Kapitel 5 Überblick über verschiedene Formen von Diagnostischen Instrumenten — Transcript
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- 0:00servus und hallo wir sind im Kapitel 5
- 0:02angelangt jetzt geht's um die
- 0:04verschiedenen Arten von Tests die es so
- 0:06an sich gibt die man bauen kann und als
- 0:10erstes gibt so die Grundfrage für was
- 0:12ist der Test eigentlich gedacht sollte
- 0:15sensitiv sein oder Spezifität haben also
- 0:19sie sehen hier die Definition die für
- 0:22die beiden gelten Sensitivität misst den
- 0:25Anteil der in der Wirklichkeit mit
- 0:28diesem Merkmal pos Personen welche durch
- 0:31einen Test als positiv identifiziert
- 0:34werden und wenn ich diesen Anteil und
- 0:38z.B Schülerin mit Lernschwierigkeiten
- 0:41die auch wirklich welche haben und ich
- 0:43will diejenigen die ich erkenne
- 0:45möglichst hoch haben dann baue ich eben
- 0:48auch einen möglichst sensitiven Test der
- 0:51kann dann jetzt vielleicht auch kürzeer
- 0:52sein und ist dann vielleicht eher ein
- 0:54Screening wenn ich auf der anderen Seite
- 0:56aber den Anteil möglichst gering haben
- 0:59möchte von Leuten die in Wirklichkeit
- 1:02mit diesem Merkmal negativ sind und auch
- 1:05als negativ identifiziert werden Willen
- 1:08also eine möglichst hohe Spezifität dann
- 1:11brauche ich vielleicht zum Teil auch ein
- 1:13bisschen einen anderen Test also dann
- 1:14ist das eher ein größerer
- 1:17Schulleistungstest also hier geht's auch
- 1:19wirklich darum dass man niemanden falsch
- 1:21identifiziert das sind jetzt beides
- 1:23Merkmale vor allem aus der Medizin
- 1:26stellen Sie sich einfach mal vor sie
- 1:28kriegen jetzt mit mitgeteilt dass sie
- 1:30vielleicht möglicherweise eine ganz
- 1:32schlimme Krankheit haben finden Sie hter
- 1:35keinen Umständen gut und kann ja auch
- 1:37negative Folgen haben so zu übertragen
- 1:40auch auf die Schule wollen wir das jetzt
- 1:42zum Teil auch nicht wenn das z.B jetzt
- 1:44eben ein sonderpädagogischer
- 1:47Förderbedarf ist da sollten wir uns sehr
- 1:48sicher sein meistens er wird die
- 1:51Sicherheit in der Diagnostik auch dadch
- 1:53erzeugt dass man nicht nur ein Kriterium
- 1:55hat sondern mehrere und erst dann wenn
- 1:57das Bild einheitlich ist dann
- 1:59entscheidet man auch so ein Gutachten
- 2:01mitzugeben wenn man aber nehmen wir mal
- 2:03an wirklich nur ein Instrument hätte
- 2:05dass das jetzt in dem Fall prüft wie z.B
- 2:07auch bei der Medizin dann gibt es ja
- 2:09auch häufig sowas dass z.B man erst
- 2:12einen kleinen Vortest misst der misst
- 2:14maximum sensitiv also möglichst alle
- 2:16rein die in irgendeiner Form
- 2:18Schwierigkeiten ist und dann sagt man
- 2:19schon zu den Leuten ja ja das ist jetzt
- 2:21nur der Vortest sie sind jetzt da
- 2:23auffällig aber das heißt noch gar nichts
- 2:26jetzt machen sie erstmal den zweiten
- 2:28Test der dann besonders das hohe
- 2:30Spezifität hat und der erkennt es dann
- 2:33also auch so man muss es einfach immer
- 2:35beachten dass es hier sozusagen zwei
- 2:37unterschiedliche Schwierigkeiten oder
- 2:39Merkmale gibt und das ist häufig in der
- 2:42Medizin und ist eben auch übertragbar in
- 2:44die Schule und genau hier sollten Sie
- 2:47einfach diese Bereiche mal gehört haben
- 2:49dass es hier unterschiedliche Merkmale
- 2:52gibt und genauso wie es diese Merkmale
- 2:54gibt und diese unterschiedlichen Fragen
- 2:56gibt's eben auch einfach verschiedene
- 2:58Tests die näher und später jetzt gleich
- 3:00alle einzeln kommen werden aber noch mal
- 3:02so als Übersicht Screenings hohe
- 3:05Sensivität ich will also ein praktischen
- 3:07maximum kurzen Test und möglich nur
- 3:09wissen wer hat Schwierigkeiten ja nein
- 3:11ich will auch gar nicht so viel
- 3:13spezifisches Wissen über verschiedene
- 3:15Schwierigkeiten oder gar ein
- 3:16individuelles Profil das brauche ich da
- 3:19alles nicht ich will vielleicht zwei
- 3:20drei Sachen geklärt haben und das soll
- 3:22möglichst kurz und möglichst ökonomisch
- 3:24sein Schulleistungstest für Gutachten
- 3:28der sollte schon genau da messen was er
- 3:30misst weil ich will niemanden mitteilen
- 3:32eben dass er eine Störung hat obwohl er
- 3:35sie gar nicht hat ich will vielleicht
- 3:37auch ein ganz starkes individuelles
- 3:39Profil mit Stärken schwächenanalyse
- 3:42haben der muss also umfänglich sein und
- 3:44braucht meistens dann vielleicht auch
- 3:46was für ein Gutachten der ist also
- 3:48größer und das hier ist auch der größte
- 3:50Markt hier gibt's die meisten Tests die
- 3:52da genau in dem Bereich Zielen
- 3:54lernverlaufsdiagnostik Tests gehen eben
- 3:56wie gesagt in die individuelle
- 3:57Bezugsnorm es geht um die Entwicklung
- 4:00wie verbessert man sich wirkt die
- 4:01Förderung ja Nein kriteriumsbasierte
- 4:05Tests finden Sie häufig in der Didaktik
- 4:07wenn es halt darum geht hat der Schüler
- 4:10dieses oder jene Merkmal erfüllt ja oder
- 4:13nein kann er den Hunderter oder Zehner
- 4:16Übergang hat er das und das verstanden
- 4:18weil da muss ich nicht mehr da
- 4:19unterrichten sondern kann woanders
