Ex-Lehrerverbandschef: Schulen sind ein Desaster — Transcript
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- 0:00Herr Kraus, äh, sie waren ja früher in
- 0:03allen möglichen Talkshows, sie waren
- 0:06Stammgast im öffentlichrechtlichen
- 0:08Rundfunk und jetzt nicht mehr. Was ist
- 0:10denn passiert? Ich sehe da zwei Gründe.
- 0:14Der äh wahrscheinlich objektive Grund
- 0:16ist äh, dass ich halt offiziell kein Amt
- 0:19mehr habe. Äh ich war halt hauptsächlich
- 0:22früher über zwei Jahrzehnte hinweg als
- 0:26ehrenamtlicher Präsident des deutschen
- 0:27Lehrerverbandes immer wieder eingeladen
- 0:29zu
- 0:31aller möglichen Bildungsthemen. Ich
- 0:32glaube, ich war drei oder viermal äh bei
- 0:35LANZ, ich war dreimal bei Ilner, ich war
- 0:38bei Anne Will, äh ich war bei Plasberg
- 0:41damals. Hat aber fair. Äh und dann
- 0:44natürlich in vielen regionalen
- 0:45Talkshows. Also, ich glaube, ich war an
- 0:48die 30 oder 40 mal in solchen Talkshows.
- 0:52Äh dadurch, dass ich jetzt dieses Amt
- 0:54nicht mehr habe, ähm
- 0:57ist das natürlich ähm für die Sender
- 1:00nicht mehr interessant. Und ansonsten
- 1:03unterstelle ich mal oder vermute ich
- 1:05mal, dass meine politischen Positionen
- 1:07natürlich nicht mehr so in den
- 1:09Mainstream passen. Äh, ich gelte
- 1:12pädagogisch und bungspolitisch und
- 1:14gesellschaftspolitisch
- 1:15als
- 1:17rechts zu bürgerlich, äh als Hardliner
- 1:21und so weiter. Ähm früher hat man mich
- 1:23eingeladen, damit man einen zu verhauen
- 1:25hatte und das sind dann vier über mich
- 1:27hergefallen. Äh und heute ja gut, ich
- 1:30werde jetzt ziemlich 77 Jahre alt, äh
- 1:33braucht man mich oder meint man mich
- 1:35nicht mehr zu brauchen. Ja, aber ist
- 1:38eine interessante Erfahrung erlebt zu
- 1:40haben, wie es so in den Talkshows im
- 1:42Hintergrund abläuft, wer eingeladen
- 1:45wird, wer wieder ausgeladen wird, wer
- 1:46nicht eingeladen wird, äh wie man die
- 1:50Gesprächsteilnehmer versucht auf eine
- 1:52bestimmte Aussage zu trimmen, äh und so
- 1:55weiter mehr. Also, könnte man eigenes
- 1:57Buch drüber schreiben mit dem Titel
- 1:59hinter den Kulissen einer Talkshow.
- 2:01Das interessiert ja wahrscheinlich äh
- 2:03viele. Jetzt haben sie uns was voraus.
- 2:05Sie Sie wissen sozusagen, wie die
- 2:06Hintergründe
- 2:08ähm dort sind. Können Sie das mal
- 2:10beschreiben? Äh wenn Sie sagen, Sie
- 2:12wurden damals auch schon verhauen, aber
- 2:14man hat das noch ausgehalten, man hat
- 2:15sie zumindest noch eingeladen.
- 2:17Na ja, gut. Äh, es wurde sozusagen der
- 2:20Schein von Ausgewogenheit gewahrt. Äh,
- 2:23das Ärgernis war für mich, ich saß halt
- 2:26dann, was weiß ich, zum Thema Bildung,
- 2:28zum Thema Pisa, äh, zum Thema
- 2:31Abiturnoten, drei oder vier Leuten
- 2:33gegenüber, die das alles toll fanden.
- 2:37Äh,
- 2:39die Ungerechtigkeit, die stattgefunden
- 2:41hat, war die, dass ich einer war, der
- 2:44eine Position vertraut gegen vier oder
- 2:47fünf einschließlich Moderatorin oder
- 2:50Moderator äh, die eine andere Position
- 2:52vertreten haben. Und oft haben ja auch
- 2:54die Moderatoren äh selbst äh Partei
- 2:58ergriffen. Und wenn man sich dann die
- 3:01Verteilung der Gesprächsanteile
- 3:03anschaut, ich habe die eine Position
- 3:06vertreten, die anderen haben die andere
- 3:07Position vertreten, gerecht wäre es
- 3:09gewesen, wenn ich 50% der Redezeit
- 3:11gehabt hätte und die anderen 50% der
- 3:13Redezeit. So habe ich aber halt nur ein
- 3:15Fünftel oder ein sechstel der Redezeit
- 3:17gehabt und bin dann in der Talkshow über
- 3:1950 oder 60 Minuten, vielleicht insgesamt
- 3:23dreimal eineinhalb Minuten zu Wort
- 3:25gekommen und dadurch ist natürlich auch
- 3:27bei Zuschauern, das ist mir oft auch
- 3:29zurückgemeldet worden, äh der Eindruck
- 3:32entstanden, dass ich in einer
- 3:33Minderheitenposition bin.
- 3:35Wir haben uns ja verabredet zum
- 3:36Gespräch, um über dieses Buch zu
- 3:37sprechen. Sie sind einer der
- 3:39Herausgeber. Trotzdem äh würde ich noch
- 3:41mal ganz kurz das Thema vertiefen. ging
- 3:43damals immer um Bildungsthemen. Wie
- 3:45sehen Sie das denn heute, diese
- 3:47Entwicklung ähm an den an den Schulen
- 3:50und also das, wovor sie quasi gewarnt
- 3:52haben? Ist es eingetreten oder ist es
- 3:54schlimmer geworden oder äh ist es gar
- 3:57nicht so schlimm, wie Sie befürchtet
- 3:59haben?
- 4:00Da geht's mir so ähnlich wie Sarzin mit
- 4:03seinem Buch 2011 Deutschland schafft
- 4:05sich ab, der mittlerweilen gut 10 Jahre
- 4:08später sagen muss, es ist sogar noch
- 4:10schlimmer geworden. Äh, ich fühle mich
- 4:12in dem, was ich immer warnend gesagt
- 4:15habe und was ich an Gegenmaßnahmen, an
- 4:18Gegenpolitik vorgeschlagen habe, äh im
- 4:21Nachhinein vollkommen bestätigt. Äh, ich
- 4:24habe immer gewarnt vor einem
- 4:25Leistungsverfall. Ich habe immer davor
- 4:28gewarnt, diesen Leistungsverfall äh
- 4:30dadurch zu kaschieren, dass man die
- 4:32Notenschraube äh nach oben dreht, dass
- 4:35es immer bessere Noten für immer weniger
- 4:38äh Leistung gibt. Wir haben es ja jetzt
- 4:40wieder erlebt in den letzten Wochen. Es
- 4:43wurden in den 16 deutschen Ländern die
- 4:45Abiturzeugnisse ausgegeben äh und die
- 4:48Lokalzeitungen und natürlich die
- 4:50entsprechenden Gymnasien übertreffen
- 4:52sich gegenseitig. Neuer Rekord
- 4:55Durchschnitt 2,02. Neuer Rekord äh
- 4:58durchschnitt 1,95
- 5:00und 40% mit der 1 vor dem Komma und 10 %
- 5:041,0 und so weiter und so weiter mehr.
- 5:07Das ist alles eingetroffen. Äh jetzt mal
- 5:10kompliziert ausgedrückt äh was Ansprüche
- 5:13betrifft, Leistungsvermögen betrifft und
- 5:15andererseits was Noten und Quoten äh
- 5:18betrifft. Es verhalten sich hier
- 5:19mathematisch ausgedrückt Quantität und
- 5:22Qualität. Ähm und es ist politisch
- 5:25gewollt, sage ich mal. Die Politik sonnt
- 5:27sich in tollen Abiturnoten. Die Politik
- 5:30sonnt sich in hohen Abiturentenquoten.
- 5:33Tatsächlich sind viele, viele der
- 5:35Abiturzeugnisse heutzutage ungedeckte
- 5:38Checks, sage ich mal ganz klar. Ähm,
- 5:41früher habe ich mal gesagt, wenn alle
- 5:43Abitur haben, hat keiner Abitur. Äh,
- 5:45mittlerweile muss ich fast schon sagen,
- 5:47wenn alle eine 1,0 Abitur haben, äh hat
- 5:50keiner mehr ein 1,0 Abitur, was übrigens
- 5:53ungerecht, sehr ungerecht gegenüber
- 5:55denjährigen ist, die tatsächlich ein 1,0
- 5:58Abiturzeugnis verdient haben. Ja. Ähm,
- 6:01aber letztendlich müssen es die ähm
- 6:05Arbeitgeber, die Ausbilder anschließend
- 6:08ausbarten und vor allem müssen es auch
- 6:10die Universität ausbarten. Wir wissen
- 6:12mittlerweile, auch wenn die Hochschulen
- 6:13da jetzt nicht groß damit ausieren
- 6:15gehen, dass die Hochschulen
- 6:18mittlerweile Liftkurse einrichten müssen
- 6:21für Studienanfänger, weil die zum Teil
- 6:24zu erheblichen Teilen in bestimmten
- 6:26Fächern nicht mehr das mitbringen an
- 6:29mathematischen Kenntnissen,
- 6:30mathematischem Verständnis, was etwa für
- 6:33ein Studium äh der
- 6:34Wirtschaftswissenschaften,
- 6:35der Naturwissenschaften, der Mathematik,
- 6:38der Informatik und so weiter notwendig
- 6:40wäre. Ja, also es ist ein Disaster
- 6:42Disaster äh so dass ich mittlerweile
- 6:45nicht mehr von einer Bildungsnation,
- 6:47sondern von einer Exbildungsnation, von
- 6:49einer vormaligen Bildungsnation spreche.
- 6:51Was glauben Sie denn, steht dahinter,
- 6:53warum wurde dann äh das Leistungsprinzip
- 6:56so ausgehebelt? Da gibt es zwei Gründe,
- 6:59letztendlich zwei ideologische Gründe.
- 7:02Ähm, es begann in den 70er Jahren
- 7:07in der alten Republik, in der DDR waren
- 7:10die Ansprüche anders, wenn auch in
- 7:13manchen Fächern natürlich hoch
- 7:14ideologisiert, aber Mathematik und
- 7:16Naturwissenschaften, wo die Ideologie
- 7:19keine ebroe Rolle spielen konnten, äh
- 7:22war natürlich die Ansprüche um einiges
- 7:23höher. Auch in der Grundschule waren sie
- 7:25höher. beispielsweise haben unmittelbar
- 7:28nach der Wiedervereinigung äh die
- 7:30Grundschulen der neuen Länder äh so gut
- 7:33abgeschnitten wie die beiden besten
- 7:35westdeutschen Länderbayern und
- 7:37Badenwürtemberberg, wobei
- 7:38Badenwürttemberg ja mittlerweile seit
- 7:402011 dramatisch zurückgefallen ist. Also
- 7:43der ideologische Grund ist, dass ab 68,
- 7:47ich nenne bewusst dieses Datum, das
- 7:50Leistungsprinzip diskreditiert wurde. Es
- 7:52wurde als faschistuides Prinzip
- 7:54dargestellt. Äh konkrete Beispiele,
- 7:57Anekdoten? Äh ich habe bei
- 7:59Podemsdiskussionen in den 70er, 80er
- 8:02Jahren erlebt die Aussage äh hören Sie
- 8:05auf mit diesem faschistüden
- 8:07Leistungsbegriff. äh oder ich erinnere
- 8:09mich an eine Aussage des damaligen SPD
- 8:11Vorsitzenden Oscarla von H äh der ja
- 8:15dann woanders hingegangen ist, eine
- 8:16andere Partei, der gesagt hat, wer
- 8:18Leistung nach Auschwitz fordert, muss
- 8:21sagen, was er damit meint und so weiter.
