Kapitel 1 Diagnostik als pädagogische Handlungsgrundlage — Transcript
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- 0:00Diagnostik als präventive Grundlage für
- 0:03pädagogische Handlungsentscheidungen das
- 0:05die Überschrift von Kapitel 1 und genau
- 0:08das Thema was ich hier behandeln möchte
- 0:10es geht also bei Diagnostik darum
- 0:13einerseits zu erkennen und möglichst gut
- 0:17und nachvollziehbar die Schritte zum
- 0:19Erkennen zu dokumentieren damit
- 0:21Außenstehende und man selber es auch
- 0:23nachvollziehen kann auf der anderen
- 0:25Seite geht's um diese pädagogischen
- 0:27Entscheidung die Förderentscheidung die
- 0:29damit beg wird und auch der Person hilft
- 0:32das ganze muss in irgendeiner Form
- 0:34zusammenhängen und genau die Idee
- 0:36dahinter habe ich in meinem Fallbeispiel
- 0:381 einem positiven Fallbeispiel was ich
- 0:42fiktiv gebildet habe anhand echter Fälle
- 0:45dargestellt und in meinem präventiven
- 0:48wunschschulsystem würde das ganze so
- 0:50aussehen wir haben also einen
- 0:52siebenjährigen Angelo der hat
- 0:54Schwierigkeiten in Deutsch und jetzt ist
- 0:58es so dass die Änderung und die
- 1:01Lernmaterialien aktuell im Klassensystem
- 1:04die haben noch nicht so viel gebracht
- 1:06und Angelo hat immer noch
- 1:07Schwierigkeiten aber da nimmt die
- 1:10Lehrkraft eben die Frau Hansen zu Hand
- 1:12die eine Schulpsychologin ist und dann
- 1:16werden praktisch mal ein Screening mit
- 1:18der ganzen Klasse durchgeführt um mal
- 1:20festzustellen hat Angelo eigentlich
- 1:22überhaupt wirkliche Schwierigkeiten die
- 1:24jetzt gravierender Natur sind und man
- 1:26mehr machen muss oder reicht nicht
- 1:28vielleicht einfach nur eine kleine
- 1:30Förderung aus also wie massiv ist das
- 1:33Ganze das klärt man mit einem ersten
- 1:34Screening ab und dann wenn das Screening
- 1:37auch gut ist zeigt das eben auch schon
- 1:39die Bereiche die sozusagen
- 1:41Schwierigkeiten erzeugen und da war vor
- 1:43allem die leseflüssigkeit und dann kann
- 1:46ich ja genau die leseflüssigkeit
- 1:48trainieren also dann mache ich etwas
- 1:50Spezifisches und genau das ist passiert
- 1:52es gab differenzierungsstunden eigene
- 1:54individualisierte Aufgaben im Wochenplan
- 1:56und noch Hausaufgaben leseparte also
- 1:59sprich ich was erkannt und förder es
- 2:02rede mit den Eltern auch dass die
- 2:04Förderung sowohl in der Schule ist ja
- 2:06nur begrenzt die Schulzeit sondern viel
- 2:08Förderung und vor allem viele
- 2:10Übungsstunden in der Grundschulzeit
- 2:12werden ja auch vor allem danach im hord
- 2:15oder bei den Eltern daheim geübt und nur
- 2:18dann kann ich sowas wie lesen ja auch
- 2:20verbessern wenn ich zu meinen
- 2:22Übungszeiten komme und wenn ich dann
- 2:24genau diese Übungszeiten verpassen würde
- 2:27dann kriege ich auch Schwierigkeiten und
- 2:30die muss man möglichst frühzeitig in der
- 2:33Form zumindestens bei diesen Punkten die
- 2:36wirklich immer und immer wieder aufbauen
- 2:38sind wie leseflüssigkeit möglichst
- 2:40frühzeitig aufholen und das schaffe ich
- 2:43eben durch strukturierte Übungen
- 2:45kleinere Schritte und wir sehen in
- 2:46diesem Fallbeispiel dass direkt etwas
- 2:49passiert und Frau Hansen und Frau Müller
- 2:52weiterreden und alle daran arbeiten und
- 2:55nach einem
- 2:57folgetestungstermin sieht man auch das
- 2:58schon einiges Bess ist und sich Erfolge
- 3:01eingestellt haben das W jetzt genau der
- 3:03Wunsch und selbst wenn sich keine
- 3:04Erfolge eingestellt haben dann leitet
- 3:07man halt noch weitere Maßnahmen ein und
- 3:10dies kann dann bis zu einem
- 3:12sonderpädagogischen Förderbedarf führen
- 3:14in der inklusiven Bildung also wichtig
- 3:16ist sozusagen dass eine enge Verzahnung
- 3:19von Förderung und Diagnostik da ist und
- 3:21frühzeitig etwas passiert und das wäre
- 3:25jetzt der optimale Fall in einem guten
- 3:27Schulsystem ich habe das aber so leider
- 3:30nicht mitbekommen bisher sondern
- 3:32Fallbeispiel 2 spiegelt eigentlich eher
- 3:35den Normalfall wieder das mag jetzt für
- 3:38die meisten Leute drastisch klingen aber
- 3:41wir haben traditionelles Schulsystem wo
- 3:43ich erstmal eine Störung feststelle und
- 3:45wenn die Störung da ist muss ich erstmal
- 3:47überlegen wer ist denn für die Förderung
