Kapitel 3 Sonderpädagogische Diagnostik — Transcript
Full transcript
- 0:00servus und hallo wir sind jetzt im
- 0:03Kapitel 3 angelangt sonderpädagogische
- 0:05Diagnostik hier geht's also um die Frage
- 0:08was ist Behinderung was Beeinträchtigung
- 0:12was bedeutet das für die Schule nämlich
- 0:13dass für ein sonderpädagogischen
- 0:15Förderbedarf in erster Linie feststellen
- 0:17so ist es in den meisten Gesetzen
- 0:19aktuell festgeschrieben dass man das
- 0:21erst machen muss um Ressourcen zu
- 0:23bekommen und im zweiten Schritt dass
- 0:25jedes Kind was ein sonderpädagogischen
- 0:27Förderbedarf oder Unterstützungsbedarf
- 0:29hat benötigt eine Förderdiagnostik also
- 0:31ein individuellen Förderplan und eine
- 0:33Festlegung der Förderziele das je nach
- 0:36Landesgesetz jetzt halt natürlich
- 0:38unterschiedlich festgesetzt und auch je
- 0:40nach Förderbedarf sind andere Schritte
- 0:43wichtig und dafür haben wir dieses
- 0:46Herausgeberwerk geschrieben
- 0:47sonderpädagogische Diagnostik was ich
- 0:49auch gerne unten drunter verlinke und
- 0:52die jeweiligen Förderschwerpunkte haben
- 0:54da ihre jeweils spezifischen
- 0:56diagnostikschritte noch aufgeschrieben
- 0:5990 Prozent würde ich sagen ist
- 1:01sonderpädagogisch schon gleich aber es
- 1:04gibt natürlich einzelne spezifische
- 1:07Maßnahmen wenn ich eine gewisse
- 1:08Beeinträchtigung feststellen will die
- 1:11dann unterschiedlich ist und was auf
- 1:13jeden Fall unterschiedlich ist ist dann
- 1:14natürlich die Art der Förderung weil die
- 1:17genau dann remedial oder kompensatorisch
- 1:21oder auch präventiv in dem Fall ansetzt
- 1:24um eben diese jeweiligen Schwierigkeiten
- 1:28zu beheben oder das Schulsystem in der
- 1:31Hinsicht anzupassen oder zu ändern
- 1:33beides ist möglich je nachdem wie das
- 1:36Schulgesetz definiert ist aktuell ist es
- 1:39bisher vor allem so dass es eine
- 1:41kindzentrierte Diagnostik ist und man
- 1:43den Art Defizit erkennen muss im
- 1:46Vergleich zu den anderen dass Maßnahmen
- 1:48auch schon von Seiten der Schule erfolgt
- 1:50sein müssen die nicht gewirkt haben und
- 1:54dann kann der sonderpädagogische
- 1:55Förderbedarf eben unterstützen
- 1:58festgestellt werden weil son die
- 2:00allgemeinen Bildungsziele nicht erreicht
- 2:02sind und man hat ja auch immer noch an
- 2:04sich das Menschenrecht eben auf eine
- 2:07inklusive Bildung mit wirksamer
- 2:09Unterstützung die dann hoffentlich
- 2:11umgesetzt wird die Diagnostik in Bezug
- 2:14auf die Historia habe ich noch mal kurz
- 2:16dargestellt im Skript was da besonders
- 2:18interessant ist ist eigentlich dass
- 2:21zuerst ja der schwache Sinn
- 2:23festgestellt würde und alles was mit
- 2:26Sinnen zu tun hatte war früher eben
- 2:29Aufgabe eines
- 2:30Schularztes also dementsprechend war
- 2:32auch noch nach 1945 vor allem der
- 2:35Schularzt notwendig um eine Behinderung
- 2:38festzustellen das ist jetzt in den
- 2:41wenigsten Gutachten mittlerweile der
- 2:43Fall also es gibt natürlich noch
- 2:45medizinische Untersuchungen die dann mit
- 2:48eingebunden werden in die
- 2:50sonderpädagogische Diagnostik aber die
- 2:52sonderpädagogische Diagnostik ist
- 2:54Aufgabe des Sonderpädagogen der dann
- 2:56Gutachten schreibt und wo dann eben der
- 3:00sonderpädagogische Förderbedarf
- 3:02festgestellt ist wenn das die offizielle
- 3:04Frage ist und meistens sind in diesem
- 3:07Gutachten auch immer noch der IQ sehr
- 3:09häufig und die familiären Umstände und
- 3:13das Umfeld genau und das ist übrigens
- 3:15eine der Kritik am sonderpädagogischen