- 8:23Also das Leistungsprinzip wurde
- 8:26diskreditiert
- 8:27und es wurde damit natürlich
- 8:29vernachlässigt, dass das
- 8:30Leistungsprinzip
- 8:32das wunderbare Wehle ist auch zur
- 8:35persönlichen Entfaltung, dass das
- 8:37Leistungsprinzip auch Voraussetzung ist
- 8:40für das Funktionieren eines
- 8:41Sozialstaates, äh das nur die
- 8:44millionenfäche Leistung äh von Millionen
- 8:47von Menschen auch den Sozialstaat trägt.
- 8:50Also die Diskreditierung des
- 8:52Leistungsprinzips
- 8:53hat sich durchgesetzt, letztendlich auch
- 8:56über die Ausbildung von Lehrern. Es
- 8:59wurden dann äh Modelle versucht und
- 9:01eingeführt. Äh Abschaffung der
- 9:03Notengebung, Abschaffung von Prüfungen,
- 9:05Abschaffung von äh Diktaten, ähm
- 9:09Ersetzen von Noten durch
- 9:10Berichtszeugnisse
- 9:12äh und dieser ganze
- 9:15neupädagogische Quatsch, das ist mal das
- 9:17eine. Und dann kam natürlich seitens der
- 9:19Politik mit dazu, äh dass man
- 9:23da mache ich kaum einen Unterschied
- 9:25zwischen Unions geführten und SPD
- 9:27geführten Ländern. äh, dass man gesagt
- 9:29hat, ja, es ist ja gut, wenn wir mehr
- 9:31Abityurenten haben, das beweist, dass
- 9:33wir eine tolle Politik machen. Ja, äh
- 9:36das gilt auch für mein eigenen Freistaat
- 9:38äh für Bayern äh wo es dann ist, ja,
- 9:41warum sollen unsere Bayerischen
- 9:43Landeskinder einen höheren Preis für das
- 9:45Abitur zahlen als die in Berlin oder
- 9:48nordest Falen? Also hat man hier auch
- 9:50die ähm Leistungsanforderungen abgesenkt
- 9:53und auf eine Quote geschielt. Ähm, es
- 9:57gab mal eine Zeit, da hatte man eine
- 9:58Abiturquote von 18%. Jetzt sond man sich
- 10:01auch in solchen Ländern in Abiturquoten
- 10:04um die 40, 50% äh wobei ja manche
- 10:07Regionen in Deutschland mittlerweile bei
- 10:09einer Abiturquote von 60% angekommen
- 10:12sind, sodass ich nur wiederholen kann,
- 10:14wenn alle Abitur haben, hat keiner mehr
- 10:15Abitur. Und das Abitur ist aus meiner
- 10:18Sicht bei vielen, vielen Schülern. Ich
- 10:20habe selber über 2000 Abiturzeugnisse
- 10:23unterschrieben. Ähm nicht mehr ein
- 10:26Ausweis für Studierbefähigung,
- 10:28sondern halt nur noch ein Ausweis für
- 10:30Studierberechtigung.
- 10:31Wie erklären Sie sich denn, Sie kommen
- 10:32ja aus dem Freistad Bayern und Sie haben
- 10:35es gerade schon angesprochen, ist
- 10:36eigentlich egal, woher der
- 10:37Bildungsminister äh gekommen ist.
- 10:39Bildung ist ja Ländersache. Äh, also ob
- 10:42das jetzt ein Sozialdemokrat war oder in
- 10:44ihrem Fall ist es ja eigentlich immer
- 10:45ein CSU-Minister gewesen. Ähm, aber es
- 10:49gibt de facto trotzdem keine
- 10:50Unterschiede in der Entwicklung. Wie ist
- 10:52das denn eigentlich möglich?
- 10:54Die
- 10:56Unterschiede äh in der Entwicklung gibt
- 11:00es kaum noch äh sondern nur mit
- 11:02Zeitversetzung.
- 11:04Äh, wir hatten bis über die
- 11:06Wiedervereinigung hinaus hatten wir
- 11:08schon die Gegenpositionen in der
- 11:10Kultusministerkonferenz
- 11:12äh zwischen den Unionsgeführten Ländern
- 11:14und den SPD geführten Ländern.
- 11:16Ähm, die haben sich aber vermischt und
- 11:19verwischt, unter anderem auch deshalb,
- 11:22das ist meine These, weil die
- 11:24Unionsländer mehr und mehr auf die
- 11:26Gestaltung von Bildungspolitik
- 11:27verzichtet haben und letztendlich auch
- 11:30den Konflikt gescheut haben. Äh, ich
- 11:32nenne mal ein paar Beispiele von
- 11:34Ländern, wo das Kultusressort, wo das
- 11:38Schulresort an den kleineren
- 11:40Koalitionspartner gegangen ist. Äh, wir
- 11:43hatten in Nordestfalen unter einer CDU
- 11:46Führung einen FDP, eine FDP
- 11:48Schulministerin. Wir hatten im Saarhand
- 11:51unter Führung von äh Ministerpräsidenten
- 11:55Kram Karenbauer einen SPD Mann als
- 11:58Kulturminister. Äh wir haben in äh
- 12:01Bayern äh jetzt bereits in der zweiten
- 12:04Legislaturperiode
- 12:06einen Kultusminister oder jetzt eine
- 12:08Kultusministerin des kleineren Partners
- 12:10der freien Wähler. Also die Union hat im
- 12:13Grunde genommen über Bord geworfen, was
- 12:15sie jahrzehntelang betont hat.
- 12:17Jahrzehntelang ist mir noch im Ohr, hat
- 12:19man aus dem Munde von Unionsführenden
- 12:22Unionsleuten gehört. Der
- 12:23Bildungsföderalis
- 12:25Föderalismus ist das Kernstück, das
- 12:27Herzstück, das Filetestück des
- 12:29Föderalismus, das wollen wir gestalten
- 12:32und so weiter mehr. Und letztendlich äh
- 12:35ich habe die Beispiele aus drei Ländern
- 12:37genannt, hat man das über Bord geworfen,
- 12:39indem man sich gedacht hat, das haben
- 12:41wir Insider gesagt, mit Bildungspolitik
- 12:43kannst du sowieso keinen Blumentopf
- 12:45gewinnen. Äh, also geben wir dieses
- 12:47Ressort ähm unserem kleineren Partner.
- 12:50Äh, wenn ich dann
- 12:53führende Unionsleute angesprochen habe,
- 12:55warum tut ihr das? Na ja, gut, dann hieß
- 12:58es beispielsweise,
- 13:00das war letztendlich ein Kuhhandel. Äh,
- 13:02[schnauben] es gibt drei große
- 13:03Ministerien in den Ländern. Das ist das
- 13:05Innenministerium, das ist das
- 13:07Finanzministerium und das ist das
- 13:09Kultusministerium. Und ein Ministerium
- 13:12müssen wir dem kleineren Partner geben.
- 13:14Okay? Und dann speckt man halt, was die
- 13:17eigenen Interesse Interessen betrifft
- 13:19das Schul und äh Kultusministerium ab.
- 13:22Ich weiß, wovon ich rede. Weiß nicht, ob
- 13:25Sie bei ihren Recherchen über meine
- 13:27Person auch gefunden haben. 1995 wäre
- 13:29ich um ein Haar für die Union, für die
- 13:32CDU in Hessen Kultesminister geworden.
- 13:34Die Wahl ist dann um etwa 2% anders
- 13:37ausgegangen, also, dass es in Hessen
- 13:39erst 1999
- 13:41mit Roland Koch zu einem
- 13:43Regierungswechsel kam. Ich war damals
- 13:45Teil des Schattenkabinetts äh des
- 13:47damaligen Bundesinnenministers äh
- 13:49Manfred Kanter. Na ja, gut. Ähm, also
- 13:53das ein bisschen so zu den
- 13:55Hintergründen. Es hat sich vermischt und
- 13:57verwischt. Äh und das Problem ist
- 14:00natürlich, die Kultusministerkonferenz
- 14:02ist mit ihren Beschlüssen auf
- 14:04Einstimmigkeit angewiesen,
- 14:07was ich immer kritisiert habe. Ich hätte
- 14:09mir immer vorstellen können, dass
- 14:11Beschlüsse der Kulturministerkonferenz
- 14:13mit einem bestimmten äh Quorum
- 14:15verabschiedet werden müssen, dass man
- 14:17sagt, zwei Drittel Quum und da müssen
- 14:19sich alle dran halten. Aber so hat
- 14:22letztendlich sich die
- 14:23Kultusministerkonferenz mit früher 11
- 14:25Ländern, jetzt 16 Ländern, immer am
- 14:28Kompromiss des Kompromisses, des
- 14:29Kompromisses, sprich am niedrigsten
- 14:31Niveau orientiert.
- 14:33Ähm im Journalismus ist ja ein großes
- 14:35Ärgernis der Aktivismus.
- 14:38Ähm und wenn ich mich mit Lehrern
- 14:40unterhalte, da kam letztens auch nach
- 14:42einer Lesung einer auf mich zu und
- 14:44meinte, das ist im Klassenzimmer ganz
- 14:46schwer ähm mit den Lehrern zu sprechen,
- 14:50wenn es um Medienkompetenz geht, dass
- 14:52man mit den Schülern auch mal was
- 14:53anderes anschaut als die Tagesschau oder
- 14:56in Deutschlandfunk oder mal eine andere
- 14:58Meinung äh sich anschauen soll. Ähm das
- 15:02geht dort eigentlich schon los. Also
- 15:04dort werden sozusagen auch die künftigen
- 15:06Journalisten ja vorgebildet, sage ich
- 15:09mal, vorgeprägt. Dann geht es in der Uni
- 15:11weiter. War das eigentlich nicht immer
- 15:13schon so? Also so wie Journalisten haben
- 15:15doch Lehrer eigentlich auch immer schon
- 15:17tendenziell eher links geblinkt. Ähm,
- 15:22aber war das vielleicht im Bunterricht
- 15:24dann nicht so zu spüren oder oder wie
- 15:26erklären sich den Unterschied zu heute?
- 15:28Oder sehen Sie da gar keinen? Ja, gut,
- 15:30was die politische Ausrichtung der
- 15:31Lehrerschaft betrifft, gibt es
- 15:33sicherlich gewisse Unterschiede von
- 15:35Bundesland zu Bundesland. Ähm, ich habe
- 15:38einen Verband äh geführt, 30 Jahre lang,
- 15:41ehrenamtlich betone ich noch einmal äh
- 15:44mit 160.000 Mitgliedern. Das sind
- 15:47ungefähr 22%
- 15:50äh der Lehrer in Deutschland gewesen.
- 15:52Mein Verband hat sich und das tut er
- 15:54auch überwiegend immer noch äh als
- 15:56bürgerlich konservativ verstanden. Ja.
- 15:59Ähm, gut, das ist durchaus ein
- 16:01beachtlicher Anteil, aber es ist
- 16:03natürlich nicht die Lehrerschaft
- 16:04insgesamt. Äh, wir haben als äh
- 16:07Gegenpart gehabt äh die Gewerkschaft
- 16:10oder haben immer noch das Gegenpart die
- 16:12Gewerkschaft derziehung der Wissenschaft
- 16:14äh eine ausgesprochen linksorientierte
- 16:16äh Lehrer und Bildungsgewerkschaft in
- 16:18der Größenordnung von etwa 250.000
- 16:22Mitgliedern äh wenn meine aktuellen
- 16:24Zahlen stimmen. Und dann gab es noch
- 16:25einen dritten Verband, der hauptsächlich
- 16:27die Lehrerschaft rekrutiert hat in den
- 16:29Pflichtschulen, also in den
- 16:30Grundhauptschulen und Gesamtschulen der
- 16:32Verbandbildung und derziehung, der auch
- 16:34eher linke Schlag Seite hat. Also ähm
- 16:38wenn ich das mal so als
- 16:39Charakterisierung der politischen
- 16:41Ausrichtung hernehme, äh dann trifft das
- 16:44wahrscheinlich einigermaßen zu. Äh noch
- 16:47mal von Land zu Land. Mein Verband war
- 16:50relativ stark immer aufgestellt äh in
- 16:54Ländern wie Bayern, äh Badenwürtemberg
- 16:59ähm und in anderen Ländern wie Berlin,
- 17:02Hamburg, äh Nordestfalen, lange Zeit
- 17:06auch in Hessen äh eher
- 17:09äh hatte er ein schweres Leben, äh weil
- 17:13die linke Konkurrenzgewerkschaft da eher
- 17:16äh dominierte. Aber gut. Ich habe mal
- 17:19versucht über
- 17:19Meinungsforschungsinstitute
- 17:21herauszukriegen, ob es nicht eine
- 17:23Umfrage gibt, wie man sie ja
- 17:25beispielsweise, das wissen Sie besser,
- 17:28unter Volontärin mal gemacht hat. äh was
- 17:30sie zuletzt gewählt haben,
- 17:33hat man doch glaube ich 150 Volontäre
- 17:35von ARD befragt, ähm was sie gewählt
- 17:38haben und dann ist über 90% ja rot rot
- 17:40Grün oder grün rot rot herausgekommen.
