Kapitel 7 Diagnostik und Förderung — Transcript
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- 0:00servus und hallo wir sind im Kapitel
- 0:02Diagnostik und Förderung angelangt in
- 0:05der Vorlesung pädagogische
- 0:07Diagnostik und wir sind vorher alle
- 0:10Arten von statusdiagnostiken
- 0:12verschiedenen Tests durchgegangen wir
- 0:14wissen auch was formatives assessment an
- 0:16sich ist und jetzt kommt zu den
- 0:19Handlungsentscheidungen und wir fragen
- 0:21uns eben welche Förderung ist besonders
- 0:23wirksam wie finde ich denn das ganze und
- 0:26genau diesen Zusammenhang will ich
- 0:28einmal kurz mit Ihnen aufmachen es geht
- 0:32also darum wir haben praktisch Kinder in
- 0:34der regulären Schule die Schwierigkeiten
- 0:37haben und das ist völlig normal da
- 0:39gibt's mindestens
- 0:4115% oder 20% je nachdem und wo ich mir
- 0:46das anschaue oder ob wir Corona haben
- 0:48oder andere Sachen die sozusagen diese
- 0:50Quote erhöhen und Tests sind dafür
- 0:52einfach wunderbar gemacht diese Kinder
- 0:54schnell zu finden aber allein finden
- 0:58bringt nichts im gegen das stigmatisiert
- 1:00im Gegenteil viel wichtiger wäre es
- 1:03eigentlich im Unterricht zu fördern und
- 1:06man kann es remideal machen das bedeutet
- 1:09ich habe eine Art Diagnostik und dann
- 1:11gibt's eine Eins zu ein Situation oder
- 1:13Kleingruppenunterricht die außerhalb ist
- 1:16oder besser eigentlich im Unterricht
- 1:18weil dann habe ich eben weniger
- 1:19stigmatisierenden Tendenzen die
- 1:21klassische Art das zu organisieren in
- 1:24der Grundschule oder auch in vielen
- 1:25anderen Arten ist eine adaptive
- 1:27Förderung zu machen wobei ich muss jetzt
- 1:29noch eins zurücknehmen nach dem Gespräch
- 1:31gestern mit Lehrkräften nein die
- 1:33klassische Art ist ist Sonderklassen zu
- 1:35bilden und das ist immer die
- 1:37schlechteste Version also Sonderklassen
- 1:40oder Leute zusammenzupacken die
- 1:42Schwierigkeiten haben und homogenen
- 1:45Unterricht zu machen das ist wirklich
- 1:48immer kritisch und vor allem wenn es
- 1:50langandauernd ist das bringt meistens
- 1:52viel weniger wie eine inklusive oder
- 1:54individuelle Förderung und
- 1:57dementsprechend wä eine adaptive ung
- 2:00besser oder zumindestens eine
- 2:02kurzzeitige Förderung in Kleingruppen
- 2:04das kann man machen dass es so gewisse
- 2:06Stunden sind aber dann sollte das auch
- 2:08nicht ein halbes Jahr sein sondern nur
- 2:09gewisse Stunden also das wären die
- 2:12generellen Empfehlungen und jetzt gehen
- 2:15wir mal ein auf die Idee des adaptiven
- 2:17Unterrichts sprich ich habe verschiedene
- 2:19Fördergruppen die ich eben einteile in
- 2:21meinem Wochenplan das ist schon mal eine
- 2:23sehr gute Maßnahme für
- 2:25Lernschwierigkeiten weil sie halt dann
- 2:27strukturierter angegangen werden der
- 2:29Punkt aber insbesondere dann wenn wir in
- 2:32der Sonderpädagogik sind haben wir auch
- 2:34individuelle Schwierigkeiten und
- 2:36individuelle Diagnostik spricht da
- 2:39sollte man noch mal auf das response to
- 2:41Intervention Modell gehen oder
- 2:42zumindestens sich überlegen wie kann ich
- 2:44denn jetzt individuelle Förderung bei
- 2:46besonderen Schwierigkeiten anpassen das
- 2:49sind also die Voraussetzungen die wir
- 2:51haben wir müssen also einen
- 2:53individualisierten Unterricht für Kinder
- 2:55mit sonderpädagogischen Förderbedarf
- 2:57ermöglichen und auf der anderen Seite
- 3:00kann man natürlich Didaktik auch in
- 3:02verschiedenen leistungsschienen oder in
- 3:04stufenmodellen organisieren und ich muss
- 3:07den Unterricht auch in irgendeiner Form