- 3:18Förderbedarf erstens dass man diese
- 3:19verschiedenen Förderbedarfe nicht klar
- 3:21festlegt und auf der anderen Seite dass
- 3:24es nicht besonders schulspezifisch ist
- 3:25weil der sonderpädagogische Förderbedarf
- 3:28ist ja eben dazu da um eine Behinderung
- 3:32sozusagen in der Schule gar nicht erst
- 3:34entstehen zu lassen oder möglichst
- 3:36abzubauen weil eine Behinderung ja eben
- 3:38die Zusammenwirkung ist von einer
- 3:41Beeinträchtigung und der
- 3:42Umweltbedingungen und dies ist sozusagen
- 3:46aktuell auch immer noch nicht so
- 3:47wirklich der Fall sondern wir haben auf
- 3:49der einen Seite eben diese
- 3:51feststellungsdiagnostik die dafür dient
- 3:53Ressourcen in der Schule zu bekommen
- 3:55oder eben die ich auch benötige um
- 3:58jemanden in die Förderschule mit auf zu
- 3:59nehmen und als zweites habe ich dann
- 4:02eben die Förderdiagnostik die eben das
- 4:05Ziel hat ein Förderziel zu erreichen und
- 4:08darin müssen auch die Maßnahmen stehen
- 4:11meistens ist ein bisschen eine
- 4:13Kombination das in der
- 4:14feststellungsdiagnostik
- 4:16also dem ersten sonderpädagogischen
- 4:19Gutachten auch förderempfehlungen drin
- 4:21stehen wenn man dann in der Förderschule
- 4:23ist oder in der Inklusion dass dann
- 4:25immer noch auch auf dieses Gutachten ein
- 4:27bisschen verwiesen wird und der dann mit
- 4:29verbundenen Status Diagnostik aber dann
- 4:32umfänglicher die verschiedenen
- 4:33Fördermaßnahmen und Förderziele
- 4:35dargestellt worden sind und ob die
- 4:37erreicht wurden oder nicht so wie im
- 4:40vorigen Kapitel sie ja die
- 4:41sonderpädagogischen Modelle gesehen
- 4:43haben das hängt einfach damit zusammen
- 4:46und die Hoffnung ist immer auch bei
- 4:47Diagnostik verbunden dass wir das ganze
- 4:49nicht aus einer
- 4:51reihenklassifikation machen sondern dass
- 4:52es eben um einen förderaspekt oder um
- 4:54eine Verbesserung oder der Hilfe und
- 4:57Unterstützung der Person geht die in
- 5:00irgendeiner Form Barrieren und teilhaben
- 5:02abbaut das ist nach wie vor Ansicht die
- 5:05Idee oder die Hoffnung die themisch nur
- 5:08zum Teil umgesetzt ist aber da gab's
- 5:11schon mal ganz gute Ideen aus Sicht der
- 5:13inklusiven Pädagogik und eine die mit
- 5:16dem Konzept Diagnostik besonders
- 5:18verbunden ist ist eben die
- 5:20kindumfeldanalyse da denkt man jetzt im
- 5:22ersten Sinn da hab ich schon mal ein
- 5:23Video zugemacht dass das eigentlich
- 5:25darum geht das Umfeld der Person
- 5:27besonders genau zu erkennen aber das ist
- 5:30eigentlich nicht die generelle Idee der
- 5:33kindumfeldanalyse die überlegt sich eher
- 5:35wie muss sie das schulische Umfeld
- 5:38ändern um auch wirklich alle Personen
- 5:40erfolgreich inklusiv zu beschulen und
- 5:43die Idee dahinter ist dass man alle
- 5:45Ressourcen die aktuell in segrekativen
- 5:47Einrichtungen ist in das inklusive
- 5:50Bildungssystem sckt und dahergehend habe
- 5:53ich hier das Video verlinkt und unten
- 5:55den Text das Interview von Sander und
- 5:58von Herrn heimlich habe ich auch noch
- 6:01ein Kapitel verlinkt genau da müssten
- 6:03sie hier drauf klicken ich bin bei 3.2
- 6:07Erstellung eines sonderpädagogischen
- 6:09Gutachten angelangt hier empfehle ich
- 6:11Ihnen immer gehen Sie in die Praktiker
- 6:14im Praktikum dürfen sie immer auch die
- 6:16schulakten anschauen und wenn sie in dem
- 6:18sonderpädagogischen Förderzentrum sind
- 6:20oder Schüler haben mit
- 6:21sonderpädagogischen Förderbedarf in der
- 6:24Inklusion sollten Sie eben sich immer
- 6:27das Gutachten anschauen das muss in der
