit
- 1:06verbringt man am Handy ja auch jetzt
- 1:08sprechend und was über welche
- 1:09Technologie wird es eben transportiert.
- 1:12Heute ist natürlich das Voiceover IP,
- 1:14das heißt ob jetzt ein WhatsApp Call
- 1:15oder Facebook Call oder ein klassischen
- 1:17Mobilfphone Call, das wird dann
- 1:19eigentlich über Zielgruppen sehr sehr
- 1:21unterschiedlich sein. Ja, ich glaube in
- 1:22Summe die Intensität an Sprache nimmt
- 1:25nicht ab. Sie verschiebt sie nur ein
- 1:27bisschen in der Technologie.
- 1:28Das heißt auch die Kommunikation
- 1:30verschiebt sich nicht nur auch wie man
- 1:32es in Betrieben kennt auf Teams oder
- 1:33dort, wo man früher kurz angerufen hat,
- 1:35wird das schriftlich erledigt, sondern
- 1:36halt maximal in Richtung FaceTime, in
- 1:38Richtung Zoom, in Richtung welche
- 1:40Technologie auch immer.
- 1:41Absolut. Ich glaube, wir beobachten da
- 1:43auch so Wellen. Ja, es sind auch die
- 1:45großen Wellen, wo dann zuerst hat dann
- 1:47zeitlang Texting äh über Hand genommen.
- 1:50Ja, wo einfach dann einfach dieses ähm
- 1:53äh sozusagen nicht synchrone über Hand
- 1:56genommen, gagt, das ist effizienter.
- 1:58Jetzt merkt man, dass viele auch wieder
- 1:59zurückgehen, dass man muss in die in die
- 2:01unmittelbare Interaktion gehen. Also,
- 2:02das kommt in Wellen, aber wir sehen da
- 2:04kein große Signifikanz eigentlich. Aber
- 2:06natürlich im Business gebahen im
- 2:08Geschäftsleben äh nutzt man heute
- 2:11Microsoft Teams oder ähnliches oder
- 2:13Slack ähm für die wesentlich schnellere,
- 2:15effizientere Kommunikation.
- 2:16Jetzt haben Sie einen Einblick, den
- 2:18viele nicht haben und vieles davon
- 2:19dürfen Sie nicht verwenden. Aber wenn
- 2:21wir grosso modo und in Summe reden, ähm
- 2:24was was tun wir mit den Mobiltelefonen?
- 2:26Was wächst, was geht zurück? Gerade im
- 2:28Hinblick auch auf Plattformen im
- 2:29Verhältnis zu freiem Internet passiert
- 2:31heute noch viel im offenen Internet oder
- 2:33ist se nur auf Netflix äh und vier
- 2:36anderen Plattformen? Ja, also
- 2:38grundsätzlich die ähm die Nutzung geht
- 2:41wahnsinnig viel auf bewegt, Bild
- 2:42Kurzformate
- 2:44klar, ja, also soziale Medien,
- 2:45TikTok on the Rise,
- 2:47TikTok on the Rise, Twitch on the Rise.
- 2:50Natürlich jetzt auch stark die LMS ja,
- 2:53ChatGBT on the Rise, also die ganze von
- 2:56Google zu ChatGBT, das passiert massiv,
- 2:59aber auch noch weiter als das jetzt viel
- 3:01mehr auch für Inhalte, also auch heute
- 3:03für Information, für Lernen, für die
- 3:06Suche. Das ist natürlich ein massiver
- 3:08Schift. Ja, ich glaube Google und und
- 3:10Co. Co.
- 3:12Haben Sie da Hinweise darauf, wie sehr
- 3:14die LMs, also Chat GPT jetzt bei der
- 3:16SuperPL wurden äh Spots für Cloud, also
- 3:19für Antropic geschaltet. Wie weit sind
- 3:21diese auch in Österreich schon in der
- 3:23Mitte der Gesellschaft angekommen?
- 3:25Also ähm ich glaube Cloud äck und
- 3:28ähnliches für weniger. Ja, aber ChatGPD
- 3:30per Black City ähm auch jetzt, wenn man
- 3:33es im Microsoft Universum sich das
- 3:36anschaut, wo ja auch Open E dann
- 3:37letztlich dahinter ist, das würde ich
- 3:39sagen ist heute schon auch bei uns ein
- 3:41breites Massenphänomen äh das [räuspern]
- 3:43sich natürlich jetzt ein bisschen alter
- 3:44spezifisch unterscheidet. würde sagen,
- 3:46dass das heute sehr wohl ähm bei den
- 3:48Österreicherinnen und Österreicher voll
- 3:49angekommen ist.
- 3:50Und Tageszeiten bedingt äh da hatte ja
- 3:53das Fernseher das Fernsehen die
- 3:55Hauptzeit ab 20:15 Uhr in alten Tagen.
- 3:57Radio wurde morgen gehört. Äh wie
- 3:59sieht's mit der Internetnutzung heute
- 4:01aus?
- 4:02Es ist so, wenn man sie Medienstudien
- 4:04anschaut, immer noch sehr interessant,
- 4:05wie hoch eigentlich immer noch der
- 4:06Linear TV-Anteil ist. Ja, also wenn man
- 4:10Zielgruppe von bischaut, dann ist
- 4:13offensichtlich immer noch so, knapp über
- 4:1570% der Österreicherinnen
- 4:17linear schauen täglich. Ja, also es hat
- 4:20immer nur einen sehr hohen Anteil, aber
- 4:21der Mix verändert sich sukzessiv.
- 4:23Beim Traffic auf unserer Webseite sehen
- 4:25wir, dass die eigentlichen Peaks sich
- 4:27niveliert haben in eine Dauerbenutzung,
- 4:28dass der Montag Vormittag zwar immer
- 4:30noch sehr stark ist, aber der
- 4:31Mittagspiak gar nicht mehr so stark ist,
- 4:32wie der im Büro früher war und dass es
- 4:34am Abend sehr sehr lang, also bis 11 so
- 4:36dahin segelt. Sehen Sie auch, wo müssen
- 4:38Sie die Internetrohre, die
- 4:40Glasfaserverbindungen am weitesten
- 4:41aufmachen?
- 4:42Ja, also vielleicht zuerst, vieles hat
- 4:44natürlich auch mit dieser
- 4:45Flexibilisierung der Arbeitszeiten zu
- 4:47tun. Ja, es ist einfach viel mehr
- 4:48Dynamik durch Work from Home und
- 4:50ähnliches. Das heißt, wann man heute
- 4:52interagiert, auch mit dem Arbeitsplatz
- 4:54etc. ähm ist wesentlich flexibler und
- 4:56verteilt sie dadurch viel mehr auch auf
- 4:58Randzeiten. Für uns die Peaktimes ähm in
- 5:01der Nutzung sind schon sehr stark dann
- 5:03Freitag, Samstagabend, wenn insbesondere
- 5:05Streaming Service, weil ähm 70% des
- 5:07Drivings kommt dann doch über solche ähm
- 5:10hochauflösenden Streaming Nutzung und
- 5:13das ist dort, wo das Netz dann am
- 5:14stärksten belastet wird, also wenn
- 5:16gespielt wird, gegamted wird und wenn
- 5:18natürlich dann auch Video konsumiert
- 5:20wird.
- 5:20Welche Cashing Technologien sind da
- 5:22eigentlich im Hintergrund möglich? Weil
- 5:24es gab ja lange Zeit auch im Internet
- 5:26die Diskussion darüber geht one toone,
- 5:28also geht eine eins z ein Beziehung,
- 5:30weil im Prinzip liefern sie heute ein
- 5:32Netflix Stream x mal an Einzelpersonen
- 5:35aus. Jeder der sich, ich sage jetzt
- 5:37nicht den Melania Film, aber den Barbie
- 5:39Film anschauen will, kriegt den einzeln
- 5:41äh runter gestreamt und kann das nicht
- 5:44als Broadcast, als One to many sehen.
- 5:46Bleibt es so äh oder gibt's da auch
- 5:48Bewegungen?
- 5:49Also in Summe hat sie, denke sehr viel
- 5:51getan im Punkto Casching auch. Ja, wenn
- 5:53man heute also selten sieht man
- 5:55eigentlich jetzt insbesondere bei
- 5:56unseren Kundinnen ja ähm ein wirklich
- 5:59ein Wartezeichen oder wo man sieht hier
- 6:00wird gestreamt, aber natürlich
- 6:01insbesondere im Live Content ja ich
- 6:04darfst da eigentlich keine Verzögerung
- 6:05geben. Also ich glaube, wir sind ein
- 6:07weiten Weg gegangen und wird natürlich
- 6:09immer wieder versucht zu optimieren.
- 6:10Nichtsdestotrotz braucht die Bandbreite,
- 6:13die zur Verfügung gestellt wird. Ja, und
- 6:14das sehen wir auch insbesondere dann an
- 6:16diesen Freitagabenden, Samstagabenden,
- 6:18wenn e insbesondere mehr Parteienhäusern
- 6:20dann ähm hier gleichzeitig konsumiert,
- 6:23gespielt wird, das sind dann die Spitzen
- 6:26äh die es gilt ähm zu bedienen. die
- 6:29Latency oder wie äh wie es vielleicht
- 6:31allgemein heißt, die Wartezeit, die
- 6:33niemand mehr in Kauf nehmen will, spielt
- 6:35äh eine große Rolle. Und da gab's ja
- 6:38auch in der gesamten Branche eigentlich
- 6:40vor 10 Jahren, da war das ein
- 6:42Heilmittel, das angekündigt wurde, 5G.
- 6:445G wird alles verändern. Es werden
- 6:46selbstfahrende Autos vom Mond kommen und
- 6:49von den Straßenlaternen in so
- 6:51Mikrozellen gesteuert. Es wird keine
- 6:53Lenz mehr geben. Das Internet wird sich
- 6:55komplett verändern. M
- 6:56jetzt ist irgendwie 2026
- 6:58und mir ist es im Alltag nahezu so egal,
- 7:00ob ich auf LTE oder 5G bin. Was was ist
- 7:03passiert?
- 7:05Ähm, also erstens mal die Latenzzeiten
- 7:07haben sie massiv reduziert über alle
- 7:08Technologien hinweg und dann denke ich
- 7:10geht schon auch darum welche Anwendung
- 7:13über welche Anwendung sprechen wir
- 7:14heute? Wenn jetzt heute selbst heute
- 7:16JGBT prompt mache, ja, dann geht es
- 7:18heute relativ schnell und da ist auch
- 7:20eine gewisse Toleranz da. Wenn ich aber
- 7:21heute natürlich in industrielle
- 7:23Anwendungen gehe, wenn man jetzt an den
- 7:24Bereich Robotics denken, ja, wo einfach
- 7:26wirklich sehr viel Rechenleistung auch
- 7:29sehr nahe ähm am Stand, also on the Edge
- 7:31stattfinden muss, dann geht's dort
- 7:33natürlich wirklich darum, die auch die
- 7:35Physik zu überbrücken. Ja, und das
- 7:36heißt, heute ist für uns schon die
- 7:38Herausführung, dass wir sehr viel Kraft
- 7:40eben auch direkt zu den Anwendungen
- 7:42bringen, wenn es heute um autonomes
- 7:43Fahren geht, wenn es aber um Robotiks,
- 7:45maschinelle Bearbeitung etc. geht. Das
- 7:47heißt, es hängt sehr stark von den von
- 7:49den Anwendungsfällen an. Ich glaube, in
- 7:50dem klassischen privaten Bereich sind
- 7:53wir heute mit den Latenzzeiten extrem
- 7:55gut und auch äh bedienen dort die
- 7:57Bedürfnisse.
- 7:59Wir haben die LM LMs einige Male jetzt
- 8:01angesprochen, KI, AI, wie auch immer das
- 8:04dann am Schluss genannt wird, ob sie
- 8:06alle umfassend wird, ob sie uns regieren
- 8:08wird oder ob sie für den Moment uns
- 8:10hilft. Wie setzen Sie eigentlich ä die
- 8:12äh AI Anwendungen im Unternehmen ein? Wo
- 8:14hilft AI heute äh beim Agenta äh bei
- 8:18T-Mobile
- 8:20in der Arbeit?