- 3:09öffnen damit das Ganze auch möglich ist
- 3:12weil wir haben so eine heterogene
- 3:14Zusammensetzung in dem Fall dass
- 3:16eigentlich ein Frontalunterricht
- 3:18durchgängig gar nicht möglich ist nun
- 3:20gibt's die Idee der direkten Instruktion
- 3:23die wirkt eigentlich am
- 3:25allerbesten ganz klassisch verstehen
- 3:28viele Leute direkt in Instruktion
- 3:30einfach falsch indem man denkt das hat
- 3:31irgendwas mit Frontalunterricht zu tun
- 3:34das kann so sein da kommen wir gleich
- 3:36drauf sondern es ist aber eigentlich ein
- 3:39ganz anderes Konzept nämlich es geht
- 3:41eigentlich um eine übungsbetonte
- 3:43schrittweise aufeinander aufbauend des
- 3:45Feedback betonen strategisch
- 3:47ausgerichtet und lehrkraftzentriertes
- 3:49Vorgehen also in Abgrenzung dazu würde
- 3:52ich persönlich konstruktivistisch und
- 3:54selbstgesteuertes Vorgehen sehen wo der
- 3:57Schüler von sich allein das im auswählt
- 4:01und der Lehrer als Lernbegleiter
- 4:04unterstützt das ist auch eine gute
- 4:07Didaktik auf die wir später eingehen
- 4:09werden allerdings nur bei vertiefenden
- 4:11Fragestellungen und freien Projekten und
- 4:14vor allem auch in der Hochschuldidaktik
- 4:15würde ich das als absolut zielführend
- 4:18sehen wenn es aber darum geht dass ein
- 4:21Kind eine Problemlage hat die ganz
- 4:23spezifisch ist und ich diesen Skill
- 4:26brauche um am Unterricht teilzunehmen
- 4:29oder auch Übungen zu können und auch
- 4:32vertieftes Wissen anzueignen also ich
- 4:34praktisch vor allem eine Voraussetzung
- 4:37noch mal schnell bekomme dann ist es
- 4:40einfacher wenn das einfach von Erfolg zu
- 4:44Erfolg geht das bedeutet also ich habe
- 4:47ein ganz schrittweises aufeinander
- 4:49gehehen der Lehrer steuert es am besten
- 4:52in einer ein zu ein Situation und gibt
- 4:55mir unmittelbares Feedback hier habe ich
- 4:58weiter noch ein paar Videos verlinkt da
- 5:01können sie sich das dann einzeln
- 5:02anschauen V allem im amerikanischen
- 5:04Sprachraum wird es wirklich in Schulen
- 5:08für sonderpädagogische Unterstützung 5
- 5:11Minuten es muss gar nicht viel am tag
- 5:13sein aber ein fünfminütigge ein zu ein
- 5:16Situation bei genau der einen
- 5:18Problemlage die mir eben hilft den
- 5:21Zehnerübergang noch mal zu verstehen
- 5:24oder die einzelnen Schritte dahin zu
- 5:26sehen und dann wird mir als allererstes
- 5:29der richtige Lösungsweg gezeigt dann
- 5:32geht man ihn gemeinsam und dann erst
- 5:35also ganz am Ende nachdem eine längere
- 5:38Zeit das gemeinsamen Üben stattgefunden
- 5:40hat erst dann geht man in die
- 5:42Selbständigkeit das ist eigentlich der
- 5:43Hauptunterschied während eben die
- 5:45konstruktivistische Didaktik erstmal mit
- 5:48dem Problem und der eigenen Lösung
- 5:50anfängt und man dann vielleicht eine Art
- 5:52Fehler macht und Fehler gut sind und man
- 5:54dann darüber redet und diskutiert um
- 5:56vertieftes Verständnis zu haben geht die
- 5:59direkte Instruktion genau den anderen
- 6:01Weg ich möchte unter allen Umständen
- 6:04fehlkonzepte vermeiden sondern ich
- 6:06möchte von Anfang an die richtige
- 6:08Strategie zeigen einüben und dann
- 6:12anwenden und das ist nach den
- 6:16forschungstanden viel effektiver
- 6:18zumindestens wenn es dann darum geht das
- 6:21Verhalten das vorher trainiert wurde
- 6:23oder die Strategie die vorher trainiert
- 6:25wurde genau
- 6:27abzurufen weil einfach keine in
- 6:30irgendeiner Form gearteten anderen Wege
- 6:33die halt weiter sind gegangen werden und
- 6:36die grundsätzliche Idee dabei ist den
- 6:39cognitive load möglichst zu reduzieren