- 17:43Ich habe mal versucht bei
- 17:44Meinungsforschungsinstituten InsA und so
- 17:46weiter mehr rauszufinden äh oder eine äh
- 17:49Untersuchung in Auftrag zu geben. Äh
- 17:52also diese Untersuchung, wie Lehrer
- 17:54gestrickt sind und was sie wählen, äh
- 17:56die gibt es leider nicht. Und wenn ich
- 17:59versucht habe, diese Untersuchung
- 18:00anzustoßen, ja gut, erstens kostet
- 18:02natürlich so eine Umfrage Geld, aber
- 18:04dann wurde mir beispielsweise vom Chef
- 18:06von Insau von Hermann Pinkert gesagt:
- 18:10"Ja, Herr Graus, es wird dann mit der
- 18:12Repräsentativität ein bisschen schwierig
- 18:14und wie kommen wir daan und so weiter
- 18:16mehr." Also, tut mir leid, ich kann ihn
- 18:18da nicht allzu viel sagen. Mein
- 18:21subjektiver Eindruck ist,
- 18:25das sage ich jetzt einfach so als These
- 18:28Raum, mein subjektiver Eindruck ist,
- 18:30dass es in der Lehrerschaft
- 18:33äh zwei Entwicklungen gibt. Erstens,
- 18:36eine Entpolitisierung,
- 18:40die man auch nicht begrüßen kann und
- 18:43zweitens einen Linkstrend.
- 18:46äh den ich damit erkläre, dass natürlich
- 18:50die Lehrerschaft heutzutage,
- 18:53das sind dann die Söhne, Töchter und
- 18:56Enkel der 68er Professoren in der
- 18:59Pädagogik, in den sogenannten
- 19:01Bildungswissenschaften
- 19:02ähm schon von Haus aus äh an den
- 19:05Universitäten und in den
- 19:07Ausbildungsseminaren
- 19:08eher so auf das Neue, auf das
- 19:11Reformative und so weiter gedrimt sind.
- 19:14Äh, also ich sage jetzt auf das neue
- 19:16Reformative gedrimmt sind äh um den
- 19:18Begriff äh linke Pädagogik zu vermeiden.
- 19:21Das ganz interessant, weil das äh ist
- 19:23eine Entwicklung, die gibt es im
- 19:25Journalismus so ähnlich bei den jüngeren
- 19:28Journalisten, also entweder unpolitisch
- 19:30oder eben eher linksorientiert.
- 19:35Und noch mal zu der Studie, es wird
- 19:37immer diese diese Studie unter den
- 19:38Volontären zitiert, die ist nicht
- 19:41repräsentativ, aber es gibt eine
- 19:43repräsentative Studie unter
- 19:44Journalisten. Die ist 2 Jahre alt und
- 19:47stammt von der TU Dortmund. Da hat man
- 19:49über 500 Journalisten befragt nach ihrer
- 19:52politischen Neigung und da äh haben,
- 19:55wenn ich das richtig im Kopf habe, 41%
- 19:57gesagt, sie neigen den Grünen zu, 16%
- 20:00SPD.
- 20:01Na ja, gut. Äh, solche Studien haben wir
- 20:03ja schon
- 20:04seit seit längerer Zeit. Ich erinnere
- 20:06mich an die ersten Studien, die dazu
- 20:08gemacht hat. Z.B. wie der Professor
- 20:09Keplinger aus der Universität Mainz, der
- 20:12auch zu dem Ergebnis kommt, äh zwischen
- 20:1465 und 70% der Journalisten sind äh, ich
- 20:19sag's bewusst in der Reihenfolge grünot
- 20:21gestrickt.
- 20:21Wäre ja eigentlich kein Problem, wenn
- 20:23sie das äh quasi für privates Handeln äh
- 20:27nur nutzen, aber im Beruf das
- 20:29unterscheiden könnten. Ich glaube,
- 20:30Journalisten waren ja auch früher eher
- 20:32links, aber ähm die das Produkt war
- 20:35vielleicht hat dem Produkt hat man es
- 20:36nicht so angesehen, wäre jetzt meine
- 20:38These, aber sie sind älter als ich, sie
- 20:40können das besser beurteilen.
- 20:42Na ja, natürlich äh sind Lehrer dazu
- 20:46verpflichtet äh in politischen Fragen
- 20:49neutral aufzutreten.
- 20:51Ähm, aber wir wissen doch alle, dass man
- 20:54mit einem Halbsatz, dass man mit einer
- 20:56Geste, dass man mit einer Miene, wenn
- 20:59dieses oder jenes im Unterricht
- 21:00auftaucht, äh auch viel äh signalisieren
- 21:05kann. Äh und dann haben wir natürlich
- 21:08schon auch Lehrer äh, die das deziert
- 21:12praktizieren. Also, wenn ich mir
- 21:14beispielsweise vorstelle äh was da sein
- 21:16bestimmten Schulen äh der letzten Wochen
- 21:19passiert ist, dass es ein Projekt für
- 21:22unter Neun Gläslein gibt, einen Puff für
- 21:25alle zu konstruieren als Projekt. Wenn
- 21:28ich dran denke, äh das Vertreter äh der
- 21:31der Falken bzw. finanziert von der
- 21:34Amatea Antonio Stiftung in einer
- 21:36sächsischen Kleinstadt ein Projekt
- 21:38gemacht haben, äh wo es letztendlich um
- 21:42linke Pädagogik, um quiere Pädagogik
- 21:44ging. Da muss ich schon mal sagen, es
- 21:46sind ja Lehrer, die sowas initiieren, es
- 21:50sind Schulleiter, die so etwas
- 21:52genehmigen. Ähm
- 21:55und es sind Lehrer und äh es sind
- 21:57Schulleiter äh die in Schulen bzw. in
- 22:01Kindergärten Dreckgreens einladen und äh
- 22:05auf quiere Pädagogik und so weiter
- 22:07machen. Also, da ist ein bisschen was
- 22:11schief. äh ganz zu schweigen davon äh
- 22:14dass wir natürlich auch in den
- 22:16Schulbüchern, soweit sie überhaupt noch
- 22:18intensiv genutzt werden, teilweise auch
- 22:21eine Schieflage haben. Äh, es gibt
- 22:23mehrere Untersuchungen, das ist jetzt
- 22:25ein Aspekt, mehrere Untersuchungen über
- 22:28Schulbücher, über die Art und Weise, wie
- 22:30in Schulbüchern Marktwirtschaft
- 22:32behandelt wird, ähm nämlich behandelt
- 22:36wird durch die Bank kritisch äh und
- 22:39unter sozialistischen Vorzeichen
- 22:41sozusagen.
- 22:42Ich meinte jetzt eigentlich die
- 22:43Journalisten, aber das war sehr
- 22:45spannend, was sie erzählt haben. Ähm,
- 22:48man könnte jetzt aber, wenn ich mich auf
- 22:49den Gegenstandpunkt stelle, auch sagen,
- 22:51äh BN Hecke war ja auch
- 22:53Geschichtslehrer, also solche Lehrer
- 22:54gibt's ja auch.
- 22:56[schnauben]
- 22:56Na ja, normalerweise würde man sagen,
- 22:58Geschichte ist ein objektives Fach.
- 23:02Äh und da hat Ideologie nichts zu
- 23:04suchen. Äh, aber wir wissen natürlich
- 23:07auch, wenn ich beispielsweise die
- 23:08Debatten anschaue im deutschen
- 23:10Historikerverband
- 23:12der letzten Jahre, wo ja dann einige
- 23:14renommierte Professoren äh auch unter
- 23:16Protest ausgetreten sind, äh dass das
- 23:19auch nicht so ganz unumstritten ist. Ich
- 23:22denke mal, das liegt jetzt einige Zeit
- 23:24zurück, alleine die Debatte um äh den
- 23:28Historikerstreit
- 23:29äh den ja dann auch ähm Habermaß äh der
- 23:35kein Historiker ist, der Soziologe ist,
- 23:37äh mitbefeuert hat und renommierte
- 23:40Historiker in die Ecke gedrängt hat. Äh
- 23:43es ging um die Frage der Singularität
- 23:46äh der deutschen Verbrechen zwischen 33
- 23:48und 45. Äh, sie wissen das ja, aber das
- 23:52hat sich natürlich auch irgendwo in der
- 23:54Lehrerausbildung äh niedergeschlagen. Äh
- 23:57das das äh muss man leider so
- 24:01feststellen. Ähm dann kommt hinzu, dass
- 24:05ausgerechnet das Fachgeschichte
- 24:08äh immer mehr gekürzt wurde. Es gibt
- 24:13Bundesländer, die haben kein eigenes
- 24:15Fachgeschichte mehr. Da ist das
- 24:17Fachgeschichte subsumiert unter einem
- 24:20Fachgemeinschaftskunde.
- 24:22Allein da muss man eigentlich schon äh
- 24:25erschrecken. Also zusammengefasst mit
- 24:28Politik und äh
- 24:33mit äh Politik und Geschichte
- 24:35zusammengefasst,
- 24:37äh Wirtschaft möglicherweise
- 24:38zusammengefasst, kommt es wird es an den
- 24:40Rand gedrängt. Ähm, in manchen
- 24:43Bundesländern ist das Fachgeschichte von
- 24:452 Stunden auf eine Stunde gekürzt. In
- 24:47vielen Bundesländern ist es im Abitur
- 24:49kein Pflichtfack mehr. Äh, und das
- 24:52Ergebnis kennen wir dann äh, das habe
- 24:54ich schon vor etwa 15 Jahren in einem
- 24:56Namensbeitrag in der FAZ so betitelt.
- 24:59Wir leben in einer Zeit eines
- 25:00fortschreitenden historischen
- 25:02Analphabetismus.
- 25:04Äh, ich erinnere mich heute noch an
- 25:06Untersuchungen von Professor Klaus
- 25:09Schröter von der TU Berlin, der so alle
- 25:12zwei Jahre gefragt hat, was wissen
- 25:1416-jährige über jüngste deutsche
- 25:16Geschichte und es ist katastrophal. Bei
- 25:19allerdings marginalen Unterschieden von
- 25:21Schulform zu Schulform und von Schul von
- 25:24Bundesland zu Bundesland wussten 60, 70
- 25:2780% auch von Gymnasiasten nicht äh was
- 25:30der 13. August ist beispielsweise äh äh
- 25:34was äh was der 17. Juni 1953 war äh und
- 25:39so weiter mehr. Wussten keinen
- 25:41Unterschied zu benennen zwischen einem
- 25:44Bundestagsabgeordneten laut Grundgesetz
- 25:46und einem Volkskammerabgeordneten der
- 25:49DDR. Blo mal so Beispiele und daran hat
- 25:52sich nichts geändert bzw. Also, ich
- 25:53behaupte, es hat sich sogar noch
- 25:55verschlechtert. Wenn ich vor allem die
- 25:57Einschnitte, die Kürzungen im
- 25:59Geschichtsunterricht mir anschaue, dann
- 26:01ist der Geschichtsunterricht, was die
- 26:03Kurrikula betrifft, ähm weggegangen von
- 26:06konkreten Fakten, weil es geheißen hat,
- 26:08was sollen wir unsere Schüler mit
- 26:09Jahreszahlen, mit historischen Namen und
- 26:11so weiter füttern. ähm Zusammenhänge
- 26:14müssen Sie erkennen und so weiter und so
- 26:16weiter mehr, wobei ich dagegen halte,
- 26:19also ich kann keine Zusammenhänge
- 26:21herstellen, wenn ich kein konkretes äh
- 26:23Faktenwissen habe, wenn ich keine Namen
- 26:25parat habe, wenn ich keine Jahreszahlen
- 26:27äh parat habe. Aber das ist alles so
- 26:31unter dem Aspekt auch
- 26:32Erleichterungspädagogik
- 26:33den Kindern ersparten. Und das Ergebnis
- 26:37sehen wir äh jetzt äh fragen sie heute
- 26:40mal ähm
- 26:43repräsentativ oder nichtreäsentativ
- 26:45Abiturienten.