- 8:21Also ist natürlich das beherrschende
- 8:23Thema, mit dem man sich
- 8:24auseinandersetzen muss und auch meiner
- 8:26Meinung wirklich soll. Ähm, ich glaube
- 8:28vielleicht auch wichtig kulturell ist es
- 8:31ist es zweckt einfach auch am am mit
- 8:34einem positiven Auge auf das Thema zu
- 8:35schauen. Ja, und ähm ich glaube, bevor
- 8:38wir jetzt über Anwendungen kommen, sehe
- 8:40ich einfach, es gibt sehr viel
- 8:41Unsicherheit heute aus unterschiedlichen
- 8:44Gründen und auch guten Gründen. Und
- 8:46deswegen ist, glaube mal, wichtig viel
- 8:47Transparenz zu schaffen und auch viel
- 8:50Aufklärung zu machen, Literacy. Ja, also
- 8:52wir fangen jetzt auch wirklich einmal
- 8:53davon an. Wir glauben, es gibt eben eine
- 8:54gewisse Art von sogenannten Future
- 8:56Skills ähm und AI Literacy, also sich
- 8:59wirklich auch damit zu
- 9:00auseinanderzusetzen, zu verstehen, was
- 9:02ist es, was kann es, wie kann ich es
- 9:04einsetzen, ähm wie vereinfacht ist mein
- 9:07Arbeitsalltag, auch mein Leben
- 9:08letztlich. Das ist extrem wichtig. Das
- 9:10heiß, wir fangen insbesondere jetzt
- 9:12einmal damit an, dieses Jahr ein
- 9:14Schwerpunktprogramm darauf zu setzen,
- 9:15dass die Mitarbeiterinnen und
- 9:16Mitarbeiter einmal auf das Thema
- 9:18geschult werden, ja, also dem näher zu
- 9:20bringen,
- 9:21weil die die Idee ist schon, dass man
- 9:24daran gehen muss im Sinne von ähm warum
- 9:28sollte ich KI als Tool, ja, als Enabler
- 9:32ähm als Beschleuniger etc. nicht für
- 9:35einen Prozess einsetzen? Das heißt, wir
- 9:37wollen das eigentlich bisschen umkehren,
- 9:39weil wir einfach im grundsätzlich dran
- 9:40glauben, dass es überall helfen kann im
- 9:43Punkto eben Automatisierung, im Punto
- 9:46Vereinfachung, im Punkto auch
- 9:47insbesondere transaktionale
- 9:50wenigwertscham
- 9:53auszulagern sozusagen. So, jetzt auf auf
- 9:57ihre Frage. Wir wir setzen das Thema KI
- 9:59sehr breitbandig eigentlich ein. Ja, wir
- 10:02setzen das ein z.B. im Netzwerkbereich
- 10:05ähm wo wir ähm über Anomal Anonom
- 10:09detction, also wirklich auch
- 10:10Abweichungsanalysen etc., wo es
- 10:13entsprechend mittlerweile auch so ein
- 10:15Agents gibt, die darauf reagieren
- 10:17können. Wir nennen setzen es ein für
- 10:19Energieeffizienz, also Aussteuerungen
- 10:22entsprechend detaillierter für Analysen.
- 10:24Wir setzen das Thema aber natürlich auch
- 10:26hier, wenn es um das Thema Datenanalyse
- 10:28geht. Ähm insbesondere z.B. auch in der
- 10:32Kundeninteraktion, also wie kann ich
- 10:34dort schneller ähm Erkundensituation
- 10:37verstehen? Ja, es geht heute für ein
- 10:40Kunden extrem stark um auch Convenience.
- 10:42Ja, also wie agiere ich in der komplexen
- 10:46Welt in den Prozessen sehr einfach und
- 10:48schnell und auch da kann KI Wahnsinnig
- 10:50schnell helfen, weil sie einfach Daten
- 10:52schneller zusammentragen kann, schneller
- 10:53aggregieren kann, schneller die
- 10:55Information aus diesem ganzen Urwald an
- 10:58an Datenpunkten herauslesen kann. Das
- 11:01heißt, wir setzen das heute sehr stark
- 11:03auch ähm im Bereich, wie kann man auch
- 11:05den Kunden schneller helfen? Ein ja, wir
- 11:08haben heute einen Chatbot im Einsatz
- 11:10z.B. Ja, wo wir insbesondere auch
- 11:12einfache Themen schneller bearbeiten
- 11:14können. Der Vorteil für den Kunden ist
- 11:16viel höhere Reaktionszeiten. Ja,
- 11:18wie gut funktionieren die bislang? Das
- 11:20wird ja in ihrer Branche in den
- 11:22sogenannten Lösungsquote oder wie heißt
- 11:24die KPI, also wie wie die gelösten
- 11:27Anliegen der Kunden aussehen. Wie wie
- 11:29viel Anliegen kann so ein Chatbot heute
- 11:30schon lösen?
- 11:32Also ähm diese Chatbots, die werden
- 11:34natürlich auch trainiert logischerweise,
- 11:36das ist ja ke AGI, sondern die werden
- 11:39trainiert auf Use Casases entsprechend.
- 11:41Das heißt, wir differenzieren zwischen
- 11:42unterschiedlichen Use Casases und wir
- 11:44haben Use Casases, wo wir hohes
- 11:45Vertrauen haben, dass die eben von dem
- 11:48von der künstlichen Intelligenz gelöst
- 11:50werden können. Wir sprechen dort dem
- 11:52von, wir nennen es First Resolution
- 11:54Rate, also wie hoch ist die
- 11:56Erledigungsquote, dass der Kunde einfach
- 11:58das wirklich bekommt, was er in dem
- 12:00Moment möchte.
- 12:01Bankverbindung ändern oder
- 12:03Bankverbindung ändern,
- 12:04Rechnungserklärung,
- 12:06Vertragsverlängerung, aber auch schon.
- 12:07Also es gibt immer mehr von diesen US
- 12:09Casases. Ähm und wir kommen dort in
- 12:12First Resolution Rates, die über 50%
- 12:14schon liegen. Ja, also das heißt auch
- 12:16wir beobachten es sehr genau, weil
- 12:18letztlich am Ende des Tages alles was
- 12:19zählt ist, dass der Kunde zufrieden ist,
- 12:21ja, dass das schnell und erfolgreich
- 12:23gelöst wird. So und deswegen wir müssen
- 12:24es sauber ausbalancieren, wo die KI in
- 12:27dem Fall jetzt schon soweit ist. Ja.
- 12:30Ähm, wir müssen genau verstehen, wo sind
- 12:32die wichtigen Handoverpints? Ja, ich
- 12:35glaube, wenn immer wir über KI reden,
- 12:37auch in Zukunft ist ganz wichtig, dass
- 12:38dieser Human in the Loop, der Mensch in
- 12:40dem ganzen System ähm eine ganz wichtige
- 12:43Rolle bleibt und wir müssen verstehen,
- 12:45wann ähm muss der Mensch und soll der
- 12:47Mensch übernehmen? Ja, und ich glaube,
- 12:49wir müssen diese Schnittstellen richtig
- 12:50hinbekommen und wir müssen genau
- 12:51verstehen, wann ist die KI in den
- 12:53einzelnen Anwendungsfällenprozessen
- 12:55US Casases soweit, dass man sagt, okay,
- 12:57hier kann man jetzt auslagern. Aber ähm
- 13:00man muss sagen, wenn ich mir die letzten
- 13:01zi d Jahre anschaue und wenn man es
- 13:03jetzt messen möchte an dieser First
- 13:05Resolution Rate, dann ist die
- 13:06Entwicklung beeindruckend.
- 13:09Da gibt's zwei Sichtweisen ja drauf. Äh,
- 13:11sie haben den Human in the Loop betont.
- 13:13Da würden jetzt äh Mitarbeitende sagen,
- 13:16äh, was ist mit den Arbeitsplätzen? Hat
- 13:18der seinen Impact darauf? Äh, kann man
- 13:21heute äh, wenn wir im Bereich
- 13:23Kundenkontakt bleiben, ein ein
- 13:25Callcenter, ein Service Center mit
- 13:27weniger Leuten betreiben? ist mein
- 13:29Arbeitsplatz in Gefahr. Und andererseits
- 13:31höre ich genügend Unternehmer in
- 13:32Gesprächen und Unternehmerinnen, die
- 13:34sagen, jetzt s wir im Jahr drei oder
- 13:36vier eigentlich der Anwendung, aber so
- 13:38richtige Effizienzgewinne haben wir
- 13:40nicht gesehen. Äh, in welchem Team
- 13:41spielen Sie damit?
- 13:43Also sehen wir Effizienzgewinne?
- 13:45Definitiv. Ja. Ähm, ich glaube zu zu dem
- 13:48wichtigeren Punkt, ähm es kommt zu einem
- 13:50Shift ähm der Arbeiten ähm, die jetzt zu
- 13:55die einzelnen Teams machen. Ja, und das
- 13:57ist eine Übergangsphase auch und das
- 14:00ist, glaube ich, eine der großen
- 14:01Herausforderungen. Ja, wie managen wir
- 14:03diese Übergangsphase? Gut, die Idee und
- 14:06das sehe wirklich vielen
- 14:08Anwendungswänder gibt's wahnsinnig viel
- 14:09Kritiker, aber im positiven Sicht in der
- 14:11positiven Sicht auf die Dinge auch
- 14:13wirklich. Wir sehen, dass es wirklich
- 14:14die Mitarbeiterinnen insbesondere auch
- 14:16im Callcenter unterstützt, einen
- 14:18besseren Job zu machen im Sinne des
- 14:20Kunden, also schneller richtige
- 14:22Antworten zu finden, z.B. es ist ja
- 14:24Unterschied für Callcenter Mitarbeiter
- 14:26Mitarbeiter, sag, ich muss in sieben
- 14:28Systeme schauen und mir das
- 14:29zusammensuchen etc.
- 14:32Machen wir da ganz kurz eine Klammer auf
- 14:33und kommen gleich zurück. Das Thema
- 14:35haben ja viele Legacy Systeme, ich hoffe
- 14:38nicht, dass irgendwo [räuspern] noch
- 14:39AS400 uminander steht, aber Systeme, die
- 14:42aus unterschiedlichen Zeitalter kommen
- 14:44und meistens gibt's das programmiert man
- 14:45dann ja oft nicht selber, sondern kauft
- 14:47es bei einem Vendoor ein
- 14:50führendes System, aus dem dann eben
- 14:51verschiedene Dinge abgelesen werden. Wie
- 14:54fasst ihr im Callcenter oder im Service
- 14:56Center Systeme zusammen? Ist das dann
- 14:58ein neues Interface, wo teilweise auch
- 15:00KI Anwendungen sich Sachen
- 15:01zusammensuchen oder oder sind das Dinge,
- 15:03die die in den bestehenden Systemen
- 15:05laufen, aber wo eben KIFEN eingeführt
- 15:07wurden? Mm, also ich glaube, die Antwort
- 15:09ist Mix. Ich glaube, da sind viele
- 15:10bestehende B2B SARAS Anbieter wirklich
- 15:13auch wahnsinnig gefordert. Ja, weil die
- 15:15Frage ist, was ist heute schon alles
- 15:17Legacy? Es dieser Innovationszüg ist
- 15:19extrem schnell. Ja, und wenn Sie mich so
- 15:22fragen bisschen jetzt so in die Zukunft
- 15:24blick gehen, ist schon die Frage, was
- 15:25für eine Rolle spielt so B2B oder SAS
- 15:28Middleware in der in der in der Zukunft?
- 15:31Ja, kommt irgendwann Situation, wo ich
- 15:33sag, ich brauch ein so verlässlichen
- 15:37Ledger von Rohdaten letztlich und die
- 15:41wird interpretiert, die wird
- 15:42entsprechend gelabelt und die wird dann
- 15:44verwendet. Ja, das ist vielleicht ein
- 15:46bisschen die Zukunft. Heute sind diese
- 15:49Software die CRM etc. massiv
- 15:52aufgefordert. Schaffen die das bereits
- 15:55die KI so zu integrieren, dass sie eben
- 15:57entsprechend aus diesem Datenstrom, den
- 16:00sie haben, dann wirklich diese relevante
- 16:02Information herausgehen? Ich glaube, da
- 16:04gibt's momentan einen starken Wettbewerb
- 16:06zu ihrer Frage, dass es eben hier
- 16:08wirklich so Overlays gibt, die
- 16:10entsprechend dann diese Daten
- 16:12zusammenführen können und die irgendwo
- 16:14in eine Ontologie oder in irgendwo ein
- 16:16Abbild der Businessprozesse übersetzen
- 16:18können, die dann eben verwertbar wird
- 16:20oder verwertet wird über KI. Das heißt,
- 16:23es ist, ich sehe ein Mix aus dem ganzen,
- 16:24aber das wird auch für diese
- 16:26Softwareanwendungen äh riesen riesen
- 16:28Herausforderungen, ob das nachhaltig
- 16:31noch große Relevanz haben wird oder ob
- 16:32man dann eben ähm diese KI Systeme über
- 16:35die Rohdaten legt und aus denen dann die
- 16:37Intelligenz zieht. Heute haben wir
- 16:38natürlich natürlich jedes Unternehmen
- 16:40hat viel Legacy ähm Software und Legacy
- 16:45Systeme und die große Aufgabe von uns
- 16:47ist es ja die jetzt zusammenzuführen,
- 16:48die in ein Datenmodell zu führen, das
- 16:51dann entsprechend auch verwertbar ist.