- 6:42sondern effektiv auf eine Strategie
- 6:44einzugehen von daher ist es auch ganz
- 6:47wichtig dass man nur eine Sache hat die
- 6:49vermittelt hat und nicht 10 oder 15
- 6:52Sachen die man gleichzeitig fördert
- 6:54sondern es geht darum wirklich eine
- 6:57Strategie beizubringen in wenigen
- 7:00Sitzungen oder in wenigen
- 7:02Unterrichtseinheiten und das hat auch
- 7:04gar nichts mit einer Unterrichtseinheit
- 7:05an sich zu tun sondern es kann wirklich
- 7:07auch eine fünfminütige eins zu ein
- 7:09Situation sein die man einfach mehrere
- 7:11Tage hintereinander macht oder in ein
- 7:13kleinruppe dass man diese oder jene
- 7:15Strategie noch mal übt und das ist sehr
- 7:18effektiv die Vorstellung ist vor allem
- 7:21von secrred Engelmann in den USA die
- 7:24reden auch immer noch von instruction
- 7:27und nicht von Didaktik oder Unterricht
- 7:29also wir in Deutschland reden ja von
- 7:30Didaktik Gestaltung des Unterrichts und
- 7:33dieses
- 7:34instruktionelle Vorgehen ist in den USA
- 7:36viel viel stärker und vor allem im
- 7:38Bereich der Sonderpädagogik eigentlich
- 7:40das vorherrschende Konzept und da ging
- 7:43es wirklich in der Grundvorstellung auch
- 7:46um um eine Art Frontalunterricht aber
- 7:49man muss ja auch die Zeit beziehen wo
- 7:51das ganze ist und dass das Vorgehen sehr
- 7:53strukturiert war wenn ich mir den
- 7:55Deutsch sonderpädagogischen Bereich
- 7:57anschaue dann ist die vor allem die
- 8:00Didaktik der Vorsorge von Kauer die ein
- 8:02sehr stark buristisches Modell hat
- 8:05direkte Instruktion kommt aus dem
- 8:07bvurismus ist mittlerweile aber mit
- 8:09verschiedenen anderen Lerntheorien
- 8:11erweitert worden und heutzutage redet
- 8:14man eben auch gar nicht mehr von diesem
- 8:17dreischrittmodell I do it we do it you
- 8:20do it also das was ich vorher
- 8:21beschrieben habe ich zeig erst die klare
- 8:24Sache oder mach sie vor das mache ich
- 8:27auch länger damit auch man wirklich
- 8:29sicher ist dass man das weiß dann machen
- 8:31wir dieses redo it längere Zeit
- 8:35gemeinsam und erst ganz am Ende gibt's
- 8:37die Anwendung und verstätigung also das
- 8:39findet nicht innerhalb einer Stunde
- 8:41einer
- 8:42frontalunterrichtsstunde statt und am
- 8:44Ende machen die Kinder die Übung alleine
- 8:46sondern das ist eben mehrere Sitzungen
- 8:48die aufeinander aufbauen und erst dann
- 8:51wenn ich mir ganz ganz sicher bin in der
- 8:54redoit Phase dass der Skill sitzt dass
- 8:57man gemeinsam mehrere Sachen geübt hat
- 9:00mehrere verschiedene Aufgaben auch
- 9:03bewältigt hat erst dann geht es in das
- 9:05selbstständige Üben ein und das ist
- 9:07glaube ich eines der Hauptunterschiede
- 9:09das einführende Video ist hier zu sehen
- 9:12auf Youtube das habe ich verlinkt da
- 9:14gibt's auch ganz viele verschiedene
- 9:16Vorstellungen und es gibt eben auch ein
- 9:18national center on intensive
- 9:20Intervention zu direct instruction also
- 9:22in den USA gibt's da eben auch eine
- 9:25eigene Schulform oder eigene Schulen die
- 9:28das so sagen in der Lehrerfortbildung
- 9:31ganz arg
- 9:32weiterbringen und auch Frau Po hat das
- 9:35in ihrem Podcast mal explizit
- 9:38beschrieben das habe ich hier auch
- 9:39verlinkt und nach ihr ist es praktisch
- 9:42wirklich diese eins zu ein Situation wo
- 9:45der Lehrer praktisch was zeigt der
- 9:48Schüler gibt darauf Feedback und
- 9:50versucht das nachzumachen oder die
- 9:52Strategie anzuwenden man ist in dem Fall
- 9:55ein aktives Rollenvorbild und prägt die
- 9:59diese Lernsituation ganz
- 10:01interaktionistisch also es heißt eben
