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Kapitel 3 Sonderpädagogische Diagnostik — Transcript

by Markus Gebhardt · 2,238 words · 388 segments · language en · Watch on YouTube

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  1. 0:00servus und hallo wir sind jetzt im
  2. 0:03Kapitel 3 angelangt sonderpädagogische
  3. 0:05Diagnostik hier geht's also um die Frage
  4. 0:08was ist Behinderung was Beeinträchtigung
  5. 0:12was bedeutet das für die Schule nämlich
  6. 0:13dass für ein sonderpädagogischen
  7. 0:15Förderbedarf in erster Linie feststellen
  8. 0:17so ist es in den meisten Gesetzen
  9. 0:19aktuell festgeschrieben dass man das
  10. 0:21erst machen muss um Ressourcen zu
  11. 0:23bekommen und im zweiten Schritt dass
  12. 0:25jedes Kind was ein sonderpädagogischen
  13. 0:27Förderbedarf oder Unterstützungsbedarf
  14. 0:29hat benötigt eine Förderdiagnostik also
  15. 0:31ein individuellen Förderplan und eine
  16. 0:33Festlegung der Förderziele das je nach
  17. 0:36Landesgesetz jetzt halt natürlich
  18. 0:38unterschiedlich festgesetzt und auch je
  19. 0:40nach Förderbedarf sind andere Schritte
  20. 0:43wichtig und dafür haben wir dieses
  21. 0:46Herausgeberwerk geschrieben
  22. 0:47sonderpädagogische Diagnostik was ich
  23. 0:49auch gerne unten drunter verlinke und
  24. 0:52die jeweiligen Förderschwerpunkte haben
  25. 0:54da ihre jeweils spezifischen
  26. 0:56diagnostikschritte noch aufgeschrieben
  27. 0:5990 Prozent würde ich sagen ist
  28. 1:01sonderpädagogisch schon gleich aber es
  29. 1:04gibt natürlich einzelne spezifische
  30. 1:07Maßnahmen wenn ich eine gewisse
  31. 1:08Beeinträchtigung feststellen will die
  32. 1:11dann unterschiedlich ist und was auf
  33. 1:13jeden Fall unterschiedlich ist ist dann
  34. 1:14natürlich die Art der Förderung weil die
  35. 1:17genau dann remedial oder kompensatorisch
  36. 1:21oder auch präventiv in dem Fall ansetzt
  37. 1:24um eben diese jeweiligen Schwierigkeiten
  38. 1:28zu beheben oder das Schulsystem in der
  39. 1:31Hinsicht anzupassen oder zu ändern
  40. 1:33beides ist möglich je nachdem wie das
  41. 1:36Schulgesetz definiert ist aktuell ist es
  42. 1:39bisher vor allem so dass es eine
  43. 1:41kindzentrierte Diagnostik ist und man
  44. 1:43den Art Defizit erkennen muss im
  45. 1:46Vergleich zu den anderen dass Maßnahmen
  46. 1:48auch schon von Seiten der Schule erfolgt
  47. 1:50sein müssen die nicht gewirkt haben und
  48. 1:54dann kann der sonderpädagogische
  49. 1:55Förderbedarf eben unterstützen
  50. 1:58festgestellt werden weil son die
  51. 2:00allgemeinen Bildungsziele nicht erreicht
  52. 2:02sind und man hat ja auch immer noch an
  53. 2:04sich das Menschenrecht eben auf eine
  54. 2:07inklusive Bildung mit wirksamer
  55. 2:09Unterstützung die dann hoffentlich
  56. 2:11umgesetzt wird die Diagnostik in Bezug
  57. 2:14auf die Historia habe ich noch mal kurz
  58. 2:16dargestellt im Skript was da besonders
  59. 2:18interessant ist ist eigentlich dass
  60. 2:21zuerst ja der schwache Sinn
  61. 2:23festgestellt würde und alles was mit
  62. 2:26Sinnen zu tun hatte war früher eben
  63. 2:29Aufgabe eines