- 3:48zuständig bin ich überhaupt zuständig
- 3:50als Lehrer oder ist es nicht vielleicht
- 3:52doch das Gesundheitssystem und im
- 3:55Zweifelsfall passiert erstmal gar nichts
- 3:57wenn sich niemand einigt genau das ist
- 3:59im Fallbeispiel 2 mehr oder weniger
- 4:02passiert die Frau Müller hat
- 4:04festgestellt dass Angelo nicht richtig
- 4:06gut liest das hat sie dann einfach an
- 4:10die Schulpsychologin überwiesen die hat
- 4:13dann sich den Angelo angeschaut mit den
- 4:16Eltern geredet gesagt ja ich bin ja eine
- 4:18externe Person ich muss mir da das alles
- 4:20noch mal genau anschauen dann gab es
- 4:22mehrere Testungen der Intelligenz und
- 4:25auch mehrere Lesetests daraufhin hat sie
- 4:28ein schönes Gutachten geschrieben mit
- 4:30einer klaren lesestörung
- 4:31rechtsscheibstörung hat sie nicht
- 4:33festgestellt und sie hatte leider auch
- 4:35gar keine Zeit dann weil schulwer war
- 4:37vorbei und es gab diese und jene
- 4:39Probleme und mit der Mutter hat sie
- 4:41dementsprechend auch gar nicht
- 4:43gesprochen von daher war die Mutter
- 4:44eigentlich schockiert weil sie hat
- 4:46eigentlich eher gehofft dass sie das
- 4:48deutsche Schulsystem auch so nicht
- 4:49kannte dass da ja was passiert und die
- 4:52Lehrerin ihren Unterricht umstellt oder
- 4:54sie weiß was sie jetzt wie fördern muss
- 4:56und genau diese ganzen Fragen der
- 4:59Entwicklung der Art der Förderung wurden
- 5:01eigentlich nicht behandelt sondern es
- 5:03gab eher für Sie einen
- 5:05Nachteilsausgleich als Angebot dass eine
- 5:08notenbefreiung da war und dass man ja
- 5:11auch mit der Frau Müller vereinbaren
- 5:14könnte wie man in Zukunft mitarbeitet in
- 5:17dem Fall war das jetzt aber alles
- 5:18suboptimal weil Frau Müller die hatte
- 5:22einfach das letzte Jahr und hat lieber
- 5:25Theater gespielt mit ihrer Schulklasse
- 5:28also Lesezeit eigentlich eh relativ
- 5:31wenig Zeit dann gab es das große
- 5:33Theaterspiele am Ende und dann ging sie
- 5:35in den Ruhestand und mit der zukünftigen
- 5:38Lehrerin hat sie zwar mal geredet über
- 5:41die Klasse allgemein aber nicht um
- 5:43spezifische Fördermaßnahmen oder gar
- 5:46dass einige ihrer Schüler eben
- 5:48Leseschwierigkeiten hatten weil es
- 5:50einfach wohl anscheinend zumindestens so
- 5:54wie es mir augenscheinlich berichtet
- 5:55wurde einfach wenig leseunterstützung
- 5:58gab ob das jetzt am Theaterspiel lag
- 6:00oder nicht ist eine andere Frage ich
- 6:02habe auch überhaupt nichts gegen
- 6:03Theaterspielen in der Grundschule finde
- 6:05das wunderbar mir ist aber wichtig dass
- 6:08ausreichend Zeit für einen
- 6:10leseerwerb stattfindet und genau das ist
- 6:13hier eben nicht passiert die Mutter war
- 6:15dann komplett entsetzt dass Ihr Kind
- 6:17eine lesestörung hat am Ende der zweiten
- 6:19Klasse und wusste auch nicht wie es
- 6:22weitergeht und die Schulpsychologin saß
- 6:24ich dann auch nicht mehr zuständig und
- 6:27im Endeffekt habe ich dann die Mutter
- 6:28beraten und es ging dann noch um die
- 6:31Entscheidung ob ein lesetherapeut
- 6:33gefunden wird in dem Fall wurde der
- 6:35nicht gefunden aber nach wie vor das
- 6:38Kind kann gut lesen mittlerweile es ist
- 6:41vielleicht nicht der schnellste Leser
- 6:43und der beste rechtsschreiber aber es
- 6:45ist keine lesestörung in dem Sinn
- 6:47festzustellen und die Mutter hat relativ
- 6:50viel mit dem Kind gearbeitet und hat ja
- 6:53selber einen guten Bildungshintergrund
- 6:55und daher konnte sozusagen das
- 6:57abgefangen werden was die in dem Fall
- 7:01nicht geleistet hat und genau das ist
- 7:03sozusagen das Problem es gab eine
- 7:05Anforderung in der Schule aber keine
- 7:08Hilfe und keine
- 7:09Unterstützungsleistung und die Frage der
- 7:12lernschwierigkeit ist immer von welchen
- 7:15Seiten reden wir wie gehen die Seiten
- 7:16aufeinander zu und wie arbeiten die
- 7:18miteinander und entweder die Eltern
- 7:21schaffen es sozial eben einen
- 7:23kompensatorischen Faktor zu liefern und
- 7:26das ganze auszugleichen oder das Kind
- 7:28allein ist in der Lage
- 7:30über alle Barrieren zu springen oder die
- 7:32Schule baut sie ab und macht Zugänge und
- 7:35erfüllt die und das wäre die Idee einer
- 7:36inklusiven Bildung auf der anderen Seite
- 7:38wenn man sie ja sagt na ja wir haben