- 10:03nicht dass es der Schüler eine Blackbox
- 10:05ist und ich einfach weiter mit dem
- 10:08reizreaktionsschema arbeite sondern dass
- 10:10ich ganz simulierend die Lernsituation
- 10:13gestalte und aktiv auch Feedback gebe
- 10:17wichtig ist dabei dass ich eben mein
- 10:18Ziel nicht vor Augen führe dass es eine
- 10:20kurze lernintervention ist und dass ich
- 10:23eben diese Lernumgebung dahin modelliere
- 10:26auf verschiedenen Ebenen ich habe mal
- 10:30von meinem Gedanken jetzt sozusagen ein
- 10:33ein Beispiel genommen wo wir das
- 10:35eigentlich als normale Eltern oder im
- 10:38Alltag kennen es ist also jetzt nicht
- 10:40hier auf GB oder Sonderpädagogik gedacht
- 10:42sondern jeder Mensch lernt in
- 10:44irgendeiner Form Schleife binden das
- 10:47kommt auch gar nicht in der Schule groß
- 10:49vor im Kindergarten war es so da dass
- 10:51manche hochengagierten Erzieher mit
- 10:54diesem schleifebinden oder auch Schnüren
- 10:57oder Knoten anfangen es ist aber
- 10:59interessanterweise gar nicht Teil des
- 11:01Lehrplans auch nicht in den ersten zwei
- 11:04Klassen und die Schule geht einfach
- 11:06davon aus dass die Eltern schleifebinden
- 11:10ganz normal mit ihren Kindern üben
- 11:12würden also das ist sozusagen der erste
- 11:13Punkt es taucht zwar in den Lehrplänen
- 11:16ein bisschen auf mal in der ersten Mal
- 11:18in der zweiten oder auch später im
- 11:20Fachwerken aber es ist eigentlich nie
- 11:22explizit geübt obwohl schleifebinden für
- 11:25alle Personen ja wichtig ist weil man
- 11:27hat ja zuerst Schuhe ohne Schleife und
- 11:31mit Klettverschluss und irgendwann
- 11:33gibt's halt einfach ab einer gewissen
- 11:35Größe hauptsächlich Schnürschuhe aktuell
- 11:38also alle Personen stehen eigentlich vor
- 11:40diesem Problem dass man irgendwann
- 11:42schleifebinden üben muss und wie macht
- 11:45man das am geschicktesten indem man
- 11:48einfach direkte Instruktion in der eins
- 11:51zu ein Situation anwendet weil niemand
- 11:54wird jetzt jemanden m Schuh geben und
- 11:56sagen ja probier doch mal selber
- 11:58Schleife bind aus also komm doch von
- 12:00selber auf die richtige Lösung das
- 12:02dauert einfach ziemlich lange und jeder
- 12:05wird einfach dann mit verschiedenen
- 12:07Geschichten gibt's da ja wenn Sie das so
- 12:10im Youtube oder woanders mal eingeben
- 12:12Schleife binden dann gibt's da die Mäuse
- 12:15die man dann zeigt um praktisch diesen
- 12:18Mechanismus zu geben und man macht das
- 12:20mehrfach vor und man macht das auch ganz
- 12:22schrittweise und die Person versucht es
- 12:24dann gemeinsam mitzumachen man bindet
- 12:26dann gemeinsam diese schleifen und erst
- 12:30danach oder man versucht vermutlich auch
- 12:32schon währenddessen verwendet man das an
- 12:34aber jedes Mal wenn man es vor allem
- 12:37alleine versucht als Kind und auch nicht
- 12:39die Kraft hat diese Schleife wirklich
- 12:41festzuziehen dann ist es eigentlich eher
- 12:43frustrierend und von daher versucht man
- 12:46das dann doch vom Alter her immer in den
- 12:48Erfolg zu schaffen und dieses Beispiel
- 12:51ist jetzt vielleicht nicht optimal für
- 12:52die Schule gedacht aber es ist eine
- 12:54wesentliche Kompetenz die fast jeder
- 12:57Mensch denke ich lernt und wir wenden
- 12:59eigentlich hier automatisch direkte
- 13:01Instruktion an daher habe ich jetzt
- 13:03praktisch genau dieses Beispiel gewählt
- 13:06um ihn noch mal zu verdeutlichen dass es
- 13:08jetzt nicht irgendwie was ganz
- 13:09Besonderes ist sondern der
- 13:11Hauptunterschied von direkter
- 13:13Instruktion zu einfach regulären lernen