  64. 2:30Schularztes also dementsprechend war
  65. 2:32auch noch nach 1945 vor allem der
  66. 2:35Schularzt notwendig um eine Behinderung
  67. 2:38festzustellen das ist jetzt in den
  68. 2:41wenigsten Gutachten mittlerweile der
  69. 2:43Fall also es gibt natürlich noch
  70. 2:45medizinische Untersuchungen die dann mit
  71. 2:48eingebunden werden in die
  72. 2:50sonderpädagogische Diagnostik aber die
  73. 2:52sonderpädagogische Diagnostik ist
  74. 2:54Aufgabe des Sonderpädagogen der dann
  75. 2:56Gutachten schreibt und wo dann eben der
  76. 3:00sonderpädagogische Förderbedarf
  77. 3:02festgestellt ist wenn das die offizielle
  78. 3:04Frage ist und meistens sind in diesem
  79. 3:07Gutachten auch immer noch der IQ sehr
  80. 3:09häufig und die familiären Umstände und
  81. 3:13das Umfeld genau und das ist übrigens
  82. 3:15eine der Kritik am sonderpädagogischen
  83. 3:18Förderbedarf erstens dass man diese
  84. 3:19verschiedenen Förderbedarfe nicht klar
  85. 3:21festlegt und auf der anderen Seite dass
  86. 3:24es nicht besonders schulspezifisch ist
  87. 3:25weil der sonderpädagogische Förderbedarf
  88. 3:28ist ja eben dazu da um eine Behinderung
  89. 3:32sozusagen in der Schule gar nicht erst
  90. 3:34entstehen zu lassen oder möglichst
  91. 3:36abzubauen weil eine Behinderung ja eben
  92. 3:38die Zusammenwirkung ist von einer
  93. 3:41Beeinträchtigung und der
  94. 3:42Umweltbedingungen und dies ist sozusagen
  95. 3:46aktuell auch immer noch nicht so
  96. 3:47wirklich der Fall sondern wir haben auf
  97. 3:49der einen Seite eben diese
  98. 3:51feststellungsdiagnostik die dafür dient
  99. 3:53Ressourcen in der Schule zu bekommen
  100. 3:55oder eben die ich auch benötige um
  101. 3:58jemanden in die Förderschule mit auf zu
  102. 3:59nehmen und als zweites habe ich dann
  103. 4:02eben die Förderdiagnostik die eben das
  104. 4:05Ziel hat ein Förderziel zu erreichen und
  105. 4:08darin müssen auch die Maßnahmen stehen
  106. 4:11meistens ist ein bisschen eine
  107. 4:13Kombination das in der
  108. 4:14feststellungsdiagnostik
  109. 4:16also dem ersten sonderpädagogischen
  110. 4:19Gutachten auch förderempfehlungen drin
  111. 4:21stehen wenn man dann in der Förderschule
  112. 4:23ist oder in der Inklusion dass dann
  113. 4:25immer noch auch auf dieses Gutachten ein
  114. 4:27bisschen verwiesen wird und der dann mit
  115. 4:29verbundenen Status Diagnostik aber dann
  116. 4:32umfänglicher die verschiedenen
  117. 4:33Fördermaßnahmen und Förderziele
  118. 4:35dargestellt worden sind und ob die
  119. 4:37erreicht wurden oder nicht so wie im
  120. 4:40vorigen Kapitel sie ja die
  121. 4:41sonderpädagogischen Modelle gesehen
  122. 4:43haben das hängt einfach damit zusammen
  123. 4:46und die Hoffnung ist immer auch bei
  124. 4:47Diagnostik verbunden dass wir das ganze
  125. 4:49nicht aus einer
  126. 4:51reihenklassifikation machen sondern dass
  127. 4:52es eben um einen förderaspekt oder um
  128. 4:54eine Verbesserung oder der Hilfe und
  129. 4:57Unterstützung der Person geht die in
  130. 5:00irgendeiner Form Barrieren und teilhaben
  131. 5:02abbaut das ist nach wie vor Ansicht die