- 26:47Äh keine Ahnung. Ich habe kürzlich ähm
- 26:52bei einer Sprechstunde bei einem
- 26:53Orthopäden eine Arzthelferin und
- 26:56Verwaltungsangestellte
- 26:58äh zufällig gefragt, weil man mir ein
- 27:01Termin gegeben hat für die
- 27:03Nachuntersuchung am 13. August, dass ich
- 27:06gefragt habe, sie waren doch frisch,
- 27:08kommen frisch aus der Schule. Ja. Haben
- 27:11Sie Abitur? Ja. Ja. Äh wissen Sie was
- 27:13der 13. August ist?
- 27:16Achselzucken. Achselzucken, gell? Also,
- 27:19es es ist schlimm. Ja. Und wer
- 27:22Geschichte ignoriert, das klingt jetzt
- 27:24hochphilosophisch, dass ein Spruch des
- 27:27amerikanischen, US-amerikanischen
- 27:28Wissenschaftsphilosophen
- 27:30Santaana, wer Geschichte ignoriert, muss
- 27:33damit rechnen, dass er sie wiederholt,
- 27:35dass sie ihn wieder einholt. Also für
- 27:37mich ist Geschichte eines der
- 27:39wichtigsten Fächer äh, die es überhaupt
- 27:41gibt, auch im Interesse von politischer
- 27:43Bildung. Das kann einfach Politik nicht
- 27:46ersetzen.
- 27:47Da rennen Sie bei mir offene Türen ein.
- 27:49Ich habe ja im Nebenfach äh jüngere
- 27:50Geschichte äh äh studiert, aber meine
- 27:53Kinder haben tatsächlich beide an der
- 27:56Schule Geschichte abwählen können und
- 27:58haben sehr, sehr wenig, habe dann
- 28:00natürlich regelmäßig nachgefragt ähm
- 28:03über Geschichte gelernt. Sie hatten z.B.
- 28:05so gut wie nie DDR Geschichte. Ich nehme
- 28:07mal an, das war zu frisch. Da waren
- 28:09teilweise die Lehrer, die waren ja in
- 28:12Leipzig in Berlin in der Schule eben
- 28:13auch nicht willens dann über ihre eigene
- 28:16Vergangenheit zu sprechen, aber das ist
- 28:17erschreckend. Ähm und ich will noch mal
- 28:20kurz aufklären, also äh 13. August der
- 28:24Mauerbau und 17. Juni der äh je nachdem,
- 28:27wie man es betitelt, Volksaufstand, wenn
- 28:29ich das Wort in Mund nehme, gibt's immer
- 28:31gleich Proteste. Ähm ich will Sie jetzt
- 28:34aber doch noch mal jetzt wollen wir äh
- 28:35mal zum Buchüberleiten fragen. Ich hal
- 28:37noch einmal die Kamera. Ähm
- 28:40Schwarzbuchstafunk, wie ist es dazu
- 28:42gekommen?
- 28:44Äh, in aller Kürze. Ähm, wir haben uns
- 28:48vor 3 Jahren äh getroffen, das waren so
- 28:51äh 10, 12 Leute in Frankfurt. Äh, wir
- 28:55wollten einen Verein gründen, ähm der
- 29:00sich kritisch mit den
- 29:01öffentlichrechtlichen beschäftigt.
- 29:04Äh das Ergebnis war unter anderem auch
- 29:07die Gründung eines Vereins,
- 29:08Bündnisbeitragszahler,
- 29:10den ich mit auf dem Weg gebracht habe.
- 29:12Ich bin dann allerdings aus zeitlichen
- 29:14Gründen nicht in den Vorstand gegangen.
- 29:17Äh der Verein existiert mittlerweile äh
- 29:20und er hat auch einen hochkarätigen äh
- 29:23Medien Fachmann als Vorsitzenden, den
- 29:26Münchener Rechtsanwalt ähm von hergeht.
- 29:31Und äh die Zielsetzung dieses
- 29:34Vereins war äh, dass wir zwar nicht den
- 29:38öffentlichrechtlichen Rundfunk
- 29:39abschaffen wollen, aber dass dieser
- 29:42Verein arbeitet äh an der gegen die
- 29:46Geldverschwendung und gegen die
- 29:48politische Einseitigkeit und dass er den
- 29:50Mitgliedern auch juristische Hilfe
- 29:53anbietet, wenn die sich beispielsweise
- 29:55weigern, den Zwangsbeitrag zu zahlen.
- 29:58Ein erster kleiner Erfolg dieses Vereins
- 30:00war ja das Gerichtsurteil vom November
- 30:042025 beim Bundesverwaltungsgericht
- 30:07in Leipzig. Da hat äh unser
- 30:10Vereinsvorsitzender
- 30:11Dr. Herged hat ja eine bayerische
- 30:14Klägerin vertreten. Diese bayerische
- 30:16Klägerin hatte gegen den Zwangsbeitrag
- 30:19vor dem Verwaltungsgericht in Bayern,
- 30:21vor einem Verwaltungsgericht in Bayern
- 30:23und vor Verwaltungsgerichtshof in Bayern
- 30:25geklagt und war mit ihrer Klage
- 30:27abgeschmettert worden. Sie ist dann in
- 30:29Revision gegangen und dann war der erste
- 30:31große Erfolg, dass der Bundes ähm das
- 30:34Bundesverwaltungsgericht diese Klage
- 30:36angenommen hat.
- 30:38und dann immerhin ein Türchen geöffnet
- 30:41hat, ähm indem man gesagt hat, äh wenn
- 30:44es über eine Zeitraum von etwa 2 Jahren
- 30:47gelingt, statistisch wissenschaftlich
- 30:51seriös untermauert, die Einseitigkeit
- 30:54und Unausgewogenheit
- 30:56des öffentlichrechtlichen zu beweisen,
- 30:59dann stellt sich die Frage der
- 31:01Zwangsbeitrage
- 31:02Beiträge erneort äh erneut. Äh, gut, das
- 31:05ist natürlich eine hohe Hürde. Äh, 2
- 31:07Jahre ähm ist eine lange [räuspern] Zeit
- 31:11und sie müssen erstmal das Institut
- 31:13finden oder auch das Universitätstitut
- 31:16finden, das untersucht. Ähm, ich vermute
- 31:20mal, ich befürchte mal, dass wir kein
- 31:23hochkarätiges Universitätsinstitut
- 31:25finden, das bereit ist, das zu machen.
- 31:27Wenn ich mir anschaue, wie man mit
- 31:29medienkritischen Professoren
- 31:31beispielsweise auch in München äh mit
- 31:34Herrn Meer und so weiter umgegangen ist.
- 31:36Äh, das war also die eine Zielsetzung,
- 31:38da haben wir ein erstes Türchen geöffnet
- 31:40äh bekommen äh mit der Folge, dass
- 31:43wahrscheinlich jetzt ein paar hundert
- 31:44oder ein paar tausend Klagen von
- 31:47Zwangsgebühren Zahlern gegen die
- 31:48Zwangsgebühr äh in allen Ländern neu
- 31:52aufgerollt werden müssen, wenn ein
- 31:54solcher Beweis geliefert wird. Na ja,
- 31:56gut. Eine andere Zielsetzung bei uns
- 31:58dieses Vereins war, dass wir gesagt
- 32:00haben, das geht doch nicht, dass
- 32:02beispielsweise im 60 köpfigen
- 32:04Rundfunkrat, Fernsehrad heißt er des
- 32:08ZDF, äh 35 NGOs sitzen und 16 Länder
- 32:13sitzen und fünf Vertreter der
- 32:14christlichen Kirchen sitzen und zwei
- 32:16Bundesvertreter sitzen, aber insgesamt
- 32:18auch über die NGOs eine ausgesprochene
- 32:22Staatslastigkeit da ist. äh wenn man
- 32:24sich die politischen Stiftungen
- 32:26anschaut, wenn man sich die
- 32:27Gewerkschaften anschaut und so weiter
- 32:28mehr. Wir haben gesagt, nein, wir
- 32:31streiten dafür, dass auch der
- 32:33Zwangsgebührenzahler
- 32:34mit Sitz und Stimme in einem solchen
- 32:36Rundfungrad, von den es ja insgesamt 700
- 32:39in Deutschland gibt, äh vertreten sein
- 32:41muss. Gut, das macht jetzt das Kraut
- 32:44noch nicht fett, um das ein bisschen zu
- 32:45umgangssprachulich zu machen, aber wenn
- 32:47dann einer mal drin sitzt, dann hat er
- 32:48Einblicke, dann bekommt auch die
- 32:49Protokolle, die Programmbeschwerden in
- 32:52die Hand und so weiter und so weiter
- 32:53mehr. Das ist eine Mammutfgabe,
- 32:57denn das haben uns Juristen gesagt, äh
- 32:59um so etwas reinzukriegen, eine
- 33:01Vertreter der Beitragszahler, also des
- 33:03Auftraggebers des finanziers in die
- 33:05Rundfunkräte äh bedarf es
- 33:08wahrscheinlich, weil es Ländersage ist,
- 33:10einer Änderung der Medengesetze in allen
- 33:1216 deutschen Ländern.
- 33:15Und das wird eine Herkules Aufgabe, das
- 33:16wird eine Süßarbeit. [schnauben] Ja,
- 33:18gut. Und aus diesen Überlegungen heraus
- 33:21äh ist dann die Idee entstanden von uns
- 33:23beiden Herausgebern.
- 33:25äh Walter Gremer äh der ja ein
- 33:29Bestsellerutor ist im Bereich Statistik
- 33:32äh ehemaliger Professor für Statistik
- 33:34der Universität Dortmund, mit dem ich
- 33:36schon zwei Bücher gemacht habe. ein äh
- 33:40Buch äh über
- 33:43den Zustand der deutschen Sprache, die
- 33:45Tenglifizierung der deutschen Sprache
- 33:47und ein anderes Buch gemacht habe mit
- 33:49dem Titel Sternstunden deutscher Sprache
- 33:51mit einer Sammlung von herausragenden
- 33:53Sprachbeispielen aus 1300 Jahren
- 33:56deutscher Geschichte äh
- 33:58Sprachgeschichte, Literaturgeschichte
- 34:00und dann haben wir gesagt, Walter Gremer
- 34:02und ich, hey, die ganzen Ärgernisse, die
- 34:04wir hier haben und von denen wir uns
- 34:08wahrschein ständlich Unterstützung äh
- 34:10erwarten können von 100ttausenden und
- 34:12Millionen von Zwangsgebühren Zahlern.
- 34:14Das sollten wir mal zwischen zwei
- 34:16Buchdeckel bringen. Ist voriges Jahr im
- 34:20Herbst die Idee entstanden, wir machen
- 34:22das. Wir haben dann auch relativ schnell
- 34:25äh einen Verlag gefunden, der Ihnen ja
- 34:28auch bestens bekannt ist, bei dem Sie
- 34:29Ihr Buch in sein Tageschau
- 34:31veröffentlicht haben, bei dem ich schon
- 34:33fünf Bücher veröffentlicht habe. Und
- 34:35dann haben wir
- 34:37äh ein Konzept vorgelegt und dann haben
- 34:39wir, sie gehören ja mit dazu, ähm
- 34:43hochkarätige äh Insider auch gewonnen.
