6 Monate nach der Trennung… was ich über mich gelernt habe & wie es mir heute geht — Transcript
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- 0:02Herzlich willkommen zu diesem neuen
- 0:03Video. Ich hoffe, es geht euch gut. Ich
- 0:05ähm habe so lange nicht mehr so ein Lav
- 0:09Video hochgeladen oder auch abgedreht
- 0:11und
- 0:13ehrlich gesagt, das stimmt nicht. Ich
- 0:15habe tatsächlich ein paar Videos
- 0:16aufgetreten, hab die nie hochgeladen,
- 0:18wo ich über meine Gedanken, meine
- 0:21Gefühle und auch so die Trennung und
- 0:23alles geredet habe und ich habe es nicht
- 0:25hochgeladen, weil es einfach für mich zu
- 0:28persönlich war und zu zu akut. Trennung
- 0:32ist über ein halbes Jahr her. Kann
- 0:33mittlerweile sagen, dass es mir wirklich
- 0:36wirklich gut geht. Sehr gut sogar. Ich
- 0:40denke, es hat auch mit sehr, sehr vielen
- 0:41Begegnungen dieses Jahr zu tun.
- 0:44Ähm,
- 0:45ich habe ganz tolle Menschen
- 0:47kennengelernt. Ich habe das Gefühl, ich
- 0:48bin aktuell so krass offen für neue
- 0:51Begegnungen, für neue Menschen, für neue
- 0:54Situationen, dass ich so krass viel
- 0:58mitnehmen konnte aus den letzten
- 0:59Monaten. Und ich habe einfach mal paar
- 1:01Sachen aufgeschrieben, über die ich
- 1:03reden wollte. Ich habe so viel mehr
- 1:06Themen. Ich habe es nicht so
- 1:07thematisiert natürlich obviously, weil
- 1:09es sagt mir Privatleben, aber ich habe
- 1:11auch tatsächlich ähm wieder ein bisschen
- 1:14gedatet. Ich habe so unterschiedliche
- 1:16Männer gedatet und m für mich ist es
- 1:20total die Bereicherung, neue Menschen
- 1:22kennenzulernen und ich habe so viel
- 1:25davon mitgenommen, ähm dass ich
- 1:28eigentlich voll gerne auch darüber mal
- 1:29ein Video machen würde, aber ich weiß ob
- 1:31das so interessant ist, aber ja, egal.
- 1:33Heute geht's auf jeden Fall erstmal, es
- 1:35geht nicht um die Trennung im Detail,
- 1:36sondern eher, wie mich die Trennung, wie
- 1:39mich die Trennung inspiriert hat. Das
- 1:41hört sich so dumm an, aber ja, irgendwie
- 1:45hat sie das, muss ich ehrlich sagen. Ich
- 1:47habe hier mein Journal, wie ich hier
- 1:49sitze, Junge, kann ich okay
- 1:51aufgeschrieben: Entzug einer Person oder
- 1:54Entzug von Personen, whatever. damit
- 1:56auch mit jemanden drüber gesprochen, ähm
- 2:00der das irgendwie so ein bisschen sehr
- 2:02gut so getroffen hat und zwar wirklich
- 2:04eine Trennung ist wirklich mehr oder
- 2:07weniger ein kalter Entzug. Eine
- 2:09Bezugsperson ist ja schon etwas, was
- 2:11einen
- 2:13jeden Tag beeinflusst, was einen stützt,
- 2:16was einem Sicherheit gibt, was einem
- 2:18generell einfach ja diese Komfort
- 2:21Personen, die man, wenn man z.B. auch
- 2:23mit der Person zusammengelebt hat, jeden
- 2:25Tag um sich herum hat und die so auch
- 2:27schon fast,
- 2:30was sich auch negativ anhört als meine,
- 2:32aber die fast selbstverständlich wird,
- 2:33die gehört einfach mit zum Alltag, die
- 2:36gehört mit dazu, die wird immer mit
- 2:38einberechnet und die ist einfach ein
- 2:40fester Bestandteil von deinem Leben
- 2:43und bei einer Trennung, zumindest wenn
- 2:45man sie so durchlebt, wie ich sie
- 2:47durchlebt habe, ist halt einfach und das
- 2:50war mir aber auch sehr wichtig für mich
- 2:51selber, weil Ich
- 2:53da kommen wir auch noch mal zum anderen
- 2:54Thema, aber ich dachte immer von mir
- 2:56selber, ich bin sehr schwach und ich bin
- 2:57sehr
- 2:59nicht labil, aber schwach einfach. Ich
- 3:01dachte irgendwie
- 3:04durch die Trennung, aber auch durch die
- 3:05letzten Monate habe ich erst realisiert
- 3:07so ja, ich bin eine Pershanker sehr
- 3:09viel. Ich rede also ich ich denke sehr
- 3:11viel nach und es fühlt sich für mich
- 3:13manchmal wie eine Schwäche an und es
- 3:15fühlt sich für mich immer sehr viel an.
- 3:17Ähm,
- 3:19ich habe aber gemerkt auch mit der
- 3:21Trennung und mit den letzten Monaten,
- 3:24wie sehr ich bei mir bleibe. Ich habe
- 3:26eine ganz klare Meinung oder eine ganz
- 3:29klare Einstellung, bei der bleibe ich.
