Kapitel 4 Teil 2 Messen und Bewerten im Pädagogischen Kontext — Transcript
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- 0:00servus und hallo wir sind bei Normen
- 0:02angelangt und Normen brauche ich immer
- 0:04dann wenn ich eben einen bestimmten Fall
- 0:08mit einer Alters oder klassennorm
- 0:10vergleichen will also meistens wenn ich
- 0:12ein Gutachten schreibe irgendwas
- 0:14besondere feststelle eine besondere
- 0:16Schwierigkeiten soonder einer
- 0:17pädagogischen Förderbedarf dann brauche
- 0:19ich so eine Alters oder klassennorm und
- 0:23damit ein Test das hat ist es meistens
- 0:26eben so ein Schulleistungstest den ich
- 0:28kaufen muss es gibt wenige Verfahren die
- 0:30Normen haben die ich nicht kaufen muss
- 0:33einfach deswegen weil so
- 0:35schulleistungsnormen sehr teuer sind vor
- 0:37allem dann wenn ich mehrere Bundesländer
- 0:40habe und dann z.B alle neunten Klassen
- 0:43in allen Bundesländern messen soll in
- 0:45allen verschiedenen Schularten am besten
- 0:47noch zu mehreren Zeitpunkten also
- 0:49vielleicht am Anfang der 9 oder am Ende
- 0:51der 9 und dann halt auch eine Stichprobe
- 0:54braucht die so ist dass ihr verschiedene
- 0:57Länder ich miteinander vielleicht
- 0:58verrechnen kann also nicht dass da
- 1:00irgendein systematischer Fehler von
- 1:02Schulart oder Bundesland oder was auch
- 1:05immer da drin sein könnte drin ist
- 1:07dementsprechend ist es wichtig dass die
- 1:09Zahlen größer sind wenn sie sich also
- 1:11jetzt in die testothek begeben und sie
- 1:13schauen sich mal die verschiedenen Tests
- 1:15an W sehen sie dass ganz häufig diese
- 1:18normmen eine Stichprobe haben also eine
- 1:21ganz normale Studie wo der Test einmal
- 1:23durchgeführt wird am besten in den
- 1:25ersten beiden Schulstunden damit die
- 1:27Personen ja auch wach wurden und aktiv
- 1:30eben gut mit besten Leistungen diesen
- 1:32Test bearbeiten und dann brauche ich
- 1:34halt 3000 oder 1000 oder wie viel auch
- 1:37immer Schülerinnen und Schüler um
- 1:39eigentlich noch ein Ergebnis zu haben
- 1:41was repräsentativ ist und da kommen wir
- 1:44schon zu dem Punkt na ja wir sind in der
- 1:47Förderschule wir sind ja anders wie
- 1:49andere ist denn die Norm auch für mich
- 1:51gültig dann lautet die Antwort nee also
- 1:54einfach nein wenn in der normstichprobe
- 1:57nicht ausreichend Förderschulen auch
- 1:59sind dann gibt es sozusagen keine eigene
- 2:02förderschulnorm sondern dann muss mir
- 2:04einfach bewusst sein ich habe nur eine
- 2:06Altersnorm oder eine Klassenstufen Norm
- 2:08und die Norm wird immer über alle
- 2:10gerechnet und dann es wird halt in dem
- 2:13Fall eine Förderschule mit dem Gymnasium
- 2:15verglichen wenn das Gymnasium in der
- 2:17Norm auch dran vorkommt und dann gibt's
- 2:20halt keine spezifischen zahlen sondern
- 2:22es gibt eben ein Vergleich über diese
- 2:25Altersgruppe oder über diese
- 2:27Klassenstufe und zwar über alle und wenn
- 2:31ich das brauche in meinem Gutachten also
- 2:33wenn ich wissen will ob diese
- 2:35Schülerinnen und Schüler eben im
- 2:37Vergleich so und so zur Altersnorm
- 2:39stehen dann benötig ich das ansonsten
- 2:42kann ich auch einfach mit den ruhwerten
- 2:44schauen oder schauen wie ist es in den
- 2:46einzelnen Studien ist es eine
- 2:48normverteilung oder nicht und schauen
- 2:50wir das dann im Einzelnen an nun haben
- 2:52wir aber ein normierten Test vorliegen
- 2:55wir haben also sogenannte Rohwerte im
- 2:57Ergebnis und ich möchte das jetzt mit
- 2:59anderen vergleichen dann muss ich hinten
- 3:01in dieses testbuch meistens schauen
- 3:03sagen okay ich nhme die Altersnorm oder
- 3:06was auch immer und gehe dann runter das
- 3:09Ergebnis und bekomme dann meistens einen
- 3:12Normwert also ich habe einen Rohwert und
- 3:14der wird umgerechnet in einen Normwert
- 3:17und das kann jetzt z.B ein T-Wert sein
- 3:21oder ein zsore ist es meistens nicht
- 3:24meistens sind noch die perzentile
- 3:26angegeben und das ergibt sich dann halt
- 3:28je nachdem wo die normstichprobe ist und
- 3:33sich verteilt das ist meistens eine
- 3:35Normalverteilung und der Mittelwert
- 3:38dieser Stichprobe der ist eben dann
- 3:40genau hier und hat den twert 50 und die
- 3:45Standardabweichung jetzt W ich eine
- 3:47Normalverteilung habe habe ich nur zwei
- 3:49Informationen die reichen mir um diese
- 3:51Kurve zu beschreiben dann habe ich neben
- 3:54dem Mittelwert auch die
- 3:55Standardabweichung sprich wir sind bei
- 3:57intervallskalierung und diesmal hier
- 4:00also Prozentrang 4 84 oder
- 4:0415,9 und das ergibt einen twert von 40
- 4:08oder 60 und jetzt je nachdem wie eben
- 4:11die
- 4:12rohwerteverteilung ist und meine Person
- 4:15hat den Rohwert x und der W jetzt nehmen
- 4:17wir mal an einfach hier dann gehe ich s
- 4:20weit runter und Krieg dann in der
- 4:21Tabelle gesagt na ja also das wä jetzt
- 4:23der folgende twert z.B 45 und dann weiß
- 4:28ich Bescheid und man kann diese