- 34:46Äh, sie sind einer, Wolfgang Herles ist
- 34:49einer. Leute, die ähm Wächering ist
- 34:52einer die lange genug für ein
- 34:54öffentlichrechtlichen gearbeitet haben
- 34:57und nun ihre Beishemmung sozusagen
- 34:59abgelegt haben und gesagt haben, wir
- 35:01sind bereit zu sagen in eigener
- 35:04Verantwortung, in der Verantwortung
- 35:06letztendlich auch für die
- 35:07Medienlandschaft zu sagen, was hier
- 35:09abläuft. So und dann ist eine äh Schar
- 35:12von fast 20 Gastutoren zustande gekommen
- 35:16äh mit jeweiligen Abrundungen,
- 35:19Einführungen äh durch Walter Gremer und
- 35:21durch mich. Äh, wir haben dann auch zwei
- 35:23hochkarätige Diplomaten gefunden, äh die
- 35:26sich die Darstellung des Themas Nahosten
- 35:29im öffentlichrechtlichen, die
- 35:30Darstellung des Themas Entwicklungshilfe
- 35:33ähm in im in den öffentlichrechtlichen,
- 35:35die schiefe Darstellung muss man sagen
- 35:37äh beschrieben haben.
- 35:40Dann ist es uns ja auch gelungen, dem
- 35:42Verlag, der das Buch im November 25 im
- 35:47November 26 rausbringen wollte, der das
- 35:50Verfahren so beschleunigen, dass es
- 35:52letztendlich dann am 22. Juni erschienen
- 35:55ist, weil wir gesagt haben, wir können
- 35:57nicht ein Manuskript im April oder Mai
- 36:00abliefern. Äh und im November kommt das
- 36:03Buch raus, zwischenzeitlich gibt es so
- 36:05viel neue Entwicklungen, die aufgespießt
- 36:07werden müssten, sodass also der Käufer
- 36:09oder der Leser sagt: "Moment mal, das
- 36:11ist ja ein alter Hut." Ähm und ja, gut,
- 36:14jetzt ist das Buch da und innerhalb von
- 36:1710 Tagen ist jetzt auch schon die zweite
- 36:19Auflage ausgeliefert worden. Die
- 36:22Altmedien verschweigen das natürlich, da
- 36:25gibt es eine gewisse Kompaniei,
- 36:27unterstelle ich mal zwischen den
- 36:28Altmedien. Sie sch brauchen sich ja bloß
- 36:30mal das schische Magazin ähm von äh
- 36:35norddeutschem Rundfunk, westdeutschen
- 36:36Rundfunk und Süddeutscher Zeitung
- 36:38anschauen. Ein für mich rechtlich sehr
- 36:40fragwürdiges Jungt Timim, was es hier
- 36:42gibt, weil hier eine private Redaktion
- 36:46Nutzniieser ist der Recherchen
- 36:49von Sendern, die öffentlichrechtlich
- 36:51finanziert sind. Ich habe auch große
- 36:53Zeitungsmacher, den Herrn Ippen
- 36:54beispielsweise mal drauf angesprochen,
- 36:56aber gesagt, ja, Ippen, das können Sie
- 36:58doch nicht dulden. Na ja, gut, dann hat
- 37:00er mit den den Achseln gezuckt und so
- 37:02weiter mehr. Na ja, gut. Ähm, man wird
- 37:06äh versuchen, unser Buch äh
- 37:08totzuschweigen. Äh, aber Gott sei Dank
- 37:10haben wir die neuen Medien, sodass sich
- 37:12das recht schön verbreitet. Wir haben
- 37:14auch äh vorübergehend mal einen Topprang
- 37:19bei Amazon erreicht und hoffen immer
- 37:21noch, dass es eines Tages auch zum
- 37:24Etikett Spiegelbestseller äh reicht.
- 37:28Muss man mal sehen. Ansonsten vermute
- 37:30ich mal äh, dass man in den äh
- 37:33Rechtsabteilungen der
- 37:35öffentlichrechtlichen, der elf
- 37:36öffentlichrechtlichen Sender natürlich
- 37:38genau hinschaut, ob man nicht da oder
- 37:40dort eine Unterlassungsklage äh
- 37:42loslassen kann, um das Buch tot zu
- 37:44machen. Äh wobei wir uns über
- 37:47Unterlassungsklagen durchaus freuen
- 37:48würden, denn ich bin überzeugt davon,
- 37:51dass das die Neuhe auf das Buch
- 37:53erheblich steigern würde. Genau, das
- 37:55wollte ich gerade sagen. Äh, das ist
- 37:57eine Güterabwegung, die die natürlich
- 37:59auch vornehmen. Und diese Güter Abwegung
- 38:01werden die so entscheiden, dass sie
- 38:03nicht klagen im Zweifel, weil sie
- 38:05natürlich die Geschichte nicht größer äh
- 38:08machen wollen. Aber was mich mal
- 38:10interessieren würde, wie zufrieden sind
- 38:11Sie denn mit dem Cover? Also äh
- 38:14Schwarzbuchstaatsfunk
- 38:16und dann steht noch drunter
- 38:17Desinformation Information. Also, ich
- 38:19habe einen Beitrag geliefert, muss aber
- 38:21sagen, äh sie haben mich ja gefragt und
- 38:22dann habe ich den einfach abgeliefert.
- 38:24Ich weiß nicht, involviert in die
- 38:26Titelfindung, Untertitelfindung oder die
- 38:28Covergestaltung.
- 38:30Ähm, ich muss gestehen, ich habe so kurz
- 38:32geschluckt. Äh, wie finden Sie es denn?
- 38:35Na ja, gut, sowas ist, das habe ich ja x
- 38:39mal erlebt auch bei früheren Büchern.
- 38:41Äh, es ist immer ein Pingpong Spiel hin
- 38:43und her. Da gibt es äh Vorschläge von
- 38:46dieser und jener Seite. Äh diesmal war
- 38:49es natürlich besonders schwierig. Ähm
- 38:51wir konnten hier, da bitte ich um
- 38:53Nachsicht, äh nicht ein ein radikal
- 38:56demokratisches Verfahren machen, äh denn
- 38:59mit insgesamt 20 Autoren wären wir
- 39:01wahrscheinlich auf keine Grünen Zweig
- 39:02gekommen. Ja. Ähm, na ja, ähm
- 39:07mit dem Cover bin ich im Wesentlichen
- 39:09zufrieden.
- 39:11Äh, dass die Farbe Schwarz dominiert,
- 39:14ist klar, hat mit dem Titel Schwarzbuch
- 39:17zu tun.
- 39:18äh wobei wir beide Herausgeber mit dem
- 39:21Titel Schwarzbuch, Staatsfunk, vor allem
- 39:24auch mit dem Begriff Staatsfunk
- 39:26und anfangs nicht so ganz einig waren.
- 39:30Ähm
- 39:32ich habe mich dann überzeugend oder
- 39:35überredend dann doch durchgesetzt mit
- 39:36diesem Titel. Äh ansonsten
- 39:40wird uns auch mittlerweile schon im Netz
- 39:42angegreitet. fand ich es nicht schlecht,
- 39:45äh dass die anderen Farben, die hier
- 39:47vorkommen, schwarz rot gold sind.
- 39:50Es gibt ein paar Schlaumeier äh in den
- 39:52äh sozialen äh asozialen Medien äh die
- 39:57das jetzt auch schon als Symptom sehen,
- 40:01dass wir rechts sind und schlimmeres
- 40:04sind und so weiter. Na ja, gut. Und auch
- 40:06mit dem Untertitel äh gab es langes hin
- 40:09und her. Indoktrination statt
- 40:13Information war ein möglicher Untertitel
- 40:17Desinformation statt Information ist
- 40:19dann letztendlich übrig geblieben. Es
- 40:22ist immer ein Kompromiss.
- 40:25Wenn es einzelner Autor ist, dann ist es
- 40:27ein bisschen leichter. Wenn es zwei
- 40:29Herausgeber sind und um die 18 bis 20
- 40:33Gastautoren,
- 40:34ja, wird es schwierig. Ich schmunzle
- 40:37jetzt ein bisschen rüber. Also, ich
- 40:40könnte Ihnen, ich habe mir es
- 40:41aufgehoben, äh das E-Mail äh Pingpong äh
- 40:46das in der Sache da so im Februar
- 40:49gelaufen ist, wäre vielleicht ganz ganz
- 40:53amüant, aber okay. Es gab bislang äh was
- 40:57die äh Mitautoren die die Gastautoren äh
- 41:01betrifft. Es gab keine heftigen
- 41:03Widerstände. Äh und ich glaube, es ist
- 41:06auch akzeptiert worden, dass wir gesagt
- 41:08haben, wir können hier kein
- 41:10urdemokratisches Abstimmungsverfahren
- 41:12machen. Letztendlich hat das Sagen der
- 41:14Verlag, äh weil der Verlag als Kriterium
- 41:18anlegt, was kommt rüber, äh was reizt
- 41:22zum Kauf. Ich wollte eigentlich eher
- 41:24darauf hinaus so inhaltlich ähm also es
- 41:27ist schon klar, ein Titel ist wie auch
- 41:30äh ein Titel bei einem Artikel immer äh
- 41:34ein Stück weit reißerisch. Heute muss
- 41:36man äh redet man von Clickbait und so
- 41:38weiter, dass auch ein Verlag will
- 41:39natürlich sein Produkt und ein Buch ist
- 41:41auch nur ein Produkt verkaufen. Aber
- 41:44trotzdem würde mich interessieren, inwi
- 41:45weit ist es denn gerechtfertigt? Kann
- 41:48man vom Staatsfunk sprechen Ihrer
- 41:50Meinung nach? Gut, wir haben keinen
- 41:52Staatsfunk
- 41:54äh wie unter einem Propagandaminister
- 41:57äh Göppels.
- 41:59Wir haben keinen Staatsfunk, wir unter
- 42:02Aufsicht und Kontrolle ähm der SED äh in
- 42:07der DDR war, aber es ist doch
- 42:12viel am öffentlichrechtlichen Rundfunk
- 42:15staatlich.
- 42:17Das sagen haben 16 Ministerpräsidenten
- 42:22mit ihrem Rundfunkstaatsvertrag, der
- 42:24seit 2020 Medienstaatsvertrag heißt.
- 42:28Das sagen, weil sie Änderungen absegnen
- 42:31müssen, haben die 16 Landtage.
- 42:35Das Sagen hat eine andere staatliche
- 42:39Gewalt im Zuge dieses Dreiglangs von
- 42:42Gewaltenteilung das
- 42:43Bundesverfassungsgericht.
- 42:46vor allem mit dem wegweisenden Urteil
- 42:50von 1986,
- 42:52wo unter Berufung auf Artikel 5
- 42:55Grundgesetz, Informationsfreiheit und so
- 42:57weiter gesagt wird, im Interesse von
- 43:00Grundversorgung
- 43:02muss dafür gesorgt werden, dass ein
- 43:05öffentlichrechtlicher Rundfunk die ganze
- 43:07Breite der Berichterstattung und so
- 43:10weiter und so weiter garantiert.
- 43:12Das ist so mal der politische und der
- 43:17ähm
- 43:18Exekutive, der legislative, der
- 43:21juristische Hintergrund. Und dann haben
- 43:24wir natürlich eine Staatsnähe,
- 43:27weil wir
- 43:30personelle Drehtüren zwischen öffentlich
- 43:33der rechtlichen Rundfunk und ähm der
- 43:36Politik haben.
- 43:38Ähm, wir hatten äh Intendenten,
- 43:44die
- 43:48Pressesprecher der Bundesregierung waren
- 43:52bzw. die als
- 43:55Sprecher der Bundesregierung in dem Fall
- 43:58von Frau Merkel dann später Intendanten
- 44:01des Bayerischen Rundfunks wurden.
- 44:04Ulrich Wilhelm.
- 44:07Wir hatten eine stellvertretende
- 44:08Pressesprecherin
- 44:11äh in der Zeit schon von Merkel auf dem
- 44:15SPD Ticket, die jetzt Intendantin des
- 44:18Radios Berlin Brandenburg ist.