- 3:32Außer man überzeugt mich irgendwie vom
- 3:34Gegenteil, aber ich bin sehr, sehr klar
- 3:38in meinen Handlungen. Ich bin nicht klar
- 3:40in meinem Kopf, ich bin nur sehr klar
- 3:42meine Handlungen
- 3:44und das z.B. bei der Trendung war mir
- 3:47ganz also super wichtig. Ich möchte
- 3:52keinen Kontakt zu der Person haben nach
- 3:54der Trennung. Ich möchte wirklich diesen
- 3:57Entzug machen und ich möchte nicht mich
- 3:59selber triggern. Ich möchte mir selber
- 4:02nicht die Trigger aus, also mich selber
- 4:04nicht den Triggern aussetzen. Also ich
- 4:05habe z.B. die ganzen Social Media
- 4:07Stundung geschaltet. Ich wusste, dass
- 4:09ich selber, wenn ich die Stumm schalte,
- 4:10dass ich nicht selber drauf gehe.
- 4:12Deswegen hat das für mich ausgereicht.
- 4:14Ähm, ich habe der Person nicht mehr
- 4:15geschrieben. Ich habe ähm gar nichts,
- 4:18also ich habe wirklich einfach jeglichen
- 4:20Kontakt abgebrochen und das war für mich
- 4:24im Nachhinein glaube ich das Beste, was
- 4:25ich hätte machen können, weil ich weiß
- 4:29nicht, wie es anderen Personen geht,
- 4:30aber ich glaube, das hätte mich, also
- 4:32ich glaube, es hätte meinen
- 4:32Heilungsprozess
- 4:34dermaßen
- 4:36ähm verlangsamt, hätte ich den Kontakt
- 4:38irgendwie beibehalten oder hätte ich
- 4:40versucht mit der Person befreundet zu
- 4:41sein oder sonst was. Ich ich kann ich
- 4:43kann nicht ausschließen, dass es für
- 4:45manche Paare oder Expartner nicht
- 4:47funktioniert, also funktioniert so. Ich
- 4:49kann es nicht ausschließen. Für mich
- 4:51persönlich, ich wusste und ich kann mich
- 4:53einfach als Person sehr gut einschätzen.
- 4:54Ich wusste,
- 4:56Kontaktbruch ist die einzige Möglichkeit
- 4:58für mich, dass ich da wirklich auch gut
- 5:01und schnell auch aus dieser aus dieser
- 5:04Phase rauskomme, die einfach auch ja,
- 5:07die einfach auch weh tut. So, ich
- 5:08glaube, also das kann man ja einfach
- 5:10nicht verleugnen. Ich finde Trennung,
- 5:11das tut weh, das ist komisch. Man muss
- 5:13sich so vielen Dingen erstmal bewusst
- 5:15werden. So viele Dinge mussen müssen
- 5:17erstmal realisiert werden. Ähm,
- 5:21da ist so viel, da muss also da findet
- 5:23so viel statt, zumindest in meinem Kopf.
- 5:25Da hat so viel stattgefunden. Ich musste
- 5:28mir über so, also so viele Dinge klar
- 5:29werden. Ähm, es hätte einfach es hätte
- 5:33einfach nicht, also es hätte mir einfach
- 5:35nicht gut getan, hätte da noch irgendwie
- 5:38eine Tür offen gestanden. Ein Zug von
- 5:40der Person, ich sag ehrlich, ich habe
- 5:42alles zugelassen. Ich habe geheult, wenn
- 5:45ich heulen musste. Ich habe mich
- 5:48abgelenkt, wenn ich das brauchte. Ich
- 5:49habe
- 5:51erst habe ich z.B. ich den ersten Monat
- 5:53lang dazu gezwungen, nur positive Musik
- 5:56zu hören, also keinerlei traurige Songs
- 5:59und ich bin tatsächlich eine Person, ich
- 6:01liebe einfach traurige Songs. Mich macht
- 6:02es persönlich glücklich, ich mag das.
- 6:05Habe mich aber dazu gezwungen, das nicht
- 6:07zu hören in der Anfangszeit dann
- 6:10ganz klar, was mir krass geholfen hat.
- 6:14Also wirklich, das ist das, das ist der
- 6:16erste Punkt, den ich jedem ans Herz
- 6:17legen würde, ist wirklich holt euch ein
- 6:19Journal so, egal was für eins es ist und
- 6:24schreibt alles auf, alles jeden jeden
- 6:27Gedanken, Gründe, warum es zu Ende
- 6:30gegangen ist oder warum es auch zu Ende
- 6:31gehen musste. M genauso aber auch
- 6:35positive Seiten in der Beziehung. Alles
- 6:38schreibt alles alles, alles raus mit
- 6:42einem Datum.
- 6:44so dass ihr euch das immer wieder
- 6:45anschauen könnt.
- 6:47Es ist normal, dass man mit der Zeit
- 6:50nach der Trennung, dass man anfängt
- 6:51Dinge zu romantisieren, die einfach
- 6:53nicht romantisiert gehören. Und ähm dann
- 6:57ist es wichtig, dass man sich die Zeilen
- 6:59durchliest, warum diese Trennung richtig
- 7:01war und warum man so gedacht hat, warum
- 7:04man so gehandelt hat und es ist einfach
- 7:06super wichtig.
