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Frankfurt am Limit? Die reiche Mainmetropole und ihre Drogenszene | DW Reporter — Transcript

by DW Deutsch · 1,650 words · 312 segments · language en · Watch on YouTube

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  1. 0:01Eine offene Drogenszene neben Banken und
  2. 0:03Hochhäusern. In einer der reichsten
  3. 0:05Städte Deutschlands liegen die
  4. 0:07Gegensätze dicht beieinander. Frankfurt
  5. 0:09galt lange als Vorreiter in der
  6. 0:11Drogenhilfe, doch die Szene verändert
  7. 0:13sich.
  8. 0:14Es ist Fender dazu gekommen, die
  9. 0:15Menschen werden immer jünger.
  10. 0:17Während die Stadt auf professionelle
  11. 0:19Suchthilfe setzt, versuchen Menschen wie
  12. 0:21Mo auf eigene Weise zu helfen.
  13. 0:23Mo ist für mich. Doch Mo hat hier lange
  14. 0:26selbst Drogen vertickt. Er nimmt uns mit
  15. 0:29ins Frankfurter Bahnhofsviertel.
  16. 0:42Ich sag mal viele die
  17. 0:45Mohammed Bussaidi läuft durch sein
  18. 0:47Revier, das Frankfurter Bahnhofsviertel.
  19. 0:51Jeden Tag kommt er her, um seine
  20. 0:53Schützlänge zu besuchen, wie er die
  21. 0:55suchtkranken Menschen hier nennt. Mit
  22. 0:57seinem Verein will er ihnen aus der
  23. 0:59Sucht helfen. Eddie kennt er schon
  24. 1:01einige Jahre.
  25. 1:11Nacht, ich das war die schlimmste lang.
  26. 1:14Ich wollte dich umbringen.
  27. 1:16Wollen es wieder versuchen ein Versuch.
  28. 1:18Du bist es doch wert. Denkst du, ich
  29. 1:20habe sofort aufgehört damals? Ich habe
  30. 1:21auch meine Zeit gebraucht. Ich habe 100
  31. 1:23Anläufe gebraucht, bis ich es geschafft
  32. 1:24habe. Ich
  33. 1:25weiß ich meine und du schaffst du auch,
  34. 1:27mein Bruder.
  35. 1:28Mo versucht ihn zu einem weiteren Entzug
  36. 1:30zu motivieren. Eddie ist seit 37 Jahren
  37. 1:33im Frankfurter Bahnhofsviertel.
  38. 1:36Meine Leibchen Eltermann auch abroger
  39. 1:39damit heimgekommen z Jahre lang. Die hat
  40. 1:42uns Schlaftabletten und Alkohol gegeben.
  41. 1:45Kindern.
  42. 1:48Er ist nur einer von vielen suchtkranken
  43. 1:50Menschen hier im Viertel.
  44. 1:53Ja, ich komme.
  45. 1:57Mo sagt, die Szene werde jünger. Diese
  46. 2:00Minderjährige habe er bereits sieben mal
  47. 2:02der Polizei übergeben.
  48. 2:03Ich bin seit zwei Tagen. Ich habe es
  49. 2:05richtig gut gesch
  50. 2:07und ich habe mit dir halt gemacht, ich
  51. 2:08werde die Polizei nicht mehr rufen, wenn
  52. 2:10sie immer zu mir kommt, mit mir ehrlich
  53. 2:12ist und sich auch helfen lässt. Und wie
  54. 2:15alt bist du? 14
  55. 2:1814 Jahre alt und raucht schon Quick. Wir
  56. 2:21sind da und sagen, wenn du es
  57. 2:23rausschaffen möchtest, würden wir dich
  58. 2:24in der Entgiftung anmelden, sich dich
  59. 2:26über die Therapien begleiten und das
  60. 2:28Wichtigste nach der Therapie für dich da
  61. 2:29zu sein.
  62. 2:32Heute hilft Mo den Menschen hier. Früher
  63. 2:35verkaufte er ihnen Drogen, sagt er, als
  64. 2:37Dealer. Davor war er spielsüchtig, hatte
  65. 2:41zu viele Schulden. Dann habe ich mich in
  66. 2:43Frankf Bahnhoftel dann komplett
  67. 2:44versteckt und dann halt die Drogen
  68. 2:46verkauft.
  69. 2:48Mo wird verhaftet, das ändert sein
  70. 2:50Leben, erzählt er. Was ihn angetrieben
  71. 2:52hat, waren Menschen, die ihn unterstützt
  72. 2:54haben.
  73. 2:56Und so kam ich auf die Idee für [musik]
  74. 2:58die Menschen eine Familie aufzubauen,
  75. 2:59weil ich es in meiner
  76. 3:01Sucht gesehen habe, [musik] dass es mir
  77. 3:03geholfen hat.