- 16:53Legacy immer noch ein, ich meine, man
- 16:54könnte ja auch Heritage sagen auf
- 16:56Englisch, wenn wir schon so vielen
- 16:57englischen Begriffen sind, also ist es
- 16:59ist es eine Last eigentlich diese
- 17:00Vergangenheit oder dieses Erbe zu haben?
- 17:04Ähm
- 17:07ähm
- 17:08komplexe Frage, ja ähm ich muss jetzt
- 17:11natürlich auch den Zwecktimismus auf
- 17:12meine Situation ähm setzen im Sinne von
- 17:14ich glaube, was schon ein einen eine
- 17:17eine positive ein positives Erbe ist,
- 17:19dass wir dort sehr verlässliche Systeme
- 17:21haben, ja, dass wir dort schon hohe
- 17:23Transparenz insbesondere im Punkto
- 17:25Sicherheit, Verlässlichkeit etc. haben.
- 17:27Aber natürlich, wenn ich sag, heute
- 17:29gibt's ein äh ein neues Unternehmen, das
- 17:31sozusagen Greenfield alles neu aufbaut
- 17:34und ähm hier im KI et core hat, dann
- 17:38wird's dort einige Vorteile geben,
- 17:40logischerweise ähm im Punkto Speed sich
- 17:42jetzt anzupassen an die neuen Dinge. Das
- 17:44heißt, wir müssen schauen, wie
- 17:45verknüpfen wir die Stärke aus der
- 17:48Stabilität mit der Dynamik, die es
- 17:50letztlich jetzt auch aus der Kundensicht
- 17:52als Anforderungen uns gibt im Punkto
- 17:54Geschwindigkeit und Einfachheit. Sie
- 17:56sind seit 6 Monaten CEO von ja da über
- 18:00die Marke sprechen wir gleich von
- 18:02Magenta. Äh die Firma heißt ja nach wie
- 18:05vor T-Mobile Österreich.
- 18:07Wie ist hat sich denn der Markt, den Sie
- 18:09ja auch im Prinzip sozusagen, wenn wir
- 18:10in dem Wing bleiben, als Legacy
- 18:12übernommen haben, wie wie was wie wie
- 18:14bietet sich der Markt? Ich höre viele
- 18:16CEOs von Mobilfunkfirmen, die na ja mit
- 18:20mehr oder weniger Zweckoptimismus ans
- 18:22Werk gehen und sagen, na im Konzern Geld
- 18:24gilt Österreich nicht als der große
- 18:26Wachstumsmarkt. Die Wachstumsraten sind
- 18:28hier schwierig zu realisieren. Da geht
- 18:29im Osten mehr, da geht in anderen
- 18:31Ländern mehr, da geht außerhalb Europas
- 18:33mehr und so weiter und so fort. Und
- 18:35Österreich, na ja, die Förderungen und
- 18:37hin und her. Und dann sehe ich aber eh
- 18:40unglaubliche Ergebnisse. Also die
- 18:42zuletzt bekannten Geschäftsdaten von von
- 18:45euch 2024, gut die Quartale auch, aber
- 18:48wenn wir aufs Gesamtjahr gehen, 1,49
- 18:50Milliarden Umsatz ein EBA von 546
- 18:54Millionen, das ist Rendite schnell
- 18:56durchgerechnet von knapp unter einem
- 18:58Drittel, also 27%.
- 19:01Manche würden sagen hervorragend.
- 19:03Mhm.
- 19:04Ähm, okay. Große Frage. Ähm, vielleicht
- 19:07ganz kurz nur muss biss vorsichtig sein.
- 19:10Ähm jetzt in einem extrem Innovation,
- 19:13investitionsintensiven Business, wie wir
- 19:15sind, natürlich ist es EPTA
- 19:17nicht wahrscheinlich die richtige äh
- 19:19Kennzahl, weil wir einfach äh äh wir
- 19:21investieren über 300 Millionen allein in
- 19:24die in die digitale Infrastruktur jedes
- 19:25Jahr. Ähm, wir müssen Frequenzen kaufen
- 19:28und und und also wahnsinnig Kapital in
- 19:29sie vielleicht behandeln wir das
- 19:30nachher. Vorher Markt in Summe. Ich bin
- 19:34zurückgekommen ähm nach ähm jetzt
- 19:38einigen Jahren Pause zur ähm
- 19:40Telekommunikation. Das ist wichtig für
- 19:42uns auch Telekommunikation, nicht
- 19:43Mobilfunk nur ähm weil es ein wahnsinnig
- 19:46faszinierendes Thema ist. Ja. Ähm ich
- 19:48glaube, da braucht auch wieder auch ein
- 19:49B Image Korrektur, weil jeder nimmt es
- 19:51ähm einfach wirklich als Commodity, als
- 19:54gegeben. Ja. Und wenn es dann aber mal 3
- 19:56Minuten irgendwo nicht funktioniert,
- 19:57dann ist ähm ist komplett Katastrophe.
- 20:00Das heißt ähm es wird unterschätzt, wie
- 20:02wie technisch schön ja und anspruchsvoll
- 20:06äh diese Technologie in Summe ist. Ja,
- 20:08also in Summe glaube ich, wir müssen da
- 20:10wieder biss aufwerten, weil wir haben
- 20:11heute Flat Rates für alles. Ja, wenn ich
- 20:13jetzt sag, ich zahl 40 € und kann Strom
- 20:15ohne Ende verwenden, ja, oder wenn ich
- 20:17sag, was kriege ich heute für 40 € ähm
- 20:19in einem in einem Restaurant am Abend
- 20:21oder oder das heißt, es ist ein bisschen
- 20:23entkoppelt leider die Leistung, die die
- 20:25Industrie bringt, ähm und die Wertigkeit
- 20:28ähm die der Markt sieht. Das ist
- 20:30unterschiedlichen Dingen geschuldet. Äh
- 20:32natürlich den Wettbewerb auch stark
- 20:34schon auch der Regulierung. Ich glaube,
- 20:36dass viele äh vieles von der von der
- 20:38Regulierung hier primär darauf abzielt,
- 20:40ähm günstig zu sein. Ja, das ist, glaube
- 20:42ich, das äh der Orden, den sich dann
- 20:45diverse Behörden anknüpfen zu sagen,
- 20:47schaut's, wir haben es geschafft, wir
- 20:49sind billig. Ja, und das ist natürlich
- 20:52sehr kurzfristig äh beobachtet,
- 20:53insbesondere wenn man schaut ähm äh was
- 20:56ist die Anforderung an die digitale
- 20:58Infrastruktur? Und jetzt gehen wir
- 20:59bisschen dann auch in das Thema ähm
- 21:01meiner Meinung nach Standort. Ja, und
- 21:03das ist schon ein ganz wichtiges Thema
- 21:05für mich aus unterschiedlichen Gründen.
- 21:07Ich glaube schon, wir dürfen nicht
- 21:10unterschätzen, wie wichtig die digitale
- 21:12Infrastruktur ist für uns als Standort,
- 21:14als Arbeitgeber, ähm aber auch für den
- 21:17Wohlstand in weiterer Sicht. Und da ähm
- 21:19glaube ich denken wir teilweise zu kurz
- 21:21und insbesondere auch, sie haben es
- 21:22angesprochen, wenn ich jetzt selbst bei
- 21:23der deutschen Telekom, europäisches
- 21:25Unternehmen mit dem Footprint hier groß
- 21:27über Europa, wenn wir anschau
- 21:30ähm das Bewusstsein, wie wichtig
- 21:32digitale Infrastruktur ist, ist in
- 21:34anderen Ländern wesentlich weiter als
- 21:35bei uns. Und dadurch müssen wir
- 21:38natürlich aufpassen. Ähm alle
- 21:40Infrastrukturanbieter sind auch abhängig
- 21:42von Investitionen von ihren
- 21:44Shareholdern. Wo gehen denn die nächsten
- 21:4710 100 Millionen wirklich hin? Und die
- 21:49schauen sich das sehr wohl an. Wie
- 21:51komplex ist dort z.B. Glasfaserausbau?
- 21:54Ähm wie komplex ist dort ähäh
- 21:56Genehmigungsäh
- 21:58Struktur, ja? Wie ähm fragmentiert sind
- 22:01dort Entscheidungswege und so weiter.
- 22:03Und wenn wir uns das sehr schwierig
- 22:05gestalten, werden die Leute halt sagen,
- 22:06okay, dann gehe halt lieber dorthin, wo
- 22:09mein Return und Investment besser ist.
- 22:11Das ist eine wirtschaftliche Realität,
- 22:13mit der viele zu kämpfen haben und die,
- 22:15glaube ich, nur nicht so bewusst ist.
- 22:17Insofern, ich glaube, der Markt und das
- 22:21jetzt wieder ins Positive zu drehen, ist
- 22:23hochkompetitiv,
- 22:24auf extrem hohem Niveau, aber wir müssen
- 22:27schauen, dass wir zukunftsfähig bleiben
- 22:29und um zukunftsfähig zu bleiben, müssen
- 22:30wir Rahmenbedingungen schaffen, die es
- 22:32schmackhaft machen auch für die
- 22:33internationalen Investoren hier zu
- 22:35investieren in Österreich. Ja, ich
- 22:36glaube, wir haben alle Voraussetzungen
- 22:38dafür, das richtig zu machen. Wir müssen
- 22:40nur konsequenter ähm die richtigen
- 22:43Entscheidungen treffen. Und vielleicht
- 22:45ähm um das noch weiterzud drehen, wir
- 22:46sehen uns ja heute viel mehr als ein
- 22:48Mobilfunkanbieter. Wir sehen uns heute
- 22:50als vertrauenswürdiger Partner und das
- 22:52ist ganz ein wichtiges Thema Vertrauen,
- 22:54das muss man sie verdienen, das kommt
- 22:56auch zu hohen Kosten. Wir sind wirklich
- 22:58europäischer Player in dem Spiel und wir
- 23:00sind ein Partner für diese
- 23:01Digitalisierung, für diese extrem
- 23:03schnelle Innovation, die uns alle ja zum
- 23:06Teil überfordert. Ja, weil es wenn man
- 23:08heute bin Wahnsinn interessiert
- 23:10natürlich was technisch passiert ähm
- 23:12weltweit. Es ist eine ein Pace, eine
- 23:15Geschwindigkeit, die brutal ist. Und wir
- 23:16sehen uns dort als Partner, dass wir
- 23:18sagen, okay, ähm für das Haushalt, für
- 23:20die Familie, aber auch für die Firma,
- 23:22die Digitalisierung schreitet voran. Wie
- 23:24kannst du dort mitspielen und was können
- 23:26wir für dich dort tun? Das heißt, wir
- 23:27sehen uns sehen nicht nur als
- 23:28Mobilfunanbieter, nicht nur als
- 23:30Festnetzanbieter, sondern und
- 23:32TVanbieter, sondern für uns sind jetzt
- 23:33die Themen wichtig, Cyberscurity und
- 23:36darüber hinaus Cloud Lösungen und wenn
- 23:38man jetzt in den Businessbereich geht,
- 23:40natürlich bis hin zu KI Lösung. Das
- 23:41heißt, für uns die die Beauty, die
- 23:44Schönheit auch an unserem Geschäft sehe
- 23:45ich, dass wir dort eine viel breitere
- 23:47Rolle spielen müssen als
- 23:49vertrauenswürdiger Partner in diesem
- 23:51extrem schnellen Umfeld der Innovation.
- 23:53Und die Schönheit an diesem Podcast ist,
- 23:55dass wir für all diese Punkte Zeit haben
- 23:56werden. Und drum lassen Sie uns doch
- 23:58beim Privatkundenbereich oder auch bei
- 24:01dem, dass Sie auch als Consumermarke
- 24:04nicht nur in diesem Land, sondern in
- 24:05weiten Teilen Europas und auch in den
- 24:07USA eben äh darstellen und bleiben wir
- 24:10noch mal beim Mobilfunkmarkt als
- 24:12Ausgang. Ähm hoher Wettbewerb, niedrige
- 24:16Preise, dafür war Österreich immer
- 24:17bekannt.