- 7:09Zumindest war es das für mich. Ich weiß
- 7:10nicht, wie es für jemand anderen, ich
- 7:11rede natürlich eh sowieso nur von meiner
- 7:12Perspektive und für mich war das so
- 7:16unfassbar wichtig, das zu machen und es
- 7:18hat mir wirklich geholfen und ich
- 7:20schreibe immer noch, ich habe davor nie
- 7:22regelmäßig gejournalt und Seit der
- 7:23Trennung journale ich wirklich
- 7:25regelmäßig und checke so
- 7:28mit mir selber ein, wie und wo ich
- 7:31stehe. Irgendwie hat das meiner ganzen
- 7:32mentalen Gesundheit extrem geholfen.
- 7:35Vielleicht liegt's auch natürlich daran,
- 7:36dass ich generell eine Person wie die
- 7:40krass oversinkt. Und ich habe das
- 7:43Gefühl, wenn ich diesen diesen
- 7:46Gedankenventil gebe und diesen
- 7:48Gedankenfreien Lauf lasse, dass dass das
- 7:52mir so gut tut, weil einfach der Kopf so
- 7:54ein bisschen leichter wird und deswegen
- 7:56ich würde das jemands Herz legen und
- 7:59ganz besonders den Menschen, die einfach
- 8:00viel zu viel nachdenken VG auch ich
- 8:02möchte überhaupt keinsterweise meinen
- 8:06Ex-Partner schlecht reden. So, ich habe
- 8:08einfach die letzten Jahre mehr oder
- 8:10weniger so für mich mitgenommen, mein
- 8:12Kopf oder so wie ich denke oder wie viel
- 8:14ich denke ist eine Schwäche von mir und
- 8:17es hat nichts mit ihm zu tun, sondern es
- 8:19war einfach eine Dynamik, die entstanden
- 8:21ist durch zwei Menschen und das hat
- 8:25das kommt manchmal einfach vor so diese
- 8:26Gedanken, die ich hatte und dieses
- 8:30alles, ich habe das so krass als
- 8:32Schwäche von mir gesehen und war so
- 8:34boah, kannst du nicht einfach mal
- 8:36entspannter sein? dann kannst du nicht
- 8:37einfach mal ruhiger sein. Kannst du
- 8:38nicht einfach mal den Kopf ausschalten.
- 8:41Und mittlerweile
- 8:43oder jetzt die letzten Monate habe ich
- 8:45einfach wieder oder habe ich das erste
- 8:47Mal meinem Leben gefühlt gelernt oder
- 8:49für mich so
- 8:51das akzeptiert, dass ich so bin wie ich
- 8:53bin. Ja, ich habe viele Gedanken, halt
- 8:55auch viele tolle Gedanken und das habe
- 8:58ich so krass verlernt zu sehen die
- 9:01letzten die letzten Jahre, dass es dass
- 9:04es auf jeden Fall natürlich viel ist.
- 9:07und dass es auch für viele Menschen
- 9:08sicherlich überfordernd sein kann. Ich
- 9:10würde sagen, das einer meiner größten
- 9:11Schwächen, weil es für mich selber auch
- 9:13überfordernd ist, aber auf der anderen
- 9:14Seite ist es auch einer meiner größten
- 9:16Stärken, weil ich habe das Gefühl, ich
- 9:18möchte Menschen wirklich verstehen und
- 9:23man kann sicher sein, wenn man mir Dinge
- 9:25anvertraut oder mir Dinge erzählt, ich
- 9:27werde wahrscheinlich noch eine Woche
- 9:28später drüber nachdenken und mit dir
- 9:32mitfühlen, ohne dass du es weißt. Das
- 9:35ist etwas, was ich sehr schön an mir
- 9:36finde und das lässt mich so viele Dinge
- 9:38so viel intensiver fühlen und spüren.
- 9:41Aber natürlich gibt's da es gibt immer
- 9:44positive und negative Punkte und der
- 9:45negative Punkt von dem von diesem von
- 9:48dieser
- 9:50von dieser Art ist einfach, dass ich
- 9:52manchmal mir zu viel Gedanken mache und
- 9:54sehr in meinem Kopf bin. Wenn man sich
- 9:56selber mit mehr Liebe gegenüber tritt
- 9:58und unakzeptiert, wie man ist als
- 10:00Mensch, dann kann man auch viel eher
- 10:04Lösungen finden oder sich Dinge
- 10:07aneignen, wie man z.B. in Momenten, wo
- 10:10man vielleicht einfach mal weniger
- 10:11denken möchte, wie man damit umgeht. Was
- 10:13ich damit sagen möchte, jeder hat
- 10:15Eigenschaften, die positiv und negativ
- 10:17sind. Sorry für die Waschmaschine, aber
- 10:19der Unterschied ist einfach, wie man
- 10:21damit umgeht und wenn man sich mit Liebe
- 10:23gegenüber tritt und nicht mehr mit so
- 10:26einem mit so einem mit so einem großen
- 10:28Hass oder nicht Hass unbedingt, sondern
- 10:30mit so einer negativen Haltung, dann
- 10:33lernt man halt wirklich erst es zu
- 10:34akzeptieren und wirklich damit positiv
- 10:37umzugehen
- 10:39und auch so ein bisschen selfaware zu
- 10:41sein. Ich habe z.B. nie in der Beziehung
- 10:43realisiert, dass es einfach für die
- 10:44andere Person krass überfordernd war.