  78. 3:08Moos Team M069 besteht mittlerweile aus
  79. 3:11rund 100 ehrenamtlichen Helfern. Heute
  80. 3:14verteilen sie Kleiderspenden.
  81. 3:17Ja, guck mal, eine geile Jeans mit
  82. 3:19Schild sogar.
  83. 3:20Ja, da die ist geil oder
  84. 3:24sowas. Wir versuchen hier eine Beziehung
  85. 3:26zu den Konsumenten aufzubauen. Die
  86. 3:27brauchen Vertrauen, weil die haben jetzt
  87. 3:30ganz viele Jahre hier auf der Straße nur
  88. 3:32Luk und Betrug und Clown und ganz
  89. 3:35schlimme Sachen erlebt.
  90. 3:37Laura ist selbst Frankfurterin und hilft
  91. 3:39mit, weil sie die Situation für die
  92. 3:41Stadt verbessern will. Für andere
  93. 3:43Frankfurter ist das Viertel Tabuzone,
  94. 3:45erzählt sie.
  95. 3:47Ich
  96. 3:49kann das verstehen. Es ist ein
  97. 3:51erschreckendes Bild, wenn man hier
  98. 3:52durchläuft, aber dennoch darf man nie
  99. 3:54vergessen, dass es sich hier um Menschen
  100. 3:56handelt und die sind irgendwann mal
  101. 3:58falsch abgebogen und das kann jedem von
  102. 4:01uns passieren.
  103. 4:02Mo setzt bei seinem Team auf
  104. 4:04ehrenamtliche, teils mit eigener
  105. 4:06Drogenerfahrung. Sein Projekt versteht
  106. 4:08er als Ergänzung zur professionellen
  107. 4:10Suchthilfe. Die hält er manchmal für
  108. 4:13unflexibel.
  109. 4:14Wir haben keine Regeln. Wir dürfen so
  110. 4:16weit gehen, wie wir es auch für richtig
  111. 4:17finden und wie auch der Mensch, der
  112. 4:19gegenüber uns ist, auch es auch erlaubt.
  113. 4:22Die Stadt sieht das eher kritisch.
  114. 4:24Ersetzen könne Modi professionelle Hilfe
  115. 4:26nicht. Anika Funke leitet das
  116. 4:28Frankfurter Drogenreferat. Die Situation
  117. 4:31im Bahnussviertel ist sehr komplex und
  118. 4:34letztendlich kann ehrenamtliches
  119. 4:36Engagement an der Stelle nicht das
  120. 4:39leisten oder auffangen, was
  121. 4:41professionelle Hilfe am Ende des Tages
  122. 4:43leisten kann, weil professionelle Hilfe
  123. 4:45bedeutet, dass jemand fachlich
  124. 4:46qualifiziert ist, dass er nach Standards
  125. 4:49arbeitet und dass die Person auch eine
  126. 4:51ganz andere Kontinuität in der Betreuung
  127. 4:53sicherstellen kann.
  128. 4:56Frankfurt ist bekannt für seinen
  129. 4:57besonders liberalen Umgang mit Drogen.
  130. 5:00Der Frankfurter Weg. Anfang der 1990er
  131. 5:03Jahre erreichte die Zahl der Drogentoten
  132. 5:05einen Höhepunkt mit 147 Menschen. Die
  133. 5:09Stadt reagierte mit einem Kurswechsel.
  134. 5:11Der Frankfurter Weg setzte auf Hilfe
  135. 5:14statt alleiniger Repression. Die Zahl
  136. 5:16der Drogentoten sank deutlich auf 20 bis
  137. 5:1830 im Jahr. Diesen Kurs verfolgt die
  138. 5:21Stadt bis heute.
  139. 5:25Andreas Jeremia arbeitet seit 29 Jahren
  140. 5:29in der Drogenhilfe und leitet einen
  141. 5:31Konsumraum.
  142. 5:33Seit letzten November in Betrieb. Einmal
  143. 5:35ist es schlicht und einfach
  144. 5:36Überlebenshilfe. Das heißt, hier können
  145. 5:38schwerstabhängige Untersicht
  146. 5:41konsumieren. Das heißt, wir können bei
  147. 5:43etweigen Überdosierung sofort adäquat
  148. 5:46erste Hilfemaßnahmen einleiten. Es ist
  149. 5:48Gesundheitsprohylaxe. Die Konsumentinnen
  150. 5:50bekommen sauberes Spritzbesteck.
  151. 5:53Ähm, sie werden beraten. Ähm, natürlich
  152. 5:57hat das Ganze auch eine
  153. 5:58sozialarbeitische Komponente.