- 6:29Schulakte sein und die sind auch immer
- 6:33ähnlich aufgebaut also es gibt Anlass
- 6:35ein Gespräch zu wie der diagnostische
- 6:38Prozess eben aufgeteilt ist dann was ist
- 6:41eigentlich die Problemsituation oder
- 6:44Problemstellung wie ist das Umfeld wie
- 6:47ist die Anamnese welche Beobachtungen
- 6:50hat eigentlich die betroffene Person die
- 6:52das Gutachten gemacht gemacht vor Ort
- 6:54also vermutlich war die Person dann in
- 6:56der Schule und hat sich da alles
- 6:57angeschaut hat auch vielleicht die
- 7:00Familie besucht oder die Familie
- 7:02zumindestens eingeladen weil das ist
- 7:04kein Akt in die Schule ganz alleine
- 7:06machen kann sondern den müssen die
- 7:08Erziehungsberechtigten eigentlich
- 7:10beantragen und sind auch eigentlich in
- 7:13allen Phasen dieser Gutachtenerstellung
- 7:15mit eingebunden wenn es optimal läuft
- 7:17dann hat die Person eine Hypothese wohin
- 7:21geht's also wie könnte man die
- 7:23Problemstellung lösen oder liegt eben
- 7:25ein sonderpädagogischer Förderbedarf vor
- 7:27ja oder nein und die nächste Problemlage
- 7:31ist auch welcher und das ist ziemlich
- 7:33schwierig weil die meisten Schulen auch
- 7:35die Inklusion weiß ja gar nicht welcher
- 7:37sonderpädagogische Förderbedarf da liegt
- 7:40nachdem Sonderpädagogen aber ja immer in
- 7:42verschiedenen förderrichtungen
- 7:44ausgebildet sind sagen die natürlich
- 7:46vorher ja also in dem Bereich kenne ich
- 7:48mich nicht aus ich bin ja nur für den
- 7:50zuständig und das ist eigentlich was das
- 7:52ist nach meiner Meinung sehr merkwürdig
- 7:55ich persönlich würde bevorzugen wenn man
- 7:57eine breite sonderpädagogische
- 7:59Ausbildung hätte mit möglichst vielen
- 8:01Förderschwerpunkten dann könnte man auch
- 8:02hier die Diagnostik klarer machen oder
- 8:05muss halt nicht immer verschiedene
- 8:07mobile Dienste rufen das ist aber so ein
- 8:10ein Kernproblem wenn man verschiedene
- 8:12Förderbedarfe feststellen will und dann
- 8:14ist natürlich die nächste Frage wie hoch
- 8:16ist denn jetzt was das in der primäre
- 8:18ist es jetzt verhalten ist es jetzt
- 8:20lernen ist es was anderes und was was
- 8:23ist die Grenze und sie merken schon an
- 8:25meinen Fragen so klar ist es gar nicht
- 8:27dann geht es darum welche instrum Ente
- 8:29brauche ich sind die überhaupt geeignet
- 8:32für die jeweilige Person muss man die
- 8:34anbieten muss man die anpassen gibt es
- 8:36dafür was wie interpretiere ich die
- 8:39Ergebnisse und dann muss ich am un unten
- 8:41meine Stellungnahme schreiben und in der
- 8:43Stellungnahme ist ja meistens so die
- 8:45Ergebnisse werden den Eltern mitgeteilt
- 8:47und dann hat man sich gemeinsam
- 8:49entschieden bei der Feststellung eines
- 8:51sonderpädagogischen Förderbedarfs z.B
- 8:53also nicht so dass der Gutachter
- 8:56entscheidet und dann kriegen die Eltern
- 8:58das mitgeteilt sondern es ist so ein
- 8:59gemeinsamer Prozess und Sie können dann
- 9:01dementsprechend auch widersprechen das
- 9:04ist natürlich aber jetzt eine
- 9:05verwaltungsformale Sache die in
- 9:07jeweiligen Bundesland anders geregelt
- 9:10sein kann jetzt habe ich hier die Punkte
- 9:12noch mal einzeln aufgedröselt und wir
- 9:15haben auch hier das Fallbuch auf das ich
- 9:16schon häufiger verwiesen habe da haben
- 9:18wir verschiedene Fälle für den
- 9:19sonderpädagogischen Förderbedarf lernen
- 9:22und wir haben uns auch gedacht wir
- 9:23machen das Fallbeispiel Noah ab Seite
- 9:26204 das beinhaltet jetzt praktisch all
- 9:29diese Oberpunkte mit einer längeren
- 9:32Hintergrundgeschichte und man kann auch