- 4:21hingehen und so sind die dann aufgebaut
- 4:25je nachdem es gibt also auch ganz
- 4:27verschiedene andere Kriterien teste die
- 4:29verschiedene Kriterien erfüllen und
- 4:32daher gibt's jetzt nicht den
- 4:34universaltest der alles kann der wä viel
- 4:36zu aufwendig und den brauche ich auch
- 4:38nicht unbedingt vielleicht ist es mal
- 4:40mit einer computertestung und der
- 4:41Computer wäht ganz viele Dinge aus auch
- 4:44möglich aber so in der Form wie wir mit
- 4:47papierfasierten Tests leben müssen sie
- 4:49sich halt einfach entscheiden was ist
- 4:51ihre Frage wofür ist ihr Einsatzgebiet
- 4:54und was will ich eigentlich wirklich
- 4:55Wissen und Informationen gibt's immer zu
- 4:57allem aber manche information sind dann
- 5:00logischerweise auch widersprüchlich also
- 5:02dementsprechend ist es gut im
- 5:04diagnostischen Prozess eine klare
- 5:06Fragestellung zu haben die man auch
- 5:08falsifizieren kann und daraus auch eine
- 5:12logische Schlussfolgerung für Förderung
- 5:14oder welcheer Entscheidung man dann auch
- 5:16immer treffen will zu haben erster
- 5:18Bereich erste wichtigste Unterscheidung
- 5:21Power oder Speedtest sollten Sie alle
- 5:23einmal gehört haben wenn Sie also eine
- 5:26normale Schulaufgabe haben dann hen sie
- 5:30immer dass es ein powertest ist sprich
- 5:32sie haben leichte mittlere und schwere
- 5:34Items und wenn das jetzt der perfekte
- 5:37speedest ist dann ist es selber schon so
- 5:39ein bisschen wie so ein
- 5:41treppenstufenmodell dass sie einfach
- 5:43sozusagen mit einer leichten Aufgabe
- 5:44anfangen dann kommt die nächste die ist
- 5:46schon schwieriger und irgendwann
- 5:48scheitert die Person weil ihre Kompetenz
- 5:51nicht mehr ausreicht um sozusagen die
- 5:54nächste Stufe zu gehen und das wäre
- 5:57jetzt ein bisschen eine Art
- 5:58deterministische Annahme die wir ja
- 6:00eigentlich nicht haben wir haben ja eine
- 6:02wahrscheinlichkeitsbasierte
- 6:03probabilistische Annahme also wir müssen
- 6:05immer damit rechnen die eine löst halt
- 6:07weil er halt einen guten Tag hat oder
- 6:09wirklich hochmtiviert ist und das andere
- 6:12Mal nicht al ein bisschen
- 6:14Unwahrscheinlichkeit ist da immer drin
- 6:16ob ich eine Aufgabe löse oder nicht oder
- 6:18ob sie so oder so ist oder für die eine
- 6:21Person ist oder nicht also ich kann das
- 6:22im Endeffekt nur dann feststellen ob es
- 6:25ein wirklicher powertest ist wenn ich
- 6:26also mehrere Personen so 100 200 immer
- 6:31dann wenn man IRT anwenden kann am
- 6:33besten 400 wenn man das prüfen kann und
- 6:35die wichtigste Sache ist die Zeit ist
- 6:38vollkommen unbegrenzt das muss einem
- 6:41klar sein es soll wirklich nur an der
- 6:44Kompetenz und der Aufgabe allein
- 6:47scheitern an keinem anderen Merkmal
- 6:50damit merken Sie diese Tests sind so
- 6:53vielleicht in einer Einzelsituation
- 6:55möglich dass die Person so lange da
- 6:57sitzen kann wie sie will bis sie selber
- 6:58aufgibt aber so in der schulischen
- 7:01Praxis eigentlich nicht möglich wir
- 7:03haben überlegt bei Computertest dass wir
- 7:06sagen okay wir überlegen vielleicht 5
- 7:08Minuten 10 Minuten kann man sich
- 7:09konzentrieren und dann ist der Test
- 7:12vielleicht noch 5 Minuten oder 10
- 7:14Minuten länger offen aber spätestens
- 7:16dann muss er ja schließen weil es kann
- 7:18ja auch einfach sein wenn man so ein
- 7:20Computertest macht dass der praktisch
- 7:22die Person ist schon weggegangen und der
- 7:24Test ist einfach noch offen und wir
- 7:26wissen es ja manchmal auch gar nicht ob
- 7:28das gilt oder nicht gilt also das
- 7:30Problem Tests ohne Zeitbegrenzung an
- 7:33sich anzuwenden sind sehr schwierig
- 7:35meistens haben ja praktisch Lehrer oder
- 7:37Personen ein Gewissen Zeitpuffer in
- 7:39ihrem Kopf und dementsprechend sind die
- 7:44meisten Tests selbst wenn sie als
- 7:46powertest konstruiertest mit irgendeiner
- 7:48Zeitvorgabe wo man den Test dann doch
- 7:50beenden kann und immer dann wenn die
- 7:51Zeitvorgabe dann doch eine Rolle spielt
- 7:53dann würde man von Speed Tests reden der
- 7:56Speed Test dagegen ist ein Test der hat
- 7:58eigentlich die gleiche Schwierigkeit
- 8:00grundlegend also der steigt nichts auf
- 8:02sondern sollte eigentlich alles gleich
- 8:04schwer sein mehr oder weniger oder wenn
- 8:07mal leichte und mittlere oder schwere
- 8:09Aufgaben vorkommen dann sind sie
- 8:10zumindestens gewichtet dass sie immer
- 8:12gleich vorkommen und das ist z.B der
- 8:15Lese Flüssigkeitstest in lifumi also da
- 8:17habe ich so eine wortreihe und die Idee
- 8:20von Flüssigkeit ist ja immer dass es um
- 8:22Geschwindigkeit geht egal ob es Rechen
- 8:25Geschwindigkeit oder leseflüssigkeit ist
- 8:28und das ist ja auch ein ganz wichtiger
- 8:30priktor vor allem für die Anfangszeit in
- 8:33der Schule wo ja eben
- 8:36Kopfrechnen oder ähnliches gebraucht
- 8:39wird oder wo man z.B auch Kopfrechnen
- 8:41oder eben lesen braucht um dann später
- 8:44höherwertige oder schwierigere
- 8:47sinnkonstruierende Aufgaben zu lösen wie
- 8:50man es auch immer bezeichnen will und
- 8:52dementsprechend haben Speedtest eine