- 24:18Mhm.
- 24:19Das ist so. Ja. Und wir sind für
- 24:21Wettbewerb. Das ist auch absolut in
- 24:23Ordnung. Ich glaube nur, ähm man muss
- 24:26sukzessiv ein bisschen differenzieren
- 24:28ähm ähm was ist die Leistung dahinter?
- 24:31Ja, und wir haben z.B. ein Markt, der
- 24:33sehr stark auch von MWNOs, also
- 24:35virtuellen Anbietern ähm hier bedient
- 24:38wird in Österreich und das ist auch gut
- 24:39so. Ja, wir sollten unterschiedliche
- 24:41Angebote haben. Ich glaube, was unsere
- 24:43Aufgabe jetzt insbesondere auch als
- 24:45Agenta Telekom ist wirklich wieder
- 24:46herauszusteigen, was heißt eigentlich
- 24:48bei einem Komplettanbieter zu sein, ja,
- 24:50dass eben sagt, da ist nicht nur
- 24:52SIM-Karte und die kaufen mal auf, will
- 24:53haben äh ein Telefon, sondern das ist ja
- 24:56integrierte Leistung, wo ich sag, okay,
- 24:58ich möchte auch jemanden in einem Shop
- 25:00vielleicht besuchen können, wenn ihr
- 25:01wirklich komplexe Frage hab oder möchte
- 25:03verlässlich jemanden anrufen können. Ich
- 25:05möchte auch darauf sicherstellen, dass
- 25:07diese Firma immer
- 25:09den den letzten Stand der Technologie
- 25:11hat. Ich möchte drauf vertrauen, dass
- 25:13wie bei einer deutschen Telekom z.B.
- 25:14allein 4000 Leute im Cyberc Security
- 25:17dafür arbeiten, dass die Netze sicher
- 25:19sind, dass aber auch die Kunden Produkte
- 25:21bekommen, um ihr digitales Lebes Leben
- 25:24sicherzustalten. Also ja, da ist ein
- 25:26sehr hoher Wettbewerb. Unsere Aufgabe
- 25:28ist es zu zeigen, dass das für den der
- 25:30sagt Preis ist mir das wichtigste
- 25:32Angebot gibt. Für uns ist aber auch
- 25:33wichtig aufzuzeigen, was heißt, wenn ich
- 25:34sag, ich brauche ein digitalen Partner,
- 25:36zu viel in meinem Leben oder mein
- 25:38Business hängt eigentlich davon ab, dass
- 25:39das perfekt funktioniert, dass da nichts
- 25:41passiert und dass ich auch ein bisschen
- 25:43mehr Portfolio angeboten habe. Und das
- 25:45ist unsere Aufgabe, das aufzuzeigen. Das
- 25:47heiß, dass man nicht nur den Preis,
- 25:48sondern dass man die Qualität und die
- 25:49Leistung auch in das Spiel bringt. In
- 25:52diesem Mobilfunkbereich, um den dann
- 25:54auch zu verlassen, aber in diesem
- 25:56Mobilfunkbereich habe ich noch zwei
- 25:57Fragen. Nämlich die eine Konsolidierung,
- 26:00also wird's weniger Mobilfunkanbieter in
- 26:03absehbarer Zeit in Österreich geben und
- 26:05das zweite auf die europäische Ebene,
- 26:07mit der sie sich gegebenenfalls leichter
- 26:09tun, ähm wieso hat jedes Land seinen
- 26:12eigenen Mobilfunkanbieter? Und am
- 26:14Schluss stehen ja ohne dies in vielen
- 26:16Ländern ähnliche Konzerne dahinter.
- 26:18Mhm. Also gibt's bei uns eine
- 26:20Konsolidierungs glaube ich nicht. Ähm
- 26:22das kann ich kurz beantworten. Ähm
- 26:24international ähm
- 26:27ich glaube es braucht insbesondere
- 26:29Konsolidierung von Kompetenz. Ja und ähm
- 26:32also wir, ich sehe das jetzt auch
- 26:33wirklich sehr positiv, insbesondere kann
- 26:35für uns sprechen in der deutschen
- 26:37Telekom. Wir tauschen uns extrem
- 26:39intensiv aus im Punkto KI, im Punkto
- 26:43Cyburity. Wir haben Kompetenzzentren in
- 26:45unterschiedlichen Ländern ähm wovon wir
- 26:48stark profitieren. Das heißt, ich
- 26:49glaube, was falsch wäre, ist, dass jeder
- 26:52jetzt auf Gemeinde se eigenes Ding baut.
- 26:55Ja, ich bin auch glaube auch nicht, dass
- 26:56es sinnvoll ist, dass jede Gemeinde als
- 26:58eigenes KI Zentrum errichtet. Ja, das
- 27:01heißt, ich glaube, die Kraft der
- 27:03Skalierung ist auch wirtschaftliche
- 27:06Realität, die wir nicht ignorieren
- 27:07dürfen, insbesondere in Europa. Warum
- 27:10gibt's trotzdem regionale Einheiten und
- 27:12Mobilf? Das hängt schon einerseits mit
- 27:15regionalen nationalen Gegebenheiten und
- 27:18natürlich auch einer nationalen
- 27:19Gesetzgebung zusammen. Die Regulierung
- 27:21ist national in großen Teilen und
- 27:23insofern gibt's einfach auch
- 27:25Landesspezifiker.
- 27:27Jetzt haben wir über die
- 27:28Wachstumspotenziale auch gesprochen.
- 27:30Vielleicht ähm ja in der Öffentlichkeit
- 27:33zählt Glasfaser dazu. will auch die
- 27:36Politik immer und am Schluss kommen dann
- 27:37Fördersysteme heraus, wo die wo ich auch
- 27:40noch nie einen zufriedenen Mobilfunker
- 27:42oder oder Investor gesehen hätte, dass
- 27:44das jetzt der richtige Weg ist. Warum
- 27:46ist die Glasfaser der Glasfaserausbau,
- 27:49der Glasfaseranschluss, auch die
- 27:51Glasfasertechnologie in Österreich für
- 27:52den Moment? Na ja, oft habe ich den
- 27:54Eindruck, ist einfach vermurgst.
- 27:55Mhm.
- 27:57Ähm,
- 27:58wir sehen die Bandbreitenanforderung,
- 28:01ja, die steigt sukzessive und wir werden
- 28:03immer mehr Bandbreite auch brauchen und
- 28:05geringere Latenz. Ja, auch wenn man es
- 28:07teilweise nicht sehen, ich kann mir
- 28:08erinnern vor 10 Jahren hab man gesagt,
- 28:10ja und 100 Megbit und 100 300 braucht
- 28:13man nicht und so weiter. Ja, das
- 28:15verändert sich sukzessive. Das heißt,
- 28:17ähm wir ähm können heute mit dem
- 28:20Mobilfunk sehr gut große Teile der
- 28:22Anwendungen bedienen, aber um
- 28:24zukunftsfähig zu bleiben, brauchen wir
- 28:26Glasfaser. Um Glasfaser ist auch immer
- 28:28die Frage, wie weit geht das Glasfaser?
- 28:30Geht es dann bis in die Steckdose? Geht
- 28:32es bis kurz vors Haus? Ja, in Summe
- 28:35Glasfaser basierte Technologie, wie es
- 28:37z.B. HFC oder eben reines Glasfaser
- 28:41FDTDH ähm ist das ist die Zukunft und
- 28:44wir werden diese ähm Bandbreite, diese
- 28:47Latenzen brauchen ähm zuerst in ähm
- 28:50industriellen Anwendungen, aber
- 28:53sukzessive auch in den Haushalten, wenn
- 28:54man nur dran denkt, wie auch Robotics
- 28:56und so weiter sukzessive natürlich auch
- 28:58in die Haushalte kommen wir wie KI in
- 29:01die Haushaltsgeräte integriert, also KI
- 29:03on the edge und so weiter. Das heißt, an
- 29:06dem Thema führt KWG vorbei. Wir müssen
- 29:08daszessive besser aufklären und
- 29:10erklären. Wir haben uns hier zu viel
- 29:14Zeit gelassen, insbesondere in
- 29:16Österreich und sind hier hinten nach.
- 29:19Und warum wir hinten nach sind, hat
- 29:21viele Gründe. Ich glaube schon, dass es
- 29:24die die Feinstrukturierung der
- 29:26Föderalismus leider hier eine große
- 29:28Rolle spielt. Ich glaube, dass wir hier
- 29:30immer sehr stark auf der Defense sind,
- 29:32also auf der Verteidigung. Dazu können
- 29:34wir gerne nachher noch mal kommen. Das
- 29:35betrifft Technologie und Innovation
- 29:38insgesamt. Ähm und haben hier einige
- 29:40Versäumnisse aufgerägt. Wenn ich heute
- 29:41vergleiche uns mit Schweden z.B. in
- 29:43Schweden haben wir heute 88%
- 29:46ähm Haushaltsäm
- 29:48Glasfaserpenetration bei den Haushalten.
- 29:50Ja, wir sind hier das muss man so sagen,
- 29:52im europäischen Vergleich Schlusslicht.
- 29:55Ja, und wir müssen hier massiv aufholen
- 29:57und ich glaube, das wird nun nicht
- 29:59erkannt. Wir haben haben sagen heute ja,
- 30:01okay, na, das reicht mir e mein Router
- 30:03und so weiter. Das geht jetzt noch eine
- 30:04Zeit lang gut, aber irgendwann geht sie
- 30:06das nicht mehr aus. Und das Problem ist,
- 30:08ich kann Glasfaser da nicht einfach so
- 30:09anschalten oder so so und verlegen. Wir
- 30:11müssen das verlegen, müssen es bauen,
- 30:13müssen anschließen. Wir brauchen heute
- 30:15für die Genehmigung immer länger als für
- 30:18den Bau oder den Anschluss des
- 30:20Glasfaserding und jetzt vielleicht da
- 30:22können wir gerne ein biss drüber reden,
- 30:23möch nur den Punkt Förderungen
- 30:25aufgreifen. Äh vieles von den
- 30:28Förderregimen, die wir haben, ist gut
- 30:30gemeint, aber in der Exekution komplex
- 30:34und ähm hat dann meistens einen
- 30:35gegenteiligen Effekt, weil was
- 30:37Förderungen schon auch sind, sind sie
- 30:39sind wettbewerbsverzerrend.
- 30:42Ja. Und eines der Dinge äh und ich
- 30:44glaube es gibt mehrere, auch wenn das
- 30:45immer sehr sehr kontroversell gesehen
- 30:47wird, was in Amerika lernen ähm können
- 30:50und sollen, ist, dass der Markt Dinge
- 30:53regelt und je mehr Eingriffe es dort
- 30:54gibt, desto verzerrender wird es. zu
- 30:57ihrem Beispiel ähm die Breitbandmiarde,
- 31:00die finanziert worden ist großteils aus
- 31:03den Frequenzaktionen, also unser unsere
- 31:06Investitionen in vom Staat vergebene ähm
- 31:08Frequenzen. Diese Breitbandmilliarde ist
- 31:11eben bei uns nicht angekommen, also bei
- 31:13uns überhaupt nicht. Z.B.
- 31:14aus den Bundesländern höre ich sehr
- 31:15positive Result.
- 31:16Absolut. Dort geht's auch hin. Ja, das
- 31:18geht [räuspern] in die Bundesländer. Das
- 31:20sind wird dann übersetzt in mehr oder
- 31:21weniger regionale
- 31:23Konjunkturförderprogramme.
- 31:24Ja, gut. Das heißt konkret also das
- 31:25Landesenergieversorger
- 31:27sich auch im Glasfaserbereich, im
- 31:28Infrastrukturbereich betätigen.
- 31:30Genau. Und das ist auch okay. Ja, da
- 31:32jeder aber nicht jetzt dann über
- 31:34geförderte Mittel, weil dann habe
- 31:35Wettbewerbsverzehrung dort. Ja, dann
- 31:37kommt es eben zu Quersubventionierung
- 31:39oder ähnlichen und ich hab dort
- 31:41eigentlich ähm ein bisschen eine absurde
- 31:44Ausbausituation. Ja, und auf einmal wird
- 31:47ein komplett rurale ähm äh Jagdhütte am
- 31:51Berg versorgt und wir haben nicht die
- 31:54Kapazität, die wirtschaftliche Kapazität
- 31:56ähm kleine Gemeinden ähm oder
- 31:58Ballungszentren einm zuversorgen, weil
- 32:00das höchste Ziel sollte sein, dass wir
- 32:02möglichst schnell möglichst viele
- 32:04Haushalte und Unternehmen mit Glaswasser
- 32:06versorgen und keine Verzerrung in ähm
- 32:09teilweise auch absurde Fördergebiete.
