Dieses Video ist nichts für Veganer — Transcript
Full transcript
- 0:01Das ist kein Antifleischvideo. Wir alle kennen [räuspern] die Argumente gegen Fleisch. Trotzdem
- 0:07verzichten in der EU und den USA nur ein bis 6% der Menschen darauf. Es schmeckt den meisten
- 0:13von uns einfach zu gut, ist zu praktisch und zu stark in unserer Kultur verwurzelt,
- 0:19um es aufzugeben. Zudem ist Essen zu persönlich für Moralpredigten. Gleichzeitig lieben wir Tiere.
- 0:26Viele haben Haustiere und finden Tierrechte wichtig. Kaum etwas macht das Internet so
- 0:31wütend wie Tierquellerei. Beides ist wahr. Wir lieben Fleisch und wir lieben Tiere.
- 0:37Leider leben die meisten Tiere, die wir essen, in absolut katastrophalen Verhältnissen. Nicht
- 0:42zum Spaß, sondern weil dadurch das Fleisch etwas günstiger wird. Würden wir alle nur ein bisschen
- 0:47mehr bezahlen, könnten wir Fehltierleid vermeiden. Oft schon für [musik] ein paar Cent pro Mahlzeit.
- 0:54Vorne weg. Es ist kompliziert. Viele Landwirte versuchen ihren Tieren das bestmögliche
- 1:00Leben [musik] zu bieten, stecken aber in einem komplexen System und sind durch [musik] Marktdruck
- 1:05zu billigpreisen gezwungen. Nationale Standards und Betriebe unterscheiden sich und solide Daten
- 1:11sind oft rah. Wir haben unser Bestes gegeben, [musik] unterschiedliche Daten verschiedener
- 1:16Regionen und die Preise, die du am Ende zahlst, zu kombinieren. Zur Vereinfachung unterteilen
- 1:22wir die Haltungsformen grob in drei [musik] Gruppen. In Ordnung, Gefängnis und Folterlager.
- 1:29Das ist zugegebenermaßen etwas Waage und wahrscheinlich kennst du aus dem Supermarkt noch
- 1:34viel mehr Kategorien wie Bio oder Gras gefüttert. Dazu kommen wir später. Also liebe Allesfresser,
- 1:41was würde es uns kosten, ohne Tierquellerei ein Grillhähnchen zu genießen? Hühner.
- 1:48Auf der Erde leben immer etwa 26 Milliarden Hühner, so viele wie alle anderen Vogelarten
- 1:54zusammen. Hühner wirken dumm, sind aber soziale Wesen, [musik] kommunizieren,
- 2:00lösen Probleme und haben Empathie. Und doch halten wir die meisten von ihnen unter absurder Folter.
- 2:07Fangen wir bei den Eiern an. Weltweit leben [musik] etwa 90% der Legehennen in Folterlagern,
- 2:14in winzigen Käfigen, in denen sie sich kaum bewegen können. Natürliches Verhalten wie Nestbau,
- 2:19Brüten, Futtersuche oder am Boden picken [musik] ist unmöglich. Also sind sie extrem frustriert
- 2:26und verletzen sich deshalb gegenseitig schwer. Um das zu verhindern, [musik] wird ihnen auf
- 2:30der Schnabel gestutzt. In den USA und Europa haben Verbote und Initiativen in den letzten
- 2:37Jahren [musik] die Situation stark verbessert, aber auch hier sitzen immer noch über 50% der
- 2:43Hänen im Käfigen. Absurd ist, dass das nicht einmal viel Geld spart. Angenommen, ein Dutzend
- 2:49Eier kostet um die 3,60 € 30 Cent pro Ei. Wie viel würde es kosten, die Hühner zu befreien?