- 8:55ganz ganz essentiell wichtige Rolle also
- 8:58das sind das das sind jetzt nicht die
- 9:00Tests dass man sagen kann powertest ist
- 9:02gut und Speed Test ist schlecht ich im
- 9:04Gegenteil ich würde sogar sagen die sind
- 9:07absolut gleich wichtig und die meisten
- 9:10Sache vor allem für die Schule ist eine
- 9:12gewisse Geschwindigkeit also die
- 9:14Geschwindigkeit spielt automatisch immer
- 9:16eine Rolle Zeitvorgaben haben die immer
- 9:18und überall und auch wenn man sagen
- 9:21würde es unfair und im
- 9:23Nachteilsausgleich gibt's dann
- 9:25vielleicht mehr Zeit meistens spielt
- 9:27auch die Zeit dann gar keine Rolle weil
- 9:29die anderen Dinge alle so schwierig sind
- 9:32also ich persönlich sehe beide Tests als
- 9:34gleichwichtig an und je nachdem welche
- 9:38Merkmalen man untersucht kommt man mit
- 9:40Speedtest um einiges weiter vor allem in
- 9:42der schulischen Diagnostik die sind um
- 9:45einiges stabiler in vielen Dingen auch
- 9:48und sie sind vor allem wesentlich
- 9:50einfacher zu konstruieren weil ich ja
- 9:52gar keine so didaktische Annahme brauch
- 9:54was ist jetzt wie sondern die sind ja
- 9:56gleich schwer und je nachdem wel
- 9:59Merkmale man hat dann spelen die auf
- 10:01jeden Fall korrelativ eine relativ große
- 10:04Rolle die nächste Idee wie ich Test baue
- 10:06ist dass ich mir überhaupt überlege bin
- 10:09ich in ein Art Klassenstufe interessiert
- 10:12viele Sachen haben ja ein currikulum und
- 10:14ein kurrikulum hat ein Inhalt immer wen
- 10:17dann wenn ich auf dieser inhaltsspine
- 10:19bin dann bin ich eben eher beim
- 10:20kurrikulararm Messen oder
- 10:22klassenstufenbezogene messen dann geht's
- 10:25mir ums Fach oder da eine Auswertung
- 10:27brauche ich vielleicht für die gewisse
- 10:29Didaktik dann interessiert mich das das
- 10:32ist aber meistens eher nicht ganz so
- 10:35klar also was sozusagen dann die
- 10:37Abgrenzung voneinander ist und welche
- 10:40Fähigkeiten oder welches Merkmal ich
- 10:42wirklich brauche um die Aufgaben zu
- 10:44lösen und immer dann wenn ich Konstrukt
- 10:48basiert vorgehe dann will ich was
- 10:50eindimensionales was ein ganz klares
- 10:52latentes Merkmal misst was ich eben
- 10:55brauche um diese oder jene Aufgaben
- 10:57besonders gut zu lösen und dann bin ich
- 10:59mir auch im Klaren ob ich ih ein oder
- 11:01zweidimensionalen Test hab weil reinen
- 11:05Test die eben jetzt wirklich das
- 11:06Schulbuch nehmen würden das macht jetzt
- 11:09auch wirklich niemand mehr aber ein paar
- 11:11gibt so Mastery learning Ansätze dann
- 11:13kann ich halt da die Sachen nicht mehr
- 11:15verrechnen und bin mir auch nicht mehr
- 11:16ganz im Klaren wie die Bereiche
- 11:19Zusammenwirken dafür bin ich halt
- 11:21relativ nah an irgendeiner ökologischen
- 11:23Validität von der Schule dass es da eine
- 11:26Rolle spielt aber meistens egal wie sind
- 11:30Förderkonzepte ja auch in irgendeiner
- 11:32Form Konstrukt basiert weil es geht ja
- 11:34dann um dieses eine oder jene Merkmal
- 11:37also unter dem Konstrukt jetzt kann ich
- 11:39ja dann auch noch enger ziehen
- 11:41dementsprechend würde ich jetzt sagen
- 11:43die meisten Tests sind eigentlich eher
- 11:44Konstrukt basiert aufgebaut aber dann
- 11:48doch schulnah man muss die Sachen aber
- 11:50einfach unterscheiden damit man weiß
- 11:52meint man jetzt eigentlich was latentes
- 11:54was man sozusagen so auch in der
- 11:56Forschung definiert oder ist es ist
- 11:59jetzt irgendwas was im heimlichen
- 12:01Lehrplan der Schule vorkommt oder
- 12:04spezifisch im kurrikulum steht und was
- 12:07sozusagen einfach ein bisschen gemischt
- 12:10waren Laden aus verschiedenen
- 12:12Konstrukten ist es gibt durchaus auch
- 12:14dann haben wir ihn hier unseren lese
- 12:16Flüssigkeitstest verlinkt im Testarchiv
- 12:19also es gibt auch Archive wo man diese
- 12:21freien Tests hochladen kann die meisten
- 12:23anderen Test haben wir einfach in
- 12:24unserem eigenen Repositorium der
- 12:26jeweiligen Uni hochgeladen das hat jetzt
- 12:29nichts mit Qualität zu tun sondern
- 12:31einfach dass wir dass das hier im
- 12:33Testarchiv eben nur jährlich geht und
- 12:35bei uns in den Repositorium können wir
- 12:37das jederzeit hochladen dann gibt es
- 12:39noch die Besonderheit die meisten Tests
- 12:42sind es auch aber die wenigsten schaffen
- 12:44es dass man regelbasiert den ganzen Test
- 12:47bauen da kann und das bedeutet also wenn
- 12:49wir hier uns überlegen wir haben
- 12:52verschiedene matteaufgaben z.B alle im
- 12:54Zahlenraum bis 100 was könnten denn dann
- 12:57Schwierigkeiten sein die ein leicht
- 13:01mittleres oder ein schweres item
- 13:02erklären und sie sehen schon den
- 13:04Zahlenraum ist es jetzt mal nicht weil
- 13:06den haben wir Versuch konstant zu halten
- 13:08aber es könnten jetzt einfach gewisse
- 13:12Aufgaben sein oder Strukturen sein die
- 13:15ineinander verwoben sind und entweder
- 13:18ich halte die jetzt alle konstant dann
- 13:21habe ich aber ein sehr enges
- 13:23Aufgabenspektrum und bin fast schon beim
- 13:25reinen Speedtest oder aber ich überlege