- 7:40selektive Schulsystem und die Leute die
- 7:43halt nicht über die Hürde springen die
- 7:44haben halt dann eine leseschwierigkeit
- 7:46das sind genau die Dinge wo ich sagen
- 7:48würde wenn wir Pisa und diese ganzen
- 7:50anderen large scale assessment Studien
- 7:52anschauen dann ist genau das die
- 7:54Grundlage der Problemstellung die wir
- 7:56haben also für mich ist die
- 8:00Problemstellung in unserem Schulsystem
- 8:02dass die traditionelle Diagnostik eben
- 8:05Störungsbilder feststellt und dann
- 8:08remedial fördert und da die Schule sich
- 8:11zumindestens in in dem Bereich lesen und
- 8:13matheschwierigkeiten nicht als zuständig
- 8:16erachtet sondern das ans
- 8:18Gesundheitssystem bisher ausgliedert
- 8:20haben wir eine Schwierigkeit das
- 8:22natürlich nicht bei allen Lehrkräften so
- 8:23es gibt wunderbare Lehrkräfte die genau
- 8:27diese Sache wie im Fall Beispiel 2
- 8:29machen die wunderbare lesegänge haben
- 8:31aber selbst die werden aktuell im
- 8:33Schulsystem nicht belohnt obwohl sie
- 8:35eigentlich die besten Lehrkräfte sind
- 8:37ist sozusagen die Steigerung der
- 8:41Lesekompetenz kein Kriterium in den
- 8:43lehrerbeurteilung und genau das finde
- 8:45ich auch ein Punkt der sehr schade ist
- 8:47also hier hängt dann praktisch die Frage
- 8:49der Diagnostik oder der Entwicklung oder
- 8:51der Messung von Leistung auch wieder mit
- 8:54dem Schulsystem an sich und der
- 8:56Schulentwicklung zusammen die Frage ist
- 8:58nämlich mach ich was für Leute mit
- 9:01Schwierigkeiten gibt's
- 9:02Unterstützungssysteme und wenn ja sind
- 9:04die aufgebaut und das sind eben Fragen
- 9:07des inklusiven Schulsystems und inklusiv
- 9:10Schulsystem ist nach meiner Meinung auch
- 9:12der Lage eben sowas wie Noten brauche
- 9:14ich nicht unbedingt wenn ich eben genaue
- 9:16Kompetenzerfassung habe und weiß wie
- 9:18sich mein Kind entwickelt wenn ich dafür
- 9:20die Zeit habe darauf
- 9:22einzugehen und das kann ich einerseits
- 9:24standardisiert machen diese Diagnostik
- 9:26dann ist sie zeitökonomisch und leicht
- 9:28vergleichbar oder ich ma es eben
- 9:30qualitativ mit lernleitern dann muss ich
- 9:33einen höheren Expertenstatus haben dann
- 9:35ist sie es aber auch wunderbar solange
- 9:38ich es schaffe die Standards zu setzen
- 9:40die auch nachvollziehbar sind darum
- 9:42geht's im Kapitel 1
- 9:45vertief möchte ich das jetzt noch mal in
- 9:47dem Beispiel sagen den in den USA die
- 9:51Gerichte beschäftigt haben hier geht's
- 9:53um Schüler mit sonderpädagogischen
- 9:55Förderbedarf der in einer regulären
- 9:58Schule war und dabei nicht mitgenommen
- 10:01wurde zumindestens hat man nicht in
- 10:03irgendeiner Form einen minimalen
- 10:06Fortschritt festgestellt sondern die
- 10:08Eltern fanden dass Ihr Kind eigentlich
- 10:11gleich geblieben ist oder sogar die
- 10:13Entwicklung negativ war über mehrere
- 10:16Jahren haben dann die Notbremse gezogen
- 10:18und das Kind in eine private
- 10:20Fördereinrichtung gesteckt die viel Geld
- 10:22gekostet hat haben darauf in den Staat
- 10:24verklagt und in den USA haben wir ein
- 10:26anderes Rechtssystem und auch ein
- 10:27anderen Anspruch kann man also alles
- 10:29nicht auf Deutschland übertragen das
- 10:31Gerichtsurteil war aber sehr interessant
- 10:33weil im Gegensatz zu vorher wo das
- 10:36Gericht gesagt hat na ja wenn das Kind
- 10:38ein Förderplan hat und ein
- 10:40Sonderpädagoge hatte in der Inklusion
- 10:42dann reicht es doch einfach aus also da
- 10:45muss eigentlich auch der Anspruch da
- 10:47sein dass
- 10:48minimal Fortschritte eigentlich genug
- 10:51sind und da hat das oberste gerecht
- 10:54gesagt na ja eigentlich nicht also wenn
- 10:56ich schon sonderpädagogischen
- 10:58Förderbedarf erkenne dann muss es auch
- 11:02appropriate education sein also ich muss
- 11:05in irgendeiner Form Förderpläne machen
- 11:07und die Förderpläne müssen auch zu einem
- 11:10Ziel führen dieses Ziel muss adäquat für
- 11:13das Kind sein und die Fortschritte
- 11:16müssen feststellbar sein also das ein
- 11:19wesentlicher Unterschied zu uns wo man
- 11:21zum Teil auch durchaus sagen kann na ja
- 11:24da fand halt eine Diagnostik statt und
- 11:26dann wurden Förderziele festgelegt aber
- 11:28wer und wie und warum die jetzt erfüllt