- 44:21Wir hatten einen ehemaligen ZF
- 44:24Journalisten, der dann eine Nachfolge
- 44:27von Ulrich Wilhelm Sprecherin von Merkel
- 44:30wurde. Wir haben nicht wenige
- 44:33Intendenten,
- 44:34die ganz ehrlich und bewusst sagen, wir
- 44:38sind auch Mitglieder
- 44:42einer Partei
- 44:43und wir haben natürlich in den
- 44:45Rundfunkreten
- 44:47nicht nur die Parteien und die
- 44:48politischen Stiftungen, sondern wir
- 44:50haben zahlreiche, sehr staatsnah NGOs
- 44:54sitzen, die eigentlich zu unrechten
- 44:57Namen NGOs führen. Ich verwende eher den
- 45:00Begriff semistaatliche Nichtregierung
- 45:03oder semistaatliche
- 45:05Regierungsorganisationen,
- 45:07die ja oft genug auch äh am Millionen
- 45:11Tropf äh von Bundesprogrammen
- 45:14sind. Noch mal zurück hatte schon
- 45:17erwähnt die Zusammensetzung des
- 45:19Fernsehrs des ZDF.
- 45:24Es gibt einen Urteil des
- 45:26Bundesverfassungsgerichts,
- 45:28das höchstens ein Drittel der
- 45:30Zusammensetzung eines Rundfunkrates
- 45:33staatsnah sein dürfen.
- 45:36Dieses Drittel wird im ZDF weit weit
- 45:39weit überschritten.
- 45:42äh muss jetzt nicht noch mal äh
- 45:45nennen, die 37 NGOs, die da drin sitzen,
- 45:50die im Grunde genommen
- 45:54Politik
- 45:56mit multiplizieren,
- 45:58ob das die letzten Jahre Coronapolitik,
- 46:01Klimapolitik, Querpolitik und so weiter
- 46:04war. Also, da ist eine Nähe da.
- 46:08ganz zu schweigen haben wir drüber
- 46:10gesprochen, noch mal daran erinnert,
- 46:12dass wir halt der ausgesprochene
- 46:14Affinität vieler vieler Journalisten im
- 46:17öffentlichrechtlichen Rundfunk zu
- 46:19gewissen Parteien haben. Also, es ist
- 46:22ein provokanter Titel, der natürlich
- 46:26äh
- 46:28juristisch nicht äh Hieb und stichfest
- 46:32ist. Ähm es ist ein polemischer Titel.
- 46:36Es ist ein polemischer Titel, der aber
- 46:38doch andeutet, es gibt hier Drehtüren,
- 46:41es gibt hier Verbindungen. Äh, es fällt
- 46:45mir gerade auch ein, äh, dass äh Merkel
- 46:48die Intendanten äh auf dem Höhepunkt der
- 46:51Flüchtlingskrise ins Kanzler eingeladen
- 46:54hat, dass Merkel im ersten ähm
- 46:57Coronajahr äh die Chefredakteure
- 46:59angerufen hatte, öffentlichrechtlichen.
- 47:02Äh, das wurde alles nicht offiziell,
- 47:04aber diese Information geistert durch
- 47:07die Lande und ist unwidersprochen
- 47:10geblieben. Ja.
- 47:11Ähm, apropos Polemik und das CDF haben
- 47:14Sie auch schon angesprochen, wenn wir
- 47:15ins Buch schauen, es gibt ein Kapitel,
- 47:17das haben Sie genannt Krawallschachtel
- 47:19Bürmermann. Was ähäh stört sie denn an
- 47:22Herrn Bürmermann? Also, der Name äh
- 47:26Garwalschachtel stammt nicht von mir,
- 47:28sondern der stammt von Harald Schmidt
- 47:31und Bümermann hat ja in seiner Frühzeit
- 47:34Texte für Harald Schmidt für seine Late
- 47:36Night Show geschrieben.
- 47:39Äh mich stört an Bömermann ähm die Art
- 47:43und Weise, wie er äh bestimmte Leute
- 47:47madcht.
- 47:49Äh, das herausragende Beispiel ist ja
- 47:52das Beispiel des früheren Präsidenten
- 47:54des Bundesamtes für Sicherheit und
- 47:55Informationstechnik
- 47:57Schönboom.
- 47:59Äh hier unterstelle ich mal, vermute ich
- 48:01mal, erahne ich mal ganz vorsichtig
- 48:04gesagt ein Spiel überbande zwischen der
- 48:07damaligen äh Innenministerin Nancy Fer,
- 48:11die wenige Tage nach der Ausstrahlung
- 48:14der Sendung von Böhmermann über Anne
- 48:16Schön, es wurde ihm unterstellt, er
- 48:18hätte Verbindungen zum russischen
- 48:20Geheimdienst ähm Anne Schön äh von
- 48:24diesem Amt entfernt und Straf versetzt
- 48:26hat. Ja. Ähm, das das sind einfach Dinge
- 48:30äh die sind auf gut bayerisch gesagt
- 48:32eine Sauerei. Hier ist ein Mann äh quasi
- 48:37kaputt gemacht worden. Äh er ist dann
- 48:40auch vor Gericht gegangen. Er hat erst
- 48:42im Landgericht München obsiegt. dass dem
- 48:45ZDF wurden vier von fünf Aussagen in
- 48:48dieser Sendung untersagt. Das CDF ist
- 48:51dagegen vorgegangen
- 48:53und jetzt haben wir vor wenigen Tagen
- 48:55das Urteil des Oberlandesgerichts in
- 48:57München gehabt, wo auch gesagt wurde,
- 48:59diese Sendung ist miserabel recherchiert
- 49:02und bestätigt wurde, dass vier dieser
- 49:05Aussagen äh in der Bömermannsendung
- 49:08gegen Anne Schönboom äh nicht äh okay
- 49:12sind. Ja, also das ist jetzt ein
- 49:14Beispiel, könnte man weitere Beispiele
- 49:16auch nennen. Das Ärgerliche ist,
- 49:20das muss man vielleicht schon auch
- 49:23wissen, solche Gerichtstreitereien
- 49:27trägt das ZDF natürlich bis in höchste
- 49:31Instanzen mit und zahlt dafür, ich
- 49:34unterstelle mal, sechsstellige
- 49:37Eurobeträge für Anwälte und
- 49:39Anwaltskanzleien.
- 49:40Das zahlt kein Bömermann, das zahlt kein
- 49:44Intendent, das zahlt letztendlich der
- 49:46Zwangsgebührenzahler.
- 49:48Während der Geschädigte, in dem Fall
- 49:50Anne Schön, hat er mir in einem
- 49:52Interview gesagt, auf den Kosten sitzen
- 49:54bleibt. Er spricht von 60.000 1000 €
- 49:57Anwaltskosten, die er da hatte,
- 50:00teilweise aufgrund seiner Klage beim
- 50:03Bundesverwaltungsgericht
- 50:05gegen nennen Sie Feser, gegen die
- 50:08Zwangsversetzung und teilweise natürlich
- 50:11auch dieses zweistufige Verfahren ähm
- 50:14beim Landgericht bzw. beim
- 50:16Oberlandesgericht München, das ist nicht
- 50:19in Ordnung und da verstehe ich nicht,
- 50:23dass in der gleichen Zeit und sind wir
- 50:25dann beim Thema Geldverschwendung eine
- 50:27solche Gravalschachtel auch noch
- 50:29Jahresverträge mit einem Honorar von um
- 50:32die 700.000 1000 € hat nicht
- 50:35mitgerechnet äh die Gelder, die in die
- 50:38Produktionsfirma dieser Sendung
- 50:39reingesteckt werden. Das Buch beginnt äh
- 50:43mit einem Vorwort von von Ihnen und
- 50:45Herrn Krämer dann die Einleitung, dann
- 50:47kommt Harald Martenstein mit einem
- 50:49Beitrag und dann kommt ihr Beitragstücke
- 50:52aus dem ZDF Indoktrinationsarsenal.
- 50:57Können Sie kurz sagen, was da drin
- 50:58steht? Was sind denn die Fundstücke? Ja,
- 51:00gut, das kann man am besten natürlich am
- 51:02Beispielen deutlich machen. Äh jetzt in
- 51:04jüngster Zeit, die wir gar nicht mehr im
- 51:06Buch berücksichtigen konnten, äh das ist
- 51:09diese Sondersendung, die über die
- 51:12Unruhenden Belfast gemacht wurde, äh wo
- 51:15in der Sondersendung Elon Musk, ob man
- 51:17ihn jetzt mag oder nicht, unterstellt
- 51:19wurde. Er hätte zu blutiger Randale
- 51:22aufgefordert. Nun ist das CDF bei Elon
- 51:25Musk natürlich an den Unrechten geraten.
- 51:27Er hat sofort äh mit den mit seiner
- 51:30Unterlassungsklage Erfolg gehabt. Äh das
- 51:33ZDF ist auch sofort eingeknickt. Ich
- 51:35glaube, die haben auch spitz gekriegt äh
- 51:38dass der Elon Musk auch
- 51:40die Potenz hat, in Amerika eine
- 51:45Schadensersatzklagung
- 51:46loszulassen. Das CDF hat ja ein Büro in
- 51:48Washington und wir wissen alle, was
- 51:51Schadensatzklagen
- 51:53in Amerika zurfolge haben. Da geht es
- 51:57unter Umständen ja um dreistellige
- 51:58Millionen Beträge. Also, das ist das
- 52:00eine oder was wir auch noch mit
- 52:03berücksichtigen konnten,
- 52:05dass es nach gewisser Zeit sicher
- 52:07herausgestellt hat, dass das ZDF in
- 52:11Israel mit einem Hamas Aktivisten
- 52:15zusammengearbeitet hat als Techniker
- 52:18zwar wie es hieß äh oder wenn ich dran
- 52:20denke, was das ZDF äh in einer
- 52:23Landsendung sich erlaubt hat, äh als ä
- 52:27Elma Twesen behauptet hat, dieser äh
- 52:31ermordete
- 52:32äh christliche Fundamentalist ähm Kirk
- 52:36äh habe die Steinigung äh von
- 52:40ähm Homosexuellen verlangt. oder wenn
- 52:43ich dran denke, das muss irgendwo im
- 52:45Februar gewesen sein, wo das ZDF in
- 52:48einer Sendung moderiert von Hayali ein
- 52:52KI generiertes Filmchen äh eingeblendet
- 52:56hat, um angeblich zu beweisen, wie
- 52:59brutal die amerikanische
- 53:00Einwanderungsbehörde
- 53:02äh ICE äh arbeitet und so weiter. Also,
- 53:06das ist Manipulation, das in ist
- 53:09Indoktrination. Dann habe ich mir das
- 53:12erlaubt, auch das so zu überschreiben
- 53:14als ein Arsenal ähm was andere auch
- 53:18praktizieren. Ja, aber was jetzt
- 53:21besonders spektakulär, also im ZF
- 53:24stattgefunden hat, es ist ja mit Abstand
- 53:27der teuerste Sender mit 2,2 Milliarden
- 53:31pro Jahr, wie überhaupt, das muss man
- 53:33schon auch deutlich sagen. Ich habe das
- 53:36in meinem Statistikkapitel auch
- 53:37aufgelistet. Der öffentlichrechtliche
- 53:40Rundfung in Deutschland, der mit Abstand
- 53:42teuerste der ganzen Welt ist. Erheblich
- 53:45teurer als BBC, erheblich teurer als der
- 53:48öffentlichrechtliche in Italien, in
- 53:51Frankreich und in Japan. Ich habe gerade
- 53:56heute auf dem Herweg äh mal wieder
- 53:58Deutschlandfunknachrichten gehört, was
- 53:59ich nur noch selten tue und es ging
- 54:01tatsächlich, deswegen komme ich drauf
- 54:03los mit einer Meldung äh der Eisagenten
- 54:06in den USA, die jemanden erschossen
- 54:08haben. Es ging weiter mit einem Treffen
- 54:11und da wurde wieder das Label russischer
- 54:13Angriffskrieg genannt und dann kam ein
- 54:17Zitat oder eine Meldung, eine Forderung
- 54:20vom grünen Covorsitzenden Felix
- 54:22Banaschak. da ging es um die
- 54:24Krankenkassen, der der äh Regierung
- 54:26Unfähigkeit vorgeworfen hat. Also äh es
- 54:29gab eine klare ideologische Ausrichtung
- 54:32der Nachrichten, würde ich sagen. Wie
- 54:35erklären Sie sich das denn? Wie, warum
- 54:37ist das so, wenn wir jetzt über
- 54:38Bömermann oder diese vielen Beispiele,
- 54:40die Sie angesprochen haben, sind das,
- 54:42also jemand vom öffentlichrechtlichen
- 54:43würde sagen, das sind alles Einzelfälle,
- 54:45Fehler wird das auch gerne manchmal
- 54:47genannt. Äh würden Sie sagen, es ein
- 54:49Systemfehler, also oder also [räuspern]
- 54:52sind es Einzelfälle oder hat das System?