- 4:30verschiedenen Normen auch untereinander
- 4:34verrechnen und das ganze sehen Sie hier
- 4:36von den Aufgaben indem ich z.B den
- 4:39Prozentrang habe der ist ein
- 4:40dementsprechender T-Wert der kann ein uq
- 4:43wert sein dann ein zwert oder dieser
- 4:47Wert es gibt also ganz verschiedene
- 4:49Werte es gibt auch noch viel mehr aber
- 4:51ich habe mal jetzt einfach die genommen
- 4:53die in den meisten Tests irgendwie
- 4:55vorkommen und die kann ich e verrechnen
- 4:58ich habe diese das Beispiel was ich
- 5:00gerade gesagt habe mit dem fiktiven Kind
- 5:02Angelo den sie noch aus dem ersten
- 5:05Beispiel kennen und dann habe ich mir
- 5:06den aktuellen demma 2 genommen was ja
- 5:09ein Schulleistungstest ist mit einer
- 5:10klassennorm und habe dann angeschaut
- 5:13wenn ich also folgenden rohert habe was
- 5:16kommt denn dann raus und dann kommen
- 5:18hier die einzelnen Prozentränge raus die
- 5:21ich bekomme wichtig ist aber eigentlich
- 5:24dieses Ergebnis des
- 5:25twererts und da sehe ich Angelo hat also
- 5:3021 Aufgaben gelöst von insgesamt 36 das
- 5:35bedeutet er entspricht einem Prozentrang
- 5:38ziemlich in der Mitte hat ja auch die
- 5:40mittleren Aufgaben gelöst das ist ein
- 5:43twert von 50 mit einem Messbereich wo
- 5:46der wahre Wert liegen würde zwischen 47
- 5:50und 53 und was mir jetzt ganz wichtig
- 5:53ist noch mal zu betonen immer dann wenn
- 5:56twert und dieser t-wertbereich also
- 5:58dieses Konfidenzintervall weil angegeben
- 6:00ist dann sind die Ergebnisse eigentlich
- 6:01fürs Gutachten wirklich brauchbar auf
- 6:03die kann ich mich dann wirklich berufen
- 6:05wenn ich jetzt eher aus Sinne eines
- 6:08Profils mir überlegen will wo sind denn
- 6:11die Stärken und Schwächen von Angelo
- 6:14dann kann man das schon so machen dass
- 6:15man sich das hier anschaut aber dann
- 6:17würde ich das jetzt eher als Screening
- 6:19sehen und nicht als wirklichen
- 6:22multidimensionalen Test weil einfach
- 6:25zwei Aufgaben oder vier Aufgaben
- 6:28wirklich wenig sind und dementsprechend
- 6:30wird auch hier zwar ein Prozentrang
- 6:33angegeben aber gar kein
- 6:35prozentrangbereich also ich weiß dann
- 6:37was dieser Person sollte eigentlich so
- 6:40und so viele Aufgaben lösen um in dem
- 6:43und dem Bereich zu sein aber ja die
- 6:46Aussagen von verdoppeln und halbieren da
- 6:48hat er halt zwei von dreien und im
- 6:50Prozentrang ist er da ein bisschen
- 6:52niedriger also die meisten lösen da wohl
- 6:54anscheinend alle Aufgaben die einen
- 6:57Prozentrang an sich von 50 haben der wä
- 7:00dann praktisch höher aber so so genau
- 7:03dass der dass die Person jetzt da eine
- 7:05Schwäche hätte würde ich nicht
- 7:07interpretieren weil ich habe ja
- 7:09logischerweise den Fall auch so fiktiv
- 7:11konstruiert dass ich mir dachte ich
- 7:13versuche immer möglichst die Mitte zu
- 7:14treffen und damit merken sie schon umso
- 7:17weniger Informationen ich vorle umso
- 7:19mehr schwanke ich und ich persönlich
- 7:21würde jetzt schon behaupten ich soll
- 7:23schon mindestens fünf Items in dem
- 7:25Bereich haben damit der Test überhaupt
- 7:27gut misst und wenn es halt weniger ist
- 7:29und Sie merken ja kann verdoppeln oder
- 7:31halbieren nicht dann sollten sie halt
- 7:33bitte noch mal einzeln nachschauen ob
- 7:35das jetzt wirklich der Fall ist und wenn
- 7:37Jan welchen Schwierigkeitsbereich kann
- 7:40er denn verdoppeln oder halbieren kann
- 7:41er es halt gar nicht oder wie weit muss
- 7:44ich danach gehen also diese Testbereiche
- 7:46und dieses Profil ist wichtig für die
- 7:49Förderdiagnostik aber für das Gutachten
- 7:52sind vor allem Bereiche wichtig die nen
- 7:55Konfidenzintervall angeben weil auf die
- 7:57kann ich mich wirklich verlassen weil es
- 7:59hier genug Informationen gibt nun bin
- 8:01ich beim Kapitel 4.7 angelangt
- 8:04Grundlagen der Testtheorie ich habe
- 8:05schon viel über systematisch und
- 8:07unsystematischen Fehler geredet und ich
- 8:09weiß dass das jetzt ungefähr die
- 8:11schwierigste Kost für Lehrer ist daher
- 8:13habe ich dieses Kapitel einfach noch mal
- 8:14geschrieben in Anlehnung an das Kapitel
- 8:17das Michael Schurig und ich schon im
- 8:19großen Herausgeberband geschrieben hat
- 8:21weil Michael fand ich hat es da schon
- 8:23super erklärt und sie können dieses
- 8:25Kapitel gern lesen ich dachte mir ab
- 8:27noch ich versuche das noch mal einfacher
- 8:28zu schreiben um es einfach maximum kurz
- 8:31und einfacher zu sagen damit habe ich
- 8:33natürlich viel vereinfacht und falls es
- 8:35genauer interessiert bitte ich Sie lesen
- 8:38Sie einfach die einführungswerke zur
- 8:39Testtheorie die haben das viel besser
- 8:41beschrieben wie ich ich habe es hier
- 8:43maximal kurz ausgedrückt und im
- 8:46Endeffekt geht es um diese einfache
- 8:48Formel es gibt also eine beobachte
- 8:51Merkmalsausprägung einer Person die sich
- 8:53aus den Komponenten des waren Merkmals