- 9:34durchaus diskutieren ob das Fallbeispiel
- 9:36jetzt besonders geeignet ist oder ob man
- 9:37jetzt wirklich alle Informationen
- 9:39braucht die wir da reingeschrieben haben
- 9:41aber wir haben einfach ein möglichst
- 9:44umfangreiches Fallbeispiel hier
- 9:46entwickeln wollen dass Sie sich bitte
- 9:48jetzt einfach anschauen indem sie hier
- 9:50drauf klicken und dann auf der Seite 204
- 9:53den Noa lesen und dann werden Sie genau
- 9:56zu den einzelnen Punkten hier
- 9:58untersuchungsanlag Vorgeschichte Klärung
- 10:00Hypothesenbildung Erhebung der
- 10:02Darstellung alle mögliche Informationen
- 10:04bekommen und können sich dann selber
- 10:06überlegen was sie mit dem Noa anstellen
- 10:09würden auf welche welche welche
- 10:11Ratschläge würden sie ihm geben welches
- 10:13Modell von Inklusion würden sie sich für
- 10:15ihn wünschen oder welche Umsetzung der
- 10:17Schule und welche würde es denn
- 10:20wahrscheinlich geben diese Fragen können
- 10:22Sie jetzt mit dem Beispiel klären und
- 10:25ich wünsche Ihnen viel Spaß dabei das
- 10:27nächste Kapitel istder Planung und auch
- 10:30hier könnte man mit dem Fall Beispiel
- 10:32Noah weitermachen wo es eben einfach
- 10:34darum geht wo ist die Zukunft wo muss
- 10:37dir gefördert werden was sind die
- 10:39Bereiche die jetzt da sind und der
- 10:41wichtigste Aspekt von der Förderplanung
- 10:43ist eben nachdem man den aktuellen
- 10:45Lernstand hatte man braucht also davor
- 10:48in irgendeiner Form Informationen wenn
- 10:50man gar keine Informationen hat und neu
- 10:52in der Klasse ist sollte man schon eine
- 10:54Art statusdiagnostik machen um die
- 10:56Förderbereiche eben abzuklären wo sind
- 10:59die Stärken und Schwächen wie ist das
- 11:00Profil wie baue ich es ineinander und
- 11:02wenn ja dann wäre die Frage was ist denn
- 11:05der Förderbereich wo geht's hin da
- 11:07geht's also jetzt nicht darum wo ist die
- 11:08größte Schwäche der Person und wo muss
- 11:10ich da ansetzen sondern eher wo ist die
- 11:13Entwicklung die dann je nach Alter
- 11:17berufsrelevant oder für den für den
- 11:19schulischen Fortschritt am meisten
- 11:21wichtig ist also man muss auch in dem
- 11:23Sinn eine Art didaktische Reduktion
- 11:25machen dass man sich überlegt welche
- 11:27welche Kernbereiche sind ein für das für
- 11:30für das Kind und das Umfeld eigentlich
- 11:32am relevantesten man muss ja nicht immer
- 11:34alle Aspekte des Lehrplans umsetzen aber
- 11:37man muss wichtige Kernkompetenzen haben
- 11:39und Schritte haben und manche Ziele eben
- 11:42erreicht ein Kind schneller oder
- 11:44langsamer je nach Stärke und Schwäche
- 11:47und genau darum geht's eben in der
- 11:48Förderplanung welche dafür da sind und
- 11:51welche pädagogischen Maßnahmen
- 11:53sinnführend sind das können ganz kleine
- 11:55Maßnahmen sein die sie als kleine Inter
- 11:59Intervention im Unterricht einplan indem
- 12:01sie eine direkte Ansprache haben indem
- 12:04sie sich eben besondere Dinge vornehmen
- 12:06indem sie die Pause oder andere
- 12:09unterrichtselemente etwas anders
- 12:10gestalten für diese Person also das
- 12:12müssen jetzt nicht immer
- 12:15vollumfangreiche große Diagnostik oder
- 12:18vor allem fördbenen sein die sie dann
- 12:22dann strukturiertest im kleinsten Ding
- 12:25nachgehen nein darum geht's gar nicht
- 12:27sondern es geht darum man hat ein Ziel
- 12:29und man will dieses Ziel erreichen und
- 12:30es geht darum die schulische Umwelt so
- 12:33zu gestalten dass die Teilhabe für alle
- 12:35und vor allem für die Person
- 12:37vollumfänglich möglich ist und dann ist