- 13:16ist dass er halt noch stärker Lehrer
- 13:18zentriert ist dass es noch mehr in einer
- 13:20Eins zu ein Situation geht mit Feedback
- 13:23und dass die Situation ganz stark
- 13:25kontrolliert ist um wirklich
- 13:27sicherzustellen dass es eine
- 13:29Erfolgserlebnis gibt und ich von
- 13:32Erfolgserlebnis zu Erfolgserlebnis gehe
- 13:35und zwar alle Leute dies das
- 13:37Erfolgserlebnis haben und das ist
- 13:39sozusagen genau dann der Schlüssel warum
- 13:42direkte Instruktion hocheffektiv ist für
- 13:44gewissse einfache Skills oder einfache
- 13:48Trainingseinheiten wo direkte
- 13:51Instruktion sicher überhaupt nicht
- 13:52funktioniert ist wenn der Gegenstand den
- 13:55ich trainiere hochkplex ist oder auch
- 13:58wenn das Spiel Anwendungen sind also
- 14:00sprich ich in irgendeiner Form mehrere
- 14:03verschiedene interakteure habe die
- 14:05ineinander wirken das funktioniert nicht
- 14:08sondern sie kennen es ja auch aus dem
- 14:10Sport dann fangt man an die Situation
- 14:12einfacher zu gestalten oder auch
- 14:14einzelne Trainingselemente zu nehmen und
- 14:17die gezielt einfach zu üben das ist dann
- 14:20die Idee von direkter Instruktion ob man
- 14:23sozusagen dann aber in den Transfer geht
- 14:25in das komplexe und mir das dann hilft
- 14:28ist eine gan GZ andere Frage also der
- 14:31Punkt ist einfach nur ich will die
- 14:33Überforderung unter allen Umständen bei
- 14:36direkter Instruktion vermeiden daher
- 14:39gibt's dann eben verschiedene Arten wo
- 14:41ich direkte Instruktion es wird auch
- 14:43übrigens systematic instructiontion oder
- 14:45explicit instruction genannt da das
- 14:49jetzt verschiedene praxisschulen sind
- 14:51mit verschiedenen Namen würde ich
- 14:52persönlich da jetzt überhaupt gar nicht
- 14:53so einen großen Unterschied sehen
- 14:55sondern würde das einfach unter die
- 14:56stark lehrerzentrierte Lernumgebung
- 14:59alles zusammenfassen und das ganze
- 15:01funktioniert eben wie diagnostische
- 15:03Prozess auch ich muss in erster Lin eine
- 15:06Art Review haben dann gibt's
- 15:07verschiedene Arten der Präsentation die
- 15:09ich anwende in meinem lehrerzentrierten
- 15:12Vorgehen ich habe eben diese längere
- 15:15Phase dieser guided practice auf
- 15:17verschiedenen Ebenen und es geht vor
- 15:20allem auch um dieses gezielte und
- 15:23unmittelbare Feedback also da merkt mir
- 15:26noch dass das der Zusammenhang mit dem
- 15:27bwismus ist der ja schon damals
- 15:30rausgefunden hat dass wenn das Feedback
- 15:32nicht einfach sofort erfolgt die
- 15:33Situation sehr frustrierend ist oder
- 15:35auch gar die Sachen nicht mehr
- 15:37miteinander verbunden werden und erst
- 15:40dann gibt es in der fünften Phase diese
- 15:43eigenständige Praxis und das glaube ich
- 15:45auch der Hauptunterschied zum regulären
- 15:47Schulunterricht in der
- 15:48allgemeinbildenden Schule dass hier
- 15:50sozusagen viel zu schnell in die
- 15:53eigenständige Unterrichtsform in der
- 15:56eigenständige Übung gegangen wird das
- 15:59sozusagen in Ordnung für 80% der
- 16:01Schülerinnen und Schüler oder auch
- 16:03natürlich für Leute die daheim sehr
- 16:06unterstützende Eltern oder ein
- 16:08unterstützenden Hort oder eine
- 16:09unterstützende Hausaufgabe Betreuung
- 16:11machen weil die machen dann nämlich
- 16:13genau direkte Instruktion und erklären
- 16:15die Hausaufgaben sehr strukturiert sehr
- 16:18einfach für die Personen die das aber
- 16:20alle nicht haben und die eben eine
- 16:22lernschwierigkeit haben wä es viel
- 16:24schöner man kommt nicht zu diesen
- 16:25frustrierenden Elementen in der Schule