- 11:30haben ist eine ganz andere Frage und
- 11:33dann gab es halt Probleme in der
- 11:35Umsetzung Lehrerstunden waren nicht da
- 11:37und und und also im Endeffekt ist es ja
- 11:39nicht schlimm wenn nichts passiert und
- 11:41da sagt dann das Oberste Gericht der USA
- 11:44doch also in dem Fall ist es schlimm und
- 11:47das geht so nicht und wenn ich schon ein
- 11:50Förderplan mache dann muss ich auch ihn
- 11:52gut machen ich muss oft auf jeden Fall
- 11:55eine geprüfte Diagnostik haben muss die
- 11:58aktuelle Ausgang g angslage wirklich
- 12:00feststellen und muss die auch jährlich
- 12:02überprüfen also ein Problem in unserer
- 12:04sonderpädagogischen oder generellen
- 12:06Diagnostik ist fand halt einmal eine
- 12:08Diagnostik statt dann wurde das Kind
- 12:10eingeteilt in sonderpädagogischer
- 12:13Förderbedarf Ja oder Nein
- 12:14Nachteilsausgleich ja oder nein aber es
- 12:16wird nicht jährlich überprüft also man
- 12:18muss sozusagen die Sachen die man
- 12:19festsetzt in einem regelmäßigen Turnus
- 12:22überprüfen und dann auch feststellen gab
- 12:25es Fortschritte waren die in Ordnung
- 12:28haben zur Förderung gepasst und ich muss
- 12:31auch diese Lernentwicklung in
- 12:33irgendeiner Form durch progress
- 12:35Monitoring absichern und das sind
- 12:38wesentliche Neuerungen die auch für uns
- 12:41eine ganz andere Bedeutung haben weil
- 12:44dann würde jetzt vom inklusiven System
- 12:46auch wirklich nach meiner Meinung der
- 12:48Anspruch der UN-Konvention Stimmen ich
- 12:50habe also wirksame
- 12:53Unterstützungsmaßnahmen die ich auch
- 12:56einzeln nachprüfe und für die ich auch
- 12:57ein rechtsanspruche soweit würde ich
- 13:00aktuell für Deutschland jetzt nicht
- 13:01gehen das haben wir im Endeffekt steht
- 13:04es einem nicht zu bisher zumindestens
- 13:06von der Rechtsschreibung so wie ich sie
- 13:07als juristischer Leihe verstehe ich
- 13:11hoffe aber wenn ich schon
- 13:12sonderpädagogischen Förderbedarf im
- 13:14Schulsystem vergebe für die Inklusion
- 13:17dass ich dann einfach auch ein Nachweis
- 13:20habe dass die Förderung wirkt und dass
- 13:22die Hilfe bei den betroffenen Personen
- 13:24angeht die Arten wie ich das ganze mache
- 13:27ist auf der einen Seite statusdiagnos
- 13:29auf der anderen Seite prozessdiagnostik
- 13:31das wird im späteren Kapitel noch
- 13:33vertieft es geht also hier darum um
- 13:35einmal den Iststand zu messen ein Profil
- 13:38festzulegen wo muss ich eigentlich
- 13:40fördern und dann im weiteren Verlauf zu
- 13:43sehen findet die Förderung da statt ist
- 13:46der Förderbereich gut abgedeckt und
- 13:49werden die Ziele die Förderziele
- 13:51erreicht und wie geht's denn dann weiter
- 13:53weil im Endeffekt die Schule ist mehrere
- 13:56Jahre es ist also nicht mit einer
- 13:58prozessdiagnos getan sondern wir haben
- 14:01ja immer wechselnde Förderziele die eben
- 14:03nicht mehr minimal und nicht mehr
- 14:05trivial sein sollen Kapitel
- 14:0712 geht dann um die Frage was ist
- 14:10eigentlich Diagnostik und wenn man Lin
- 14:13frägt dann denken die eben genau wie im
- 14:15Fallbeispiel 2 na ja das ist halt was
- 14:19externes ich als Lehrer brauche ja gar
- 14:21keine Diagnostik ich geh da zum
- 14:23Schulpsychologen der macht dann in
- 14:26irgendeiner Form sein Gutachten und dann
- 14:29wissen wir mehr und das ist sicher
- 14:32Diagnostik dem stimme ich auch zu aber
- 14:35eine gute
- 14:37Differentialdiagnostik egal wie führt zu
- 14:39einer Förderung und dann will ich eine
- 14:41Wirkung haben und wenn ich die im
- 14:44Schulsystem hab da muss ich mir auf der
- 14:46einen Seite immer einen Einzelfall
- 14:47einschauen ich kannte das natürlich auch
- 14:49gruppenspzifisch machen aber für die
- 14:52konkreten Förderziele brauche ich ein
- 14:54Einzelfall das ist auch die generelle
- 14:57Idee der sonderpädagogischen Förderung
- 14:59dass Sie individuell erfolgen muss und
- 15:01dann geht's um die Frage der
- 15:03handlungsentscheidung
- 15:04Planungsentscheidung und der
- 15:05Feststellung und bewertungsentscheidung
- 15:07also alles was mit Beurteilungen dann zu
- 15:09tun hat um zu meiner Förderung zu führen
- 15:13und genau diesen Prozess bezeichnen wir
- 15:15als Diagnostik im Weiteren möchte ich