  154. 6:00Täglich betreuen Sie hier 2 bis
  155. 6:03Konsumvorgänge und entlasten so auch den
  156. 6:05öffentlichen Raum. Zutritt haben nur
  157. 6:07Volljährige mit einer Abhängigkeit.
  158. 6:10Die Leute kommen ja hier nicht her
  159. 6:12irgendwie, weil so lustig ist, sondern
  160. 6:13die Leute müssen wieder irgendwie
  161. 6:15funktionieren und die Szene draußen ist
  162. 6:17sehr stressig. Das Bahnhofviertel ist
  163. 6:19natürlich das Viertel mit der höchsten
  164. 6:21Polizeidichte. Das ist natürlich auch
  165. 6:23ein Rückzugsraum.
  166. 6:24Gleichzeitig soll der Konsumraum den Weg
  167. 6:26zu weiterer Hilfe öffnen.
  168. 6:28Wir holen erstmal die Leute in der
  169. 6:30Situation ab, in der sie sich befinden,
  170. 6:32aber das kann natürlich hier auch ein
  171. 6:33Einstieg in den Ausstieg sein.
  172. 6:36Ausstieg aus den Drogen. So weit ist
  173. 6:38Eddie noch nicht. Immerhin hat er ein
  174. 6:40Dach über dem Kopf.
  175. 6:42Das ist Weit.
  176. 6:44Die Stadt hat ihn in einem einfachen
  177. 6:46Hotel im Viertel untergebracht. damit er
  178. 6:48nicht mehr auf der Straße schlafen muss.
  179. 6:52Das ist mein Mitbewohner,
  180. 6:54das ist auch mein Bruder.
  181. 6:57Wow. Wer hat dir gegeben
  182. 7:00hier? Du du trägst den rechten Schlag
  183. 7:02link
  184. 7:07keine 50 m entfernt.
  185. 7:11Jutta Even schneidet Fleischkäse auf.
  186. 7:13Ihre Metzgerei führt sie in dritter
  187. 7:15Generation. Für sie bedeutet der
  188. 7:17liberale Umgang mit den Drogen, der
  189. 7:19Frankfurter Weg Probleme fürs Geschäft.
  190. 7:23Die Kundschaft, die aus der Richtung
  191. 7:25kommt, da kommt keiner mehr, weil er
  192. 7:27keinen Bock hat, ich schon mittags da
  193. 7:30den ganzen Menschen anzutrunen. Das kann
  194. 7:32ich voll und ganz verstehen, ne?
  195. 7:34Entschuldigung, ich vielleicht eine
  196. 7:36oder?
  197. 7:37Nein,
  198. 7:39das ist eine Begegnung, die oft
  199. 7:40passiert. Ja, wir kriegen viel
  200. 7:42angeboten, was irgendwo mitgenommen
  201. 7:44worden ist, um es halt zu verkaufen, um
  202. 7:49Geld zu haben, um dich die Drogen haufen
  203. 7:52zu können.
  204. 7:53Drogen und Beschaffungskriminalität
  205. 7:55gehören zu ihrem Alltag. Sie lebt über
  206. 7:58der Metzkerei und sieht oft vom
  207. 8:00Wohnzimmerfenster aus, was auf der
  208. 8:02Straße passiert. Ich habe das also jeden
  209. 8:04Tag. Ich habe das 24 Stunden. Ich habe
  210. 8:06die Musik von Clubs, ich habe die
  211. 8:09Schreierei, ich habe den Dreck. Das
  212. 8:12heißt, wenn jemand dringend der Notdruft
  213. 8:14hinterher muss, dann gießen die bei uns
  214. 8:17hiers Haus.
  215. 8:18Jutta Even hat Mitgefühl mit den
  216. 8:20Menschen auf der Straße, doch viele von
  217. 8:22ihnen bräuchten aus ihrer Sicht eine
  218. 8:24intensivere Betreuung.
  219. 8:26Die bräuchten eine stationäre Aufnahme
  220. 8:28in dem Krankenhaus oder in der größeren
  221. 8:31Hilfestation. Was mir am meisten mit äh
  222. 8:33mich stört, ist eigentlich, dass diese
  223. 8:35Hilfeangebote, die es ja im
  224. 8:37Bahnhofsviertel ausreichend gibt, die
  225. 8:39sind alle so verteilt. Ja, man hat immer
  226. 8:42so einen Wandel, die laufen immer von
  227. 8:43einer Ecke in die andere.
  228. 8:49Die Zahl der Schwerstabhängigen in der
  229. 8:51Drogenszene schwankt seit einigen Jahren
  230. 8:53zwischen 2 und 300. Gleichzeitig hat
  231. 8:56Crack die Szene verändert. Die kurze
  232. 8:59anregende Wirkung macht den Konsum
  233. 9:01hektischer und das Verhalten
  234. 9:03auffälliger. Ist der Frankfurter Weg
  235. 9:05gescheitert? Das Missverständnis, das
  236. 9:07häufig besteht, ist, dass der
  237. 9:09Frankfurter Weg kein starres System ist.