- 8:55in einem zufälligen Messfehler bezieht
- 8:58und dieser zufällige Messfehler ist ganz
- 9:00wichtig dass er zufällig ist und nicht
- 9:02systematisch weil dann gilt das ganze
- 9:03halt einfach nicht also ganz wichtig ist
- 9:06dass diese Fehler einfach nicht
- 9:07korrelieren so kann man das am
- 9:09einfachsten ausdrücken immer dann wenn
- 9:11die Fehler korrelieren also nicht nur
- 9:12bei ein und zwei Items weil ich ähnlich
- 9:15gemacht habe sondern es in irgendeiner
- 9:17Form systematischen Fehler gibt dann
- 9:19habe ich ein Problem und diese einfache
- 9:22grundlegenden Annahmen der Testtheorie
- 9:25kann ich eben mittlerweile auch mit
- 9:27höheren statistischen Methoden prüfen
- 9:29und wenn ich bei der
- 9:31fragebogenkonstruktion bin habe ich
- 9:32schon genannt das ist das
- 9:34strukturgleichungsmodell was die
- 9:36Personen eben aber noch wissen müssen
- 9:38ist dass es mittlerweile diese item
- 9:41response theory ist also praktisch die
- 9:44probabilistische Testtheorie die von
- 9:46einem wahrscheinlichkeitsmodell ausgehen
- 9:48und da geht es immer um die Frage wie
- 9:51wahrscheinlich ist es dass ich mit
- 9:53dieser Kompetenz dieses eine item lösen
- 9:56kann und daher wird die item response
- 9:59theory ganz häufig dann verwendet wenn
- 10:02ich einen Test habe mit ganz vielen
- 10:04Items und ich kann damit prüfen ob jetzt
- 10:07der Test ähnliche
- 10:10schwierigkeitsgenerierende Merkmale hat
- 10:12die für alle Personengruppen ähnlich
- 10:15sind oder nicht also ob in dem Fall
- 10:18diese dieser Test fair ist für alle oder
- 10:21gibt's da vielleicht einzelne Items oder
- 10:23einp Gruppen die für die eine Gruppe
- 10:26anders schwierig ist wie für die anderen
- 10:29und um das zu haben unterteilt die item
- 10:32response theory im Endeffekt zwei
- 10:35verschiedene Gruppen nämlich einmal
- 10:37schaue ich mir an erster Linie die item
- 10:39Parameter an die errechne ich sozusagen
- 10:41anhand meiner
- 10:43empiri und auf der zweiten Ebene je
- 10:47nachdem welches Verfahren ich habe
- 10:48schätze ich oder berechne ich daraus die
- 10:51personenparameter ich habe also aus dem
- 10:54selben empirischen Ergebnissen zwei
- 10:56verschiedene Merkmale zuerst die item
- 10:58paramet
- 10:59und die personenparameter und dadurch
- 11:02dass ich die beiden getrennt voneinander
- 11:04habe kann ich mir so eine Person item
- 11:06Map
- 11:07bilden manche nennen das raschbaum und
- 11:11für uns im Bereich der Sonderpädagogik
- 11:13ist es halt einfach wahnsinnig wichtig
- 11:15weil die meisten Tests nicht unsere
- 11:17Personengruppe treffen und genau diese
- 11:20Frage kann ich damit eben noch viel
- 11:22besser erklären wie wenn ich es mir
- 11:24jetzt einfach deskriptiv auf manifester
- 11:26Ebene anschaue dann kann ich das
- 11:27natürlich auch sehen aber so ist es viel
- 11:30besser weil ich noch diese
- 11:31antwortpattern habe und auch noch auf
- 11:34itemebene dann überlegen kann passt das
- 11:37zu meiner Stichprobe und ich habe hier
- 11:39jetzt zwei Messzeitpunkte einmal
- 11:41Messzeitpunkt 1 einmal Messzeitpunkt 5
- 11:43ist derselbe Test sind also dieselben
- 11:45Items und sie sehen hier die
- 11:47verschiedenen item Pools die ich
- 11:49zueinander gruppiert habe das sind jetzt
- 11:511 2 3 4 5 verschiedene aufgabengruppen
- 11:55und wir haben hier praktisch die item
- 11:57Parameter und die sehen Sie hier messen
- 12:01eben diesen
- 12:03personenparameterbereich besonders gut
- 12:05einmal eben die Personen zum
- 12:07Messzeitpunkt 1 anhand dieser logitskala
- 12:10und einmal zum Messzeitpunkt 5 sie
- 12:13merken also die sind im messzeitp 5
- 12:16deutlich besser geworden da gibt's Leute
- 12:18die sind hier da sind sie hier in dem
- 12:20Bereich noch nicht und es fehlen auch
- 12:23Leute hier unten die sind sozusagen auch
- 12:25besser geworden jetzt ist genau die
- 12:27Frage ist das der Test überhaupt und die
- 12:29Antwort ist nö also nicht so wirklich
- 12:32gut zumindestens nicht als reiner
- 12:34powertest wo es ja nur um die
- 12:36Schwierigkeit geht und nicht um eine Art
- 12:38Zeitfrage in irgendeiner Form weil die
- 12:41Items messen eigentlich alle hier in
- 12:43diesem
- 12:44Bereich und dann sind sie pro Dimension
- 12:47weil das sind in dem Fall die einzelnen
- 12:49Dimensionen aufsteigend und das hier ist
- 12:52glaube ich adieren subtrahieren glaub
- 12:54multiplizieren und dividieren ist da
- 12:56auch noch dabei und noch irgendwas
- 12:58anderes ich bin mir jetzt sel gerade
- 12:59nicht sicher weil das die kurrikularen
- 13:01Aufgaben waren und da wäre die Idee eben
- 13:04was ist der leichte und was ist jetzt
- 13:06das schwierige item und die Hoffnung
- 13:08wäre ja eigentlich dass ich das anhand
- 13:10meiner Dimensionen oder zumindestens
- 13:11anhand meiner generierenden Merkmale
- 13:13klären könnte und dann lautet die
- 13:15Antwort nee also hier ist eins leicht
- 13:18und da ist eins schwer aber hier ist