- 15:17dann auf die förderungsstrukturen
- 15:20diagnostikförderung kurz zusammen
- 15:22eingehen hierbei gibt's verschiedene
- 15:24Modelle und die Idee des adaptiven
- 15:27Unterrichts geht z.B auf das it
- 15:29treatment interaction Ansatz oder Modell
- 15:33zurück wo ich die Grundannahme habe dass
- 15:36eben ich verschiedene Gruppen habe wo
- 15:39Förderung wirkt oder nicht fördert und
- 15:41das sind diese klassischen drei Didaktik
- 15:44innere
- 15:45differenzierungsschienen die Sie
- 15:46vielleicht auch schon im Unterricht
- 15:48kennen die passen für die meisten Leute
- 15:51und sind auch dementsprechend gut
- 15:53umsetzbar und um die einzuteilen würde
- 15:56jetzt z.B ein eine Status Diagnostik am
- 15:59Anfang oder am Ende genügen so ein
- 16:01bisschen aus dem klassischen Experiment
- 16:03abgeleitet und sie teilen dann die
- 16:06Gruppen ein da ist auch gar nichts
- 16:08dagegen zu sagen in dem allgemein
- 16:10gültigen Unterricht passt es die
- 16:12Erweiterung dessen vor allem für den
- 16:13sonderpädagogischen Bereich wo ich ja
- 16:15individuell vorgehen muss und vielleicht
- 16:17passt eben Gruppe 3 oder 2 oder eins
- 16:20nicht sondern ich muss dann vielleicht
- 16:22individuell Maßnahmen anpassen die
- 16:25Folgen im anderen Modell nämlich dem
- 16:27response to Intervention Ansatz hier
- 16:29geht's also um die Grundfrage für jeden
- 16:32einzelnen Schüler und um das zu sehen
- 16:34brauche ich entweder eine
- 16:35lernverlaufsdiagnostik oder ich brauche
- 16:37halt ein Prozess von einem Schüler und
- 16:39muss mir den bewusst sein unds geht der
- 16:42Frage nach ob der einzelne Schüler sein
- 16:44Lernziel erreicht oder nicht und wenn er
- 16:46es nicht erreicht also ich brauche eine
- 16:49formative Begleitung auf jeden Fall dann
- 16:51ist die Frage wie passe ich eigentlich
- 16:52das ganze an und ermögliche es ich habe
- 16:56also wirklich wenn ich im regulären
- 16:58Unterricht bin dann würde ich sagen
- 16:59appit to treatment interaction wäre
- 17:02schon wirklich guter Ansatz wenn man den
- 17:04wirklich in Schulsystem implementiert
- 17:07muss man ja nicht mit eigenen Gruppen
- 17:08machen man kann es auch inklusiv machen
- 17:10im Wochenplan und ähnlichen dann ist das
- 17:13die Maßnahme wo ich sage dass es für 80%
- 17:17der Schülerinnen und Schüler ausreichend
- 17:19aber wir haben eben Kinder mit
- 17:22Risikoanteil dass sie vielleicht
- 17:24Leseschwierigkeiten haben und immer dann
- 17:26wenn ich vor allem im Bereich
- 17:28sonderpädagog Förderbedarf habe also ich
- 17:30habe eine spezifische Beeinträchtigung
- 17:32in irgendeiner Form dann wäre der
- 17:35response to Intervention Ansatz der den
- 17:37man sich in der Diagnostik wünschen
- 17:39würde um noch mal abzugrenzen vorher mit
- 17:41den Gedanken na ja Diagnostik ist was
- 17:43externes möchte ich jetzt noch mal auf
- 17:45pädagogische Diagnostik im Klassenraum
- 17:48angehen und genau das könnte man jetzt
- 17:50als classroom based assessment ansehen
- 17:53und das wä jetzt eben die erste Struktur
- 17:55die ich hoffe im Lehramt zu sehen ich
- 17:59dass die Leute sich innerhalb ihrer
- 18:00Klasse sich überlegen wie messe ich
- 18:02eigentlich die Ausgangslage wie wende
- 18:03ich meinen Screening an wie ändere ich
- 18:05meine Didaktik nehme ichti oder
- 18:10RTI also die verschiedenen Maßnahmen
- 18:13brauche ich die oder brauche ich die
- 18:15nicht und immer wenn ich dann nicht
- 18:16weiterkomme dann hoffe ich dass das
- 18:19Schulsystem intern hausintern
- 18:21beratungsinstanzen hat wie einen
- 18:23Schulpsychologen oder auch
- 18:24Sonderpädagogen die dann helfen und auch
- 18:27wirklich mitarbeiten im Unterricht oder
- 18:29in der Förderung also ich kann nicht
- 18:31alles abgeben es geht auch einfach gar
- 18:33nicht vom Schulsystem dafür sind die
- 18:36Lehrkräfte ja immer zuständig für
- 18:38gewisse Schülerinnen und Schüler aber es
- 18:40gibt eine enge Zusammenarbeit um genau
- 18:43diese Ziele zu verfolgen und um zu
- 18:46fragen welche Dimensionen habe ich und
- 18:48wie kenne ich mich aus haben wir den
- 18:50Ducky entwickelt um sozusagen die
- 18:53diagnostische Kompetenzen zu prüfen der
- 18:56ist aufgebaut einmal in fachdidaktische
- 18:58kompet zen einmal eben in der Frage
- 19:01kenne ich mich eigentlich überhaupt mit