- 13:29mir eben wie die dann miteinander
- 13:31vernetzt sind in so einer Art Tabelle
- 13:33wie Sie hier sehen Notwendigkeit eines
- 13:35zehnerübergangs dann haben die einen
- 13:37Aufgaben im Pool hier eine nein und die
- 13:39anderen ja also ich habe sozusagen
- 13:41diesen Testpool und diesen Testpool habe
- 13:43ich in verschiedene Aufgabenbereiche
- 13:46wieder unterlegt die dann ineinander
- 13:48greifen also das wäre sozusagen hier das
- 13:50erste Kriterium Zehnerübergang ja
- 13:53nein dann ziffernzahl im zweiten term
- 13:56einstellig oder zweistellig minuent als
- 14:00Zehner Ja oder Nein subtrahent als
- 14:03Zehner also auch wenn diese Regeln jetzt
- 14:06schon so ein bisschen arg spezifisch
- 14:07sind die haben wir dann in Modell
- 14:09gepackt oder besser gesagt sen Anderson
- 14:12und die kamen dann raus dass die
- 14:14entscheidend waren um uns sozusagen die
- 14:16Schwierigkeiten der Items
- 14:19vorherzusagen meistens sind die Tests
- 14:21wesentlich einfacher aufgebaut und z.B
- 14:25im blitzlesetest da wird das Item ja
- 14:28eine gewisse sekund gezeigt also es wird
- 14:30entweder 0,5 Sekunden gezeigt eine
- 14:32Sekunde gezeigt 1,5 Sekunden gezeigt
- 14:34oder 2 Sekunden und dann ist die Frage
- 14:37wie wie viel spielt die Zeit eine Rolle
- 14:40beim blitzlesen oder wie viel spielt das
- 14:43einzelne item von der Wortlänge hat also
- 14:46wir können ja schwierige oder leichte
- 14:48Wörter zeigen beim blitzlesen macht das
- 14:50eher die Sache aus also wann wissen die
- 14:53Leute das eher welches Wort wir gezeigt
- 14:56haben und was sind die Merkmale und
- 14:59zumindestens bei der aktuellen
- 15:00Untersuchung kam raus die Zeit spielt
- 15:02eben eine total wichtige Rolle und das
- 15:05Wort so wie wir die Wörter in
- 15:07verschiedenen Regeln gezeigt haben
- 15:09spielt jetzt eher nicht eine Rolle kann
- 15:12man fragen ja vielleicht habt ihr die
- 15:13falschen Wörter genommen oder ein was
- 15:15lags aber genau das wäre dann eben die
- 15:17Frage die man da noch klären kann und
- 15:20das ist sozusagen diese Idee dieser
- 15:23regelbasierten itemkonstruktion also ich
- 15:25habe ganz klare Regeln und die gelten
- 15:28und nehmen wir mal an ich wüsste die
- 15:31wirklich die Regeln für immer und die
- 15:33gelten auch in dem ganz großen
- 15:35Messbereich ja dann kann ich auch
- 15:37automatische item
- 15:39Konstruktionen nehmen indem ich dem
- 15:41Computer sage bau mir 200 Items nach
- 15:44folgenden Regeln und die gelten auch das
- 15:47ist übrigens was das macht man in der
- 15:50computertestung bei amerikanischen
- 15:52collex also sozusagen diesen
- 15:55universitätseingangstest oder ein
- 15:57Einstufungstest wo man eben ganz viele
- 15:59hat und dabei kann man eben
- 16:01computerbasierte itemgenierung machen
- 16:04nach gewissen Regeln und vorher muss ich
- 16:06eben klären ob die Regeln gelten oder
- 16:08nicht und dann passiert es natürlich
- 16:10auch dass wenn Computer Items generiert
- 16:13dass er manche Sachen zusammen packt die
- 16:15einfach völlig unmöglich sind zum Lösen
- 16:17obwohl sie nach den Regeln eigentlich
- 16:19relativ einfach wären weil die sich halt
- 16:22von den Schwierigkeiten dann doch nicht
- 16:24so abbilden lassen wie die Regel sie
- 16:26vorher gesagt hat und das ist dann
- 16:28sozusagen die Schwierigkeit warum wir
- 16:31das oder die Idee jetzt noch nicht in
- 16:33unseren eigenen Testsystem lifumi
- 16:36umgesetzt haben der nächste Punkt wä
- 16:38kriterienorientierte Tests die habe ich
- 16:40dann auch länger gesucht und von elad
- 16:43dieses Test lost in Maroma und dann noch
- 16:47die individuelle lernstandsanalyse von
- 16:49Prengel und libers gefunden das sind
- 16:51also immer Tests die in irgendeiner Form
- 16:53eine Art Stufenmodell haben und immer
- 16:55die Frage erreiche ich die Stufe bin ich
- 16:57in der nächsten Stufe und dann gelten
- 17:00dementsprechend andere Förderkonzepte
- 17:02also diese Tests sind immer auch mit
- 17:04einem kompetenzstufenmodell verbunden
- 17:06und ein Gewissen Raster und wenn Sie
- 17:09jetzt eine Art
- 17:10lernleitersystem oder irgendwie ein
- 17:12Stufensystem in ihrer Schule haben dann
- 17:15wären das die Tests die sie selber
- 17:17einfach bauen können anhand ihrer
- 17:19Konzepte und immer wenn die Person das
- 17:21halt kann dann kriegt es halt den Test
- 17:24und am besten sie haben davon nicht nur
- 17:26einen Test sondern mehrere paralleltests
- 17:28damit man die auch häufiger machen kann
- 17:30und dann kommt er halt in die nächste
- 17:32Kompetenzstufe und je nachdem ob man
- 17:35dann da drin bleibt kann man in dem Fall
- 17:37nur
- 17:38aufsteigen und die Frage wä kann man
- 17:40nicht auch wo wieder runtergehen das
- 17:42wäre dann die Frage beim adaptiven
- 17:45testen da würde der Computer das
- 17:47automatisch machen aber jetzt habe ich
- 17:49vorgegriffen als nächstes kommen nämlich
- 17:52erst Screenings Screenings habe ich
- 17:54vorher schon kurz angerissen sind im
- 17:56Endeffekt dann wenn ich ein ganz kurzen
- 17:59Test haben möchte der mir möglichst