- 13:20auch eins leicht und da ist auch eins
- 13:21schwer und so sieht es auch aus und das
- 13:24ist immer dann wenn die Tests nach
- 13:25klassischer Testtheorie konstruiert
- 13:27werden in verschiedenen Dimensionen und
- 13:29verschiedenen Bereichen dass es halt
- 13:31leider überhaupt gar keine aufsteigende
- 13:33Linie ist so richtig wenn ich mir das
- 13:34jetzt nach item response theory
- 13:36vorstelle wünsche ich mir eigentlich ein
- 13:38Test der hier so eine Art Linie hat die
- 13:40sauber
- 13:41aufsteigt und das ist hier einfach
- 13:44leider nicht der Fall und daher die
- 13:47Grundfrage ist der Test gut oder ist der
- 13:49Test nicht so gut dann würde ich sagen
- 13:50der Test ist schon in Ordnung weil er
- 13:53macht das was die Lehrer wollen nämlich
- 13:54diese verschiedenen Rechenarten umfassen
- 13:57und er hat eben einen klaren Messbereich
- 13:59hier und vermutlich ist es der
- 14:02Zahlenraum und man hätte eigentlich
- 14:04besser den Zahlenraum bearbeiten sollen
- 14:06weil er vielleicht relevanter wäre für
- 14:08die einzelnen Schwierigkeiten aber se
- 14:11ein kurrikularer Test und jetzt merken
- 14:13Sie das Problem eines testentwicklers
- 14:15nur weil er weiß wie ein Test leichter
- 14:17oder schwieriger geht ist es jetzt für
- 14:19die Lehrer manchmal nicht die wichtigste
- 14:21Botschaft weil die wollen halt das
- 14:23kurrikulum und nicht den Zahlenraum
- 14:25haben also man müsste den Test
- 14:27vielleicht noch ein bisschen anders
- 14:28grundlegen aufbauen damit das sozusagen
- 14:31so eine schönere Linie ergibt und das
- 14:33ist vor allem ganz wichtig für
- 14:36lernverlaufsdiagnostik oder Tests die
- 14:38ich vielleicht auch halbjährlich
- 14:39durchführe die also verschiedenen
- 14:41aufsteigenden Kompetenzbereichen
- 14:44Messe und für einen Test der jetzt
- 14:46einfach nur statusdiagnostik hat das ist
- 14:48wurscht weil na ja dann genügt der
- 14:50eingeschränkte Messbereich auch weil die
- 14:52meisten Personen da dran sind und ich
- 14:54habe ja auch vorher gesprochen was ist
- 14:56denn mit den hochbegabten oder mit den
- 14:57Personen mit wahnsinnigen
- 14:59Schwierigkeiten und warum kann ich jetzt
- 15:00diesen matthos oder diese
- 15:03kompensatorischen Effekte von schulecau
- 15:05Messen ja es liegt halt daran dass der
- 15:07Messbereich von dem Test einfach aufhört
- 15:10oder was noch schwieriger ist in denen
- 15:12anderen dimensionsbereich vielleicht
- 15:14reingeht also dass es gar nicht mehr
- 15:15dasselbe latente Merkmal ist was die
- 15:18Schwierigkeiten ausmacht sondern einfach
- 15:20was anderes und je nachdem wo ich eben
- 15:23festhalte mit einem Test und wie ich
- 15:25sozusagen die Grundstruktur der Aufgaben
- 15:27festlege um so bisschen mehr kommt was
- 15:30anderes raus das ist jetzt für die
- 15:32meisten pädagogischen Fragen gar nicht
- 15:34so arg relevant aber spätestens dann
- 15:37wenn sie einen Test bauen wollen von der
- 15:40zweiten bis zur vierten Klasse und sie
- 15:42wollen jetzt hier die Lesekompetenz
- 15:45messen und zwar nicht nur eine
- 15:46eindimensionale sondern eine breite mit
- 15:48mehreren Bereichen ja dann haben wir ein
- 15:51bisschen Schwierigkeiten weil je nachdem
- 15:53wo sie es festhalten kommt vielleicht
- 15:55was anderes raus und genau für diese
- 15:58Frage brauche ich eben die Testtheorie
- 16:01und je nachdem wie meine pädagogischen
- 16:04Entscheidung sind oder wie das mit
- 16:05förderkonzepten verbunden ist muss ich
- 16:08dafür einfach ein gewisses Bewusstsein
- 16:10haben mehr will ich mit diesem Kapitel
- 16:12einfach überhaupt gar nicht sagen und
- 16:15das Schlimmste was wir haben ist immer
- 16:16dann wenn der Fehler systematisch ist
- 16:19und er für eine gewisse Personengruppe
- 16:22gilt weil sie vielleicht gar nicht
- 16:24diesen oder jenen Unterrichtsstoff
- 16:26überhaupt gehört haben oder einfach weil
- 16:29diese dieses aufgabenformat den
- 16:31Personengruppen gar nicht klar war oder
- 16:34sein kann und die anderen erschließen
- 16:36sich das aber induktiv oder nach zwei
- 16:39beispielitems und die andere
- 16:41Personengruppe nicht ja dann haben wir
- 16:43einfach ein wirkliches Problem und
- 16:46dementsprechend würde ich eben sagen in
- 16:48der ganz klassischen pädagogischen
- 16:51Diagnostik messen wir im Endeffekt immer
- 16:53nur die Personen im Median die sind
- 16:57super die sind sauber für die klappt
- 16:59alles und immer dann wenn wir in die
- 17:01extrem Bereiche reingehen dann wird's
- 17:04wirklich schwierig und daher Test die
- 17:06jetzt sagen uh du bist Prozentrang 5
- 17:09prozentr Rang 2
- 17:11also je nachdem wie sauber der Test ist
- 17:14und wie klar dieses kompetenzlevel ist
- 17:16dann ist es meistens nicht der Fall also
- 17:18prozentr Rang 16 Proz Rang 10 von mir
- 17:21aus noch je nachdem wie gut der Test
- 17:23skaliert ist aber der der Rest muss
- 17:26sozusagen große Stichproben haben und