- 19:03den Arten von Tests und deren
- 19:05Durchführung aus dann eher der
- 19:07sonderpädagogische Bereich kann ich ein
- 19:09Gutachten erstellen und weiß ich was ich
- 19:11da zu tun habe hier haben wir auch ein
- 19:12wunderbares Herausgeberwerk zuug
- 19:14geschrieben zu den einzelnen
- 19:16sonderpädagogischen förderbedarfen und
- 19:18wie die mit Diagnostik zusammenhängen
- 19:20das verlinke ich auch gerne in der
- 19:21Videobeschreibung oder sie finden es
- 19:23hier und die letzte Sache auf die dieses
- 19:26Skript auch in einem Kapitel näher
- 19:27eingeht ist eben dann die Frage zu
- 19:29Feststellung von Lernfortschritten und
- 19:32lernverlaufsdiagnostik der diagnostische
- 19:34Prozess findet eigentlich immer ähnlich
- 19:37statt ich habe in irgendeiner Form eine
- 19:39Problemstellung meistens kommen wenn ich
- 19:42Schulpsychologe bin oder ein
- 19:43Sonderpädagoge kommt wer von außen und
- 19:46hat ein Anlass oder ich bin Lehrer und
- 19:49mir fällt was auf ich habe ein Problem
- 19:51ich möchte es gerne lösen oder auch es
- 19:54gibt eine Problemlage mit Eltern oder in
- 19:56irgendeiner Verbindung also es gibt auf
- 19:58je Fall immer ein Anlass und eine
- 20:00Problemstellung wo mehrere Leute
- 20:02beteiligt sind und um die zu erkennen
- 20:05muss ich in erster Linie V allem wenn
- 20:07ich externer bin eine Art Anamnese
- 20:09machen ich muss mit allen Leuten reden
- 20:11das ganze beobachten und dann kann ich
- 20:14die Situation erstmal beschreiben und
- 20:16beobachten dann bewerte ich die aktuelle
- 20:19Lage und dann erkläre interpretiere ich
- 20:21und habe auch noch eine Art Vorhersage
- 20:24das sind diese drei Schritte die
- 20:25Petermann und Jäger hier vorher sehen
- 20:29gibt noch mehr Unterteilung und andere
- 20:31Schritte aber je nachdem welchen
- 20:33diagnostischen Prozess ich habe
- 20:34unterscheiden die sich von da habe ich
- 20:36jetzt die genommen die wirklich am
- 20:38breitesten sind und die Frage ist warum
- 20:39teile ich das überhaupt eigentlich in
- 20:41Schritte auf das liegt daran dass wenn
- 20:44sie mal mit leihen reden oder auch mit
- 20:47manchen Lehrkräften dann kommen die mit
- 20:49einem und dann kommt schon die
- 20:51Diagnostik oder das Störungsbild zuerst
- 20:54und danach fangen Sie erst an die Person
- 20:56zu beschreiben und das genau dann falsch
- 20:59rum weil dann hat man ja schon im
- 21:00Endeffekt ein Bild festgelegt und immer
- 21:03dann wenn ich ein Bild habe dann bin ich
- 21:05automatisch in dem Beurteilungsfehler
- 21:07also es gibt ganz viele Bereiche die uns
- 21:10im alltäglichen Leben beeinflussen und
- 21:12jeder Mensch hat auch in irgendeiner
- 21:14Form
- 21:15stereotopien die vielleicht manchmal
- 21:17sogar ganz nützlich sind aber im meisten
- 21:20sin sind sie ja unreflektiert und genau
- 21:22um diese diesen B in irgendeiner Form
- 21:25der vielleicht sogar systematisch ist zu
- 21:27verhindern ähm haben wir die Schritte
- 21:30und wollen die Diagnostik so klar wie
- 21:32möglich vor allem von der beschreibenden
- 21:34beobachtenden Ebene von der
- 21:36Interpretation trennen und wenn sie sich
- 21:39Gutachten anschauen die gut gemacht sind
- 21:41dann beschreiben die ganz klar erstmal
- 21:43die Werte die rauskamen aus irgendwas
- 21:46was vorgefunden ist ohne in irgendeiner
- 21:49Form eine Beurteilung aufzunehmen klar
- 21:51ist ein diagnostischer Prozess immer
- 21:54auch ein bisschen eine willkürliche
- 21:55Entscheidung wo wo lenke ich eben den
- 21:58Blick hin oder nicht aber umso
- 22:01professioneller dieses Gutachten
- 22:03durchgeführt ist umso mehr Ebenen und
- 22:05wichtige Informationen sind in der
- 22:07beschreibenden Ebenen und umso weniger
- 22:10irrelevante Informationen tauchen dabei
- 22:13auf also umso sparsamer diese ganze
- 22:16Diagnostik ist umso besser ist sie in
- 22:19manchen Dingen auch vor allem wenn es
- 22:21dann darum geht Testzeit oder extra
- 22:23Erhebungen oder Untersuchungen
- 22:25durchzuführen die zum Teil vielleicht
- 22:28negative Folgen haben oder wo es eine
- 22:30Art Stigmatisierung geben könnte immer
- 22:33dann wenn wir sowas haben muss man
- 22:35besonders vorsichtig sein und sollte
- 22:38eben keine vorschnellen Schritte haben