- 16:27sondern ich habe den Lerngegenstand so
- 16:30strukturiert und die Phase hier so lange
- 16:32gehabt dass die Hausaufgabe oder die
- 16:35eigenständige Übungsphase wirklich auch
- 16:37klappt also in dem Moment wo die
- 16:39eigenständige Übungsphase eben nicht zum
- 16:41Erfolg führt dann ist was falsch
- 16:43gelaufen nach dem Modell der direct
- 16:45instruction hier habe ich noch den Bezug
- 16:47genommen zur cognitive load theory da
- 16:49möchte ich jetzt eigentlich gar nicht
- 16:50drauf eingehen weil das eine Grundlage
- 16:52der Psychologie ist aber sie hängt eben
- 16:55direkt mit diesem Vorgehen zusammen um
- 16:59eben auch den cognitive load zu
- 17:01reduzieren oder auch die die richtige
- 17:04Mischung zu finden dann habe ich dieses
- 17:06Konzept noch verlinkt und hier noch die
- 17:08Grundlage zur cognitive load theory die
- 17:10Sie sich anschauen und anhören können da
- 17:12wird das Ganze ganz gut erklärt für
- 17:14Lehrer und hier ist noch eine
- 17:16Überstellung welche Methoden es alle
- 17:19gibt hier hoffe ich dass wir selber noch
- 17:21einen Artikel schreiben oder dass der
- 17:23Artikel veröffentlicht wird wo wir
- 17:25verschiedene Methoden miteinander
- 17:26vergleichen und gemeinsam mit Peter
- 17:29Zehntel haben wir auch noch einen
- 17:31Artikel für die ZfA geschrieben sobald
- 17:34der fertig ist werde ich ihn auch unten
- 17:35in die Videobeschreibung oder in den
- 17:37melkurs verlinken in Kapitel 7.2 möchte
- 17:40ich jetzt kurz auf die Zusammenstellung
- 17:43eingehen was ist denn jetzt eigentlich
- 17:45direkte Instruktion im Vergleich zu
- 17:47problembased learning ich habe jetzt
- 17:50problembased learning einfach deswegen
- 17:52verwendet weil es vor allem in in
- 17:54science education als vor allem auch der
- 17:56Oberstufe oder auch der der der
- 17:58Hochschule eigentlich der effektivste
- 18:02Lernvorgang ist um vertiefte
- 18:04Unterrichtskonzepte zu nehmen ich habe
- 18:07jetzt praktisch jetzt hier nicht
- 18:08irgendwie einzelne didaktische Modelle
- 18:11verwendet oder die die in der Schule da
- 18:13sind sondern ich möchte jetzt hier
- 18:14einfach nur zwei maximum
- 18:16unterschiedliche Konzepte darstellen die
- 18:19man nehmen kann und die da ist immer die
- 18:21Grundfrage gehe ich Lehrer zentriert vor
- 18:25oder gehe ich Schüler zentriert vor
- 18:29beide Formen sollten maximum
- 18:31strukturiert sein damit alle Personen
- 18:34zum Erfolg haben auch wenn das
- 18:35problembased learning nicht strukturiert
- 18:38ist oder gar mit einem Art maximal
- 18:40geöffneten Unterricht verwechselt wird
- 18:42der gar keine Strukturmaßnahmen hat das
- 18:45empfehlt übrigens auch niemand dann
- 18:48haben wir immer ein Problem und die
- 18:50Studien zeigen eben dass inquiry based
- 18:53learning also wenn ich verschiedene
- 18:55Formen der Gruppenarbeit habe und alle
- 18:58Personen die Voraussetzungen für diese
- 19:01Gruppenarbeit die gemeinsam ist die
- 19:03gemeinsam gewählt ist die längere Zeit
- 19:05begleitet ist dann ist es eben besser um
- 19:09konzeptionelles Wissen effektiv zu haben
- 19:12ich habe aber vor allem als Lehrer immer
- 19:14das Problem wenn ich verschiedene
- 19:16Gruppen arbeiten haben und die auch auch
- 19:18in der Hochschule eben machen ganz
- 19:21unterschiedliche Projekte dann habe ich
- 19:23halt eine Gruppe die wirklich hoch
- 19:25motiviert ist die ein ganz tolles
- 19:27Projekt macht und ich habe Gruppen die
- 19:29machen auch gute Projekte aber die sind
- 19:32vielleicht nicht motiviert und so
- 19:34vertieft oder auch nicht so komplex und