- 2:58Hauptalternative zur Käfigen ist Bodenhaltung. [musik] Die Hühner leben immer noch drinnen,
- 3:03haben aber doppelt so viel Platz und laufen frei umher. Immer noch Gefängnis, nicht toll,
- 3:08aber schon besser. In der EU steigt der Verbraucherpreis dadurch um etwa [musik] 2
- 3:13Cent pro Ei. Die noch etwas bessere Alternative ist Freiland, bei dir die Hennen rausdürfen,
- 3:19oft mit echtem Zugang zur Vegetation. In der EU wird ein Ei dadurch etwa 7 Cent teurer. Neben der
- 3:27Haltung ist eines der grausamsten Verfahren das Küken töten. Männliche Küken legen keine Eier,
- 3:33also werden sie sofort nach dem Schlüpfen getötet, meist durch vergasen oder zerschreddern.
- 3:39Das ist bei Käfig, Boden und sogar Biohaltung weit verbreitet. 7 Milliarden Küken werden so jährlich
- 3:46umgebracht. In Frankreich und Deutschland ist es [musik] verboten. Hier werden viele Eier früh
- 3:51gescannt und nur weibliche Küken schlüpfen. Das steigert die Kosten pro Ei um etwa 2 bis 5 Cent.
- 3:5885 Cent mehr pro [musik] Dutzende Eier machen also einen Unterschied zwischen Hühnerquellerei
- 4:05und einem [musik] recht anständigen Hühnerleben. Und mit weiteren 60 Cent kannst du helfen,
- 4:10das Kükentöten zu stoppen. Hier legen wir eine kurze Pause ein. Videos über schwierige Themen
- 4:17wie Tierschutz und Lebensmittel erfordern extrem viel Recherche. Deshalb freuen wir uns besonders
- 4:23über die Unterstützung unseres heutigen Partners Emma Matratzen. Bei Emma gibt es alles zum Thema
- 4:29Schlaf: Betten, Matratzen, Decken und vieles mehr mit komplett kostenlosem Versand. [musik] Und
- 4:35weil du für guten Schlaf cool bleiben musst, hält dich die neue Emmer Performance Linie
- 4:40mit Airgrid Technologie die ganze Nacht [musik] angenehm kühl. Was wir an Emma besonders schätzen,
- 4:46ist die Möglichkeit zum Probeschlafen. [musik] Wir wissen, wie wertvoll gute Experimente sein
- 4:51können und bei Emma kannst du Matratzen bis zu 100 [musik] Nächt risikofrei ausprobieren.
- 4:57Endlich mal wieder richtig gut schlafen. [musik] Dann hol dir im Sommersale bis zum
- 5:025. Juli noch bis zu 50% [musik] Rabatt auf viele Produkte. Mit dem Code kurz gesagt
- 5:08Emma kriegst du zusätzlich 5% Rabatt auf alles und unterstützt [musik] unseren Kanal. Scanne
- 5:14einfach diesen QR-Code oder klicke auf den Link in der [musik] Infobox. Und jetzt zurück zum Video.
- 5:22Fleisch ist noch mal was anderes. Die meisten Masthühner heute sind genetische Freaks gezüchtet,
- 5:28um super schnell ein irres Gewicht zu erreichen. Ihre Organe stehen unter riesiger Belastung
- 5:34und wegen ihres Gewichts können sie nicht einmal richtig gehen [musik] und haben für den Großteil
- 5:38ihres Lebens starke Schmerzen. Exakte Zahlen zu definieren ist schwierig. [musik] Aber
- 5:44wenn Bauern auf Züchtungen umsteigen würden, die langsamer wachsen und dadurch viel weniger leiden,
- 5:49würde eine Portion Hähnchenbrust für 1,50 in den USA 9 Centuren. 90% der Masthöhner in der EU leben
- 6:00in Gefängnissen oder Folterlagern. Sie werden in extrem beengten Verhältnissen [musik] nur
- 6:05drinnen gehalten. Manchmal dutzende Vögel pro Quadratmeter, auf dem Dunkeln und mit schlechter
- 6:11Belüftung. Was, wenn wir sie alle in Gefängnisse bringen würden? Laut einer Studie in der EU
- 6:18würden 30% mehr Platz, frische Luft und Tageslicht den Preis pro Portion um weitere 13 [musik] Cent
- 6:26erhöhen. Wahrscheinlich weniger als 5% der Fleischhühner leben unter recht akzeptablen
- 6:32Bedingungen in [musik] Freilandhaltung. Das Fleisch ist dann tatsächlich bedeutend teurer,
- 6:38doppelt so teuer wie normale Hühner. Aber H ist das billigste [musik] Fleisch. Je nach Stück
- 6:43würdest du für ein annehmbares Höhnerleben pro 35 Cent bis $ mehr bezahlen. Schweine.