- 10:47Für mich, ich bin immer von mir
- 10:48ausgegangen und dachte halt so, wieso
- 10:51versteht er das nicht? Wieso wieso kann
- 10:52er das nicht? Wieso?
- 10:55Weil ich von mir ausgegangen bin und
- 10:58nicht realisiert habe, dass es einfach
- 11:00grundverschiedene,
- 11:02dass wir grundverschiedene Menschen sind
- 11:03und dass wir grundverschieden denken und
- 11:07das sind aber dann auch so Themen, wo
- 11:09man halt einfach dann realisieren muss,
- 11:12ich hätte mich noch so viel erklären
- 11:15können, ich hätte noch so gut
- 11:17meine Gefühle, meine Gedanken erklären
- 11:19können und die erläutern können. Es
- 11:22wäre, es hätte nichts geändert. Es hatte
- 11:24nichts geändert und es wäre nicht
- 11:28da angekommen. Man darf nie von sich
- 11:30ausgehen.
- 11:31Man darf generell egal welcher
- 11:33zwischenmenschlichen Beziehung und das
- 11:35wusste ich schon noch vor, aber jetzt
- 11:37nach dieser Beziehung habe ich es noch
- 11:39viel mehr angenommen, dass ich einfach
- 11:41aufhören muss von mir auszugehen.
- 11:46Es ist egal auf welcher Ebene, aber wir
- 11:49Menschen sind alle unterschiedlich. Wir
- 11:50haben alle unterschiedliche Stärken,
- 11:52unterschiedliche Schwächen. Ähm, ich
- 11:55kann einer Person meine Gedanken
- 11:57erzählen und die würde direkt sagen: "Oh
- 11:59mein Gott, ich fühle es total, was du
- 12:01sagst und ich sehe das genauso." Und die
- 12:03nächste Person würde sagen,
- 12:05warte was, kannst du es irgendwie noch
- 12:06mal erklären? Ich verstehe überhaupt
- 12:08nicht, was du meinst. Und genauso ist
- 12:10auch mal anderen Themen, weil so ist es
- 12:12auch bei diesen Love Languages z.B.
- 12:16Da das war so auf verschiedenen Ebenen,
- 12:20weil ich bin von mir ausgegangen und ich
- 12:23würde sagen, er ist auch von sich
- 12:24ausgegangen. Deswegen ist man so krass
- 12:26anh vorbeigeschossen,
- 12:29weil das einfach nicht geht. Man kann
- 12:31nicht von sich ausgehen und denken, die
- 12:33andere Person muss das verstehen. So,
- 12:37nur weil man in der Beziehung ist. Das
- 12:38ist einfach nicht so. Und das ist
- 12:41irgendwie auch so ein krass befreiendes
- 12:42Gefühl, das zu realisieren und
- 12:46einfach auch zu realisieren, okay, ich
- 12:47glaube, ich muss einfach mit mehr
- 12:49Verständnis und mit mehr
- 12:52Ruhe an die Sache gehen. Und manchmal
- 12:55bedeutet das auch einfach zu
- 12:56realisieren,
- 12:58das passt nicht. So, also das erstmal zu
- 13:02dem ersten Punkt. Ich muss jetzt
- 13:03wirklich hier weitermachen. Ich hö ja
- 13:04gar nicht auf zu reden. Ähm, ich habe
- 13:06einfach so viele Gedanken. Dann der
- 13:08nächste Punkt, den ich aufgeschrieben
- 13:09hatte, war alleine sein, aber nicht
- 13:11einsam. Ich glaube, ich habe mich selten
- 13:14in meinem Leben so krass einsam gefühlt.