- 17:29sehr genau sein und dann kann man das
- 17:32machen und genau dementsprechend und
- 17:34dann brauche ich auch noch viele
- 17:35Aufgaben also das ist sozusagen dann
- 17:37einfach der Bereich wo die Normen dann
- 17:40halt auch aufhören und der Testbereich
- 17:42da ist und in dem Moment wo man sich den
- 17:44bewusst ist ist alles gut und man kann
- 17:47eben dann auch weitermachen kommen wir
- 17:50zu den Gütekriterien die eine Folge der
- 17:53Testtheorie sind und sie kennen sicher
- 17:54die Gütekriterien die haben sie in ganz
- 17:56vielen Vorlesungen schon gesehen und es
- 17:59geht jetzt eben auch darum dass alle
- 18:01Personen diese Tests durchführen können
- 18:03auswerten können und dann kommt
- 18:05hoffentlich dasselbe Ergebnis raus und
- 18:08genau das ist der Grund warum Tests und
- 18:10manche Fördermaterialien ganz klare
- 18:13Instruktionen haben an die man sich
- 18:15bitte unter allen Umständen halten muss
- 18:18außer man ist ein Experte und es
- 18:20funktioniert halt anders nicht dann kann
- 18:21man gerne auch abweichen aber dann muss
- 18:24man sich dementsprechend bewusst sein
- 18:26also diese Gütekriterien sind einfach
- 18:29eine Folge aus der Testtheorie und nur
- 18:32dann wenn man sie einhält bin ich ist
- 18:36man sich sozusagen sicher dass man eben
- 18:38keine systematischen Fehler hat wie wenn
- 18:40ich nämlich z.B einfach eine andere
- 18:42instruktions verwende oder mehr Hilfen
- 18:44habe bei der Durchführung oder das hatte
- 18:47ich auch schon bei einem Lesetest der
- 18:49Schüler weint dann was macht die
- 18:52durchführen die Testperson sie
- 18:54unterstützt die Person im Sinne einer
- 18:56Förderung baut ihn auf ganz pädagogisch
- 18:58und löst mit ihm alle Items das ist dann
- 19:02natürlich nicht das Ergebnis die die
- 19:04Person alleine geschafft hat und
- 19:06dementsprechend ist es vielleicht jetzt
- 19:09ein informelles Ergebnis was man
- 19:11interpretieren darf aber wenn ich
- 19:14natürlich nicht die Durchführung und
- 19:16Interpretation und Auswertung so mache
- 19:18wie beschrieben dann kommt kein
- 19:21objektives Ergebnis raus und ich sollte
- 19:23es dann auch gar nicht erst weiter mit
- 19:24einer Norm oder anderen Ergebnissen
- 19:26vergleichen das nächste ist die
- 19:28relabilität das ist sozusagen die
- 19:30Zuverlässigkeit das genau das was ich
- 19:33eben im Endeffekt mit meiner Empirie gut
- 19:36einschätzen kann ich kann meistens nicht
- 19:38anhand der zahlenberge allein sagen
- 19:40treffe ich jetzt mein Ziel oder nicht
- 19:43das ist jetzt eher die Frage der
- 19:44Validität aber ich kann eben sagen na ja
- 19:47die Ergebnisse die der jetzt so
- 19:48empirisch vorlegen die sehen alle gleich
- 19:50gut aus ich kann die anhand von gewissen
- 19:52Statistiken gut einschätzen und
- 19:55dementsprechend sage ich Ihnen da kommt
- 19:57ein gewisser Messfehler daraus und das
- 20:00trifft schon eben das latente Konstrukt
- 20:04sozusagen an sich und das Problem was
- 20:06jetzt ein bisschen blöd klingt ja wieso
- 20:09können Sie denn sagen dass sie was
- 20:10treffen aber sie wissen eigentlich gar
- 20:12nicht was sie treffen und das ist eben
- 20:14genau die die Problemlage dass von der
- 20:17Empirie und der Statistik her gesehen
- 20:19ich das gar nicht beurteilen kann
- 20:21sondern erst dann ein andere Ebene eben
- 20:24brauche bei der Validität auf der einen
- 20:27Seite sollte schon bei der
- 20:28Testkonstruktion ein Experte mit
- 20:31eingebunden sein oder vielleicht gibt es
- 20:33ja auch Kriterien die ich ganz klar
- 20:36anwenden kann und dann weiß ich eben
- 20:38auch schon na ja das ist jetzt ein
- 20:41Lesetest weil es geht um lesen ich habe
- 20:44leseaufgaben verwendet die vielleicht in
- 20:46Schulbüchern sind oder die auch schon
- 20:48woanders verwendet wurden das hat also
- 20:51irgendwas mit Lesen zu tun auf der
- 20:53anderen Seite verwende ich vielleicht
- 20:55ein gewisses Modell das gewisse
- 20:58grundlegenden Fähigkeiten des Lesens
- 21:01unterscheidet und es gibt andere Tests
- 21:04die das genauso machen und dann mache
- 21:06ich z.B eine stichprue mit dem einen
- 21:08Test und dem anderen Test und wenn dann
- 21:11hoffentlich dasselbe rauskommt dann
- 21:13sehen wir ah ja die Messen beide
- 21:16dasselbe und die Frage ist dann immer
- 21:19ist die Validität erreicht oder nicht
- 21:21erreicht und das ist eine Glaubensfrage
- 21:24je nachdem wo sie sind sagen dann Leute
- 21:26ja es gibt überhaupt das was Validität
- 21:29ist also man kann dann irgendwann sagen
- 21:31dass das so passt und es gibt andere die
- 21:34sagen dass es nie erreicht und Sie
- 21:36werden nie wissen ob es jetzt genau
- 21:38stimmt dementsprechend mag ich dieses
- 21:41Wort einfach gar nicht und ich habe auch
- 21:43gar nicht hier angefangen wie es in
- 21:44vielen anderen Lehrwerken ist da jetzt
- 21:46noch irgendwelche Unterschiede mit
- 21:48hineinzubauen die man dann auswendig