  132. 5:05Idee oder die Hoffnung die themisch nur
  133. 5:08zum Teil umgesetzt ist aber da gab's
  134. 5:11schon mal ganz gute Ideen aus Sicht der
  135. 5:13inklusiven Pädagogik und eine die mit
  136. 5:16dem Konzept Diagnostik besonders
  137. 5:18verbunden ist ist eben die
  138. 5:20kindumfeldanalyse da denkt man jetzt im
  139. 5:22ersten Sinn da hab ich schon mal ein
  140. 5:23Video zugemacht dass das eigentlich
  141. 5:25darum geht das Umfeld der Person
  142. 5:27besonders genau zu erkennen aber das ist
  143. 5:30eigentlich nicht die generelle Idee der
  144. 5:33kindumfeldanalyse die überlegt sich eher
  145. 5:35wie muss sie das schulische Umfeld
  146. 5:38ändern um auch wirklich alle Personen
  147. 5:40erfolgreich inklusiv zu beschulen und
  148. 5:43die Idee dahinter ist dass man alle
  149. 5:45Ressourcen die aktuell in segrekativen
  150. 5:47Einrichtungen ist in das inklusive
  151. 5:50Bildungssystem sckt und dahergehend habe
  152. 5:53ich hier das Video verlinkt und unten
  153. 5:55den Text das Interview von Sander und
  154. 5:58von Herrn heimlich habe ich auch noch
  155. 6:01ein Kapitel verlinkt genau da müssten
  156. 6:03sie hier drauf klicken ich bin bei 3.2
  157. 6:07Erstellung eines sonderpädagogischen
  158. 6:09Gutachten angelangt hier empfehle ich
  159. 6:11Ihnen immer gehen Sie in die Praktiker
  160. 6:14im Praktikum dürfen sie immer auch die
  161. 6:16schulakten anschauen und wenn sie in dem
  162. 6:18sonderpädagogischen Förderzentrum sind
  163. 6:20oder Schüler haben mit
  164. 6:21sonderpädagogischen Förderbedarf in der
  165. 6:24Inklusion sollten Sie eben sich immer
  166. 6:27das Gutachten anschauen das muss in der
  167. 6:29Schulakte sein und die sind auch immer
  168. 6:33ähnlich aufgebaut also es gibt Anlass
  169. 6:35ein Gespräch zu wie der diagnostische
  170. 6:38Prozess eben aufgeteilt ist dann was ist
  171. 6:41eigentlich die Problemsituation oder
  172. 6:44Problemstellung wie ist das Umfeld wie
  173. 6:47ist die Anamnese welche Beobachtungen
  174. 6:50hat eigentlich die betroffene Person die
  175. 6:52das Gutachten gemacht gemacht vor Ort
  176. 6:54also vermutlich war die Person dann in
  177. 6:56der Schule und hat sich da alles
  178. 6:57angeschaut hat auch vielleicht die
  179. 7:00Familie besucht oder die Familie
  180. 7:02zumindestens eingeladen weil das ist
  181. 7:04kein Akt in die Schule ganz alleine
  182. 7:06machen kann sondern den müssen die
  183. 7:08Erziehungsberechtigten eigentlich
  184. 7:10beantragen und sind auch eigentlich in
  185. 7:13allen Phasen dieser Gutachtenerstellung
  186. 7:15mit eingebunden wenn es optimal läuft
  187. 7:17dann hat die Person eine Hypothese wohin
  188. 7:21geht's also wie könnte man die
  189. 7:23Problemstellung lösen oder liegt eben
  190. 7:25ein sonderpädagogischer Förderbedarf vor
  191. 7:27ja oder nein und die nächste Problemlage
  192. 7:31ist auch welcher und das ist ziemlich
  193. 7:33schwierig weil die meisten Schulen auch
  194. 7:35die Inklusion weiß ja gar nicht welcher
  195. 7:37sonderpädagogische Förderbedarf da liegt
  196. 7:40nachdem Sonderpädagogen aber ja immer in