- 13:17Und das ist wirklich eigentlich lustig,
- 13:21weil zum Ende hin der Beziehung haben
- 13:25mein Exfreund und ich so wenig, also so
- 13:28wenig Zeit miteinander verbracht und es
- 13:30war viel eher so eine
- 13:32Selbstverständlichkeit, dass man halt
- 13:33zusammen wohnt, dass man sich sieht und
- 13:35dass man man hat es nicht mehr wirklich
- 13:37priorisiert. Trotzdem war ich der fest
- 13:39überzog, also ich habe meinen ganzen
- 13:40Alltag eigentlich immer alleine geführt
- 13:42und ich hatte so krasse Angst,
- 13:45dass m dass er geht, dass er weg ist,
- 13:48obwohl ich schon lange
- 13:50alleine war. Also es hört sich so doof
- 13:52an, aber ich dachte Anfang des Jahres,
- 13:53es kam plötzlich dieser dieses Ende ähm
- 13:57musste aber irgendwann feststellen, dass
- 13:58es überhaupt nicht plötzlich kam. Und es
- 14:00hat sich so krass angeschlichen, was ich
- 14:03selber nicht realisiert habe, aber es
- 14:05war schon so ein, man hat schon, also
- 14:08ich habe schon so abgeschlossen, ich
- 14:10hatte schon abgeschlossen, dass sich
- 14:12manche Dinge nicht mehr ändern werden
- 14:13und es war mir dann auch irgendwie egal
- 14:16und daran habe ich irgendwie nachhin
- 14:18auch realisiert, so dass ich halt schon
- 14:20viel früher irgendwie mich distanziert
- 14:23habe von der Vorstellung, dass es
- 14:24irgendwie noch wird. Ich wusste
- 14:27persönlich, ich bin nicht einsam. Ich
- 14:30habe Freunde, ich habe meine Familie,
- 14:32ich habe z.B. jeden Tag mit meiner Mama
- 14:34telefoniert, jeden einzelnen Tag. Und
- 14:39ich bin meiner Mama sowieso dankbar für
- 14:41alles, weil meine Mama ist mit Abstand
- 14:43einfach
- 14:46die tollste Person in meinem Leben. Also
- 14:49das ist, ich kann es nicht in Worte
- 14:51fassen. So.
- 14:54Aber auch gerade so nach der Trennung,
- 14:58wie oft sie sich das alles angehört hat
- 15:00und wie oft ich mich bei Eier
- 15:03ausgeheultt habe und wie oft ich das
- 15:05alles mit ihr durchgegangen bin und sie
- 15:07jedes Mal zugehört hat. Ich sind immer
- 15:10und immer und immer und immer wieder
- 15:11zugehört. Ich wünsche so eine Person
- 15:13wirklich jedem. Ich weiß, dass nicht
- 15:15jeder das Glück hat, so eine Person zu
- 15:17haben, aber
- 15:19das war für mich wirklich so wichtig,
- 15:22dass ich dieses Gefühl habe, ja, die
- 15:24Person, diese eine Person ist
- 15:25weggefallen, aber ich bin nicht einsam,
- 15:28ich bin alleine vielleicht gerade in
- 15:29meiner Wohnung und ich bin alleine hier
- 15:32mit der Situation,
- 15:34aber ich bin nicht einsam. Und ich bin
- 15:35sicher, dass es sehr wichtig ist, das zu
- 15:37differenzieren und sich darüber bewusst
- 15:40zu werden, man einsam. Und auch selbst
- 15:43wenn man einsam wäre für eine kurze
- 15:45Zeit, bedeutet das nicht, dass es so
- 15:47bleibt. Es man wird nicht einsam
- 15:50bleiben. So, ich habe auch gedacht so,
- 15:52Gott, wie komme ich hier aus dieser
- 15:54blöden beschissen Situation raus?
- 15:56wirklich, also es hat mich einfach so
- 15:58genervt, weil es war lange, lange Zeit
- 16:01wirklich immer der erste Gedanke nach
- 16:03dem Aufstehen. Es war der erste Gedanke
- 16:04nach dem Aufstehen und der letzte
- 16:06Gedanke vom Einschlafen. Es war ständig
- 16:08in meinem Kopf. Ich habe es ich habe es
- 16:10ständig durchgespielt und ständig habe
- 16:12ich alles auseinander genommen, war so,
- 16:14okay, wie sind wir dahinekommen, was
- 16:16waren was ist passiert so, und das war
- 16:20so anstrengend. Das war im Nachhinein so
- 16:24unfassbar wichtig für mich, dass ich das
- 16:25gemacht habe? Für mich. Ich habe jetzt
- 16:28keine offenen Fragen mehr. Wenn ich
- 16:29darüber nachdenke über dieses Thema, ist
- 16:31für mich alles beantwortet. Es ist alles
- 16:33ganz ganz klar. Und meine größte Angst
- 16:35war immer, dass ich nach einer Trennung,
- 16:38nach vor allem so einer Trennung,
- 16:40dass ich alles verdränge und es dann
- 16:43irgendwann nach einem Jahr, nach zwei,
- 16:45nach drei, nach vier Jahren wieder
- 16:46hochkommt. Das war für mich persönlich
- 16:49der größte Horror, den ich mir hätte
- 16:51vorstellen können. Und deswegen war es
- 16:52für mich so unfassbar wichtig, das ins
- 16:54kleinste Detail auseinanderzunehmen,
- 16:57bis mein Kopf alles verstanden hat.
- 16:59Jetzt kommen wir noch zum nächsten
- 17:00Punkt. Ähm und zwar
- 17:04für mich eine Sache, die
- 17:07so wichtig war zu lernen und die ich
- 17:10davor auch irgendwie noch nicht so ähm
- 17:13verinnerlicht hatte. Manchmal bekommst
- 17:15du keine Antworten von der Person.