- 21:50lernt für die Klausur weil das kann man
- 21:52machen aber das bringt meistens halt
- 21:54auch gar nichts und man sollte sich
- 21:56einfach dem nur bewusst sein dass es da
- 21:58verschieden Möglichkeiten gibt es zu
- 21:59prüfen meistens reden wir aber eher über
- 22:02Reliabilität wenn es um Testkonstruktion
- 22:05angeht weil wir uns damit am besten
- 22:06beschäftigen und auskennen und bei
- 22:08Validität sind wir eigentlich immer dann
- 22:10wenn das Instrument entweder in der
- 22:12Konstruktionsphase ist dass wir es
- 22:14überprüfen oder dass wir wenn das
- 22:15Instrument dann wirklich gut fertig ist
- 22:18dass wir es dann noch mit weiteren
- 22:20anderen Tests vergleichen in Art
- 22:23Testbatterie und andere forschunggruppen
- 22:25sagen ja das passt oder das passt zu
- 22:27nicht so wie ich würde ich persönlich
- 22:29jetzt diese Unterschiede bewerten und
- 22:31sehen vor allem im Bezug auf
- 22:33Schulleistungsstudien wo wir eher zu
- 22:35wenig Tests haben und viele Dinge
- 22:37unbekannt sind also gibt zwar viele
- 22:39Dinge die bekannt sind aber meistens
- 22:41sind sie nur auf normativer Ebene und
- 22:44auf empirischer Ebene wissen wir die
- 22:46meisten Sachen so gar nicht so genau
- 22:47während jetzt bei der
- 22:49fragebogenforschung zur Psychologie vor
- 22:51allem in der klinischen oder anderen da
- 22:54da gibt's einfach ganz viele Fragebögen
- 22:57wie Sand Amer und und da gibt's
- 22:59natürlich dann dementsprechend auch ganz
- 23:00viele
- 23:02grundvaliditätsstudien und vergleichende
- 23:04Studien die wir jetzt so in dem
- 23:06Schulkontext Kinder mit
- 23:07Lernschwierigkeiten einfach gar nicht
- 23:09haben das muss man dann einfach auch
- 23:11sagen je nachdem wie viel Forschung da
- 23:13liegt umso mehr kann ich über Validität
- 23:15eigentlich überhaupt reden dann waren
- 23:17das jetzt die drei Hauptkriterien und
- 23:19damit kann man im Endeffekt aufhören
- 23:20weil dann hat man das Wichtigste und
- 23:23dann ist die Frage sind die ander
- 23:24nebenkriterien oder brauche ich die
- 23:26eigentlich überhaupt und sind die
- 23:28überhaupt wichtig und wenn Sie ein
- 23:30klassischen Psychologen zuhören dann
- 23:31würden die sagen nein ich brauche nur
- 23:33die drei und der Rest passt aber nein
- 23:36wir sind im in der Forschung zur Schule
- 23:39und ich würde sogar sagen die anderen
- 23:42sind grundsätzlich wichtig und ich
- 23:44brauche sie damit ich überhaupt was
- 23:45machen kann aber die anderen sind je
- 23:49nachdem eigentlich genauso wichtig wenn
- 23:51nicht wichtiger also sozusagen in dem
- 23:54Sinn die Nützlichkeit Zumutbarkeit oder
- 23:58auch Ökonomie wenn die sozusagen die
- 24:02anwenderbarkeit nicht hoch ist dann
- 24:04machen die alle gar keine Tests und das
- 24:06ist ja genau das Problem was wir in der
- 24:08Schule haben wir haben ganz tolle
- 24:10Screenings und Anwendungsverfahren um
- 24:13Kinder mit Leseschwierigkeiten oder
- 24:15ähnlichen zu identifizieren und zu
- 24:17fördern wenn die Personen aber aus
- 24:19irgendeinem Grund abgeschreckt sind es
- 24:21nicht für schulnah erachten oder diese
- 24:24ganzen Fördermaterialien nicht
- 24:26eingesetzt werden die Evidenz basiert
- 24:28sind dann haben sie halt auch leider
- 24:29überhaupt keinen Nutzen oder sind nicht
- 24:31implementiert woran das jetzt immer
- 24:33liegt kann man komplett sich darüber
- 24:35streiten aber dementsprechend würde ich
- 24:38jetzt sogar sagen also das ist eine
- 24:41genauso wichtige Grundvoraussetzung
- 24:44darüber zu reden wie bei den anderen
- 24:47auch und das ist genau dann die
- 24:49Streitfrage die man im Einzelnen hat ich
- 24:52persönlich sehe also von daher die
- 24:53Eichung auch genauso wichtig an einfach
- 24:56mit der Grundfrage passt die Eichung zu
- 24:58meinen Test und meine Fragestellung und
- 25:00wenn die passt ist alles gut und wenn
- 25:03ich aber eben sage ich will Menschen mit
- 25:05geistiger Behinderung feststellen ja
- 25:08dann tut es mir wirklich leid aber dann
- 25:10ist vielleicht eine Objektivität
- 25:12vielleicht auch zum Teil eine
- 25:13Reliabilität oder Validität geklärt aber
- 25:16die meisten Tests sind für diese
- 25:17Personengruppe und Zielgruppe überhaupt
- 25:19nicht gedacht geeignet und und auch auch
- 25:23nicht anwendbar dann dann habe ich da
- 25:26einfach Schwierigkeiten dann scheitert
- 25:27es einfach daran dass ich eine zu krasse
- 25:31extremgruppe bin die da nicht da sind
- 25:34und dann gibt's verschiedene Ideen dass
- 25:35man verschiedene Tests anders
- 25:37zusammenbaut um sozusagen das ganze noch
- 25:41zu erfüllen aber das ist dann wieder
- 25:43eine andere Frage das finden Sie in der
- 25:45Vertiefung des herausgeberwerks diese
- 25:48Konzepte die andere Frage ist eben die
- 25:50Skalierung Auswertung und Möglichkeiten
- 25:53überhaupt die sind bei den meisten Tests
- 25:55eh automatisch erfüllt weil sie da für
- 25:58eingehen und das passend sind eher eine