  197. 7:42verschiedenen förderrichtungen
  198. 7:44ausgebildet sind sagen die natürlich
  199. 7:46vorher ja also in dem Bereich kenne ich
  200. 7:48mich nicht aus ich bin ja nur für den
  201. 7:50zuständig und das ist eigentlich was das
  202. 7:52ist nach meiner Meinung sehr merkwürdig
  203. 7:55ich persönlich würde bevorzugen wenn man
  204. 7:57eine breite sonderpädagogische
  205. 7:59Ausbildung hätte mit möglichst vielen
  206. 8:01Förderschwerpunkten dann könnte man auch
  207. 8:02hier die Diagnostik klarer machen oder
  208. 8:05muss halt nicht immer verschiedene
  209. 8:07mobile Dienste rufen das ist aber so ein
  210. 8:10ein Kernproblem wenn man verschiedene
  211. 8:12Förderbedarfe feststellen will und dann
  212. 8:14ist natürlich die nächste Frage wie hoch
  213. 8:16ist denn jetzt was das in der primäre
  214. 8:18ist es jetzt verhalten ist es jetzt
  215. 8:20lernen ist es was anderes und was was
  216. 8:23ist die Grenze und sie merken schon an
  217. 8:25meinen Fragen so klar ist es gar nicht
  218. 8:27dann geht es darum welche instrum Ente
  219. 8:29brauche ich sind die überhaupt geeignet
  220. 8:32für die jeweilige Person muss man die
  221. 8:34anbieten muss man die anpassen gibt es
  222. 8:36dafür was wie interpretiere ich die
  223. 8:39Ergebnisse und dann muss ich am un unten
  224. 8:41meine Stellungnahme schreiben und in der
  225. 8:43Stellungnahme ist ja meistens so die
  226. 8:45Ergebnisse werden den Eltern mitgeteilt
  227. 8:47und dann hat man sich gemeinsam
  228. 8:49entschieden bei der Feststellung eines
  229. 8:51sonderpädagogischen Förderbedarfs z.B
  230. 8:53also nicht so dass der Gutachter
  231. 8:56entscheidet und dann kriegen die Eltern
  232. 8:58das mitgeteilt sondern es ist so ein
  233. 8:59gemeinsamer Prozess und Sie können dann
  234. 9:01dementsprechend auch widersprechen das
  235. 9:04ist natürlich aber jetzt eine
  236. 9:05verwaltungsformale Sache die in
  237. 9:07jeweiligen Bundesland anders geregelt
  238. 9:10sein kann jetzt habe ich hier die Punkte
  239. 9:12noch mal einzeln aufgedröselt und wir
  240. 9:15haben auch hier das Fallbuch auf das ich
  241. 9:16schon häufiger verwiesen habe da haben
  242. 9:18wir verschiedene Fälle für den
  243. 9:19sonderpädagogischen Förderbedarf lernen
  244. 9:22und wir haben uns auch gedacht wir
  245. 9:23machen das Fallbeispiel Noah ab Seite
  246. 9:26204 das beinhaltet jetzt praktisch all
  247. 9:29diese Oberpunkte mit einer längeren
  248. 9:32Hintergrundgeschichte und man kann auch
  249. 9:34durchaus diskutieren ob das Fallbeispiel
  250. 9:36jetzt besonders geeignet ist oder ob man
  251. 9:37jetzt wirklich alle Informationen
  252. 9:39braucht die wir da reingeschrieben haben
  253. 9:41aber wir haben einfach ein möglichst
  254. 9:44umfangreiches Fallbeispiel hier
  255. 9:46entwickeln wollen dass Sie sich bitte
  256. 9:48jetzt einfach anschauen indem sie hier
  257. 9:50drauf klicken und dann auf der Seite 204
  258. 9:53den Noa lesen und dann werden Sie genau
  259. 9:56zu den einzelnen Punkten hier
  260. 9:58untersuchungsanlag Vorgeschichte Klärung
  261. 10:00Hypothesenbildung Erhebung der