- 6:52Schweine sind quasi [musik] Hunde. Intelligent, sozial, verspielt wie unsere Wolfsbuddies und sie
- 6:59können süße Haustiere sein. Sie nehmen ihr Leben intensiv wahr, haben es aber wohl am schlechtesten
- 7:05von allen Nutztieren. Wohl über 90% leben in Folterlagern. Sie verbringen ihr ganzes Leben
- 7:12in extrem [musik] überfüllten Räumen auf Beton ohne Einstreu. Weil das nicht annähernd ihren
- 7:17Bedürfnissen entspricht, sind sie frustriert und kämpfen oft. Fackkeln wird der Schwanz kopiert,
- 7:24damit er nicht abgebissen wird. Damit der Fleisch besser schmeckt, [musik] werden
- 7:28die meisten männlichen Ferkel kastriert, oft ohne Betäubung, um Zeit zu sparen. [musik] Muttertiere
- 7:34werden in Kastenständen gehalten. Zwangsjacken aus Metall, in denen sie sich nicht bewegen können.
- 7:40Das führt zu großem Leid bei den Muttertieren und Ferkeln, die auf kargem Raum gehalten werden,
- 7:46abgetrennt durch Metallstäbe und die der Mutter mit nur drei Wochen entnommen werden.
- 7:52Stell dir vor, wir würden mit Hunden so umgehen. Heben wir das zunächst mal auf Gefängnislevel.
- 7:59Die Verschläge abzuschaffen, würde eine 2 € Portion Schweinefleisch um 20 Centur machen.
- 8:05Die Betäubung für die Gastration kostet fast nichts, etwa einen Cent pro Kilo Fleisch. Und
- 8:11laut einer dänischen Studie würden Stroh und Einstreu, 30% [musik] mehr Platz und ein paar
- 8:17andere tierfreundliche Sachen den Preisproportion [musik] um weitere 20 Cent erhöhen. Das ist
- 8:24immer noch ein jämmerliches Leben für ein so intelligentes Tier, aber schon etwas besser,
- 8:29für 40 Cent mehr pro Portion. Noch ein Level höher hätten Schweine mindestens 40% ihres
- 8:36Lebens [musik] Zugang nach draußen und drinnen 300 bis 400% mehr Platz. Das würde den Preis pro
- 8:43Portion um weitere 80 Cent erhöhen. In der EU leben nur etwas mehr als 1% aller Schweine. So,
- 8:51wir können nicht wissen, ob das für ein so kluges soziales Tier wirklich okay ist,
- 8:56aber immerhin sieht es langsam annehmbarer aus und das für rund 20 Cent bzw. Euro mehr pro Portion.
- 9:06Rinder. Mastrinder haben es am besten, denn sie verbringen normalerweise zwei Drittel ihres Lebens
- 9:12draußen, was ziemlich [musik] gut ist. In der Wildnis wäre es quasi gleich, nur weniger sicher.
- 9:18Ihr Leben ist allerdings alles andere als perfekt. Vor allem das Ende. Der Großteil der Rinder
- 9:24verbringt die letzten Monate ihres kurzen [musik] Lebens in Endmastbetrieben. Gefängnisse oder
- 9:30Folterlager, wo sie gemestet werden, um möglichst schnell das Schlachtgewicht zu erreichen. In den
- 9:36USA haben wahrscheinlich weniger als 5% [musik] Fleischränder lebenslangen Zugang zu weiden.