- 17:17Manchmal
- 17:19bekommst du keine Begründung, keine
- 17:21Erklärung, keine Entschuldigung, keine
- 17:24nichts und du musst trotzdem deinen
- 17:25Frieden finden. Ich habe mir eine Zeit
- 17:27lang so krass gewünscht, dass ich meine
- 17:30Antworten von ihm bekomme. Und ab dem
- 17:32Moment, wo ich realisiert habe, so, ich
- 17:35brauche seine Antwort nicht, um Frieden
- 17:37damit zu finden, um weiterzumachen, um
- 17:40abzuschließen, das war der Punkt oder
- 17:43der Moment, glaube ich, der sehr, sehr
- 17:45vieles geändert hat. Und das ist ja
- 17:47nicht nur auf Trennung bezogen, das ist
- 17:48auf alles bezogen. Manchmal ist es auch
- 17:51einfach so, dass die Person dir gar
- 17:53nicht die Antworten liefern kann, die
- 17:54dir Frieden geben und die oder die dich
- 17:57irgendwie
- 17:58beruhigen können und das
- 18:01das zu realisieren und anzunehmen und
- 18:05dann auch wirklich
- 18:08abzuschließen damit und Frieden zu
- 18:10finden und sich zu sagen, das ist das
- 18:14ist einfach okay jetzt. Das ist, glaube
- 18:15ich, eins der wichtigsten, wie gesagt,
- 18:17schönsten Dinge, die ich gelernt habe.
- 18:19Kommen wir jetzt zum nächsten Punkt, den
- 18:21ich aufgeschrieben habe und zwar ähm ich
- 18:25habe hier Sicherheit aufgeschrieben. Das
- 18:26ist ein sehr, sehr persönlicher Punkt,
- 18:29wo vielleicht einige relaten können,
- 18:31einige nicht. Das ist ein Thema gewesen.
- 18:34Einfach verkackt. Ich habe damals mein
- 18:37Ex-Freund kennengelernt zu einer blöden
- 18:39Zeit. Ich kam relativ neu nach Berlin
- 18:43und ich war auch erst ein paar Monate
- 18:45hier und meine Anfangszeit in Berlin war
- 18:48beschissen. Ja, also die war wirklich
- 18:50beschissen wegens mies, mies. Zudem war
- 18:54ich einfach noch überhaupt nicht
- 18:57selbstsicher. Und dann habe ich ihn
- 18:59kennengelernt
- 19:01und
- 19:02was soll ich sagen? Ich habe alles, was
- 19:04ich hatte, habe ich habe ich auf ihn
- 19:06gesetzt. Das war wie ich habe alles auf
- 19:08eine Karte gesetzt und war so so und du
- 19:13du bringst mir jetzt hier Glück. Und das
- 19:15hat dazu geführt, dass ich viele Dinge
- 19:19übersehen habe. Also viele Dinge nicht
- 19:20übersehen, aber ich habe viele Dinge
- 19:22einfach ausgeblendet. So, weil
- 19:27Themen, die wir hatten oder Dinge, die
- 19:30jetzt auch zu der Trennung geführt
- 19:31haben, die waren da von Anfang an. Also
- 19:33es war das waren einfach grundliegende
- 19:37Dinge. So muss auch wirklich sagen, ich
- 19:38bereue nichts, gar nichts. Ich bereue
- 19:41nicht die Beziehung, ich bereue nicht
- 19:43die Zeit mit den Menschen verbracht zu
- 19:44haben, ich bereue nichts. Das war für
- 19:46mich
- 19:48so wichtig, alles zu erleben und
- 19:52zu lernen und das alles war so wichtig
- 19:55für mich. Trotzdem muss ich sagen, ich
- 19:57habe nicht im Vorhinein darauf geachtet,
- 20:00dass es wichtig ist, auch trotz einer
- 20:01Beziehung mehrere Säulen sich
- 20:04aufzubauen. Ich habe darüber nicht
- 20:05nachgedacht. Ich war so, es ist einfach
- 20:07gerade so schön und es fühlt sich so gut
- 20:09an und ich mache diesen Menschen jetzt
- 20:11zu meiner Bezugsperson, ich mache diesen
- 20:13Menschen jetzt zu meinem Mittelpunkt und
- 20:15das ist etwas, dass kein Partner,
- 20:18da hat keiner anderer Schuld dran. Das
- 20:20war etwas, was ich nicht gelernt habe.
- 20:23Relativ schnell diesen Menschen schon zu
- 20:26einem sehr großen Mittelpunkt gemacht in
- 20:28meinem Leben oder habe den Menschen auch
- 20:30sehr krass auf dem Poddess gestellt und
- 20:32war sehr bemüht und besorgt, dass
- 20:36das alles fein ist. Das merkt man
- 20:38tatsächlich erst im Nachhinein und das
- 20:40kann man dann kann man nichts machen.