  262. 10:02Darstellung alle mögliche Informationen
  263. 10:04bekommen und können sich dann selber
  264. 10:06überlegen was sie mit dem Noa anstellen
  265. 10:09würden auf welche welche welche
  266. 10:11Ratschläge würden sie ihm geben welches
  267. 10:13Modell von Inklusion würden sie sich für
  268. 10:15ihn wünschen oder welche Umsetzung der
  269. 10:17Schule und welche würde es denn
  270. 10:20wahrscheinlich geben diese Fragen können
  271. 10:22Sie jetzt mit dem Beispiel klären und
  272. 10:25ich wünsche Ihnen viel Spaß dabei das
  273. 10:27nächste Kapitel istder Planung und auch
  274. 10:30hier könnte man mit dem Fall Beispiel
  275. 10:32Noah weitermachen wo es eben einfach
  276. 10:34darum geht wo ist die Zukunft wo muss
  277. 10:37dir gefördert werden was sind die
  278. 10:39Bereiche die jetzt da sind und der
  279. 10:41wichtigste Aspekt von der Förderplanung
  280. 10:43ist eben nachdem man den aktuellen
  281. 10:45Lernstand hatte man braucht also davor
  282. 10:48in irgendeiner Form Informationen wenn
  283. 10:50man gar keine Informationen hat und neu
  284. 10:52in der Klasse ist sollte man schon eine
  285. 10:54Art statusdiagnostik machen um die
  286. 10:56Förderbereiche eben abzuklären wo sind
  287. 10:59die Stärken und Schwächen wie ist das
  288. 11:00Profil wie baue ich es ineinander und
  289. 11:02wenn ja dann wäre die Frage was ist denn
  290. 11:05der Förderbereich wo geht's hin da
  291. 11:07geht's also jetzt nicht darum wo ist die
  292. 11:08größte Schwäche der Person und wo muss
  293. 11:10ich da ansetzen sondern eher wo ist die
  294. 11:13Entwicklung die dann je nach Alter
  295. 11:17berufsrelevant oder für den für den
  296. 11:19schulischen Fortschritt am meisten
  297. 11:21wichtig ist also man muss auch in dem
  298. 11:23Sinn eine Art didaktische Reduktion
  299. 11:25machen dass man sich überlegt welche
  300. 11:27welche Kernbereiche sind ein für das für
  301. 11:30für das Kind und das Umfeld eigentlich
  302. 11:32am relevantesten man muss ja nicht immer
  303. 11:34alle Aspekte des Lehrplans umsetzen aber
  304. 11:37man muss wichtige Kernkompetenzen haben
  305. 11:39und Schritte haben und manche Ziele eben
  306. 11:42erreicht ein Kind schneller oder
  307. 11:44langsamer je nach Stärke und Schwäche
  308. 11:47und genau darum geht's eben in der
  309. 11:48Förderplanung welche dafür da sind und
  310. 11:51welche pädagogischen Maßnahmen
  311. 11:53sinnführend sind das können ganz kleine
  312. 11:55Maßnahmen sein die sie als kleine Inter
  313. 11:59Intervention im Unterricht einplan indem
  314. 12:01sie eine direkte Ansprache haben indem
  315. 12:04sie sich eben besondere Dinge vornehmen
  316. 12:06indem sie die Pause oder andere
  317. 12:09unterrichtselemente etwas anders
  318. 12:10gestalten für diese Person also das
  319. 12:12müssen jetzt nicht immer
  320. 12:15vollumfangreiche große Diagnostik oder
  321. 12:18vor allem fördbenen sein die sie dann
  322. 12:22dann strukturiertest im kleinsten Ding
  323. 12:25nachgehen nein darum geht's gar nicht
  324. 12:27sondern es geht darum man hat ein Ziel