  238. 9:11Seit Beginn ist der Frankfurter Weg
  239. 9:13eigentlich immer auf Grundlage von
  240. 9:15wissenschaftlichen Erkenntnissen ähm und
  241. 9:17anhand der aktuellen Bedarfslage
  242. 9:19angepasst worden und letztendlich sind
  243. 9:21wir jetzt wieder an dem Punkt, an dem es
  244. 9:23einfach andere Antworten braucht.
  245. 9:27Eine der Antworten: Crack Konsumierende
  246. 9:29sollen ein neues Hilfszentrum bekommen.
  247. 9:32Dort stehen bald Konsumplätze,
  248. 9:34medizinische Hilfe und Betten bereit.
  249. 9:37Eine Droge, die in Frankfurt gerade noch
  250. 9:39im Kommen sei, Fentanl. Es wird vor
  251. 9:41allem über medizinische Schmerzpflaster
  252. 9:43konsumiert, die aufgekocht werden.
  253. 9:46Aktuell entfallen 3,7%
  254. 9:49auf Pentanyl. Wir haben aber Hinweise
  255. 9:51darauf, dass es außerhalb der
  256. 9:52Konsumräume häufiger zum Konsum von
  257. 9:56Fentanlpflastern kommt. Das heißt, wir
  258. 9:58stellen uns natürlich auf eine weitere
  259. 10:01Verbreitung von Fentanyl und anderen
  260. 10:03synthetischen Opioiden ein.
  261. 10:09Freitagabend im Bahnhofsviertel.
  262. 10:18Mo und sein Team bereiten sich auf ihre
  263. 10:21nächste Aktion vor. Sie wollen
  264. 10:23drogenkranke Frauen schützen, die sich
  265. 10:25prostituieren. Ihr Ziel: Die Kunden zur
  266. 10:27Rede stellen. Das ganze live auf TikTok.
  267. 10:30Eine Frau, der Sie helfen wollen, ist
  268. 10:33Jasmina.
  269. 10:35Keine Ahnung, wie mein Tag heute
  270. 10:37weitergeht, aber
  271. 10:40ich ich werde erst zur Ruhe kommen, wenn
  272. 10:43ich alles habe, was brauche.
  273. 10:47Kurz darauf entdecken Mo und seine
  274. 10:49Kollegin einen mutmaßlichen Freier mit
  275. 10:51einer Frau auf dem Weg in ein Gebüsch.
  276. 10:54Die sind daneben eben da sicher. Ja.
  277. 11:00Na
  278. 11:01ja.
  279. 11:01Und was machst du hier? Ich
  280. 11:03ja mit der Dame, mit der suchtkranken
  281. 11:05Frau. Es ist eine suchtkranke Frau, die
  282. 11:07hier von dir ausgenutzt wird. Es ist
  283. 11:08alles andere als scheißegal. Das
  284. 11:11Problem, Moil die Frauen schützen, nimmt
  285. 11:13Ihnen damit aber auch eine
  286. 11:14Einnahmequelle. Die Polizei ist nicht
  287. 11:16eingebunden.
  288. 11:21Ich bin wenigstens noch anständig.
  289. 11:23Nein, du bist [gelächter] nicht. Er
  290. 11:24macht immer weiter und weiter. Mehr
  291. 11:25können wir leider nicht machen.
  292. 11:27Der Freier und die Frau ziehen weiter.
  293. 11:38Eddie will Mo etwas Wichtiges sagen.
  294. 11:40[musik] Er will jetzt endlich weg von
  295. 11:41den Drogen. Das Hotelzimmer aufgeben,
  296. 11:44raus aus dem Viertel.
  297. 11:46Wenn Schnitt machen.
  298. 11:48So. So hast du immer die Möglichkeit
  299. 11:50zurückzugehen.
  300. 11:51Ich verstehe.
  301. 11:51Und das will ich nicht.
  302. 11:52Das verstehe ich. Okay,
  303. 11:53wenn ich das auf und er auch gibt keine
  304. 11:56Möglichkeit mehr vorne.
  305. 11:57Geht schon nur nach vorne, weil du auch
  306. 11:59gesagt hast, du brauchst.
  307. 12:01Auch nach unserem Dreh kümmert sich Mo
  308. 12:04weiter um Eddie. Er versucht ihm einen
  309. 12:06Platz für die Entgiftung zu vermitteln.
  310. 12:08Ob es diesmal klappt, ist ungewiss. Es
  311. 12:10wäre ein erster Schritt raus aus einem
  312. 12:13Leben bestimmt durch die Drogen. M.

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