- 18:02schnell erkennt welche Personen
- 18:04Schwierigkeiten haben oder nicht und vor
- 18:07allem gibt's da ganz viel im Bereich
- 18:09lesen oder Rechtschreiben gibt's auch
- 18:11ein paar und in
- 18:13Mathematik paar auch aber im Endeffekt
- 18:16ist das der Bereich wo sozusagen noch
- 18:18relativ viel Entwicklung passiert und je
- 18:21nachdem würde ich persönlich sagen ein
- 18:23gutes Screening sollte eigentlich
- 18:24möglichst kurz sein und schnell
- 18:26einsetzbar also ich würde sagen 5 bis 10
- 18:28Minuten maximum das wäre die Idee aber
- 18:31die meisten Screenings die als
- 18:33Screenings verkauft werden sind eher
- 18:36fast halbe oder ganze
- 18:37schulleistungstests mit mehreren
- 18:39Dimensionen die eine längere Zeit
- 18:41bestehen um eben auch verschiedene
- 18:44Schwierigkeiten in verschiedenen
- 18:45Bereichen abzuklären und das würde ich
- 18:47jetzt fast schon nicht mehr als
- 18:49Screening bezeichnen dann haben wir die
- 18:50Ebene der
- 18:51verlaufsdiagnostik hier in dem Fall
- 18:53nicht lernverlaufsdiagnostik sondern das
- 18:55ursprüngliche Wort ohne lernen warum es
- 18:59gibt auch ganz einfach direct behavior
- 19:01Rating oder andere Arten der
- 19:03verhaltenseinschätzung die ich auch über
- 19:05die Zeit eben kann die sind um einiges
- 19:07stabiler weil ich immer dieselben Items
- 19:08nehmen kann das bedeutet ich muss mir da
- 19:11über diese ganze schwierige
- 19:13Testdiagnostik dahinter und die Items
- 19:16gar nicht so viel Ideen machen sondern
- 19:18wenn ich behhalten habe dann wäre es gut
- 19:21wenn es immer dasselbe Rater ist weil
- 19:23das Problem was ich ja bei Ratings habe
- 19:26ist wenn ich verschiedene habe mit
- 19:27verschiedenen Einschätzung kommt nicht
- 19:29selber raus wenn man das machen will hat
- 19:30Gino Casale ja viel
- 19:33generalisierungstheorie gemacht das wä
- 19:34dann die Berechnungsarten die sozusagen
- 19:37auch Rater kontrolliert und Verhalten
- 19:39über mehrere Messzeitpunkte wenn man das
- 19:41aber jetzt nicht machen will weil man
- 19:43natürlich nur einer ist und weil ich
- 19:44eine kurze praktische Einschätzung
- 19:46brauchen will dann baue ich mir sowas
- 19:47wie den Putzi selber oder nehme ihn also
- 19:50ich sprich ich nehme einfach ein
- 19:52bewertungsrastter von 1 bis 7 wird
- 19:54empfohlen man kann auch eins von ze
- 19:56machen je nachdem wie genau man es haben
- 19:57will und dann prüft man eben immer ab ob
- 20:00die Person diese oder jene Ziele hat
- 20:02also vor allem wenn ich eine
- 20:04pädagogische Intervention habe die
- 20:06gewisse Ziele oder zieleinigungen hat
- 20:08schaffst du das schaffst du das nicht
- 20:10dann muss man das irgendwie bewerten und
- 20:12dann bewertet man das gemeinsam
- 20:14bespricht man also wir bewerten jetzt
- 20:16dies oder jenes und dann gibt's immer
- 20:17eine Rückmeldung habe ich mein Ziel
- 20:19erreicht für den Tag oder nicht und
- 20:21dafür dient eben diese
- 20:22verlaufsdiagnostik ob ich mein Ziel
- 20:24erreicht ist oder nicht und wie dann der
- 20:27Lehrer es einschätzt und die hoff ist ja
- 20:29dass man z.B am Anfang vielleicht
- 20:31weniger ruhig am Platz sitzt und dann im
- 20:35gemeinsamen Setting dann nach zwei oder
- 20:38drei Wochen dann natürlich das fast
- 20:41immer erreicht das wäre natürlich dann
- 20:42der Wunsch und dann tauscht man halt die
- 20:45Ziele aus also es geht hier einfach um
- 20:46eine Art zielbewertung die sehr
- 20:48transparent ist und mit denen alle
- 20:51einverstanden sind weil sonst gibt's ja
- 20:53keine Wirkung die andere Ebene ist
- 20:55Lernen lernen ist etwas komplexer weil
- 20:58ich kann nicht immer wieder dasselbe
- 20:59leseitem zeigen also wenn mein item Pool
- 21:03bei diesen wiederholenden Tests einfach
- 21:05zu klein ist dann besteht einfach die
- 21:07Gefahr dass sie das einfach auswendig
- 21:09lernen was aber nicht schlimm wäre wä
- 21:12wenn die Person sozusagen nehmen wir mal
- 21:14an beim pseudoworttest jetzt einfach
- 21:17selber auch pseudowörter trainiert und
- 21:20einfach eine viel schnellere oder
- 21:22bessere Synthese im Lesen schafft weil
- 21:25das ist ja dann teaching for the test
- 21:26das finden wir in dem Fall super weil
- 21:29das ist ja einfach ein robuster
- 21:31Indikator also ist immer die Frage für
- 21:33was verwende ich Tests und in dem Fall
- 21:35eine lernverlaufsdiagnostike Wende ich
- 21:37für die individuelle Bezugsnorm und
- 21:40alles was dem Kind hilft dieses Ziel zu
- 21:42erreichen und selbst wenn es der Test
- 21:44selber ist es positiv während natürlich
- 21:46wenn ich irgendwie ein selektives
- 21:48Kriterium hätte bei irgendeiner anderen
- 21:51Entscheidung dann habe ich ja natürlich
- 21:53ein testgeheimnis und ich will unter
- 21:54keinen Umständen dass die Person jetzt
- 21:57die einzelnen Items trainiert das wende
- 21:59ich jetzt aber im Bezug auf lernverläufe
- 22:01jetzt unter Umständen gar nicht so
- 22:03schlimm man muss sich dem nur bewusst
- 22:05sein dass die anderen Person es tut und
- 22:07den Lernverlauf dementsprechend
- 22:09interpretiert wenn jemand natürlich übt