- 22:40also die Frage ist ja immer brauche ich
- 22:43die Intelligenzdiagnostik jetzt genau
- 22:45oder ist die einfach nicht Teil der
- 22:47Fragestellung und gerade das ist eine
- 22:50Kritik an sonderpädagogischer Diagnostik
- 22:52dass sie ja früher hauptsächlich aus
- 22:54Intelligenzdiagnostik bestand und in
- 22:56vielen Dingen eigentlich nicht notwendig
- 22:59ist wenn es hier um Schulprobleme geht
- 23:01die ich auch schulspezifisch vielleicht
- 23:03klären könnte da ist der zweite Schritt
- 23:05nachdem ich dann eben alle Ergebnisse
- 23:07habe wie bewerte ich die aktuelle Lage
- 23:10sind die Annahmen die ich vorher
- 23:11getroffen habe überhaupt gültig und habe
- 23:14ich überhaupt alle Ergebnisse das sollte
- 23:16ich vorher erklären und im dritten
- 23:18Schritt interpretiere ich das Ganze und
- 23:20sage das vorher und dabei ist natürlich
- 23:22eigentlich auch wichtig kann sich die
- 23:24Schule anpassen wie verändert sich die
- 23:26Schule geht dann eine Veränderung und
- 23:29wenn eine Veränderung geht was passiert
- 23:31dann wie wirksam ist das Ganze und wo
- 23:34steht das Kind dann am Ende einer
- 23:36möglichen Förderung da und welche
- 23:38Alternativen habe ich also genau diese
- 23:41Alternativmodelle sind eigentlich genau
- 23:43das wofür ich ein externen Diagnostiker
- 23:45brauche der mir ja verschiedene Wege
- 23:47aufzeigt was passiert wenn nichts in
- 23:50irgendeiner Form von Förderung ankommt
- 23:53wie wenn es einfach weitergeht also wird
- 23:55schlimmer oder wird stabil was passiert
- 23:58wenn wenn diese oder jene
- 23:59Fördermaßnahmen erfolgen und was wäre
- 24:02denn im besten Fall möglich wenn alle
- 24:05Personen gut zusammenarbeiten und genau
- 24:08diese Idee ist sozusagen das mit der
- 24:10Vorhersage Kapitel 1.5 geht dann eben
- 24:13eher um die Geschichte der
- 24:15Sonderpädagogik oder Psychopathologie
- 24:17oder pädagogischen Diagnostik warum sind
- 24:20die ersten Tests eigentlich entstanden
- 24:23es ging also von Anfang an darum Kinder
- 24:26zu unterteilen in Förderschule ja oder
- 24:28nein und es ging darum um Kinder mit
- 24:31Lernschwierigkeiten zu helfen also die
- 24:33pädagogische Diagnostik in der Schule
- 24:35fängt genau mit dieser Fragestellung an
- 24:37und das Problem war damals dass Kinder
- 24:40ja eher nach Glauben früher bewertet
- 24:43wurden und dann nachdem eben haben sie
- 24:46mitgearbeitet oder nicht und dabei war
- 24:50dann das Problem dass Kinder ja früh
- 24:52auch geschlagen wurden und das war
- 24:54vielleicht jetzt nicht die besten
- 24:55pädagogischen Maßnahmen die man zuur
- 24:57damaligen Zeit annimmt und genau um
- 25:00diese schwarze Pädagogik zu hindern die
- 25:03wir ja noch bis in den 60er Jahren
- 25:05hatten oder auch länger gab es eben
- 25:07schon die Idee die Kinder dann in die
- 25:09passende andere Schulart zu führen oder
- 25:12vielleicht auch zu differenzieren je
- 25:14nachdem ob man reformpädagogische
- 25:16Schriften liest oder nicht gab es auch
- 25:18schon frühzeitig da andere Modelle aber
- 25:21es ging eben hier eben schon früh um
- 25:24diese Fragestellung mittlerweile hat
- 25:26sich aber die Idee von dir agagnostik
- 25:28sowohl pädagogisch wie auch im
- 25:30Gesundheitssystem ein bisschen geändert
- 25:32dass es weggeht von der Beeinträchtigung
- 25:34oder dem spezifischen Defizit einer
- 25:36Person hin zur Frage was ist denn
- 25:40eigentlich die Umwelt dieser Person wie
- 25:42hängt da sozusagen Fähigkeit und Umwelt
- 25:45miteinander zusammen und wie entsteht
- 25:48dabei eigentlich eine Förderung oder
- 25:50Aktivität also wie können wir die
- 25:52Teilhabe der Person und auch die
- 25:55Entwicklung eigentlich weiter fördern
- 25:57hier hat sich auch das Gesundheitssystem
- 25:59dementsprechend angepasst und das steht
- 26:02immer mehr im Fokus natürlich haben wir
- 26:05noch im
- 26:06Gesundheitssystem die Frage nach Störung
- 26:08oder nicht Störung das liegt auch
- 26:10einfach an einer Kostenfrage und die
- 26:12Frage wer kriegt jetzt welche Förderung
- 26:15in in welchem Ausmaß von daher ist es
- 26:18auch immer noch berechtigt dass Personen
- 26:20in die Kinder und Jugendpsychiatrie und
- 26:22danach Psychotherapie gehen die das
- 26:25notwendig haben für uns als Personen des