- 9:42Eine neue deutsche Studie hat aber gezeigt, dass der Fleischpreis dadurch [musik] nur etwa 15%
- 9:48höher wäre. Selbst innerhalb eines Landes [musik] und einer Region variiert die Lebensqualität stark
- 9:55und hängt vom vorhandenen Land dem Klima und landwirtschaftlichen Traditionen ab.
- 10:00Deshalb ist es unmöglich, einfache und günstige Verbesserungsvorschläge [musik] zu machen.
- 10:06Milchkühe haben es viel schlimmer. Sie werden oft für den Großteil des
- 10:10Jahres nur drinnen gehalten und erleiden Schmerzen, Hufeschwüre und Verletzungen,
- 10:15weil sie auf Beton stehen. Aber wieder scheint das für erschwingliche Milch gar nicht nötig
- 10:19zu sein. In Deutschland macht Weidehalterung den Liter [musik] Milch nur etwa 10% teurer.
- 10:26Wir könnten uns noch viele Tiere und Praktiken anschauen, aber das Fazit ist klar. Durch eine
- 10:32Verbesserung der Bedingungen von absoluter Qual zu einigermaßen akzeptabel [musik] für die Tiere,
- 10:37die wir am meisten essen. Würden Rinfleisch und Milch etwa 15%, Eier und Schweinefleisch etwa 50%
- 10:45[musik] und Hühnerfleisch etwa 100% teurer werden. Das Problem mit dem Fleisch, Meinung. Fleisch ist
- 10:54so billig geworden, dass wir Tiere quälen müssen, um die Preise [musik] so irretief zu halten. Genau
- 11:00das ist die Wahrheit. In Industrieländern sind [musik] Lebensmittel so günstig wie nie zuvor.
- 11:06In den USA, dem größten Fleischverbraucher der Welt, gibt eine durchschnittliche Person
- 11:11337$ pro Monat für Essen aus, 88$ für Fleisch, Eier und Milchprodukte. Würden diese 50% teurer,
- 11:21werden die monatlichen Lebensmittelkosten etwa 43$ höher. Klingt viel. Relativ zum
- 11:28Einkommen würde das aber nur bedeuten, so viel für Essen zu zahlen wie im Jahr 1987.
- 11:35In Deutschland gibt man durchschnittlich [musik] monatlich etwa 70 € für Fleisch,
- 11:39Eier und Milchprodukte aus. Stiege der [musik] Preis um 50%, um das Leben der Tiere wirklich zu
- 11:46verbessern, würde dieser Betrag um etwa 35 € auf 100 € steigen. Klingt noch zu teuer. Vielleicht,
- 11:55weil etwa 20% allen gekauften Fleisches weggeworfen wird. Es ist so billig geworden,
- 12:01dass wir es oft noch nicht einmal essen, bevor es schlecht wird. Es hat für uns keinen Wert mehr.
- 12:08Okay, es mag sich anfühlen, als hättest du keinen Einfluss, aber das [musik] stimmt nicht.
- 12:13Der Markt folgt der Nachfrage. Willst du kein Folterfleisch kaufen? Prüfe, was auf dem Etikett
- 12:19zu den Haltungsbedingungen [musik] steht. Steht nichts drauf, ist es ganz sicher Folterfleisch.
- 12:26Steht was da? Na ja, dann ist es kompliziert. Oft ist unklar, welche Labels was bedeuten,
- 12:32ob sie strickt umgesetzt [musik] werden oder rechtlich bindend sind. Manche sind super,
- 12:37andere schön färberei. Und über das teuerste Fleisch haben wir noch gar nicht gesprochen,
- 12:42Biofleisch. Dir ist vielleicht aufgefallen, dass viele unserer Preisangaben sich nicht mit deiner
- 12:48Erfahrung im Supermarkt decken. [räuspern] Es liegt teilweise daran, dass manche Händler
- 12:53ethische Produkte als Luxus ansehen und deshalb einen noch höheren Preis verlangen, aber auch
- 12:59daran, dass bei vielen Labels wie bio, natürlich, ökologisch oder am [räuspern] allerschlimmsten
- 13:06biodynamisch viele Extras und Pseudowissenschaft zugehören, die mit hier wohl nichts zu tun haben.