- 32:12Das heißt, hier ist eigentlich der
- 32:14Aufruf, wenn Förderung dann ein bisschen
- 32:16besser oder am liebsten nicht,
- 32:18ehrlicherweise, ja, sondern würde
- 32:19wirklich sagen, das privatwirtschaftlich
- 32:22und marktgerecht diesen Ausbau schnell
- 32:25voranzutreiben und dann lieber
- 32:26fokussieren auf Genehmigungsprozesse ähm
- 32:29zu standardisieren, zu automatisieren,
- 32:32zu beschleunigen ähm und hier
- 32:34Rahmenbedingungen zu schaffen, dies
- 32:35erlauben ähm schnell auszubauen
- 32:37und zu Wachstumspotenzialen und zu
- 32:40Wachstumsbereichen,
- 32:41Das äh na ja ist ein Bereich, der
- 32:44natürlich im Business Kundenbereich sich
- 32:47abspielt immer mehr als Lösungsanbieter
- 32:51äh sich um die Themen Cyburity. Sie
- 32:54haben vorher digitale Souveränität
- 32:56angesprochen, hört man ja aller Orten.
- 32:58Was konkret ist darunter zu verstehen?
- 33:01Mhm. Ähm,
- 33:02weil eben mit der
- 33:03Rechtenzentrungskapazität in Österreich
- 33:05so souverän bisschen schwierig werden,
- 33:07nehme ich mir an. Ja, also ich glaube
- 33:10ähm meine Interpretation der digitalen
- 33:12Souveränit ist die ist, dass wir sagen
- 33:13wieder, wir müssen ähm drauf schauen,
- 33:16dass wir verstehen müssen, welche
- 33:18Kompetenzen oder welche Kernkompetenzen
- 33:20wollen wir selbst besser kontrollieren
- 33:23oder auch wieder aufbauen. Ja, Zuge der
- 33:25Globalisierung ist es zu massiven
- 33:27Verschiftungen gekommen, wenn man sich
- 33:30so einen Software Stack oder auch jede
- 33:32gesamte Wertschöpfung anschauen ähm und
- 33:35ist es immer mehr zu globalen ähm
- 33:38Zentren gekommen. Ja, und dadurch ist
- 33:40sehr viel abgegeben worden. Ich glaube,
- 33:41die digitale Souveränität sagt, pass
- 33:43auf, wir müssen wieder einen Schritt
- 33:44rausmachen und sagen, welche Themen der
- 33:46Wertschöffung wollen wir besser
- 33:48kontrollieren oder wo wollen wir wieder
- 33:49auch Kompetenz haben, um uns von
- 33:51gewissen Lieferkettenabhängigkeiten
- 33:53oder auch globalen machtpolitischen
- 33:55Verschiebungen ein bisschen unabhängiger
- 33:57zu machen? Und das ist natürlich auch im
- 33:59Softwarebereich jetzt insofern extrem
- 34:01wichtig, weil wir dort ein riesen
- 34:03Aufholbedarf haben, weil wir dort, wenn
- 34:05man ganz ehrlich ist, wenig stattfinden
- 34:08und wenig stattfinden jetzt nicht als
- 34:10Wien, als Österreich, sondern als
- 34:12Europa. Ja, und ich glaube, der
- 34:14wichtigste Punkt ist, ich glaube, wir
- 34:16müssen das europäisch sehen. Ja, wir
- 34:19haben vorher kurz drüber gesprochen,
- 34:20dass heute eine Produktion im weitesten
- 34:23Sinne skalieren muss. Das heißt, die
- 34:25muss ein möglichst großen Markt
- 34:27bearbeiten können und da haben Indien,
- 34:29China und USA einfach Vorteile gegenüber
- 34:32äh Österreich. So. Und insofern müssen
- 34:34wir einfach das europäisch denken,
- 34:36müssen sagen, okay, wir müssen diesen
- 34:37Binnenraum jetzt möglichst gut
- 34:38vereinbinen und müssen als Europäer
- 34:41schauen, welche Kompetenzen müssen wir
- 34:43wieder aufbauen. So und deswegen
- 34:44digitale Souveränität heißt ja, wir
- 34:47müssen eben dort z.B. viel
- 34:48Rechenzentren, aber auch KI Kompetenz
- 34:51und zwar idealerweise entlang des
- 34:55gesamten Aufbaus der KI Wertschöpfung,
- 34:58also von äh den von den Chips oder
- 35:01Chipdesign, Chips, Infrastruktur, ähm äh
- 35:06Middleware Applikationen ähm hier
- 35:08einfach auch wieder Kompetenz aufbauen
- 35:10und es wird nur gehen, wenn wir uns alle
- 35:12zusammen tun hier und nicht zu
- 35:14kleinteilig wieder agieren. Und ein
- 35:16Teil, wo wir hier auch einzahlen und
- 35:18deswegen sehen wir uns das deutsche
- 35:19Telekom, der wirklich heißt der
- 35:20europäische Player der eben wirklich
- 35:23auch von der Sharholder Struktur hier
- 35:25europäisch ist und deswegen haben wir
- 35:27gute Kontrolle und gute Souveränität und
- 35:29deswegen sind so Investitionen wie in
- 35:31unsere Telekom Cloud oder wie jetzt auch
- 35:33in diese KI Factory in München glaube
- 35:35ich ein ganz wichtiges Zeichen auch der
- 35:38Stärke
- 35:40hier Signale zu setzen, dass wir können,
- 35:43wenn wir zusammenhalten und wenn wir
- 35:44gemeinsam hier investieren.
- 35:46In Amerika wird die Investitionssumme
- 35:48von für KI Rechenzentren ja auch immer
- 35:51daran bemessen, wie viel der Atomreaktor
- 35:53kostet, der auf dem Feld daneben steht.
- 35:55Ähm, welche Chancen hätte Österreich
- 35:58überhaupt für ja auch Konzerne wie die
- 36:01Deutsche Telekom als Standort für
- 36:03Rechenzentren interessant zu werden oder
- 36:05ist es ein Game, in dem wir trotz
- 36:07Wasserkraft nicht mitspielen sollten und
- 36:09froh sind, wenn der Energieverbrauch
- 36:10woanders ist? Nein, also ich glaube ähm
- 36:13auch bei Rechenszendern gibt's ja viele
- 36:15Elemente. Es ist das Thema Energie, es
- 36:18ist das Thema ähm politische Stabilität
- 36:21und und ich glaube, wir haben da schon
- 36:22was zu bieten.
- 36:22Aber politische Stabilität Check oder
- 36:25nicht Check in Österreich
- 36:27im globalen Kontext check. Ja.
- 36:29Ja, also muss man schon sagen. Ja, da
- 36:32ist sicher eine trotz allem der stärken.
- 36:34Auchreaktor nicht möglich hier. Also
- 36:36bräuchert man Wasserkraft, aber auch
- 36:38Check.
- 36:38Ja. Ja. Also, ich bin für den
- 36:41Energiebereich bin ich kein Experte, ja,
- 36:43deswegen du immer das schwer. Ich
- 36:44glaube, ähm in Summe müssen wir schon
- 36:47sicherstellen, dass es Effizienz gibt
- 36:49und ähm Energieeffizienz in diesem in
- 36:52dem gesamten Software Stack auch. Ja.
- 36:54Ähm, meines sehr ähm wenig ausgebildeten
- 36:58Wissens nach gibt es heute wahnsinnig
- 37:00viel Entwicklungen auch im Atombereich,
- 37:02wenn man Fischen anschaut etc. Ich
- 37:04glaube, es gibt hier schon wesentlich
- 37:06kontrollierbarere Einheiten, die sehr,
- 37:08sehr, sehr effizient ähm hier auch
- 37:10Energie erzeugen können. Ja,
- 37:11ich vermute nur, dass wir in Österreich
- 37:13dafür dann, aber das ist jetzt
- 37:14tatsächlich wirklich außerhalb des COPS
- 37:16quasi eine Volksabstimmung dann noch
- 37:18einmal bräuchten. Ähm, aber ich wollte
- 37:20ja darauf hinaus, welche
- 37:21wirtschaftlichen Rahmenbedingungen
- 37:22braucherz, damit ein Google Projekt ist
- 37:25bekannt, das in Oberösterreich äh
- 37:27geplant ist. Ähm, ist Österreich
- 37:29interessant in Sachen Rechenzentren oder
- 37:31braucht's da noch Verschiebungen?
- 37:33Also ich denke Österreich ist
- 37:35interessant im Punkto Rechenzentren. Ja,
- 37:36ich glaube es braucht eben hier ähm
- 37:40grundsätzlich auch ein bisschen ein
- 37:41offensiveres Verständnis, wofür macht
- 37:44man das überhaupt? Ja, das ist KPR
- 37:47Stand, ja, sondern es ist irgendwo auch
- 37:49um Legimation zu haben, hier im Punkto
- 37:52Innovation
- 37:54Software mitspielen zu können. Ja, und
- 37:56da braucht ein komplettes Ökosystem. Es
- 37:58ist nicht genug. Das ist Mitte irgendwo
- 38:01ein Grund und baut dort irgendwo
- 38:03Rechenkapazität auf, sondern wir müssen
- 38:05Ökosysteme drumherum bauen. Wir müssen
- 38:07das fangt von der ähm von den Academics
- 38:10an bis hin zu einem Startup Umfeld bis
- 38:12hin zu hier entsprechend Reduzierung von
- 38:14Regulierung, um das ja zu ermöglichen.
- 38:17Also braucht braucht einfach starke
- 38:18mutige Signale, aber wir haben absoluter
- 38:21Chance. Ja, nur ich glaube momentan sind
- 38:24wir in Österreich, aber leider auch in
- 38:25Europa zu sehr in dieser Defensive. Ja,
- 38:29und was meine ich damit, wenn man heute
- 38:31Fußball Team anschaut, dann besteht es
- 38:33an Verteidigung am Angriff. Ich glaube,
- 38:35Europa ist sehr stark und ist auch
- 38:37wichtig in dieser Defensive. Ja, nur wir
- 38:40brauchen auch ein Offense Game. Ja, wir
- 38:42müssen auch sagen, was ist vorne raus,
- 38:44weil nur über die Verteidigung werden
- 38:45wir keine Tore schießen. Und ich glaube,
- 38:47da ist die Signale in die Richtung sind
- 38:50zu wenig. Da sind wir zu wenig mutig und
- 38:52haben auch zu wenig Forlooking
- 38:53Strategie.
- 38:55Wir wollen alle äh erwähnen, auch die
- 38:57Leute, die nicht mit ihnen
- 38:58zusammenarbeiten. Ich habe kürzlich
- 38:59Alexandro Platte gehört äh den Sie Group
- 39:03CEO Gruppen CEO von ihrem Mitbewerber
- 39:06A1. Ähm, kürzlich haben die im
- 39:08vergangenen Jahr das Börsenjubiläum
- 39:09gefeiert und da sagt er mit etwas Stolz
- 39:12in bestimmten Bereichen, dass keine
- 39:13amerikanischen Bauteile mehr da drin
- 39:16waren. Und ich habe mir diesen Satz äh
- 39:18insofern gemerkt, weil, na ja, das
- 39:20werden wir auch später noch in ihrem
- 39:22Karriereeweg sehen, Amerika, das ist ja
- 39:23das, was alle angebetet haben, auch das
- 39:25iPhone, auch Google, alles kommt aus
- 39:27Silicon Valley und hat die Disruption
- 39:29und Veränderung gebracht. heute
- 39:31natürlich auch in einem Connex, wo man
- 39:33nicht genau weiß, was die Techpros im
- 39:34Schilde führen. Aber plötzlich stellen
- 39:36wir fest, Europa wird eigenständiger,
- 39:38digitale Souveränität wird auch in einem
- 39:40Land wie Österreich, das sehr auf
- 39:42Partnerschaft Globalisierung auch
- 39:43gesetzt hat, äh ein großes Thema und
- 39:48Unternehmen, große Unternehmen sind
- 39:49stolz keine amerikanischen Bauteile mehr
- 39:52in ihren Systemen zu haben. Wie
- 39:54realistisch ist es, dass das digitale
- 39:56funktioniert ohne die USA?