- 19:36ich habe dann spätestens wenn ich die
- 19:38ganzen Sachen zusammenfassend das
- 19:39Problem dass man vermutlich und da
- 19:42besteht meistens die Gefahr auf die
- 19:43besten Schüler mit den besten Konzepten
- 19:46einfach auch längere Zeit eingeht oder
- 19:48dass die auch mehr Feedback bekommen wie
- 19:51die Personen die sozusagen mit diesem
- 19:53offenen eigenständigen arbeiten noch
- 19:56ganz viele Schwierigkeiten haben also
- 19:58also das ist eins der Kernprobleme von
- 20:01problemzentrierten Ansätzen oder eben
- 20:04freien Ansätzen dass das vor allem eben
- 20:06ein sehr gutes enrichment Angebot für
- 20:09Hochbegabte oder für Personen mit
- 20:11besonderen Interessen sind und das es
- 20:14darum geht die aufzufangen also ich
- 20:16würde persönlich sagen dass eine gute
- 20:18Schule immer beide Ansätze hat einmal
- 20:21direkte Instruktion um eben remedial für
- 20:25Personen mit Lernschwierigkeiten alle
- 20:27Personen auf die die gleichen
- 20:29Zugangsvoraussetzungen zu heben und auch
- 20:31zu begleiten dass es keine struggling
- 20:34students gibt also keine Personen die
- 20:37mit dem regulären Unterricht oder den
- 20:39den Anforderungen die man an sie in der
- 20:41Förderdiagnostik oder in der
- 20:43Förderplanung steht die damit nicht
- 20:44zurecht kommen sondern dass wir
- 20:46feststellen dass alle eine Art positive
- 20:49Entwicklung haben im besten Fall ist die
- 20:51optimal aber das kann man dann sozusagen
- 20:54gar nicht sicherstellen sondern hier
- 20:55geht's eher um eine Art
- 20:57mindestkompetenzanforderung die man hat
- 20:59und für das Interesse da Motivation
- 21:01einfach in der Didaktik wichtig ist um
- 21:03die Lebenswelten von allen Personen
- 21:05anzubringen die insbesondere bei Kindern
- 21:07mit sonderpädagogischen Förderbedarf ja
- 21:10extrem unterschiedlich ist und von der
- 21:13Norm abweicht ist es aber auch total
- 21:15wichtig den Unterricht zu öffnen und
- 21:18problemasierten oder inquiry based
- 21:20instruction anzusetzen um einfach auch
- 21:23die Lebenswelten einzubringen jeder geht
- 21:26seinem Interesse nach und ich habe ein
- 21:28tolles Projektes alle vorstellen das
- 21:30muss ich dabei aber auch begleiten und
- 21:32das ist eben auch der zweite Teil auf
- 21:34den man das schulische Konzept eben
- 21:37setzt also es ist im Endeffekt eine
- 21:39Medaille die beide mit Diagnostik
- 21:43begleitet werden muss direkte
- 21:45Instruktion eher auf den
- 21:47Basiskompetenzen und
- 21:49problembasierte Unterricht eher darauf
- 21:51sind die Voraussetzungen da dass ich
- 21:54starten kann und welche welche
- 21:57Schwierigkeiten sind auf dem Weg und wie
- 21:59kann ich denn da wirksame
- 22:01Unterstützungsmaßnahme oder Impulse
- 22:02anbieten für alle verschiedenen Gruppen
- 22:05wenn Sie sich jetzt das anschauen was
- 22:06sind denn so konstruktivistische
- 22:08Methoden die z.B in der Lehrerbildung
- 22:11eben stark gemacht werden dann gibt's
- 22:13diese Diskussion insbesondere in der
- 22:15mathedidaktik und mit Peak as und
- 22:18überhaupt im deutschen Zentrum der
- 22:19lehrkräftebildung der Mathematik sind
- 22:21sehr viele Materialien hier verlinkt wo
- 22:24man mal sehen kann wie würden die den
- 22:26vorgehen und meistens geht's um die
- 22:28Auseinandersetzung mit problemhaltigen
- 22:31Fragestellungen und es geht nicht darum
- 22:33eine Art Lehrplan zu erfüllen oder eine
- 22:36einfache Vorstellung von Mathematik als
- 22:39Mechanik zu vermitteln sondern es geht
- 22:42eben um dieses vertiefte
- 22:44Hintergrundwissen also um grundlegende