- 20:42Aber was ich jetzt danach gemerkt habe
- 20:45oder was ich danach gelernt habe, ist
- 20:46wie unfassbar wichtig es ist. mehrere
- 20:50Säulen zu haben. Es ist total okay, dass
- 20:53man vor allem in Anfangszeit sehr viel
- 20:54Zeit mit dieser Person verbringt und da
- 20:56sehr viel investiert. ist total okay,
- 20:58aber es ist wichtig, dass man vor allem
- 21:01im Laufe von der Beziehung mehrere
- 21:03Säulen hat und auch weiß und sich dessen
- 21:05auch bewusst ist, dass man bewusst
- 21:07darüber nachdenkt oder weiß,
- 21:11ich habe nicht nur diese eine Säule, ich
- 21:13habe nicht nur diese eine Bezugsperson,
- 21:14auf die alles basiert, auf die meine
- 21:16ganze Sicherheit basiert, sondern ich
- 21:17habe da noch ich habe doch noch meine
- 21:20Familie, ich habe doch noch meine
- 21:21Freunde, ich habe noch meine Hobbys, ich
- 21:23habe da vielleicht noch Sport, ich habe
- 21:25da vielleicht noch die Ernährung, ich
- 21:26habe da vielleicht es gibt so viele
- 21:27viele Säulen für jeden unter das für
- 21:29jeden Menschen unterschiedlich. Damit
- 21:31mache ich auch einfach Dinge, wo ich
- 21:33weiß, die machen, die geben mir
- 21:35Sicherheit, die geben mir Ruhe und die
- 21:38geben mir Kraft und ich bin der fest
- 21:41überzeugen in einer, wenn eine gesonde
- 21:43Dynamik herrscht, dann kann klar, es
- 21:46gibt immer Aussätz, ne, keine Frage, wir
- 21:48sind alle nur Menschen. Aber wenn z.B.
- 21:50Person unsicher ist und die gibt einem
- 21:52ein komisches Gefühl, dann würde ich
- 21:55mittlerweile sagen, in einer
- 21:56selbstsicheren Haltung
- 21:59verunsichert das nicht dein ganzes, also
- 22:01es bringt nicht deine ganze,
- 22:03es bringt dich nicht, es bringt nicht
- 22:05alles durcheinander. Wisst ihr, was ich
- 22:06meine? Also dann würde ich eher sagen
- 22:09so: "Hey, ich merke, du bist gerade
- 22:10total unsicher. Ich lasse dir jetzt
- 22:12einfach mal dein Space und wir können
- 22:14einfach später drüber reden, wenn du
- 22:15Lust hast." So,
- 22:17ich aber war dann direkt auch unsicher,
- 22:20direkt Alarmmodus, weil ich einfach ich
- 22:22hatte zu wenig Sicherheit um mich herum.
- 22:24Ich habe mir zu wenig Sicherheit
- 22:25aufgebaut für mich selber. Das ist sind
- 22:27keine Dinge, die du innerhalb Beziehung
- 22:29gut realisieren kannst, sage ich eh also
- 22:31weiß ich nicht, muss man schon krass
- 22:32reflektiert sein, muss man krass wach
- 22:35sein, so. Ich aber ja, also das ist
- 22:37etwas, was mir jetzt so wichtig geworden
- 22:40ist. mir ist so wichtig geworden, dass
- 22:42ich viel Zeit mit meiner Familie
- 22:43verbringe, viel Zeit mit Freunden, dass
- 22:45ich das auch aktiv pflege, also dass ich
- 22:49aktiv auf die Menschen zugehe, dass ich
- 22:51immer auch wieder frage, hey, wie geht's
- 22:52dir? Was machst du? Wo bist du, sollen
- 22:54wir, sollen wir, sollen wir
- 22:55telefonieren? Sollen wir das, sollen wir
- 22:56uns updaten? Gebe mir wieder viel mehr
- 22:58Zeit für mich selber. Ich nutze viel
- 23:00mehr die Zeit für eigene Hobbys, für
- 23:02eigene Dinge und das ist natürlich auch
- 23:03klar, weil ich jetzt auch wieder mehr
- 23:05Zeit habe, aber
- 23:07ich hatte auch in der Beziehung Zeit,
- 23:09die ich nicht genutzt habe. Sind aber
- 23:10Dinge, die man lernen muss, die man
- 23:12vorhin lernen muss und die man dann aber
- 23:13vor allem lernen muss beizubehalten,
- 23:16wenn man dann in der Beziehung ist. Und
- 23:17im besten Fall hat man natürlich dann
- 23:18Partner an seiner Seite, dem das genauso
- 23:21wichtig ist, dass
- 23:23du das hast. Man das aber nicht
- 23:25beeinflussen kann. Es ist halt immer in
- 23:27erster Linie wichtig, dass man selber
- 23:29sich im Blick hat, dass man selber sich
- 23:32priorisiert und sich ganz klar sieht.
- 23:36Ist alles leichter gesagt als getan,
- 23:37weil ich weiß, ich hab ich hab es auch
- 23:39nicht geschissen gekriegt, deswegen
- 23:41kann natürlich nicht in der Umsetzung
- 23:42sprechen, weil ich bin aktuell in keiner
- 23:44Beziehung. Dann habe ich viel mehr jetzt
- 23:47für mich herausgefunden, was ich mir
- 23:49wünsche in einer Beziehung. Viel mehr.
- 23:52Klar, man hatte so Vorstellungen, aber
- 23:54mittlerweile weiß ich einfach, welche
- 23:56Punkte einfach für mich essentiell
- 23:58wichtig sind und die auch abgehakt sein
- 24:00müssten, bevor ich jetzt noch meine
- 24:02Beziehung eingehe. Ich glaube wirklich,
- 24:05ich würde mittlerweile viel weniger
- 24:07leichtsinnig eine Beziehung eingeben,
- 24:09weil ich einfach jetzt mittlerweile
- 24:10weiß, wie viel Arbeit das bedeutet. Dann
- 24:13natürlich abhängig so davon, so ist es
- 24:15dann Zeit, die man gerne investiert oder
- 24:18ist es Zeit, die ein Kraft kostet? Ich
- 24:20habe da auch mit jemanden drüber
- 24:21geredet, wo ich mir selber erstmal, ich
- 24:22glaube, das habe ich das erste Mal so
- 24:23wirklich klar ausgesprochen, was ich
- 24:25finde, wie eine Beziehung mich fühlen
- 24:27lassen muss, dass ich die auch noch mal
- 24:29sozusagen eingehe.