- 13:14Einige dieser Labels beinhalten manche der zuvor erwähnten [musik] Best Practices,
- 13:18jedoch nicht unbedingt alle. Biomarken haben oft mangels eines besseren Wortes: Dumme Vorgaben wie
- 13:25das Verbot gehen technisch veränderten Futters. Wie wir in einem anderen Video bereits erklärten,
- 13:31Gegenfutter zu verbieten ist weder für dich noch für die Tiere besser. Es macht Essen nur
- 13:36teurer und lässt es natürlicher erscheinen. Während du aber unnatürliche Tierzuchten ist,
- 13:42die ein unnatürliches Leben hatten. Leider sind die Labels in vielen Ländern sehr verwirrend,
- 13:48oft absichtlich. Selten ist sicher, was man wirklich kauft. Zähne knirschend raten wir also,
- 13:55wenn du es dir leisten kannst und immerhin gute Chancen auf qualfreies Fleisch haben willst,
- 14:01kaufe etwas mit Label. Kannst du es dir leisten, kaufe Bio. Kannst du es dir leisten und hast Zeit,
- 14:09dann suche Höfe und hol dir dein Fleisch von einem Ort, den du selbst gesehen hast. Es gibt
- 14:15eine Ausnahme, die zu gut ist, um sie nicht zu erwähnen. Muscheln. Sie speichern Kohlenstoff und
- 14:21filtern Wasser, wodurch Küsten sauberer werden. Muscheln als dumm zu bezeichnen ist noch zu nett.
- 14:28Ohne zentrales Nervensystem und vermutlich ohne [musik] Gedanken oder Schmerzen sind sie quasi
- 14:35Moos. Wir sollten wirklich mehr Muscheln essen, aber okay, [räuspern] Schluss für heute.
- 14:41Man muss nicht vegan sein, um das alles inakzeptabel zu finden. Die Zustände der
- 14:46meisten Tiere sind kaum zu ertragen und würden sich vermeiden lassen,
- 14:50wenn wir für Fleisch wieder so viel zahlten wie unsere Eltern früher. Zumindest im Westen wird
- 14:55es langsam besser. Verbraucher können die Industrie in die richtige Richtung lenken,
- 15:00indem wir wohl oder übel mehr bezahlen. Wer das nicht kann, [musik] ist eben etwas weniger.
- 15:06Wirf kein Fleisch weg. Vermeide öfter das schlimmste Qualfleisch wie Schwein und
- 15:12setze dich für Gesetze ein, die schrecklichsten Praktiken verbieten. Wir können das [musik] Leben
- 15:17von Milliarden von Tieren dramatisch verbessern. Es ist wirklich so einfach. เฮ
- 15:23[musik]
About this transcript
This page contains the full transcript of Dieses Video ist nichts für Veganer by Dinge Erklärt – Kurzgesagt, generated from the public captions YouTube serves with the video. The transcript has 2,141 words across 151 segments, with the original timestamps preserved so you can click any line to jump to that moment in the embedded player.
What you can do with it
Use the transcript to take notes, quote the speaker, build a study guide, generate a summary with ChatGPT or Claude via the YouTube Summary tool, or export it as a timed subtitle file with YouTube to SRT. You can also re-open it in the transcriber to translate the transcript into 100+ languages.
Free YouTube transcript tool
YouTube2Text is a free YouTube transcript generator — no signup, no daily limit. Paste any YouTube link and get the full transcript instantly, with timestamps, click-to-jump, translation to 100+ languages, AI prompts for ChatGPT, Claude, and Gemini, and exports to TXT, SRT, VTT, or Markdown.