- 12:39die Frage welche kleinen einfachen
- 12:41Maßnahmen wirken denn da schon am besten
- 12:44und wenn die dann nicht wirken oder wenn
- 12:47eben noch mehr in irgendeiner Form
- 12:50geplant werden muss welche welche
- 12:52Ressourcen hat man dann zur Verfügung um
- 12:54praktisch möglichst dies zu gestalten
- 12:57und Evidenz basierte Maßnahmen sind
- 13:00natürlich hier ein wichtiger Aspekt der
- 13:03da helfen kann und die vierte und für
- 13:06mich sozusagen auch immer wichtigste
- 13:08Frage ist wie evaluiere ich denn das
- 13:10ganze wann weiß ich denn dass ich mein
- 13:11Ziel erreicht habe und ist das Ziel
- 13:13wirklich konkret und wenn wir als
- 13:16Empiriker 1 wissen was im Schulsystem
- 13:19kaum umgesetzt wird dann ist es genau
- 13:21diese Ebene und ich würde aber genau
- 13:23sagen dass das für Außenstehende und die
- 13:26Eltern und überhaupt eigentlich das Kind
- 13:28selber auch das wichtigste ist weil nur
- 13:30wenn ich ja weiß ich habe erfolgreich an
- 13:32was gearbeitet und ich habe auch das
- 13:34Ziel erreicht dann kann ich das auch
- 13:35kompetenzorientiert in mein Zeugnis
- 13:37reinschreiben und da möchte ich das ja
- 13:39auch als Rückmeldung haben dass ich
- 13:41diese oder jene Erfolge erreicht habe
- 13:44und das ja auch das Schöne in Pädagogik
- 13:46dass wir eigentlich immer Erfolge
- 13:48erreichen wenn wir die notwendigen
- 13:51Maßnahmen abgeleitet haben also
- 13:53natürlich muss man hin und wieder mal
- 13:54Abstriche haben und man wünscht sich
- 13:57dass alle wahnsinnig schnell und
- 13:59erfolgreich lernen aber spätestens im
- 14:02Bereich der sonderpädagogischen
- 14:03Förderung ist das gar nicht das Ziel
- 14:05sondern es geht eben darum die
- 14:07wesentlichen
- 14:09kindorientierten umfeldorientierten
- 14:11Ziele festzulegen die Schritte gemeinsam
- 14:14zu machen und dabei sich immer wieder
- 14:16über seine Erfolge im Klaren zu sein um
- 14:19auch selbst und auch dem Kind und im
- 14:21Umfeld orientiert positiv
- 14:23gegenüberzustehen und weiter daran zu
- 14:25arbeiten also genau das Gegenteil was in
- 14:28dem Prince Edward Beispiel eben der Fall
- 14:30ist wo die Eltern frustriert sind wo
- 14:33niemand mehr Erfolge sieht und genau das
- 14:36eben eine der großen Gefahren wenn man
- 14:37immer und immer an denselben Mathe oder
- 14:40anderen Problemen doktort und man sieht
- 14:42eigentlich überhaupt gar keinen Erfolg
- 14:44mehr spätestens dann muss man die
- 14:46Maßnahmen und die Ziele ändern und
- 14:48vielleicht auch eben die Brille unter
- 14:50denen man seine Erfolge betrachtet
About this transcript
This page contains the full transcript of Kapitel 3 Sonderpädagogische Diagnostik by Markus Gebhardt, generated from the public captions YouTube serves with the video. The transcript has 2,238 words across 388 segments, with the original timestamps preserved so you can click any line to jump to that moment in the embedded player.
What you can do with it
Use the transcript to take notes, quote the speaker, build a study guide, generate a summary with ChatGPT or Claude via the YouTube Summary tool, or export it as a timed subtitle file with YouTube to SRT. You can also re-open it in the transcriber to translate the transcript into 100+ languages.
Free YouTube transcript tool
YouTube2Text is a free YouTube transcript generator — no signup, no daily limit. Paste any YouTube link and get the full transcript instantly, with timestamps, click-to-jump, translation to 100+ languages, AI prompts for ChatGPT, Claude, and Gemini, and exports to TXT, SRT, VTT, or Markdown.