- 39:59Ähm, also kurzfristig schwierig. Punkt.
- 40:03Ähm, ich glaube, wir kommen wieder
- 40:04zurück zu dem Thema, dass wir sagen, wir
- 40:06müssen Kernkompetenzen und wir brauchen
- 40:08eine globale Wettbewerbsfähigkeit. Ja,
- 40:11und ich glaube, das betrifft hier, wenn
- 40:13ihr jetzt gesamte auch Infrastruktur
- 40:15Ausstatter etc. anschaue, dann müssen
- 40:17wir uns schon wirklich auch orientieren
- 40:20nach Asien nach Amerika. diese dieses
- 40:24progressive, ja, dieses ähm was ist
- 40:26überhaupt möglich, dieses dieses brutale
- 40:30ähm in großen großen Möglichkeiten
- 40:33denken ist wahnsinnig wichtig für uns.
- 40:34Wir müssen da einiges einiges ändern,
- 40:36weil es hilft mir nichts, wenn ich sag
- 40:38ähm ich ersetze jetzt einen Teil, der
- 40:39aus dem Ausland kommt, der 300 mal
- 40:42besser oder schneller ist durch einen,
- 40:43der zwar hier ist, aber äh äh 300 mal
- 40:46langsamer ist. Da werden man nicht
- 40:48wahnsinnig lang überleben, da werden wir
- 40:49kurzfristig sagen, super stolz, wir
- 40:52haben keine anderen Teile, aber da
- 40:53werden wir ähm wahrscheinlich aktuell
- 40:55noch nicht weit kommen. Das heißt, wir
- 40:56müssen jetzt schnell das ergreifen, dass
- 40:58wir diese Kompetenzen, aber auch die
- 41:01Leistungswillig und Leistungsfähigkeit
- 41:04aufbauen. Es hat auch viel mit Kultur zu
- 41:06tun und viel mit Rahmenbedingungen und
- 41:07ich glaube, da müssen wir uns massiv
- 41:09strecken noch ähm damit wir dort
- 41:12wettbewerbsfähig werden. Wenn jetzt
- 41:14Leute diesen Podcast hören, äh morgen
- 41:17oder nach der Autofahrt oder nach dem
- 41:19Joggen wieder zurück in die Firma gehen,
- 41:21ähm was sind so Punkte in Sachen dieses
- 41:23großen Wortes digitaler Souveränität,
- 41:24die man im eigenen Unternehmen heute
- 41:26eigentlich checken sollte?
- 41:28Ja, also ich glaube, man muss ein mal
- 41:30verstehen, ähm insbesondere, wenn es um
- 41:32Daten geht, ja, ähm in welchen Systemen,
- 41:36in welcher Infrastruktur sind welche
- 41:37Daten ähm gespeichert oder werden
- 41:41prozessiert? Ja, ich glaube, das ist
- 41:42einm wichtiger Punkt, um das
- 41:44insbesondere das Thema äh
- 41:45Datensicherheit, Datenkontrolle ähm im
- 41:47Griff zu haben. Ansonsten ähm glaube ich
- 41:50ist es auch spannend, dass ich sagt, wo
- 41:52sind meine Abhängigkeiten in Summe, von
- 41:55welchen äh Ventoren, von welchen Ländern
- 41:57etc. Also ich glaube, ich muss mal also
- 41:59auch ein bisschen Risk Assessment
- 42:01machen, aber auch zu sagen ähm welche
- 42:04ähm Elemente treiben eigentlich meine
- 42:06Wertschöpfung auch wo, um sie da einfach
- 42:08mal klares Bild zu machen. Ich glaube,
- 42:10muss sie einfach da auch mal den Spiegel
- 42:11vorhalten. So und dann sukzessive,
- 42:13glaube ich, muss man ähm Balance
- 42:16aufbauen und es ist nichts, was von
- 42:17heute auf morgen geht, sondern ich
- 42:19glaube, das ist ein sehr strategischer
- 42:20Prozess ähm, den man einleuten muss und
- 42:22wo man sukzessive hinarbeiten muss. Aber
- 42:25noch mal, da sind alle aufgefordert, ähm
- 42:28hier entsprechend auch Kompetenzen zu
- 42:30schaffen und Wettbewerbsfähigkeit zu
- 42:32schaffen, damit wir in der gesamten
- 42:34Wertschöpfung dann auch mit unseren
- 42:36Produkten, Dienstleistungen auch am
- 42:37globalen Markt kompetitiv bleiben.
- 42:40Wir kommen zum letzten Teil. Wir wollen
- 42:42Sie und ihren Werdegang gleich noch
- 42:45besser kennenlernen, aber vorher gibt's
- 42:4712 äh Fragen, schnellfeuerfragen
- 42:49sozusagen mit der Bitte um eine jeweils
- 42:51kurze Antwort Wort oder bisschen mehr.
- 42:54Mhm wenn sie es irgendwo festhagt, gerne
- 42:56auch deutlich mehr, aber bitte um kurze
- 42:58Antwort und die erste Frage wäre vier
- 43:00Tage Woche oder 7 Tage Woche.
- 43:04[gelächter]
- 43:04Also bei mir ist es gefühlt die sieben
- 43:07Tagen Tagewoche. Ich glaube lieber
- 43:09werden wir ähm dass wir uns schauen auf
- 43:12Output orientieren, ehrlicherweise.
- 43:14Sport vor oder nach der Arbeit?
- 43:17Äh nach der Arbeit zu selten.
- 43:19Führen Sie ein Terminkalender selbst?
- 43:22Ähm, nein.
- 43:24Auf welche Eigenschaften achten Sie bei
- 43:26Bewerberinnen oder Bewerbern am meisten?
- 43:28Mm.
- 43:29Also, für mich ist wichtig ähm der
- 43:31kulturelle Fit ähm die Fähigkeit
- 43:34wirklich dieses kritische Denken zu
- 43:36haben. Ich glaube, das ist Kernskill ähm
- 43:38und äh ich glaube, dass die
- 43:40Teamfähigkeit ähm eine ganze zentrale
- 43:42Rolle spielt.
- 43:44Gibt es eine gute Art zu kündigen?
- 43:47Ähm ja.
- 43:50Was ist ihr wichtigster Softskill?
- 43:53Ähm, bin sehr interessiert an vielen und
- 43:57und allem. Ähm, und in Schofern hoffe
- 44:01ich, dass sie ähm auch gut zuhören kann
- 44:03und auch Raum für ähm Dialog gebe.
- 44:06Welches Networking Event ist das
- 44:08Wichtigste?
- 44:10Ähm, für mich eigentlich ähm ist es
- 44:14wichtigste, mich mit Freunden zu
- 44:15treffen. Ähm äh und ähm sonst sind
- 44:18Networking Events wichtig, die in einem
- 44:20angenehmeren ähm eher privaten Rahmen
- 44:23stattfinden.
- 44:24Office, Homeoffice oder Hybrid?
- 44:26Office.
- 44:28Gibt es äh eine Worklife Balance?
- 44:32Ähm ja. Ähm äh ich glaube, das muss
- 44:35jeder für sich ähm äh regeln. Ich
- 44:39glaube, es ist einfach wichtig, es auch
- 44:40zu detieren, ja, was ist jetzt work und
- 44:42was ist live? Ich glaube, das
- 44:43gefährlichste ist, dass es zu stark
- 44:45verschwimmt.
- 44:46Welche Eigenschaft hat sie an die Spitze
- 44:48gebracht?
- 44:50Ähm, hohes [räuspern] Interesse und
- 44:52insbesondere auch Interesse immer besser
- 44:54zu werden.
- 44:55Was ist für Sie ein gutes Unternehmen?
- 44:58Ähm, ein gutes Unternehmen ist eines,
- 45:00das durch starke Kultur getrieben wird,
- 45:03die Veränderung und Innovation Chance
- 45:06sieht. und ihr tipp an junge Menschen,
- 45:08die erfolgreich werden wollen.
- 45:10Ähm, ich glaube hungrig zu sein. Ähm ähm
- 45:13und insbesondere auch optimistisch die
- 45:16großen Veränderungen, mit dem man alle
- 45:18konfrontiert sind äh anzunehmen.
- 45:20Das waren 12 Fragen. Die schnelle Phase
- 45:23ist überstanden. Lehnen wir uns einmal
- 45:25mehr noch zurück und und schauen ein
- 45:27bisschen in ihre Vergangenheit. Ähm, sie
- 45:29haben in sehr unterschiedlichen Welten
- 45:31gearbeitet, äh zunächst äh ja auch äh
- 45:34nach dem Studium relativ bald im äh
- 45:36damals wirklich
- 45:37Telekommunikationsmobilfunkbereich.
- 45:39Ähm
- 45:41und dann irgendwann hat die Deutsche
- 45:43Telekom gefragt, ob sie in Silicon
- 45:45Valley wollen. Warum?
- 45:47Ähm, also das war so, dass ich gefragt
- 45:49habe. Ähm, ich war ähm hier super happy.
- 45:52Wir haben wahnsinnig viel erlebt. Ähm
- 45:54aber äh war immer wieder in Drang
- 45:56und war für den Selbstbereich äh
- 45:58verantwortlich. Also als Chief,
- 45:59ich war für den, also
- 46:02es heißt CCO Chief Customer Officer war
- 46:06für den Privatkunden und Businessbereich
- 46:08verantwortet, Vertrieb, Marketing und
- 46:09Service. Ähm
- 46:11und war tolle Zeit, aber ich habe mal
- 46:14die Gelegenheit gehabt ä ein ein
- 46:16Semester in den USA zu studieren. Ich
- 46:18habe hohe Affinität zu Amerika, da
- 46:21kriege ich RU. Am meisten Leute, wenn
- 46:23man darüber redet, sagen: "Ah, du warst
- 46:25in Amerika, na sei froh, dass du zurück
- 46:27bist." sehe bisschen anders. Ich glaube,
- 46:28man kann dort sehr viel lernen. Ich
- 46:30wollte unbedingt noch mal Zeit in
- 46:32Amerika verbringen und diese Chance hat
- 46:34mir die Telekom dann gegeben und bin so
- 46:37über die Telekom nach Amerika gekommen
- 46:39und hatte dort ähm unglaubliche Chancen
- 46:42ähm hier wirklich auch mit heute noch
- 46:44mit den führenden Unternehmen und den
- 46:47Unternehmenslenkern oder auch Gründern
- 46:49ähm Kontakt zu haben, dort zu lernen und
- 46:52auch glaube ich viel mitzunehmen.
- 46:57bleiben wir noch kurz in der Amerika
- 46:59Phase nämlich insofern, dass sie dort
- 47:01große Betriebe gesehen haben und für
- 47:03einen großen Betrieb dort waren. Ähm,
- 47:05dann aber irgendwann gesagt haben, jetzt
- 47:07möchte ich äh was anderes von der Welt
- 47:10sehen. Wie ist es zu der Entscheidung
- 47:11gekommen?
- 47:12Ähm ja, ich meine, das einig der Grass
- 47:14ist always greener on the other side.
- 47:16Ja, und man da glaubt immer, das ist ja
- 47:18viel einfacher und das ist viel
- 47:19spannender und so weiter. Ähm konkret
- 47:22natürlich im Silicon Valley Leben, da
- 47:24wird man dann schon infiziert von den
- 47:26ganzen IPOs und von den den Startups und
- 47:28das war natürlich dann schon auch mal
- 47:30ein Wunsch, das zu sehen, wie schaut es
- 47:32eigentlich von innen aus. Ja,
- 47:33wo haben Sie denn gelebt?
- 47:34Ähm, in San Francisco. Und
- 47:37muss man noch viel runterfahren in
- 47:38Richtung Palo Alto? Genau, da pendelt
- 47:40man viel und es war trotzdem wahnsinnig
- 47:42aufregend, muss ich ganz ehrlich sagen.
- 47:44Es ist dann sukzessive Komplexe geworden
- 47:46in San Francisco und dann glaube mit mit
- 47:48der Coronazeit war das dann so bisschen
- 47:50nahe zur Todesstoß auch für die für die
- 47:52Gegend dort. Ja, es ist auch sehr
- 47:54monokulturell
- 47:55komplexer die Stadt ist einfach äh also
- 47:57ich ich schließe mich dem Team, das den
- 47:59Bereich liebt, die Stadt liebt und
- 48:01zugegebenermaßen mit Trump immer
- 48:03verstörter zurückgelassen wurde und mit
- 48:04vielen anderen Bewegungen, aber San
- 48:06Francisco ist einfach schwierig, also es
- 48:08war ja schwierig überhaupt ein Auto dort
- 48:10zu parken, ohne dass die Scheibe
- 48:11eingeschlagen wird etc. Kriminalität und
- 48:12andere Punkte haben die Stadt einfach na
- 48:15ja heimgesucht.