  325. 12:29und man will dieses Ziel erreichen und
  326. 12:30es geht darum die schulische Umwelt so
  327. 12:33zu gestalten dass die Teilhabe für alle
  328. 12:35und vor allem für die Person
  329. 12:37vollumfänglich möglich ist und dann ist
  330. 12:39die Frage welche kleinen einfachen
  331. 12:41Maßnahmen wirken denn da schon am besten
  332. 12:44und wenn die dann nicht wirken oder wenn
  333. 12:47eben noch mehr in irgendeiner Form
  334. 12:50geplant werden muss welche welche
  335. 12:52Ressourcen hat man dann zur Verfügung um
  336. 12:54praktisch möglichst dies zu gestalten
  337. 12:57und Evidenz basierte Maßnahmen sind
  338. 13:00natürlich hier ein wichtiger Aspekt der
  339. 13:03da helfen kann und die vierte und für
  340. 13:06mich sozusagen auch immer wichtigste
  341. 13:08Frage ist wie evaluiere ich denn das
  342. 13:10ganze wann weiß ich denn dass ich mein
  343. 13:11Ziel erreicht habe und ist das Ziel
  344. 13:13wirklich konkret und wenn wir als
  345. 13:16Empiriker 1 wissen was im Schulsystem
  346. 13:19kaum umgesetzt wird dann ist es genau
  347. 13:21diese Ebene und ich würde aber genau
  348. 13:23sagen dass das für Außenstehende und die
  349. 13:26Eltern und überhaupt eigentlich das Kind
  350. 13:28selber auch das wichtigste ist weil nur
  351. 13:30wenn ich ja weiß ich habe erfolgreich an
  352. 13:32was gearbeitet und ich habe auch das
  353. 13:34Ziel erreicht dann kann ich das auch
  354. 13:35kompetenzorientiert in mein Zeugnis
  355. 13:37reinschreiben und da möchte ich das ja
  356. 13:39auch als Rückmeldung haben dass ich
  357. 13:41diese oder jene Erfolge erreicht habe
  358. 13:44und das ja auch das Schöne in Pädagogik
  359. 13:46dass wir eigentlich immer Erfolge
  360. 13:48erreichen wenn wir die notwendigen
  361. 13:51Maßnahmen abgeleitet haben also
  362. 13:53natürlich muss man hin und wieder mal
  363. 13:54Abstriche haben und man wünscht sich
  364. 13:57dass alle wahnsinnig schnell und
  365. 13:59erfolgreich lernen aber spätestens im
  366. 14:02Bereich der sonderpädagogischen
  367. 14:03Förderung ist das gar nicht das Ziel
  368. 14:05sondern es geht eben darum die
  369. 14:07wesentlichen
  370. 14:09kindorientierten umfeldorientierten
  371. 14:11Ziele festzulegen die Schritte gemeinsam
  372. 14:14zu machen und dabei sich immer wieder
  373. 14:16über seine Erfolge im Klaren zu sein um
  374. 14:19auch selbst und auch dem Kind und im
  375. 14:21Umfeld orientiert positiv
  376. 14:23gegenüberzustehen und weiter daran zu
  377. 14:25arbeiten also genau das Gegenteil was in
  378. 14:28dem Prince Edward Beispiel eben der Fall
  379. 14:30ist wo die Eltern frustriert sind wo
  380. 14:33niemand mehr Erfolge sieht und genau das
  381. 14:36eben eine der großen Gefahren wenn man
  382. 14:37immer und immer an denselben Mathe oder
  383. 14:40anderen Problemen doktort und man sieht
  384. 14:42eigentlich überhaupt gar keinen Erfolg
  385. 14:44mehr spätestens dann muss man die
  386. 14:46Maßnahmen und die Ziele ändern und
  387. 14:48vielleicht auch eben die Brille unter
  388. 14:50denen man seine Erfolge betrachtet

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