- 54:54Und wenn ja, warum ist es so ihrer
- 54:57Meinung nach? Ähm, also von Einzelfällen
- 55:00will ich da nicht mehr sprechen. Der
- 55:01Begriff Einzelfälle hat sich ja bisschen
- 55:03eingebürgert, um etwas zu vertuschen.
- 55:05Äh, wenn ich alleine die polizeiliche
- 55:07Kriminalstatistik anschaue äh und
- 55:10Gewalttaten, Messerattacken mit
- 55:13Migrationshintergrund, wird ja auch
- 55:15immer gerne gesagt, Einzelfälle. Na ja,
- 55:17gut, in der Summe der Einzelfälle sind
- 55:19es natürlich dann auch tausende und
- 55:21abertausende. äh was nun diese ähm
- 55:27Sachen betrifft, sogenannten Einzelfälle
- 55:30im öffentlichrechtlichen.
- 55:32In der Summe
- 55:35vermute ich,
- 55:37dass es bei
- 55:41Journalisten Programm machen, im
- 55:44öffentlichrechtlichen
- 55:48halt auch, sie sehen, ich versuche ganz
- 55:51vorsichtig zu formulieren,
- 55:53ein Berufsverständnis gibt,
- 55:56das volkspädagogisch geprägt ist
- 56:00und dass so manche
- 56:02dieser Leute ihre aktivistische Ader,
- 56:05ihre politisch aktivistische Ader nicht
- 56:08so ganz außen vorlassen können, womit
- 56:11wir wieder bei der parteipolitischen
- 56:14Affinität sind oder wenn ich jetzt nicht
- 56:18in der Farbenlehre äh rot rotgrün oder
- 56:21grün rot rot beziffern möchte, äh es ist
- 56:25äh unter vielen Journalisten des
- 56:28öffentlichrechtlichen, aber auch viele
- 56:29Altmedien äh schon
- 56:32etwas äh im hat sich etwas ausgebreitet,
- 56:37was ich mit dem etwas verschleiernden
- 56:39Begriff ja Woke Woke bezeichnen würde,
- 56:42Volkspädagogik, man will zur
- 56:45Gendersprache erziehen, man will framen.
- 56:49ARD hat sich ja mal ein Gutachten von
- 56:51einer Kommunikation Professorin namens
- 56:54Elisabeth Welling äh machen lassen,
- 56:56120.000 1000 € äh teuer äh man will
- 57:01einordnen. Das ist jetzt der neue
- 57:03Begriff äh mit dem sogar Kommentare
- 57:06eingeleitet werden. Man will einordnen,
- 57:09also man will im Grunde genommen die
- 57:11Perzeption äh die Rezeption bestimmter
- 57:15Ereignisse schon vorgeben. Das nenne ich
- 57:18wie gesagt Volkspädagogik.
- 57:20Ähm und dann sind wir möglicherweise bei
- 57:22vielen Journalisten bei einer äh
- 57:24pädagogischen Grundhaltung, wie sie
- 57:26leider auch so manche linke Lehrer äh
- 57:29leben.
- 57:30Sie als Lehrer wissen ja auch, Sprache
- 57:33prägt unser Denken mit. Ähm und jetzt
- 57:37ist mir aufgefallen, verwenden Sie
- 57:38konsequent den Begriff Zwangsabgabe.
- 57:41Warum ist das für Sie eine Zwangsabgabe?
- 57:43Das ist sehr sehr umstritten. Der der
- 57:45öffentlichrechtliche selber nimmt das
- 57:47Gegenteil und sagt äh das ist eine
- 57:49Demokratieabgabe.
- 57:51Ähm das ist vielleicht beides sehr
- 57:53polemisch, aber äh [räuspern] wenn man
- 57:55Zwangsabgabe impliziert, ja auch so ein
- 57:57bisschen. Also, es ist natürlich
- 57:58eigentlich richtig, es ist ja Zwang, man
- 58:01kann es ja nicht freiwillig machen, aber
- 58:03trotzdem ist es ja auch ist ja ist eine
- 58:04Kritik ist ja enthalten. Warum warum
- 58:06benutzen Sie den Begriff? Weil die
- 58:09Verweigerung dieses Beitrages zu
- 58:11Zwangsmaßnahmen führt.
- 58:15Es beginnt mit Abmahnungen,
- 58:18es beginnt mit Inkassoverfahren,
- 58:21es beginnt mit der Drohung des äh
- 58:24Gerichtsvollziehers
- 58:26oder den Besuch des Vorrichtsvollziehers
- 58:28und endet da und dort. Da haben wir ja
- 58:31den spektakulären Fall des Herrn Tilel,
- 58:34der monatelang in Erzwingungshaft saß.
- 58:37Ja, also wenn das nicht Zwang ist, dann
- 58:41weiß ich nicht mehr. Umgekehrt sind aber
- 58:44diejenigen, die diesen Beitrag, diesen
- 58:47Zwangsbeitrag, wie wir sagen, natürlich
- 58:50vertreten, ja, auch sprachlich
- 58:54sehr manipulativ, weids manipulativer
- 58:57als wir äh zugange. Es gab mal, ich
- 59:01glaube bis 2013, die
- 59:03Gebühreneinzugszentrale,
- 59:06ein relativ
- 59:08neutraler Begriff, Gebühren
- 59:10Einzugszentrale.
- 59:12Das wurde dann umbenannt in
- 59:14Beitragsservice.
- 59:16Da kann ich nur sagen, das ist ja schon
- 59:18eine orwelche Sprachregelung. Krieg ist
- 59:22Frieden, Freiheit ist Sklaverei,
- 59:23Unwidestenheit ist Stärke. Äh ja und
- 59:27jetzt wird aus einem Zwangsbeitrag ein
- 59:31Service. Ja, wo ist da der Service? Ja,
- 59:34und dann gibt es dann die ganz schlauen,
- 59:36sie haben die Begriffe auch verwendet,
- 59:38die das ganze noch schön wieder im
- 59:40Ohrwelchen Big Brasser sind äh ummandeln
- 59:44mit Demokratieabgabe. Ja, WD also mit
- 59:47dem Begriff Demokratie wird mittlerweile
- 59:49bei uns sowieso Schindluder getrieben.
- 59:51Ob das nun das Programm Demokratie äh
- 59:54Leben ist, äh BR soll jetzt 350
- 59:57Millionen im Elterngeld einsparen. Ich
- 1:00:00würde ihr vorschlagen, das schreibe ich
- 1:00:01auch heute noch, sie sollte mal die 200
- 1:00:03Millionen erstmal sich sparen, äh mit
- 1:00:07denen sie über das Programm Demokratie
- 1:00:10leben äh linke NGOs pampert und
- 1:00:13alimentiert. Ja, also nein, äh
- 1:00:18das
- 1:00:20ist bin ich jetzt vom bisschen vom Thema
- 1:00:22abgekommen. Äh, das sind natürlich
- 1:00:24sprachliche Manipulationen und sie haben
- 1:00:27recht, äh Herr Teske. Äh Sprache prägt
- 1:00:31das Denken. Äh wofür ich keinen Begriff
- 1:00:34habe, das kann ich kaum denken. Und
- 1:00:36umgekehrt, wenn ich einen reduzierten
- 1:00:38ein reduziertes Vokabular habe,
- 1:00:40pädagogisch vorgegeben oder medial äh
- 1:00:43vorgegeben, kann ich über bestimmte
- 1:00:46andere Dinge nicht mehr nachdenken und
- 1:00:48sprechen. Da gilt für mich äh dieser
- 1:00:50Aphorismus des österreichisch-
- 1:00:53britischen Sprachphilosophen
- 1:00:55äh äh der äh gesagt hat äh
- 1:01:01die Grenzen meiner Sprache sind die
- 1:01:03Grenzen meiner Welt und wenn meine
- 1:01:07sprachlichen Möglichkeiten
- 1:01:09begrenzt sind, dann ist auch meine
- 1:01:12Weltwahrnehmungen, meine Weltbeurteilung
- 1:01:14begrenzt, ganz zu schweigen davon, was
- 1:01:17uns da möglicherweise an Preisgabe, an
- 1:01:20denken und Urteilen jetzt auch noch
- 1:01:22durch KI droht, aber das ist ein anderes
- 1:01:25ein weiterführendes Thema.
- 1:01:26Sie sind ja trotzdem, haben Sie eingangs
- 1:01:28gesagt für die Erhaltung des
- 1:01:29öffentlichrechtlichen Rundfunks. Was
- 1:01:30schwebt ihn denn davor? Also, was soll
- 1:01:32erhalten äh bleiben oder oder wie kann
- 1:01:35man es aus Ihrer Sicht reformieren? Es
- 1:01:37gibt ja viele sag, die sagen, da ist
- 1:01:39eigentlich gar nichts mehr zu
- 1:01:40reformieren. Die Intendanten selber äh
- 1:01:43machen regelmäßig Reformvorschläge, die
- 1:01:45dann aber nur sehr rudimentär umgesetzt
- 1:01:49werden.
- 1:01:50Na ja, gut, es äh es fängt zunächst mal
- 1:01:52mit Einsparungen an und in dem Moment,
- 1:01:55wo man weniger Geld hat, muss man
- 1:01:57vielleicht bestimmte Dinge,
- 1:01:59ideologische
- 1:02:01Hauswüchse
- 1:02:03und ideologischen Luxus vielleicht
- 1:02:05abspecken. Ich beginne mal damit, dass
- 1:02:08ich sage, wir brauchen keine neuen ARD
- 1:02:11Anstalten.
- 1:02:13Wir brauchen keine Minisender wie Radio
- 1:02:16Bremen oder zahländischer Rundfunk.
- 1:02:19Man kann doch auch aus neun
- 1:02:22sieben oder sechs machen.
- 1:02:24Alle haben ihre Apparate, alle haben
- 1:02:26ihre Programmchefs, alle haben ihre
- 1:02:29Redakteure, alle haben ihre Intendanten
- 1:02:31und so weiter und so weiter mehr. Das
- 1:02:33wäre schon mal das erste. Dann könnte
- 1:02:36nämlich auch der Rundfunkbeitrag
- 1:02:40gesenkt werden,
- 1:02:42wobei ich im Moment befürchte nach den
- 1:02:45Verhandlungen des
- 1:02:46Bundesverfassungsgerichts von letzter
- 1:02:48Woche, dass das Bundesverfassungsgericht
- 1:02:51den doch nach oben treibt, ja, über die
- 1:02:54ursprüngliche Planung der KEF, der
- 1:02:58Kommission für die Erfassung des
- 1:02:59Finanzbedarfes hinaus, ja, von 18 36 auf
- 1:03:031896 und so weiter.