- 22:12und man nimmt jetzt nicht genau die
- 22:13Items sondern eben ähnliche Items mit
- 22:16einer Rückmeldung dann ist es positiv
- 22:19und das ist genau das was wir in lefumi
- 22:20mit diesen sogenannten Lernspielen
- 22:22umsetzen wollen eine Art angeleitete
- 22:25Übung die ganz nah am Test ist wo man
- 22:27praktisch einfach nur sofort erfährt
- 22:29richtig oder falsch weil das ist ja
- 22:31genau das was in der
- 22:32lernverlaufsdiagnostik nicht passiert da
- 22:34mache ich viele Items aber ob es richtig
- 22:36oder falsch ist weiß ich nicht ich weiß
- 22:38nur dass ich mich ganz am Ende von dem
- 22:40Test da taucht in lifumi dann so ein
- 22:42Drache auf sich verbessert hat und am
- 22:45Ende wird das Ganze in so einem Graf
- 22:47dargestellt und die Hoffnung ist dass
- 22:48ich eben bei der prättestung eher einen
- 22:50stabilen Messwert habe ich habe mir
- 22:52vorher überlegt welches Ziel kann man
- 22:54denn bei dieser oder jener Förderung
- 22:56über erreichen und darauf habe ich mich
- 22:58dann geeinigt also spricht es auch nicht
- 23:01so dass der Lehrer hier alles im
- 23:03Alleingang festlegt sondern die Person
- 23:05natürlich bereit sein muss auch an
- 23:07seinem lesen oder was man auch immer
- 23:09misst konkret zu arbeiten weil nur dann
- 23:12sehe ich ja Fortschritte und die
- 23:14Hoffnung wäre dann bei
- 23:15lernverlaufsdiagnostik dass immer wenn
- 23:17ich mehrere Messzeitpunkte habe die
- 23:20vielleicht auch enger beieinander liegen
- 23:21also ein bis zwei Wochen also immer dann
- 23:23wenn ich ja denke dass Fortschritte da
- 23:25sind dann sollte ich auch messen wenn
- 23:27ich der Meinung W sind keine
- 23:29Lernfortschritte da dann bringt es auch
- 23:30nichts zu messen weil dann müsste es
- 23:32eigentlich gleich sein dementsprechend
- 23:35wenn man also normalen Unterricht hat
- 23:37würde ich sagen reicht ja auch eine vier
- 23:39bis acht wöchige Messung weil man kaum
- 23:41annimmt dass jetzt dieser Bereich
- 23:43wahnsinnig trainiert wurde wenn er aber
- 23:45trainiert wird stark dann müsste ich
- 23:47zumindestens kurz kurz Zeit verzögert
- 23:50vermutlich eine starke Steigung sehen
- 23:53und dementsprechend wäre es sinnvoll
- 23:55dass man sich vorher überlegt was ist
- 23:56eine PR was eine post Phase und wo
- 23:59könnten welche Interventionen erfolgen
- 24:01mit welcher Intensität und die kann man
- 24:04dann in ein Graf ableiten oder wird
- 24:06einem von dem Programm was man verwendet
- 24:09auch als Graf dargestellt hierzu kann
- 24:12man dann sich überlegen wie wende ich
- 24:13denn das jetzt eigentlich an und wie
- 24:15weiß ich denn das was gut ist da gibt's
- 24:17jetzt verschiedene Verfahren wenn ich
- 24:20ganz viele Messungen habe dann kann man
- 24:22da auch so höherwertige Signifikanztest
- 24:26für Einzelpersonen single case studies
- 24:28macht und anwenden ist wunderbar man
- 24:31kann auch andere Arten von Effektstärken
- 24:33berechnen immer wenn man PR und posttest
- 24:35hat also man braucht da meistens
- 24:37verschiedene Designs falls Sie die
- 24:39einzelfallforschung interessiert ist es
- 24:41noch mal in Kapitel 8 dargestellt und da
- 24:43hat auch David scher eine wunderbare
- 24:45Videoreihe gemacht die einfachste Form
- 24:48die auch vollkommen in Ordnung ist für
- 24:49die pädagogische Praxis ist der
- 24:51sogenannte taky TH spit der bedeutet Sie
- 24:55nehmen einfach die ersten Messungen im
- 24:57PR Test die Testungen im posttest und
- 25:02die in der Intervention die sollten Sie
- 25:05vorher eben festlegen also drei wärden
- 25:08jetzt absolut empfohlen mindestens und
- 25:11meistens schafft man aus der Praxis auch
- 25:13gar nicht dass das jetzt wahnsinnig viel
- 25:14mehr werden dann sehen sie haben wir
- 25:16hier diese Intervention in dem Fall 1 2
- 25:193 4 5 und noch mal drei im in der
- 25:24postphase und nun ist es ja so dass wir
- 25:27den Median nehmen und wir hoffen ja dass
- 25:30die Intervention so stark war dass äh es
- 25:34ein nachhaltigen Effekt gibt also sprich
- 25:36wir haben den posttest und im posttest
- 25:39hoffen wir dass die Ergebnisse doch
- 25:41besser sind wie im prätest und da wir ja
- 25:44drei genommen haben können wir ja
- 25:47einfach da den Media nehmen also einfach
- 25:49den mittleren Wert weil wir nehmen hier
- 25:51einfach an dass die Informationslage
- 25:54eher auf ordinal skalierter Ebene ist
- 25:57und nicht unbedingt auf Intervall
- 25:59skalalierte Ebene und dann sehen wir
- 26:01hier dass hier niedriger median vorkommt
- 26:04wie in der
- 26:05postphase und ich habe mal mit mehreren
- 26:08anderen einzelfallforchern darüber
- 26:10diskutiert habe ich da nicht Angst vor
- 26:11Standardfehler oder
- 26:13Skalierung und die Antwort von Matthias
- 26:15grünker war nee bei einzelfallforschung
- 26:18oder überhaupt wenn ich eben annehmen
- 26:20dass ich wirklich ganz viel bewege nehme
- 26:22ich mir ein möglichst feines Maß schau
- 26:24mir das an und ich nehme aber an dass
- 26:26die Effektstärke die ich in der Person
- 26:28hab so hoch ist dass ich über dem Zufall
- 26:31bin also der wichtigste Maß eben