- 24:31Für mich muss eine Beziehung ein
- 24:34Bereicherung darstellen. Klar, es gibt
- 24:36so und so Tage, aber für mich ist eine
- 24:38Beziehung etwas, was
- 24:41das Leben schöner machen muss. Es muss
- 24:42das Leben schöner machen, sonst würde
- 24:44ich keine Zügung mehr eingeben. Also,
- 24:46wenn es mein Leben nicht schöner und
- 24:47irgendwie auch leichter macht und ich
- 24:49sage nicht, weil dieses leicht, das ist
- 24:51irgendwie schwierig ist, z.B. Wenn man
- 24:53vollen Arbeitstag hat, wenn man den Kopf
- 24:55voll hat und sich Dinge so
- 24:59Dinge anhäufen im Alltag, dann möchte
- 25:02ich, dass diese Person eine Person für
- 25:04mich ist. Diese Person ist kein kein
- 25:07Punkt auf meiner To-Do Liste, kein Punkt
- 25:09von oh Gott und jetzt muss ich noch
- 25:11irgendwie schauen, wie ich Zeit mit der
- 25:12Person verbringe und wie ich da jetzt
- 25:13noch Zeit aufbringe, sondern
- 25:16wow, das ist gerade etwas, was mir was
- 25:19mir gerade irgendwie Ruhe gibt und was
- 25:21worauf mich freue und was mich
- 25:23bereichert, also was mein Leben
- 25:24bereichert, weil ich z.B. meine Erfolge
- 25:27mit dieser Person
- 25:29feiern kann und ich die teilen kann und
- 25:32dass ich die Person unterstützen kann,
- 25:33dass die Person mich genauso unterstützt
- 25:35und dass man einfach eine Beziehung
- 25:37führt, die so auf Augenhöhe ist, dass
- 25:39man sich einfach
- 25:41in manchen Punkten auch ergänzt. Ich
- 25:43mittlerweile auch einfach festgestellt,
- 25:44dass ich glaube ich jetzt mittlerweile
- 25:47eine viel gesündere Beziehung eingehen
- 25:49könnte, weil ich mit mir selber viel
- 25:53ich bin viel voller.
- 25:56Das hört sich dumm an. Ich weiß nicht,
- 25:58wie ich es anders erklären soll, aber
- 25:59ich bin mit mir viel sicherer. Ich bin
- 26:01mit mir,
- 26:03ich bin mit mir mittlerweile einfach
- 26:05viel reiner. So.
- 26:08Und ich glaube, ich war einfach auch gar
- 26:10nicht in der Lage, einer Person auf
- 26:12Augenhöhe zu betreten, weil ich selber
- 26:14von mir nicht in guten guten Tön gedacht
- 26:18habe. So.
- 26:20Ähm,
- 26:22aber das sind Dinge, die man lernt und
- 26:23ich bin auch erst 24. Ich werde
- 26:25wahrscheinlich dieses Video hier
- 26:27irgendwann noch mal in 6 Jahren, wenn
- 26:29ich 30 bei mir anschaue, mir denken,
- 26:31wow, da hat auch noch echt eine Menge
- 26:33geändert. So und ich habe auch für mich
- 26:35realisiert, es ist nicht schlimm, wenn
- 26:37es nicht klappt. Es ist alles in
- 26:40Erfahrung und es ist nicht schlimm, wenn
- 26:41es nicht klappt mit einer Person. Es ist
- 26:45eine Erfahrung und es ist eine
- 26:47Bereicherung und es bringt dich weiter.
- 26:48Es bringt dich immer weiter.
- 26:52Und deswegen bin ich auch so unfassbar
- 26:53dankbar für diese Erfahrung, weil ich
- 26:55wäre nicht heute da, wo ich jetzt bin,
- 26:57wenn ich nicht die Erfahrung gemacht und
- 26:59gesammelt hätte. Ich glaube, das sind
- 27:01noch meine letzten Worte gewesen. Ich
- 27:04weiß nicht, ob es irgendwie geholfen hat
- 27:06oder ob das irgendwie interessant war.
- 27:07Keine Ahnung. Mir hat's gut getan.
- 27:11Und ja, ich hoffe, ihr habt jetzt noch
- 27:12einen wunderwunderschönen Tag und bis
- 27:15zum nächsten Mal. Ciao. Ciao.
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This page contains the full transcript of 6 Monate nach der Trennung… was ich über mich gelernt habe & wie es mir heute geht by Fabienne Bethmann, generated from the public captions YouTube serves with the video. The transcript has 4,547 words across 735 segments, with the original timestamps preserved so you can click any line to jump to that moment in the embedded player.
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