- 22:47mathematische Strukturen und
- 22:49Gesetzmäßigkeiten und das finde ich
- 22:51persönlich toll und das ist total
- 22:53wichtig weil wenn Mathematik sozusagen
- 22:56nur als Mechanik verstanden wird dann
- 22:57Funktion die nicht wir haben aber jetzt
- 23:00spätestens beim sonderpädagogischen
- 23:02Förderschwerpunkt Lernen das Problem
- 23:05dass wir hier Personen haben mit meist
- 23:09weniger schlussfolgerndem denken oder
- 23:12eben auch weniger Transfer genauso auch
- 23:15wie weniger Vorwissen und
- 23:17dementsprechend ist genau diese Form des
- 23:19Unterricht alleine für diese Kinder
- 23:21vollkommen unmöglich und ich muss
- 23:24zumindestens sicherstellen mit direkter
- 23:27Instruktion dass das vorwis dann für
- 23:29diese Kinder da ist und dann kann man
- 23:31diese Unterrichtsmethoden auch anwenden
- 23:33also ich sag gar nicht dass ich der
- 23:35Meinung bin dass man diese Methoden oder
- 23:37dieses diese Anwendungsform auf
- 23:39Mathematik nicht anwenden kann da bin
- 23:41ich absolut überzeugt dass man das kann
- 23:43für ein Teil der Schüler zu einer
- 23:45gewissen Zeit mit mit dem gewissen
- 23:48Grundvorstellungen geht es wunderbar
- 23:51aber es geht eben nicht mit allen zur
- 23:53gleichen Zeit und vor allem nicht ohne
- 23:56sicherzustellen dass das Vorwissen und
- 23:58die die Strategien die man ja auch
- 24:01braucht um diese Aufgaben zu bearbeiten
- 24:03die müssen sozusagen vorher
- 24:05sichergestellt werden und damit komme
- 24:07ich jetzt auch schon zum Ende weil das
- 24:09ist für mich der wesentliche
- 24:10Zusammenhang zwischen Diagnostik und
- 24:12Förderung dass die Diagnostik mir
- 24:15eigentlich immer eine unmittelbare
- 24:18Rückmeldung für meine Förderung gibt ich
- 24:21sehe also daher Diagnostik nach der
- 24:23Förderung oder als Rückmeldung viel
- 24:26wichtiger wie die St Diagnostik am
- 24:29Anfang da wir ja in der Schule sind die
- 24:32Kinder sind da die haben auch Anspruch
- 24:34auf optimal wirksamen individuellen
- 24:37Unterricht und genau dafür sehe ich in
- 24:40der Diagnostik viel mehr und kann auch
- 24:43viel mehr erklären wie wenn es jetzt
- 24:45einfach darum geht dass vorher ein Kind
- 24:48da war ich dann verschiedene Tests
- 24:50durchführe und ich dann eine gewisse
- 24:52Vergleichbarkeit mit einer Norm Sinne
- 24:55von Alter oder klasse habe weil da ist
- 24:58sozusagen noch relativ wenig Information
- 25:00da im Vergleich dazu dass man eine
- 25:03längere Förderung oder Förderphase
- 25:05durchgeführt hat mehrere Daten über die
- 25:07Lernentwicklung hat um dann eben die
- 25:10weitere Lernumgebung zu gestalten und
- 25:13das ist sozusagen der Kern für
- 25:16pädagogische Diagnostik aus meiner Sicht
- 25:19damit danke ich Ihnen die Vorlesung oder
- 25:22meine Kommentierung des Skripts ist
- 25:24damit zu Ende die weiteren Kapitel sind
- 25:27sozusagen als eigene Lerngelegenheiten
- 25:30gedacht ich hoffe die Videoreihe hat
- 25:32ihnen bis dahin gefallen falls Sie
- 25:34Fragen haben oder Anregungen haben
- 25:36schreiben Sie es gerne in die Kommentare
- 25:38und ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim
- 25:40Lernen tschüss
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This page contains the full transcript of Kapitel 7 Diagnostik und Förderung by Markus Gebhardt, generated from the public captions YouTube serves with the video. The transcript has 3,710 words across 649 segments, with the original timestamps preserved so you can click any line to jump to that moment in the embedded player.
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