- 26:33überhaupt von der Förderung ist einfach
- 26:35dass man sichtbare Erfolge sieht die in
- 26:39dem Fall hier noch mal mit einem Graf
- 26:42visualisiert und noch mal noch mal
- 26:45nachvollziehbarer sind also das ist
- 26:47sozusagen der wichtigste Punkt wenn sie
- 26:48selber der Meinung sind na ja da ist
- 26:51leider kaum was passiert und ich sehe
- 26:53jetzt auch die Zahlen zu nah aneinander
- 26:55das sehe ich jetzt schon eher kritisch
- 26:57an das war was ganz anderes wie wenn sie
- 26:59einfach schon vom bloßen Auge zwischen
- 27:01prä und postphase einfach ein
- 27:03Unterschied sehen also der Effekt in der
- 27:05Person den nimmt man eben auch an und
- 27:08dafür ist ja auch genau diese ganze
- 27:11Förderung da dass man ja da hofft auf
- 27:13nachhaltige Ergebnisse damit sie es nun
- 27:15berechnen können habe ich Ihnen noch ein
- 27:17paar weitere Beispiele Aufgaben genannt
- 27:20und hier im Text steht ja noch mal auch
- 27:22ganz genau drin wie man das ganze machen
- 27:25kann jetzt sind wir beim adaptiven
- 27:27testen hier geht's darum dass ich einen
- 27:29regulären powertest habe also die
- 27:33computervariante kann man natürlich auch
- 27:35speeded oder ähnliches machen aber die
- 27:37Grundannahme ist an sich ein powertest
- 27:40ich brauche also leichte mittlere und
- 27:42schwere Items die brauche ich deswegen
- 27:45weil der adaptive Test ja auch einen
- 27:48großen Range hat also das ist ja die
- 27:50Idee während ich bei einem normalen Test
- 27:53alle Items machen muss egal ob ich sie
- 27:56jetzt wirklich zu 100 im Schlaf kann
- 27:59oder ob ich sie nie lösen werde ist die
- 28:02Idee vom adaptiven Test dass der
- 28:04Computer fängt meistens in der Mitte
- 28:06oder beim leichtesten item an spielt im
- 28:09Endeffekt keine Rolle weil er sich
- 28:11ausmittelt und immer dann wenn der
- 28:13Computer feststellt dass man das Item
- 28:15kann dann kriegt man ein schwereres item
- 28:19und wenn man das Item nicht mehr kann
- 28:21kriegt man dann ein leichteres Item das
- 28:24bedeutet für adaptives ziehen ist es
- 28:26ganz wichtig dass der
- 28:28schon einmal skaliert war und die item
- 28:31Parameter bekannt sind ebenso ist
- 28:34wichtig dass halbwegs bekannt ist was
- 28:36ist überhaupt leicht und was ist
- 28:38schwierig und dass das sozusagen stimmt
- 28:40und dann kann der Computer das zieh nun
- 28:42kann man sich denken na ja warum muss
- 28:44ich den das jetzt so kompliziert machen
- 28:46mit diesem cut kann ich das nicht viel
- 28:47einfacher machen ich kann doch einfach
- 28:49sagen ja kriegst halt ein einfacheres
- 28:51item und wenn du das löst dann bist du
- 28:54in der oberen Gruppe oder wenn du
- 28:57praktisch das nicht löst dann bist du in
- 28:59der unteren Gruppe also man könnte das
- 29:01ja einfach ganz einfach binär machen
- 29:04warum warum muss ich da überhaupt ein
- 29:06Algorithmus dahinterziehen und dann
- 29:08liegt es einfach daran na wir sind halt
- 29:10alle Menschen und wir sind eben
- 29:12wahrscheinlichkeitsbezogen und nehmen
- 29:13wir mal an ich bin in der Schule und
- 29:15jemand lenkt mich einfach ab während ich
- 29:17die ersten zwei Items bearbeite und ich
- 29:20passe nicht auf oder ich verklicke mich
- 29:22einfach ja dann ist es schlecht wenn ich
- 29:25deterministisch schon einfach in die
- 29:26unterste Gruppe eingeordnet wäre während
- 29:29hier bei so einem ziehungsalgorithmus
- 29:31der dann gleichzeitig immer wieder
- 29:33kontrolliert habe ich immer noch die
- 29:35Chance später dann auch noch
- 29:37nachzukommen also der wartet einfach ab
- 29:40und und gleicht sozusagen dann über die
- 29:42Länge das aus bis er selber sagt na ja
- 29:45jetzt ist dieses Profil bei dir
- 29:47eigentlich ziemlich klar jetzt können
- 29:48wir abbrechen und dann ist jetzt noch
- 29:50die Frage wo macht es eigentlich am
- 29:52meisten Sinn so dieses cut zu verwenden
- 29:55ja das macht halt immer dann Sinn wenn
- 29:57ich extrem Gruppen habe also wenn ich
- 29:59eigentlich eh im Mittelwert der Norm bin
- 30:02dann kann ich einfach den Test normal
- 30:04machen oder einfach auch ein Test mit
- 30:07Abbruchkriterium also wenn man ein paar
- 30:09Items nicht gelöst hat dass man es dann
- 30:11machen kann aber nehmen wir mal an ich
- 30:13bin jetzt eher eine extremgruppe also
- 30:15ich bin besonders gut oder besonders
- 30:17schlecht dann ist dieser cuttest
- 30:19wesentlich besser weil er wesentlich
- 30:21kürzer ist um eben die passenden Items
- 30:24auszuwählen und er ist dann halt auch
- 30:27genauer wie Test mit Abbruchquote weil
- 30:29er einfach einem noch eine Chance gibt
- 30:31wenn man sich einmal verdrückt hat dass
- 30:33er das ganze dann auch wieder ausgleicht
- 30:35dementsprechend ist es auch egal
- 30:36zumindestens nach den Ergebnissen von
- 30:38Frau ebenbeck ob der Test jetzt in der
- 30:41Mitte oben oder unten das erste Item hat
- 30:44weil es sich sozusagen im weiteren
- 30:45Verlauf ausgleicht dementsprechend würde
- 30:48ich bei cut immer unten anfangen weil
- 30:50das ist doch positiv dass man das erste