- 26:01Frage vor allem bei informellen Test ob
- 26:04die Sachen passen oder da sind und auch
- 26:06das vorherige Beispiel dass ich ihnen ja
- 26:09gezeigt habe mit dieser iat Skalierung
- 26:12das könnte man also sagen das hat die
- 26:15verrechnungssachchen verpasst oder war
- 26:18nicht zielgruppenspzifisch oder passt da
- 26:20in der Form nicht das ist da eben
- 26:22sozusagen eine gewisse
- 26:24grundschwierigkeit gibt also das hängt
- 26:27sozusagen mit dem anderen zusammen und
- 26:28ob ich jetzt Skalierung wirklich als
- 26:30eigenen Bereich sehe es ist die Frage
- 26:32für den Bereich der Sonderpädagogik
- 26:34halte ich das aber für wahnsinnig
- 26:36relevant weil genau hier die meisten
- 26:38Schwierigkeiten für die meisten Tests
- 26:40entstehen Ökonomie und Nützlichkeit
- 26:42Zumutbarkeit ist genauso dieser Bereich
- 26:45den ich vorher gerade angesprochen habe
- 26:47dass eben der Test auch für die
- 26:49Lehrkräfte erreichbar anwendbar
- 26:51auswertbar und interpretierbar ist und
- 26:54er nicht nur für experten gemacht wurde
- 26:56die sich damit viel und lange
- 26:58beschäftigen und da ich ja in dem
- 27:00Bereich viele Lehrerfortbildung halte
- 27:02bin ich zwar der Meinung dass viele
- 27:04Dinge da absolut der ökonomisch nützlich
- 27:06und auch einfach verständlich sind aber
- 27:09die Zielgruppe sieht viele Dinge dann
- 27:11durchaus anders und dann muss man sich
- 27:13an die Zielgruppe halten weil die macht
- 27:16den Markt und hier sozusagen noch mal
- 27:18die unverfälschbarkeit noch mal als
- 27:20eigenen Punkt und auch die Fairnis und
- 27:23auch hier liegt es eben einfach daran
- 27:25dass im Bereich Sonderpädagogik oder
- 27:27lehrenschwierigkeit die meisten Tests
- 27:29sind nicht auf die Fairness genau für
- 27:30diese Personengruppe getestet und dann
- 27:33habe ich eben auch durchaus
- 27:34Schwierigkeiten dass vielleicht der von
- 27:36mir angenommene unsystematische Fehler
- 27:38vielleicht doch systematisch ist und
- 27:41theoretisch sollte man das ganze auf
- 27:42diese Gruppen immer testen das klappt
- 27:45aber halt einfach nicht weil die meisten
- 27:46Tests eine normstichprobe haben dann
- 27:48sind sie froh dass sie die erfüllt haben
- 27:50und dann wird der Test halt verkauft von
- 27:52den Verlagen also spricht genau diese
- 27:54Forschung vor allem bei Produkten die
- 27:56Sie kaufen können ist mal ist es nicht
- 27:59von Forschungsergebnissen oder
- 28:01forschungstests dagegen gibt's meistens
- 28:03Leute die das ja dann weiterentwickeln
- 28:05wollen da gibt's dann viel Forschung
- 28:07dazu genau was ich noch sagen wollte ist
- 28:10egal welche Gütekriterien und welchen
- 28:12Test ich habe ich muss mir immer
- 28:13überlegen ob z.B der Test jetzt auch
- 28:16wirklich für diese Gruppe entworfen ist
- 28:17und ob er gilt ob dieselben Annahmen da
- 28:20sind und Dino capppovilla hat es sehr
- 28:22schön in einem Beitrag gemacht also wenn
- 28:24ich intelligenzmessung mache und ich
- 28:26nehme Intelligenztest und und nehme dann
- 28:28z.B Personen die nicht sehen können oder
- 28:32nur eingeschränkt sehen können dann ist
- 28:35es durchaus die Frage ob ein
- 28:36matrizentest eigentlich überhaupt noch
- 28:38einen Sinn macht weil die Personen ja an
- 28:41sich eine andere Wahrnehmung haben und
- 28:45die haben vielleicht auch sozusagen
- 28:47andere andere
- 28:50Grundmechanismen wie also nicht wie sie
- 28:52jetzt schlussfolgern denken soweit würde
- 28:54ich nicht gehen aber aber der
- 28:56matrizentest an sich ist ja ein
- 28:58visueller Test wo ich was wahrnehme und
- 29:02selbst wenn ich den jetzt irgendwie
- 29:03übertrage dass ich ihn nicht mehr sehe
- 29:06dann es macht auf jeden Fall einfach
- 29:08keinen Sinn diese bestehenden Tests zu
- 29:10nehmen sondern wenn ich sozusagen eine
- 29:12ganz besondere Gruppe habe dann muss ich
- 29:14eigentlich vom latenten Konstrukt
- 29:16ausgehen und dann mir überlegen wie
- 29:18könnte ich denn da für diese Gruppe
- 29:20Intelligenz messen weil die bestehenden
- 29:23Verfahren die ja einfach papierbasiert
- 29:26meistens sind oder mit irgendwelchen
- 29:29Bauklötzen da sind die sind halt
- 29:31meistens von einer Perspektive der Norm
- 29:34also wo die meisten Personen sind oder
- 29:36wie die beisten Personen wahrnehmen
- 29:38gedacht und wenn die Personengruppe aber
- 29:41komplett anders wahrnimmt oder andere
- 29:43Strukturen hat dann muss ich auch das
- 29:44Konstrukt sozusagen von der auf der
- 29:47manifesten Ebene neu machen und genau
- 29:49das hat im Endeffekt Herr kapuilla und
- 29:52Frau Korber hier in dem Artikel
- 29:54wunderbar besprochen und dasselbe
- 29:56Problem haben wir im Endeffekt t
- 29:58eigentlich auch mit Kultur und Sprache
- 30:00klar ich will viele Tests kulturfrei und
- 30:03sprachunabhängig machen ob das jetzt
- 30:06wirklich der Fall ist ist eine Frage wo
- 30:08wir uns da ganz sicher sind ist dann