- 48:16Ja, ich glaub das ist ja ganz böse oder
- 48:18spannende Mischung. Ja, San Francisco
- 48:20ist extrem liberale Stadt immer gewesen
- 48:22und dann kam eben diese diese Tech
- 48:25Innvasion. Muss man wirklich ist
- 48:26furchtbar teuer geworden.
- 48:27Genau. Es ist ein es ist es ist sehr
- 48:29monokulturell eigentlich im Punkt die
- 48:31Tech oder Software definiert es dort der
- 48:35der War for Talent. Also diese äh die
- 48:37die jungen Techtalente aus den zwei
- 48:39großen Universitäten, Berkley und
- 48:40Stanford werden extrem hoch bezahlt.
- 48:42Entsprechend steigt natürlich das
- 48:45gesamte Preisau brutal und für die
- 48:47gesamte System Systemerhaltung wurde das
- 48:49dann unfinanzierbar. Zum einen ähm und
- 48:52zum anderen ähm durch diese durch sehr
- 48:55liberale Einstellung der Stadt ist
- 48:56natürlich dort auch viel mehr ähm dann
- 48:58Aufnahmefähigkeit insbesondere auch für
- 49:01ähm für aus ganz Amerika letztlich Hilfe
- 49:05suchen da und Homeless geworden. Ja. Ähm
- 49:08und Texas schickt dann alle nach San
- 49:10Francisco und das war ein ganz wilde
- 49:11Mischung und und schlechte Mischung, die
- 49:14die Stadt dann letztlich auch meiner
- 49:15Meunter gezogen hat. Aber das hat nichts
- 49:17mit Trump zu tun. Aber wenn wir das mal
- 49:19vor wenn wir beim geschäftlichen
- 49:20bleiben, ähm die Techunternehmen sind
- 49:22aber sukzessive aus dem Silicon Valley
- 49:25nach San Francisco gekommen, auch weil
- 49:26die Mitarbeiter dann nicht nach dorthin
- 49:28pendeln mussten etc. Auch wo man
- 49:30arbeitet, wo man wohnt, ist immer
- 49:31unwichtiger geworden. Wie wie sehen Sie
- 49:34die Entwicklung jetzt und was hat dann
- 49:36Trump an Veränderung gebracht? Weil
- 49:37heute sie haben sich auch gerade eben
- 49:39mehr oder weniger dafür entschuldigt,
- 49:40dass sie Amerika gut finden.
- 49:42Ähm, also ich ich fühle mich so, dass
- 49:45mich entschuldigen muss. Ich bin nach
- 49:46wie vor, findes sehr sehr spannend dort.
- 49:49Ähm ähm meine Frau ist ursprünglich
- 49:51Ukrainerin, aber ist letztlich dann mit
- 49:5312 Jahren in Amerika groß geworden.
- 49:56Meine Schwiegereltern leben dort ähm und
- 49:58habe dadurch äh sehr unterschiedliches
- 50:00Bild ehrlicherweise auch ähm auf Amerika
- 50:03als es viele in meinem Umfeld haben. Ähm
- 50:06ich glaube ähm vielleicht noch mal ganz
- 50:07kurz zu San Francisco. Ja, natürlich
- 50:10muss man den jungen Leuten auch irgendwo
- 50:11eine Stadt bieten, dein Menlopark oder
- 50:14Pao Alto zu leben. Ist langweilig. Ja.
- 50:16Ähm, aber aber das ist dann irgendwo
- 50:18kollabiert und alle sind dann Richtung
- 50:20Ausstein oder Den ähm etc. ähm
- 50:23emigriert. Ähm, und alle sind dann auf
- 50:25einmal im Homeoffice gewesen. Ja, das
- 50:27ist die größte Arbeits äh
- 50:28Kulturrevolution
- 50:30innerhalb kürz je stattgefunden hat. Ja,
- 50:32nach Hause zu gehen und von dort zu
- 50:34arbeiten, das ist innerhalb von zwei
- 50:35Monaten perfekt funktioniert. Ähm und
- 50:37wie alles passiert sen. Und jetzt ähm
- 50:40ist glaube ich schon einiges an
- 50:41Gegenbewegung auch wieder, dass man
- 50:42sagt, okay, vielleicht hat man das
- 50:44überschossen. Ich glaube, es macht schon
- 50:46Sinn, dass man wieder zusammenkommt. Ja,
- 50:48und ich glaube, in diesem Zusammenkomt
- 50:49wird das wieder in lebenswerten
- 50:51Umgebungen, aber natürlich schon auch
- 50:52Ballungszentren stattfinden. Das heißt,
- 50:54es wird auch wieder dieser Weg zurück
- 50:55nach San Francisco äh kommen, sofern der
- 50:59Kevin New irgendwo auch wieder bisschen
- 51:00inner Struktur bringen kann. ähm dort
- 51:02ähm lange Rede, kurz S, ich glaube,
- 51:04alles passiert zu den Wellenbewegungen.
- 51:06Ja, und das war halt so eine
- 51:07Überaussteuerung, wo dann alle mal ähm
- 51:10ähm aus der Stadt geflüchtet sind und
- 51:12ich glaube, das wird sie aber wieder
- 51:13bisschen ausbalancieren.
- 51:162019 sind sie zu Palantier gekommen,
- 51:18einem Unternehmen, das heute hoch
- 51:20umstritten ist, äh das in Sachen
- 51:22Datenverarbeitung wahrscheinlich
- 51:24Maßstäbe gesetzt hat, aber so eng mit
- 51:27Regierungen und Militärs
- 51:28zusammenarbeitet und wenn wir
- 51:29Journalisten kommen, uns nur immer
- 51:30erzählt, wie Probonoork nach Hurrican
- 51:33Relief funktioniert, aber die
- 51:35Militärgeschichten
- 51:37höre ich weniger oft, wie was für Sie
- 51:38bei Palantier zu arbeiten?
- 51:41Also über Palentisps kann jetzt nichts
- 51:42sagen. Ähm bin natürlich jetzt in einer
- 51:44anderen Funktion. Für mich war das eine
- 51:47sehr, sehr spannende Zeit. Ja, das war
- 51:48insbesondere eines der Top äh
- 51:51Softwarefirmen dort auch die besten
- 51:53Talente ähm aus den Universitäten
- 51:56wollten und gingen dorthin. Ähm es war
- 51:58preo Phase natürlich, das war spannend
- 52:00und dann auch an ein an ein an ein
- 52:01Börsengang mitzuleben. Ich glaube das
- 52:03Underleing davon ist schon und das sehe
- 52:05ich heute in vielen Unternehmen und
- 52:07hatte auch die Gelegenheit dort mit
- 52:08vielen Unternehmen zu arbeiten. ähm nach
- 52:11wie vor, wie Daten in silos leben. Ja,
- 52:14[räuspern] das ist ein Riesenblocker für
- 52:17Produktivität und das Problem haben wir
- 52:19überall auch und eines der Themen, die
- 52:21ballern die aufgab ist sag, okay, wir
- 52:23müssen irgendwo schauen, dass die Daten
- 52:25miteinander vernetzt werden können und
- 52:27dass ich heute nicht sagen kann, ich hab
- 52:29Einkaufsdatensatz und ich habe ein
- 52:30Vertriebsdatensatz, hab
- 52:32Produktionsdatensatz und die leben alle
- 52:33völlig ähm voneinander getrennt und
- 52:36können nicht miteinander kommunizieren.
- 52:38Also, ich glaube, dieses Thema ist
- 52:40wahnsinnig relevant und daran kämpfen
- 52:43auch alle Unternehmen, die ich kenne,
- 52:45dass man sagt, wie schaffe ich es aus
- 52:47meinen Daten wirklich Information zu
- 52:48bringen? Und das ist eine der Aufgaben,
- 52:50die Balandier hatte und hat. Ähm, ich
- 52:53glaube kulturell war spannend. Man hat
- 52:55dort sehr viel jungen Ingenieuren
- 52:57wahnsinnig viel Chance gegeben. Ähm es
- 52:59war hohe Leistungsorientierung
- 53:02ä ich glaube insbesondere Dynamik und
- 53:04wie Softwaregeschäft funktioniert ähm
- 53:07ähm durfte ich dort zeit lang
- 53:09miterleben. Das habe ich habe ich sehr
- 53:10viel profitiert davon. Ja,
- 53:13mit den Möglichkeiten, die die
- 53:14Technologie bringt, wo sehen Sie die
- 53:16ethischen Grenzen?
- 53:18Ähm, also ich glaube, es braucht ähm äh
- 53:21erstens einmal Aufklärung und es braucht
- 53:24einen guten Rahmen dafür. Und ich
- 53:26glaube, die grundsätzliche Rahmen ähm äh
- 53:29Strukturierung in Europa, wenn jetzt
- 53:31auch den AI Act anschaue, wenn man auch
- 53:34NIS anschaue etc., ich glaube, das ist
- 53:36richtig und das ist gut und ich glaube
- 53:37auch die Amerikaner lernen sukzessive
- 53:40davon ähm wie wir da hier Rahmen
- 53:42schaffen. Das heißt, es braucht einen
- 53:43transparenten Rahmen, der umsetzbar ist.
- 53:46Natürlich müssen da aufpassen, das ist
- 53:47dann kippt dann schnell mal, aber ich
- 53:50denke äh, dass das ganze zentrales
- 53:52Element ist. Deswegen auch jetzt bei uns
- 53:54ähm wir haben eine
- 53:55Riesenethikkkommission
- 53:57ähm wir ähm beschäftigen uns wahnsinnig
- 53:59viel, dass wir diese Rahmenbedingung
- 54:01nicht nur einhalten, sonder eigentlich
- 54:02ein Standard darüber halten. Also ich
- 54:03glaube ähm da muss man A kann man nicht
- 54:06ohne B sagen. Ich glaube den Rahmen, mit
- 54:08dem fangt's an und innerhalb dieses
- 54:10Rahmens muss man agieren und muss man
- 54:11schauen, dass man wirklich auch ähm die
- 54:13Daten ähm entsprechend richtig ähm
- 54:17festhält und richtig verwendet.
- 54:19Was haben Sie in Ihrer Zeit in
- 54:20Kalifornien gelernt?
- 54:22Ähm, ich habe grundsätzlich ähm gelernt,
- 54:25hier optimistisch auf die Dinge zu
- 54:27schauen. Ich habe gelernt ähm, dass
- 54:30Dinge anstrebbar sind, die man heute
- 54:32noch gar nicht für möglich hält. Ähm und
- 54:35dass man hier insbesondere diesen Mut
- 54:37und auch die Risikofreude als was
- 54:39Positives sieht. Ich hab eine Sache, es
- 54:42wird eh so oft immer wieder erzählt,
- 54:44Fail fast und so weiter, aber äh da
- 54:46gab's so von einem tollen Stanf und der
- 54:49hat gesagt, der hat einen mit dem
- 54:51Startup gehabt, der das erste Startup
- 54:52gehabt und hat einen mit dem Startup
- 54:53gehabt, der schon mal einen Konkurs
- 54:54hatte oder wo es nicht funktioniert hat
- 54:56und den zweiten hat er gesagt: "This is
- 54:58an experienced entrepreneur." Und jetzt
- 55:00kann man das natürlich 1usend mal in
- 55:02Dreck ziehen. Ja, aber die Realität ist
- 55:04da durchgegangen zu sein, das erlebt zu
- 55:06haben, den Schmerz zu verstehen. Was
- 55:08heißt Liquidität überhaupt in
- 55:09Unternehmen? Wie muss sie das
- 55:10aussteuern? Wie welche
- 55:12Personalentscheidung muss du wirklich
- 55:14machen, wenn ich das einmal durchgemacht
- 55:15habe, wer beim nächsten Mal besser sein
- 55:16und diese Einstellung, also der
- 55:19Grundoptimismus, der Mut, ja, und dieses
- 55:23you can do it, ja, it's possible, ja,
- 55:25und das ist Einstellungssache, die glaub
- 55:28wichtig für unsere Kultur ist und die
- 55:29hoffe auch bei uns im Unternehmen immer
- 55:31stärker verankern zu können.