- 30:52item löst Lernspiele Games und Übungen
- 30:55mit Rückmeldungen sind jetzt klass
- 30:57cherweise gar nichts was mit
- 30:59pädagogischeer Diagnostik zu tun hat
- 31:01aber wenn man sich jetzt mal anschaut
- 31:03dass wir eigentlich immer mehr Leute
- 31:05haben die Computerspiele haben
- 31:07Computerspiele funktionieren
- 31:09standardisiert nach Algorithmen und
- 31:12natürlich haben Leute die in ganzes
- 31:14Computerspiel durchgespielt haben
- 31:15gewisse Fähigkeiten entweder schon
- 31:17vorher gehabt oder dabei verbessert oder
- 31:20erlernt also da gibt's viele Beispiele
- 31:23wo gewisse Skills die ich dann für eine
- 31:25ähnliche Steuerung oder für was anderes
- 31:27das habe verwende mittlerweile gibt's
- 31:30auch Trainings und
- 31:32Simulationssoftware die sozusagen das
- 31:33hat und in den Sinn je nachdem für was
- 31:36ich das brauche hat das natürlich auch
- 31:38in irgendeiner Form eine Aussage ob die
- 31:42Person diese oder jene Fähigkeit hat und
- 31:45genauso könnte man jetzt nämlich auch
- 31:47Mathe oder andere Bereiche in Games
- 31:51immer mehr verwirklichen oder mit
- 31:53reinbringen oder das wäre ja das zweite
- 31:56Merkmal ich habe es dann nicht Game als
- 31:58direktes Spielerlebnis sondern ich habe
- 32:00es als
- 32:01gamifikation sprich ich habe Ranglisten
- 32:04Münzen oder irgendwelche anderen
- 32:07externalen zusätzlichen motivierenden
- 32:10Anreize die ich eben habe die ich im
- 32:12normalen Leben nicht hab die auch eine
- 32:14Wirkung haben und dann ist immer die
- 32:18Frage wie viel Macht diese ganze
- 32:20Computersteuerung Tablet ist es ganz
- 32:22toll macht viel Spaß oder die
- 32:24gamifikation wie viel Zusatzreize machen
- 32:26die aus auf der ein Seite und auf der
- 32:29anderen Seite welche Kompetenz hatte die
- 32:31Person und wie viel hat sie denn da drin
- 32:32gelernt und kann ich das überhaupt auf
- 32:34die Außenwelt übertragen ist es denn
- 32:38stabil und je nachdem was es ist würde
- 32:41ich schon sagen bei schulischen Lernen
- 32:43dass da durchaus viele Dinge übertragbar
- 32:45sind und der hauptsächliche Vorteil
- 32:49jegliche Art von Computerunterstützung
- 32:51ist einfach dass die Rückmeldung
- 32:53unmittelbar und individuell erfolgt und
- 32:56das ist natürlich für lernen automatisch
- 32:58ganz wichtiger Prozess dass ich sofort
- 33:00weiß passt es oder passt es nicht und
- 33:03nicht wie bei einer Schulaufgabe oder
- 33:06irgendeinem Test oder einer Klausur sie
- 33:08kennen es sie führen den Test durch und
- 33:12dann legegt das ganze erstmal zum
- 33:14Korrigieren und Sie erfahren die
- 33:15Rückmeldung viel später und das ist
- 33:18einfach der Vorteil der immer mehr in
- 33:21gewissen
- 33:23Lernumgebungen automatisch integriert
- 33:25wird von den Auswertungen ob dieser sa
- 33:28dann aber stabil sind und ob man dafür
- 33:31weitergehend was rückschließen oder
- 33:33vorhersagen kann im Sinne einer
- 33:35pädagogischen Diagnostik liegt halt an
- 33:37dem jeweiligen Test oder Bausatz und
- 33:42dementsprechend ist es jetzt nur
- 33:44sozusagen ein Hinweis wo ich denke der
- 33:46wird aber immer und immer mehr kommen
- 33:48wenn wir z.B uns die mudel
- 33:51Lernumgebungen anschauen wo verschiedene
- 33:53Lernspiele drin sind dann sehen wir halt
- 33:56dass Studierende die viele Lernspiele
- 33:58nutzen die aktiv sich mit dem Stoff
- 34:01auseinandersetzen natürlich am Ende in
- 34:04der Klausur bessere Noten haben wie
- 34:07Leute wo wir nicht wissen ob sie
- 34:08überhaupt die aufgetaucht sind oder sich
- 34:10mit dem Stoff beschäftigt haben das mag
- 34:13jetzt total trivial klingen aber auf der
- 34:16anderen Seite hat man halt nach ein paar
- 34:19Wochen Vorlesung schon die ersten
- 34:21Einsichten wie viel formativ gesehen
- 34:24denn jetzt an dem Stoff teilnehmen und
- 34:27Inter Reste zeigen und wenn man eine
- 34:29Klausur hat kann man dann auch schon
- 34:31ziemlich sicher sagen wie viele
- 34:33Teilnehmer mit der Klausur zumindestens
- 34:35gar kein Problem haben weil sie sich ja
- 34:37von Anfang an darauf vorbereitet haben
- 34:39und wie viele Personen jetzt eher im
- 34:42Sinne der learning Analytics gar nicht
- 34:45oder die Nacht vorher lernen und
- 34:48dementsprechend würde ich da behaupten
- 34:50wenn man halt kurz vor einer Prüfung
- 34:53lernt dass die
- 34:54Durchfallquote von der
- 34:56Wahrscheinlichkeit vielleicht ein Tick
- 34:58höher es sein könnte oder mehr wie wenn
- 35:01sie eben von Anfang an die Vorlesung
- 35:03genießen und die Übungen die in den
- 35:05melräumen sind nutzen damit bin ich am
- 35:09Ende von Kapitel 5 und komme zu Kapitel
- 35:136
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This page contains the full transcript of Kapitel 5 Überblick über verschiedene Formen von Diagnostischen Instrumenten by Markus Gebhardt, generated from the public captions YouTube serves with the video. The transcript has 5,630 words across 915 segments, with the original timestamps preserved so you can click any line to jump to that moment in the embedded player.
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