- 30:10eben dieser Bereich dieser large scale
- 30:12assessments weil da wird es auf jeden
- 30:13Fall geprüft und Items die sozusagen
- 30:16dabei rausfallen die die sind dann nicht
- 30:19dabei aber im Endeffekt wenn ich mir
- 30:22jetzt diese normalen Tests nehme die
- 30:24jetzt bei Gutachten verwendet werden
- 30:28dann ist das schon immer ein bisschen
- 30:30ein kritischer Bereich weil je nachdem
- 30:33welchen Kulturkreis man hat oder in wie
- 30:36weit das da ist dann haben wir schon
- 30:38immer eine europäisch oder amerikanisch
- 30:41zentrierte Perspektive je nachdem
- 30:43welches latente Konstrukt man da hat und
- 30:46die ist halt einfach auch da und
- 30:48dementsprechend muss man sich das
- 30:50überlegen ob ob dieser Test oder jener
- 30:52Test damit überhaupt sinnvoll ist oder
- 30:54welche Aussagen man hat da bin ich jetzt
- 30:57aber auch absolut kein Experte mehr für
- 30:59diese Personengruppen und ich würde
- 31:02persönlich immer sagen gehen Sie dann in
- 31:04den sprachfreien Bereich wenn es das
- 31:07gibt und selbst da ist es dann eben auch
- 31:10eine gewisse Schwierigkeit und Sie
- 31:11sollten eher davon ausgehen welche
- 31:14fühlischen unterstützungsmodelle habe
- 31:16ich wie sieht das Ganze aus und auch
- 31:18dort eher in die prozessdiagnostik zu
- 31:20gehen wie in schwerwiegende
- 31:22Entscheidungen wo sie halt in dem Fall
- 31:24hohe Unsicherheiten haben wenn sie
- 31:26vielleicht die Personen Gruppe gar nicht
- 31:29treffen können zumindestens nicht mit
- 31:31dem bestehenden normierten Verfahren den
- 31:33Bereich messinvarianz habe ich schon
- 31:35vorher immer wieder erwähnt hier habe
- 31:37ich es jetzt noch einmal versucht
- 31:39möglichst klar auszuformulieren also im
- 31:41Endeffekt ich überlege mir ein Test ich
- 31:44überlege mir was leicht was Mittel was
- 31:45ist schwierig und dann soll das am
- 31:47besten diese aufsteigenden item
- 31:49Parameter haben und jetzt habe ich aber
- 31:52einfach das Problem dass das was ich mir
- 31:54gedacht habe vielleicht nicht für alle
- 31:56Gruppen gilt und Bildung ist bunt das
- 32:00passiert automatisch und ganz viel und
- 32:03je nachdem wie viel das ganze schon
- 32:05erforscht ist wie viel schon bekannt ist
- 32:08umso eher gelingt es mir
- 32:11messinvarianz zu ermöglichen und ein
- 32:13faires Instrument zu bauen aber umso
- 32:16weniger bekannt ist umso eher
- 32:19unterscheiden sich gewisse Gruppen und
- 32:21umso mehr Annahmen ich in so einen Test
- 32:23reinpacke umso multidimensionaler er ist
- 32:26umso komplexer ist umso mehr kann mir
- 32:29das ganze um die Ohren fliegen und das
- 32:31ist halt einfach ein generelles
- 32:33Grundproblem was wir haben und genau
- 32:35drum streitet man ja auch darüber ob
- 32:37Bildung jetzt bunt ist oder ob ich
- 32:39wirklich ein eindimensionales Konstrukt
- 32:41nehmen kann um diesen oder jenen Erfolg
- 32:44zu messen und ob es überhaupt relevant
- 32:46ist der nächste Aspekt der noch auch mit
- 32:48testen generell zusammenhängt aber
- 32:50eigentlich jetzt ihr im Bezug auf
- 32:52fördern oder Förderung eine Rolle spielt
- 32:54ist der sogenannte testeffekt und der
- 32:57wird auch angewandt oder verknüpft mit
- 32:59abrufbasierten lernen also immer dann
- 33:01wenn es z.B ums Vokabel lernen geht und
- 33:03sie wissen auch schon wie sie gleich
- 33:06geprüft werden nämlich indem der andere
- 33:08Ihnen die vokaben abfrägt dann können
- 33:10sie schon währenddem sie lernen auch
- 33:12überlegen ah ja ich muss das so und so
- 33:15wissen und mir ist klar wie die Prüfung
- 33:18erfolgt und dann hat allein dass ich
- 33:20vorher schon abgefragt wäde wurde einmal
- 33:23oder auch mir völlig bewusst bin je
- 33:26nachdem welche Studien man hat
- 33:28bisschen unterschiedlich und dann ist
- 33:31eben auch der Abruf im
- 33:32Langzeitgedächtnis besser und dem
- 33:35entsprechend würde ich persönlich sagen
- 33:37was was hat das für Folgen an sich also
- 33:40generell immer dann wenn sie sich auf
- 33:42Prüfung vorbereiten sollten Sie am
- 33:44besten genau das prüfungsformat schon
- 33:46kennen und dann lernen sie auch
- 33:48dementsprechend genau diese oder jene
- 33:50Bereiche vertieft und umso klarer in
- 33:53ihnen das ist und wenn Sie am besten ein
- 33:55Art Vortest haben und dann lernen Sie
- 33:58und dann testen Sie sich immer wieder
- 34:00genau in dem Testbereich umso besser
- 34:02klappt es dann auch also woran das jetzt
- 34:05liegt ist eben dieser sogenannte
- 34:07testeffekt
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This page contains the full transcript of Kapitel 4 Teil 2 Messen und Bewerten im Pädagogischen Kontext by Markus Gebhardt, generated from the public captions YouTube serves with the video. The transcript has 5,391 words across 889 segments, with the original timestamps preserved so you can click any line to jump to that moment in the embedded player.
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