- 1:03:06Das Bundesverfassungsgericht hat sich ja
- 1:03:07schon einmal äh da
- 1:03:11besonders profiliert, als es über das
- 1:03:13Veto des Landes Sachsenanhalt CDU
- 1:03:16regiert damals 2021 in weggegangen ist,
- 1:03:20ähm obwohl ja eigentlich in solchen
- 1:03:22Fragen Einstimmigkeit der 16 Länder
- 1:03:24erforderlich ist. Na ja, gut. Also, da
- 1:03:26geht geht es zunächst einmal darum, ähm
- 1:03:29wirklich einzusparen
- 1:03:32äh und zwar bitte nicht dort, wo jetzt
- 1:03:34Einsparungen stattgefunden haben,
- 1:03:35sondern in ein anspruchsvollen
- 1:03:37Spartenprogrammen. Aber wenn ich mir
- 1:03:39anschaue, wir haben über 100
- 1:03:43Sender bzw. Sende Sendeplätze und
- 1:03:46Programme. Äh,
- 1:03:49da sollte doch mehr Zusammenarbeit
- 1:03:52möglich sein zum Zwecke der Einsparung.
- 1:03:55Äh, dann wird der öffentlichrechtliche
- 1:03:58auch gut beraten sein, sein Renten- und
- 1:04:01Pensionssystem zu überarbeiten. Es ist
- 1:04:03doch irg irgendwo irre, wenn der
- 1:04:04mitteldeutsche Rundfunk 4 Millionen
- 1:04:07zurücklegen muss für die Pension der
- 1:04:09früheren Inzendantin Carola Wille. Es
- 1:04:12ist doch irgendwo irre, wenn eine ähm
- 1:04:15quasi unehrenhaft gegangene äh
- 1:04:18Intendantin des Radio Berlin
- 1:04:20Brandenburg, Patrizia Schlesinger,
- 1:04:22durchaus mit Aussichten auf
- 1:04:24gerichtlichen Erfolg auf eine monatliche
- 1:04:26Pension von 18 000 € klagen kann. Ja,
- 1:04:30also äh da ist vieles im Argen. Ähm ich
- 1:04:35bin kein Befürwerter einer Abschaffung
- 1:04:38des öffentlichrechtlichen,
- 1:04:40äh wie beispielsweise jetzt in
- 1:04:42Tschechien ja diskutiert wird. Äh ich
- 1:04:45bin auch nicht unbedingt dafür, dass man
- 1:04:47den öffentlich rechtlichen Rundfunk über
- 1:04:49Steuern finanziert. Das sind wir nämlich
- 1:04:51wieder bei der äh Zwangsfinanzierung.
- 1:04:54Aber ich könnte mir vielleicht dann auch
- 1:04:56vorstellen, äh, dass man für diejenigen,
- 1:04:59dass diejenigen Leute, die den
- 1:05:02öffentlichrechtlichen haben wollen, dann
- 1:05:04einen Vertrag abschließen und dann halt,
- 1:05:07was weiß ich äh 6 oder 10 € pro Monat äh
- 1:05:11zahlen. Ähm, einer unserer Mitautoren
- 1:05:14hat da ein Konzept in unserem Buch
- 1:05:17vorgestellt, ähm wo mit 6 Millionen,
- 1:05:21Entschuldigung, mit 6 € pro Monat
- 1:05:24öffentlichrechtliche Rundfunk
- 1:05:26anspruchsvoll gemacht werden kann. Äh,
- 1:05:28was ich an dem Buch so gut finde, ist
- 1:05:30die Verschiedenartigkeit, also die
- 1:05:31vielen verschiedenen Stimmen auch in der
- 1:05:34in der Tonlage sehr unterschiedlich,
- 1:05:36inhaltlich sehr unterschiedlich. Ähm,
- 1:05:39ich habe gerade ein Kapitel mit Gewinn
- 1:05:40gelesen über die Kuba Berichterstattung
- 1:05:43des öffentlichrechtlichen Rundfunks.
- 1:05:45Offenbar jemand, der sich da sehr gut
- 1:05:47auskennt. Ähm, das hat mich auch sehr
- 1:05:49beeindruckt. Haben Sie auch so ein
- 1:05:50Kapitel, wo Sie noch so ein Ahalebnis
- 1:05:53hatten, wo Sie gedacht haben, ah, das
- 1:05:54wusste ich gar nicht. Also für mich war
- 1:05:56sehr erhellend, was der schlicht
- 1:05:59ein studierter
- 1:06:01Orientalist und viel unterwegs gewesen
- 1:06:03als Diplomat im Nahen Osten über die
- 1:06:06Einseitigkeit der Berichterstattung äh
- 1:06:08im Nahen Osten geschrieben hat. Äh
- 1:06:11tendenziell die Berichterstattung
- 1:06:15Anti-Israel, letztendlich antisemitisch.
- 1:06:17auch äh wenn ich mir so die
- 1:06:20Berichterstattung
- 1:06:21ähm der Israel Korrespondentin
- 1:06:25na ja okay anschaue, die dann mit
- 1:06:28ausgerechnet mit dem Friedrichpreis
- 1:06:30geehrt wurde und was für mich sehr
- 1:06:32erhellend war, nicht ganz neu war, weil
- 1:06:35ich ihn seit längerem kenne und weil ich
- 1:06:37sein Bestsellerbuch Afrika wird arm
- 1:06:39regiert ähm
- 1:06:42von Volker Seitz äh
- 1:06:45erlebt habe.
- 1:06:47Das war sein Buchkapitel über die Art
- 1:06:50und Weise, wie im öffentlichrechtlichen
- 1:06:53Rundfunk völlig unkritisch über die
- 1:06:58aber Milliarden an der Entwicklungshilfe
- 1:07:01ähm im öffentlichrechtlichen Rundfunk
- 1:07:04berichtet wird. äh Volker Seit. Zuletzt
- 1:07:08war er mittlerweile se im
- 1:07:09Ruhestandbotschafter in Kamerun, vorher
- 1:07:12in Botschaften in anderen Ländern. Der
- 1:07:14sagt in seinem Buch Afrika wird am
- 1:07:16regiert klipp und klar, hört auf mit der
- 1:07:19Entwicklungshilfe. 80% dieser
- 1:07:22zweistelligen Milliardenbeträge landen
- 1:07:24in korrupten Kanälen und äh die anderen
- 1:07:2820% erschlagen eigene Initiative. Ähm
- 1:07:31und das hat er nachgewiesen äh am
- 1:07:34Beispiel der unkritischen Betrachtung
- 1:07:37dieses Themas, was übrigens ja jetzt
- 1:07:39März in der Bundestagsbefragung
- 1:07:42wieder aufgelegt hat und sogar
- 1:07:43signalisiert hat, man wohl noch wolle
- 1:07:45noch mehr Zahlen. Äh das hat er dort
- 1:07:48also wunderbar aufgelöst. sehr erhellend
- 1:07:51war für mich auch der äh Brief von
- 1:07:54Wering an den äh CDF Intendanten ähm
- 1:08:00der Gott sei Dank im Netz zu finden ist,
- 1:08:03für dessen wir Verbreitung wir aber
- 1:08:05durch den Abdruck in den Buch auch noch
- 1:08:06weiter ähm sorgen wollten.
- 1:08:11Sehr schön.
- 1:08:12Und natürlich und natürlich ihr Beitrag.
- 1:08:14Nein, um Gottes Willen, der nur Nein,
- 1:08:17nicht um Gottes Willen, der natürlich
- 1:08:19leider aufgrund äh der des verfügbaren
- 1:08:22Platzes nur einen Teil von dem
- 1:08:24wiedergeben kann, äh was ihr Buch in
- 1:08:28seit Tagesschau äh da auflüstet und
- 1:08:31aufdeckt. Äh, ich habe das Buch schon,
- 1:08:33wie Sie wahrscheinlich wissen, auch bei
- 1:08:35Tichis Einblick rezensiert. Ähm, sowas
- 1:08:39muss noch viel viel mehr unter die Leute
- 1:08:41kommen.
- 1:08:42Sehr schön. schöne Schlussworte und ich
- 1:08:44halt es noch ein letztes Mal in die
- 1:08:45Kamera. Das ist das Buch, was wir
- 1:08:47besprochen haben, äh Schwarzbuch
- 1:08:50Staatsfunk.
- 1:08:52Ähm sehr empfehlenswert und falls sie äh
- 1:08:56falls es was Gutes tun wollen, auch eine
- 1:08:57Rezension bei Amazon hilft uns sehr. Ähm
- 1:09:02und mir hilft natürlich auch, wenn Sie
- 1:09:04diesen Kanal abonnieren,
- 1:09:06ähm eine Bewertung schreiben oder ihn
- 1:09:09einfach weiterempfehlen.
- 1:09:11Jetzt mache ich noch einen ganz frechen
- 1:09:13Vorschlag. Sie können das Buch auch bei
- 1:09:15Teske bestellen.
- 1:09:17Auch das genau.
- 1:09:18Und Teske Teske der der signiert das und
- 1:09:23am Tag drauf können sie es mit der
- 1:09:25Unterschrift vom Tesque mit der Signatur
- 1:09:27von Teske dann bei eBay für 200 €
- 1:09:30verkaufen. [schnauben]
- 1:09:31Das weiß ich nicht, aber ich habe mir
- 1:09:33tatsächlich ein paar nach Hause
- 1:09:34bestellt. Man kann es bei mir zu Hause
- 1:09:35bestellen. Meine Mailadresse ist im Netz
- 1:09:37ganz einfach oder auch in der
- 1:09:39Beschreibung zu finden. Und genau, dann
- 1:09:41äh schreibe ich Ihnen auch noch eine
- 1:09:43Wunschwidmung hinein. Ja, ganz
- 1:09:45herzlichen Dank, Herr Kraus und
- 1:09:47ich danke sehr. Schön, dass wir uns bei
- 1:09:49der Gelegenheit mal wenigstens äh über
- 1:09:51Bildschirm kennengelernt haben. Äh
- 1:09:54[gelächter]
- 1:09:55es ist eine Utopie und ich befürchte,
- 1:09:57wir bringen es nicht zustande. Es wäre
- 1:09:59ja wirklich toll, wenn wir uns am Ende
- 1:10:01des Jahres mal alle 20 irgendwo zentrale
- 1:10:04in Deutschland, in Würzburg oder in
- 1:10:06Frankfurt oder in Fuld treffen könnten.
- 1:10:08vielleicht indem auch äh dann äh
- 1:10:11Exponenten oder wenigstens den
- 1:10:13Vorsitzenden des Vereins äh bei Bündnis
- 1:10:16Beitragsaler den von Hergt mit dazu
- 1:10:17nehmen äh um dann neue Pläne zu
- 1:10:21schmieden.
- 1:10:23Ich dachte, es gibt eine schöne große
- 1:10:25Lesung äh wo dann jeder so ein bisschen
- 1:10:28was aus seinem Kapitel liest, aber auch
- 1:10:30das ist so ein bisschen aus der Mode
- 1:10:31gekommen oder trägt sich eben finanziell
- 1:10:34offenbar nicht mehr? Ja, gut, es ist
- 1:10:37aufwendig und es ist kostsbillig. Äh,
- 1:10:39also ich habe jetzt schon eine Reihe von
- 1:10:41Einladungen ähm auch von Webseminaren,
- 1:10:46Webinaren oder wie man heute sagt, äh wo
- 1:10:49ich da Vorträge halte, äh
- 1:10:52da fallen da keine Reisekosten, keine
- 1:10:54Übernachtungskosten an. Äh, also wir 20,
- 1:10:59die dieses Buch verfasst haben und auf
- 1:11:02den Markt gebracht haben, äh wir haben
- 1:11:05hoffentlich über unsere Netzwerke äh
- 1:11:08nach der Art eines Schneeballsystems
- 1:11:10etwas ausgelöst. Ich hoffe, dass nicht
- 1:11:13nur Schnee, sondern Staub aufgewirbelt
- 1:11:16wird. Ja,
- 1:11:17ich bin gespannt. Der
- 1:11:18öffentlichrechtliche Rundfunk hat schon
- 1:11:20alles mögliche überstanden in der
- 1:11:22Vergangenheit. M.
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This page contains the full transcript of Ex-Lehrerverbandschef: Schulen sind ein Desaster by Alexander Teske, generated from the public captions YouTube serves with the video. The transcript has 9,328 words across 1,711 segments, with the original timestamps preserved so you can click any line to jump to that moment in the embedded player.
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