- 26:29Schulsystems sind diese Entscheidungen
- 26:31und die an Diagnostik hilfreich aber wir
- 26:34setzen sie in eigene für uns zuständige
- 26:37Regeln um und mein Wunsch wäre dass auch
- 26:41dann im Schulsystem mehr passieren würde
- 26:44weil zumindestens in den Bereichen
- 26:46Verhalten lernen und Sprache und Mathe
- 26:49Deutsch ist die Schule ein sehr
- 26:50effektiver förderraum der jetzt schlecht
- 26:54durch Lerntherapeuten an sich allein
- 26:57total ersetzt wir wird sondern es ist im
- 26:59Endeffekt immer eine Art Ergänzung und
- 27:02eine Zusammenarbeit notwendig also was
- 27:05ich mit dem Bereich einfach nur sagen
- 27:06will ist das Schulsystem hat eigene
- 27:10Regeln und ist getrennt vom
- 27:12Gesundheitssystem und das ist in manchen
- 27:14Dingen vielleicht sogar ganz sinnvoll in
- 27:16vielen anderen Bereichen ist es aber
- 27:19schwierig weil eine Zusammenarbeit eben
- 27:22unter Umständen gar nicht erfolgt sei es
- 27:24eben auf Gründen von Datenschutz weil
- 27:27Information nicht weiter gegeben werden
- 27:29oder auch weil einfach keine
- 27:31Verbindungsbrücken da sind und genau das
- 27:33ist so eins der generellen Probleme dass
- 27:36ich in meinem Feld von Kindern mit
- 27:38Lernschwierigkeiten eben sehe die
- 27:40Diagnostik erfolgt eben jetzt auf
- 27:42verschiedenen Ebenen und meistens gibt's
- 27:46eben nur klare Tests Beobachtungen auf
- 27:48Ebene der Person des Kindes allein das
- 27:51ist auch wichtig um überhaupt mal eine
- 27:53individuelle Diagnostik zu bekommen aber
- 27:56die Ebene des Umfelds ist für viele
- 27:59Fragen des Lernens genauso relevant
- 28:01gibt's da unterstützungsfaktoren gibt's
- 28:04da Hilfe wie sieht das genau aus eine
- 28:07Schwierigkeit dabei ist man sollte jetzt
- 28:09nicht fortschreitend alles aus dem
- 28:12Umfeld erkunden weil die Person hat ja
- 28:14auch eine gewisse Privatsphäre und viele
- 28:17Dinge die unser Schulsystem macht sind
- 28:19auch zum Teil übergriffig also das geht
- 28:21dann halt auch einfach nicht dass man
- 28:23nach diesen oder jenen Dingen fragt
- 28:25sondern man sollte wirklich nach den
- 28:27relevanten Fragen zur Diagnostik zur
- 28:30Problemstellung beziehen und dabei auch
- 28:32dann sparsam sein in den Informationen
- 28:35und die andere Frage ist eben immer wie
- 28:37weit kann das Kind in die Schule
- 28:39aufgenommen werden und wie kann sich die
- 28:42Schule verändern um eben optimale
- 28:45Teilhabe zu ermöglichen und welche
- 28:48unterstützungsfaktoren sehe ich da und
- 28:50genau da der Lehrer ja in der Schule
- 28:52arbeitet kann er genau in dieser Ebene
- 28:55am meisten umsetzen die grundüberle dazu
- 28:58bietet z.B die kindumfeldanalyse und das
- 29:01ökologische Modell an hier können Sie
- 29:04das Ganze noch mal vertiefen in dem Text
- 29:06von heimlich damit kommen wir auch zum
- 29:08Kapitel 1 zum Ende und ich möchte noch
- 29:10für die sonderpädagogische Diagnostik
- 29:12auf das Einzelfall Raster von Lutz
- 29:14verweisen die hier auch im Fallbuch
- 29:17mehrere Fälle hat wenn Sie das also mal
- 29:19so in der Praxis lesen wollen und
- 29:21durchgehen wollen wie mache ich das
- 29:22alles wie wie welche Bestandteile
- 29:25brauche ich der Diagnostik für ein
- 29:27Gutachten dann hat Frau Lutz das sehr
- 29:29ausführlich in diesen Fallbeispielen
- 29:31beschrieben und beim Gutachten gehen wir
- 29:33noch mal kurz darauf ein ich habe es
- 29:36jetzt hier aber aus meinem Buch gekürzt
- 29:38und Verweise praktisch auf das
- 29:40Fallbeispiel damit das einfach nicht
- 29:42doppelt drin ist möchte aber trotzdem
- 29:44erwähnen dass das halt eine ganz
- 29:46wichtige Grundlagenwerk ist wo sie das
- 29:49im letzten Kapitel im Anhang genau sehen
- 29:53damit verweise ich auch darauf und
- 29:55wünsche Ihnen einen schönen Tag und bin
- 29:58mit Kapitel 1 am Ende
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This page contains the full transcript of Kapitel 1 Diagnostik als pädagogische Handlungsgrundlage by Markus Gebhardt, generated from the public captions YouTube serves with the video. The transcript has 4,516 words across 768 segments, with the original timestamps preserved so you can click any line to jump to that moment in the embedded player.
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