- 55:34Während ich äh längere Zeit in
- 55:37Kalifornien verbringen durfte, hat
- 55:38irgendwann ein Uberfahrer bei einem
- 55:41längeren Gespräch zu mir gesagt: "Oh,
- 55:43Austria, interesting, why did you choose
- 55:45to come from a country of quality to a
- 55:47country of quantity?" und hat damit eben
- 55:49gemeint, dass Österreich ja so eine
- 55:51höhere Lebensqualität haben müsse und
- 55:53die Musik und sicherlich auch Sound of
- 55:55Music und alles, was da eben hinein
- 55:58projiziert wird. Aber wieso sind Sie
- 56:00dann irgendwann in das Country of
- 56:02Quality zurückgekehrt?
- 56:04[räuspern]
- 56:04Also von der Lebensqualität her muss ich
- 56:06sagen, ist es einzigartig. Ja, wir waren
- 56:09doch jetzt in einigen Ländern und
- 56:10einigen Städten. Äh, meine Frau und ich
- 56:13fühlen uns extrem wohl in Wien. Ja, das
- 56:15muss man einfach so sagen. Wir glaube,
- 56:17wenn man biss war, kann man es einfach
- 56:19noch mal anders schätzen. Ja, ich finde
- 56:20eben die Kultur, die Sicherheit auch
- 56:23dieses zwischenmenschliche mit Substanz,
- 56:25das ist wahnsinnig viel wert. Ja, ich
- 56:28glaube nur, wir müssen uns trotzdem
- 56:29verbinden mit einer
- 56:31Innovationsfreudigkeit, damit der
- 56:32Standard und diese Attraktivität und
- 56:34dieser Wohlstand auch nachhaltig so
- 56:36bleibt. Und insofern ähm es ist nie in
- 56:39nix es ist, das eines in allem gut ist.
- 56:42Sie glaubt, die Chance und die die Kunst
- 56:44ist, dass man aus unterschiedlichen
- 56:46Elementen Dinge zusammenfasst und
- 56:48versucht das Beste ähm dort äh
- 56:50entsprechend zu schaffen. Und ich
- 56:51glaube, wir haben eine Chance in
- 56:53Österreich basierend auf unserem hohen
- 56:55Wohlstand und dieser hohen
- 56:56Lebensqualität auch eine hohe
- 56:58Produktivität zu machen. Sie haben
- 57:00während unserer Schnellfeuerfragen
- 57:02ähm ja bei Bewerbern die kritische
- 57:05Haltung gelobt ähm und natürlich sehr
- 57:08oft jetzt im Gespräch auch auf den
- 57:09Optimismus, aufs Positive, auf äh auch
- 57:12auch nicht überall das Negative sehen.
- 57:14Wie geht das im Alltag zusammen? Die
- 57:16kritischen Fragen zuzulassen, nicht
- 57:17beiseite zu wischen und eben trotzdem
- 57:20nicht mit der Rosabrille äh an die Wand
- 57:22zu fahren?
- 57:24Also ähm ich glaube, man muss schon mal
- 57:27lernen, kritische Fragen ähm in ein
- 57:29konstruktives Paket ähm zu fassen, ja?
- 57:32Also nicht zu dogmatisch zu werden. Ähm
- 57:34und irgendwo ähm hier zu sagen, für mich
- 57:37eine kritische Frage ist gerne auch mit
- 57:40einer Idee zu verbinden, wie man es eben
- 57:43anders machen könnte, ja? Und nicht
- 57:45dieses ich bin dagegen, ja? Und that's
- 57:47it. Ja, das ist kein Critical thinking.
- 57:50Ja, Critical Thinking ist den Status Quo
- 57:52in Frage zu stellen, Alternativen
- 57:54aufzuzeigen und in Diolog zu gehen. Ähm
- 57:56was jetzt wirklich dann auch im
- 57:57Gesamtoptimum die bessere Lösung ist.
- 57:59Ja, also insofern glaube ich, wir leben
- 58:01in einer Welt mit vielen ähm mit mit
- 58:04viel Paradoxon und mit viel It
- 58:09sich widersprechenden Zielen. Das ist
- 58:12überall so. Ja, ich muss ja sagen, mache
- 58:14jetzt nur den Umsatz aufw oder bringe
- 58:16die Kosten runter. Beides muss man
- 58:18machen. Ja, das heißt, wir müssen
- 58:19schauen, wie man mit diesen
- 58:20Zielkunftrichten, wie man die optimal
- 58:22ausbalanciert. In Summe, wenn ich aber
- 58:24einmal positiv reingehe ins Gespräch, in
- 58:26die Diskussion, hat es einen anderen
- 58:28einen anderen äh Rahmen und es ist
- 58:30neurowissenschaftlich auch erwiesen.
- 58:32Ähm, ich glaube, das unterschätzt man
- 58:33nur ein bisschen, weil
- 58:34sie über Ziele auch sprechen. Was sind
- 58:36denn so die Ziele von einem äh CEO eines
- 58:40Telcounternehmens mit großer Mutter in
- 58:42Born in Österreich?
- 58:43Was würden Sie gerne in den nächsten
- 58:44Jahren? Ich könnte Sie auch Quartale und
- 58:46fragen, aber was was sind die Ziele, die
- 58:48Sie gerne erreichen würden? Ja, ich
- 58:50glaube ähm ein wichtiges Ziel ist, dass
- 58:54wir ähm die Zukunftsfähigkeit ähm äh
- 58:57weiterhin sicherstellen und da
- 58:58vorantreen. Also wirklich diese digitale
- 59:00Transformation auch zu machen in unseren
- 59:02Systemen. Ähm insbesondere aber auch mit
- 59:04dem Nutzen, sagt die Customer Journeys,
- 59:06also wie geht der Kunde mit uns? Wie
- 59:08kann eine komplexe Technologie sehr
- 59:10einfach erleben, dass wir das
- 59:11sicherstellen? Ja, ähm das ist, glaube
- 59:13ich, eine große Herausforderung noch ähm
- 59:16ähm, dass wir das ermöglichen. Die
- 59:17zweite große Sache ist schon, dass wir
- 59:19in dieser komplexen Zeit, ja, in dieser
- 59:22Zeit, wo auch Sicherheit eine immer
- 59:24wichtigere Rolle spielt, dass wir
- 59:26schaffen, wir haben eben eine Kultur, wo
- 59:28die Leute Spaß daran haben, ähm an der
- 59:31Geschwindigkeit ä und Spaß daran haben
- 59:33an der Veränderung und sagen, ja, wir
- 59:35können das mitgestalten und wir glauben
- 59:37da auch dran. Das heißt, so Kultur zu
- 59:39schaffen, wo die Leute gern sind und ich
- 59:40glaube, ähm, die haben wir aktuell
- 59:42wirklich, insbesondere bei dem Agenta
- 59:43Telekom. Ähm, sehen wir auch in den
- 59:46Umfragen. Ist nicht nur jetzt meine
- 59:47Meinung, natürlich gibt's überall
- 59:49Verbesserungsbedarf, aber ich glaube,
- 59:50wir sind auf dem guten Weg. Aber jetzt
- 59:51in diesem äh aufbauen auf dieser Kultur
- 59:53diese Transformation hinzubekommen, ähm
- 59:56die Digitalisierung voranzutreiben und
- 59:58die erlebbar zu machen für unsere
- 59:59Kunden, das ist das Ziel und daran haben
- 1:00:01wir jeden Tag har zu arbeiten.
- 1:00:03Zum gesellschaftlichen noch zum
- 1:00:04Abschluss äh auch zu ihrer persönlichen
- 1:00:06Digitalität oder der digitalen
- 1:00:07Verwendung die Frage, ich werde immer
- 1:00:09wieder schräg angeschaut, wenn dann der
- 1:00:10Dampfgarer eine Bushnachricht schickt.
- 1:00:12Wie stehen Sie familiär zu solchen
- 1:00:14Themen wie dem Social Media Verbot? Was
- 1:00:17was sollten Eltern ihren Kindern am
- 1:00:19Handy anvertrauen? ist es muss man mit
- 1:00:21muss man im Kindergarten äh ein
- 1:00:23Smartphone haben. Was wie wie sehen Sie
- 1:00:25diese Bereiche?
- 1:00:27Ähm, also
- 1:00:29interessanterweise ich habe meinen
- 1:00:31Social Media Konsum massiv
- 1:00:33eingeschränkt. Ähm muss mich da
- 1:00:35natürlich informieren und bin da im
- 1:00:37Regenaustausch, aber ich selber verwende
- 1:00:40jetzt kein ähm TikTok oder auch
- 1:00:43Instagram nicht. Ich glaube, dass es
- 1:00:45einfach äh großer Zeitfresser ist und
- 1:00:47ähm in in mich einfach Distraction war.
- 1:00:50Ich hole mal die Information anders. Ähm
- 1:00:52ich glaube, dass es ähm insbesondere für
- 1:00:54Kinder sehr wohl ähm Leitlinien und äh
- 1:00:58insbesondere in jungen Jahren ähm hier
- 1:01:01eine Unterstützung braucht. Ähm ich
- 1:01:02glaube ähm solche auch Tools, die wir
- 1:01:04z.B. auch anbieten im Punkto äh
- 1:01:07Kindersicherheit, aber auch Guard Rails.
- 1:01:09So, wie viel Screentime wird hier und
- 1:01:11welche Contents werden hier werden die
- 1:01:14Kinder ausg? Ich glaube sehr wohl, dass
- 1:01:16wir da mehr machen sollten und ähm ich
- 1:01:19rate insbesondere meinen Freunden auch
- 1:01:21da hier insbesondere in jungen Jahren
- 1:01:22bei den Kindern sehr wohl steuernder
- 1:01:25einzugreifen
- 1:01:26und weil wir viel englische Begriffe
- 1:01:27jetzt verwendet haben insgesamt, sie
- 1:01:29haben anfangs das Thema zu Beginn
- 1:01:30unseres Gespräches Literacy erwähnt,
- 1:01:32also auch, dass wir uns viel mehr damit
- 1:01:34beschäftigen, was das digitale für
- 1:01:36Möglichkeiten bietet, was das aber dann
- 1:01:37auch für uns heißt. Ja, also ich glaube
- 1:01:40dieses Thema es führt, wir werden das
- 1:01:43nicht aufhalten, es führt dar an dieser
- 1:01:46Entwicklung, glaube ich, das führt kein
- 1:01:48Weg vorbei. Insofern müssen wir uns dem
- 1:01:50auch stellen und müssen uns den mit dem
- 1:01:52beschäftigen. Ich sag das meinen Eltern,
- 1:01:54ähm ich sag das den Kindern meiner
- 1:01:56Freunde. Das heißt, das erste ist Thema
- 1:01:57mal mit dem auf das Zugehen, sich mit
- 1:01:59dem auseinanderzusetzen und zu
- 1:02:01versuchen, es zu verstehen. Und ich
- 1:02:03glaube, da gibt's Schulungsangebote,
- 1:02:05Informationsangebote, gute Medien zu
- 1:02:08konsumieren, ähm um entsprechend hier
- 1:02:10auch fit zu bleiben, ähm damit man hier
- 1:02:13mitkommt. Ich glaube, dort fangt's an,
- 1:02:15dass ich sag, ich habe grundsätzliche
- 1:02:16Verständnis und interessiere mich dafür.
- 1:02:18Thomas Kicker, vielen Dank für das
- 1:02:20Gespräch.
- 1:02:21Herzlichen Dank.
- 1:02:22Wenn euch diese Folge gefallen hat, dann
- 1:02:25lasst uns doch Kommentare und Feedback
- 1:02:27da auf der Podcast Plattform eures
- 1:02:29Vertrauens oder auch auf YouTube, wo es
- 1:02:31uns seit neuestem auch als Videopodcast
- 1:02:34zu sehen gibt, was bei vielen von euch
- 1:02:36auf großes Interesse stößt. Am besten
- 1:02:39unterstützt dir die Arbeit von guten
- 1:02:41Medien, wie das Thomas Kicker eben
- 1:02:43gesagt hat, also auch dem Standard mit
- 1:02:45einem Abo. Mehr Informationen zum Abo
- 1:02:47des Standard unter abo.deststandard.at.
- 1:02:53Diese Folge wird produziert von
- 1:02:54Christoph Neuwt und Tobias Holup. Chef
- 1:02:56vom Dienst ist Schold Wilhelm. Die Musik
- 1:02:58stammt von Maximilian Bless. Mein Name
- 1:03:01ist Gerold Riedriedmann und ich freue
- 1:03:02mich schon drauf, wenn wir uns
- 1:03:03wiederhören beim CEO Podcast des [musik]
- 1:03:05Standard.
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